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PSC-Systemtechnik bubbler plus Bedienungsanleitung Seite 2

Vorbereitung einer bestehenden Anlage für den Einbau der bubbler
1. Die vorhandene Anlage muss den Herstellervorgaben bzgl. Mindestvolumen und eventueller Kam-
meraufteilung entsprechen.
2. Die Anlage muss in einem baulich einwandfreien Zustand sein.
3. Beachten Sie, dass in der bestehenden Anlage giftige Gase entstehen können. Die geltenden Si-
cherheitsbestimmungen z.B. die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften müssen
eingehalten werden. Die Anlage muss sorgfältig entleert und gereinigt werden.
4. Die Außenwände, Sohlen sowie die Rohranschlüsse der Anlage müssen wasserdicht sein. Die Was-
serdichtheit ist zu dokumentieren.
5. Zum Nachdichten der Grube verwenden Sie keine Bitumenmasse oder andere toxische Materialien.
6. Durchtrittsöffnungen und Kammerverbindungen:
Einbehälter-Mehrkammer-Anlagen:
Alle Kammern müssen auf ca. 1/2 Wassertiefe miteinander verbunden werden.
Größe der Öffnung ca. 150 cm
Dreikammer-Anlagen-Zweibehälter Innendurchmesser bis 200 cm:
Die Kammern 2 und 3 werden auf ca. 1/2 Wassertiefe miteinander verbunden.
Ab einer Anschlussgröße von 10 EW werden zusätzlich beide Behälter min 50 cm vom maxima-
len Wasserstand miteinander verbunden.
Dreikammer-Anlagen-Zweibehälter Innendurchmesser 250 cm und größer:
Die Kammern 2 und 3 werden auf ca. ½ Wassertiefe miteinander verbunden.
Ab einer Anschlussgröße von 14 EW werden zusätzlich beide Behälter auf einer Höhe von min
50 cm vom maximalen Wasserstand miteinander verbunden.
Dreikammer-Anlagen-Dreibehälter Innendurchmesser bis 200 cm:
Ab einer Anschlussgröße von 10 EW werden die Behälter auf einer Höhe von min 50 cm vom
maximalen Wasserstand miteinander verbunden.
Dreikammer-Anlagen-Dreibehälter Innendurchmesser 250 cm und größer:
Ab einer Anschlussgröße von 14 EW werden alle Behälter auf einer Höhe von min 50 cm vom
maximalen Wasserstand miteinander verbunden.
7. Ist keine funktionsfähige Be- und Entlüftung der Anlage vorhanden, muss diese nachgerüstet werden.
Es gilt die DIN 1986 Teil -1,-2, -4, -30.
Luftversorgungsleitungen
1. Verlegen Sie keine PE- Schläuche, Wasserschläuche, Gewebeschläuche etc.
2. Qualitätsanforderungen der Luftversorgungsleitungen:
Außendurchmesser 3/4", Temperaturbeständig von – 10°C bis + 60°C, Arbeitsdruck bei 20°C = 7 bar
3. Verlegen Sie vom Installationsort der Wandhalterung bis zur Anlage ein Leerrohr (mindestens DN
100) zur Aufnahme der Luftversorgungsleitungen.
4. Das Leerrohr ist gradlinig zu verlegen. Erforderliche Bögen dürfen mit max. 30° Formstücken gebildet
werden. Verwenden Sie niemals 90° Bögen.
5. Bei Zweibehälteranlagen wird ein Leerrohr zum ersten und zum zweiten Behälter verlegt.
6. Bei Dreibehälteranlagen wird zu jedem Behälter ein Leerrohr verlegt.
7. Bei bestehenden Anlagen ist die Öffnung für das Leerrohr zur Anlage über dem höchstmöglichen
Wasserspiegel vorzusehen (z.B. Zulaufhöhe). Wählen Sie die Stelle für die Öffnung so, dass Sie spä-
ter ein Leerrohr möglichst gradlinig zur Wandhalterung verlegen können.
8. Das Leerrohr muss mit Gefälle (Kondenswasserableitung) zum Behälter verlegt werden.
9. Luftversorgungsleitungen für Anlagen mit einem Luftheber als Klarwasserabzug
Folgende Luftversorgungsleitungen sind für durch das Leerrohr zu verlegen:
bei Einbehälter-Einkammer-Anlagen
Drei Druckspiralschläuche (Pegelmessung / Belüftung / Klarwasserabzug)
bei Einbehälter-Mehrkammer-Anlagen
Vier Druckspiralschläuche (Pegelmessung / Belüftung / Schlammrückf. / Klarwasserabzug)
Version A 11/2016
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