Wichtige Hinweise Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das SPECTORcom ist ein Gateway für die Fernbedienung/ Analyse des SPECTORbus- Systems mit integrierter speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS). Neben GESTRA-Geräten wie z.B. konduktiven und kapazitiven Niveauelektroden, Temperaturbegrenzer sowie Leitfähigkeitselektroden können Fremdsysteme in Abstimmung mit GESTRA angeschlossen und in das Gesamtsystem eingebunden werden.
Unterschied URB 1 und URB 2 Das Verhalten des SPECTORbus-Systems bestehend aus URB 1 oder URB 2 mit dem SPECTORcom sind unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die unterschiedlichen Geräte URB 1 und URB 2 und den damit systemspezifischen Eigenschaften.
Der Datenaustausch erfolgt auf der Grundlage des CANopen Protokolls Das SPECTORcom kann optional mit weiteren SPECTORcom-Geräten gekoppelt werden. Die Anzeige und Bedienung des SPECTORcom erfolgt über die integrierte Remotefunktion über einen Internet-Browser oder über den mitgelieferten Remote-Client am PC. Das SPECTORcom stellt für den PC folgende Servicefunktionen:...
Parameter werden vom SPECTORcom an die entsprechenden Busteilnehmer gesendet. Die unterstützten Geräte beziehen sich auf das komplette SPECTORbus-Programm. Die Anzeige und Bedienung des SPECTORcom erfolgt im Remote-Betrieb von einem PC/Laptop im Intranet oder von einem Internet-Browser/Remoteclient via ISDN-Router/ VPN- Verbindung.
Einbau SPECTORcom Der Einbau erfolgt gemäß der beiliegenden Gerätebeschreibung des Gerätes EP-XXX Box. Elektrischer Anschluss SPECTORcom Der elektrische Anschluss erfolgt gemäß der beiliegenden Gerätebeschreibung des Gerätes EP-XXX Box. Installationsbeispiel...
Der Umfang der eingestellten Werte und damit der Grad der Voreinstellungen ist abhängig davon, ob es sich um eine vorkonfigurierte OEM-Version handelt oder ob das SPECTORcom an ein vorhandenes Bus-System angeschlossen wird und das System komplett neu konfiguriert werden muss.
Inbetriebnahme Fortsetzung Systemeinstellungen Die Systemeinstellungen für die Erstinbetriebnahme werden von GESTRA auf der CompactFlash™ gespeichert. Sie ermöglichen die störungsfreie Inbetriebnahme. Gegraute Eingabefelder oder Symbole sind passwortgeschützt. Das Passwort kann von jedem Menü, welches ein Passwort erfordert, eingegeben werden. Die Passwort geschützte Freigabe behält in allen Menüs zeitlich begrenzt seine Gültigkeit (Standard 1 Std.).
Anfrage, abhängig von der Buskonfiguration 1000 m Hinweis Die Ausführung des Datenkabels hat einen wesentlichen Einfluss auf die elektro- magnetische Verträglichkeit (EMV) des SPECTORcom. Beim Anschluss ist deshalb beson- dere Sorgfalt erforderlich (siehe Gerätebeschreibung Anzeige- und Bediengerät EP-XXX Box). UNITRONIC ist ein eingetragenes Warenzeichen der LAPP Kabelwerke GmbH, Stuttgart.
Inbetriebnahme Fortsetzung Remote/Fernüberwachung Das SPECTORcom wird extern von einem PC aus bedient. Voraussetzung ist ein installierter Browser ab Internet Explorer 5.5 oder der mitgelieferte Remote-Client als Frontend. Die Verbindung wird über die integrierte Ethernet-Schnittstelle mit Hilfe eines Patch-Kabels (RJ45) direkt zum Netzwerk/Intranet hergestellt. Alternativ kann die Verbindung auch via Hub/Switch aufgebaut werden.
PC- Bedienoberflächen Beschreibung der Browseroberfläche Das SPECTORcom kann im Remote-Betrieb über einen Internet-Browser oder einem mitgelieferten Remote-Client bedient werden (befindet sich auf der Inbetriebnahme CD). Voraussetzung für den Fernzugriff im Intranet ist eine gültige IP-Adresse. Das Einrichten der IP-Adresse wird im Kapitel System, Menü IP-Adressen beschrieben.
Bedienoberflächen Fortsetzung Beschreibung der Eingabemasken Die Eingabemasken dienen der Eingabe von Werten Die Eingabe am Monitor erfolgt mit der Maus auf der Bedienoberfläche der Eingabemasken. Bei der Eingabemaske steht nur der angezeigte eingeschränkte Zeichensatz zur Verfügung. Die Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert. Es werden nur Großbuchstaben angezeigt und verwendet.
Bedienoberflächen Fortsetzung Beschreibung der Schaltflächen Schaltfläche Bedeutung Rücksprung zum Startbild grau = es steht kein Alarm an Aktuelle Alarmanzeigen rot = Alarm quittiert aber noch anstehend blinkend = unquittierter Alarm vorhanden Anzeige der Hilfetexte zur aktuellen Seite Sprung zu den Datalogs ( Trends ) Öffnen der Konfigurationsmaske Sprung zu den Systemeinstellung Passworteingabe...
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Bedienoberflächen Fortsetzung Beschreibung der Schaltflächen Fortsetzung Schaltfläche Bedeutung Verlassen des aktuellen Menüs Sprung zur Quelle (Herkunft) der Störmeldung Anzeige der Alarmdetails Löschen alle historische Meldungen (Papierkorb) Filtern der Alarmhistorie Sortieren der Alarmhistorie Sprung in dier Störhistorie des Brenners quittieren / übernehmen Backspace...
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Bedienoberflächen Fortsetzung Beschreibung der Schaltflächen Fortsetzung Schaltfläche Bedeutung Sprung in das Brennermenü Sprung in das Kesselmenü Sprung in das I/O-Menü Sprung in das Menü der Steuergeräte Anzeige der CAN-Eingänge Anzeige der CAN-Ausgänge...
Bedienoberflächen Fortsetzung Menü Übersicht Die Parameter bieten individuelle Einstellmöglichkeiten. Diese sind passwortgeschützt. Betätigen Sie auf einer der folgenden Seiten und geben Sie Ihr Passwort ein. Die Überschriften können mit neuen Namen versehen werden. Die Bargrafen können CAN-Teilnehmern zugeordnet werden. Die Begrenzer werden nach dem Einschalten im oberen Bereich dargestellt. Im mittleren Bereich können sechs Signale dargestellt werden.
überprüft und gegebenfalls eingerichtet werden. Bei vorkonfigurierten Anlagen erfolgt die komplette Parametrierung durch GESTRA. Die Daten werden auf der CompactFlash™ gespeichert und Änderungen sind nicht notwendig. Für eine nachträgliche Installation des SPECTORcom oder bei Erweiterungen sind die im folgenden beschriebenen Konfigurationsschritte notwendig. Hinweis Jede Änderung der Grundeinstellungen wirken sich sofort auf die Überwachung des...
Systemsteuerung Fortsetzung System Zur Konfiguration des Systems wählen Sie aus dem Menü Übersicht die Schaltfläche Betätigen Sie zum Ändern des Datums und der Uhrzeit die Schaltfläche Uhrzeit stellen. Um den Kontrast und die Helligkeit des Bildschirms zu ändern, wählen Sie die Schaltfläche Kon- trast ändern.
Systemsteuerung Fortsetzung Sprache 1. Betätigen Sie im Menü System die Schaltfläche Sprache. 2. Die Sprachauswahl ist passwortgeschützt. Betätigen Sie und geben Sie Ihr Passwort ein. 3. Zum Wechseln der Sprache betätigen Sie die Schaltfläche mit der entsprechenden Landesflagge. Die gewählte Sprache wird sofort übernommen und in der Menüleiste angezeigt. Hinweis Die Verwendung weiterer Sprachen ist möglich.
Systemsteuerung Fortsetzung IP-Adressen 1. Betätigen Sie im Menü System die Schaltfläche IP-Ändern. 2. Das Menü IP-Ändern ist passwortgeschützt. Betätigen Sie und geben Sie Ihr Passwort ein. 3. Klicken Sie in das Eingabefeld, welches Sie verändern wollen. 4. In der Eingabemaske erscheint der aktuelle Wert. Mit Hilfe der eingeblendeten Tastatur kann er überschrieben oder verändert werden.
Alarm Alarme Zur Anzeige der Alarmmeldungen wählen Sie die Schaltfläche Das Menü Alarme listet in der Anzeigefläche alle aktuellen Alarmmeldungen auf. Alarmdetails Betätigen Sie im Menü Alarme die Schaltfläche 1. Die Alarminformationen beinhalten neben der Alarmnummer und der Kurzbeschreibung der Ursache auch die Zeitpunkte von Auslösung, Beseitigung und Quittierung.
Alarm Fortsetzung Info Mit der Schaltfläche gelangt man in das Bild des Meldungsverursachers. Alarmhistory Betätigen Sie im Menü Alarme die Schaltfläche Alarmhistory. 1. Das Menü Alarmhistory ist teilweise passwortgeschützt. Betätigen Sie und geben Sie Ihr Passwort ein. 2. Die Alarminformationen in der Anzeigefläche beinhalten neben dem Zeitpunkt von Auslösung, Beseitigung und Quittierung auch die Alarmnummer und die Kurzbeschreibung der Ursache.
4. Zur Benennung des Steuergerätes klicken Sie in das Eingabefeld Name. 5. In der Eingabemaske kann mit Hilfe der einge- blendeten Tastatur der Name eingetragen oder verändert werden. Hinweis Die Einstellung der Node-ID im SPECTORcom muss mit der am Gerät übereinstimmen.
Menüs der Bregenzer Fortsetzung NRS 1-40 /41 Begrenzer anmelden 1. Wurde ein Name im Setup des Steuergeräts eingegeben, so erscheint dieser unter Name. 2. Die Detektierung der Elektroden erfolgt auto- matisch. 3. Ebenso wird der Status des Begrenzers und der Elektroden angezeigt. Im Gegensatz zum NRS 1-40 können am NRS 1-40.1 vier Elektroden angeschlossen werden.
Menüs der Regler Regler 1...10 Zum Einstellen der im System verfügbaren Regler wählen Sie auf der Startseite die Schaltfläche 1. In grün hinterlegten Eingabefeldern werden die Benennungen der aktuellen Regler aufgelistet. Rechts davon wird die eingestellte Node-ID mit der zugehörigen Elektrode dargestellt. Aktuelle Alarme werden als Sammelalarm rechts für jeden Eingang durch einen Text angezeigt.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRR 2-40 1. Betätigen Sie im Menü der Regler ein grün hinterlegtes Eingabefeld. 2. Ist schon ein CAN-Eingang parametriert, zeigt sich wie hier ein entsprechendes Statusbild. In diesem Beispiel der Regler NRR 2-40 in Verbindung mit der Elektrode NRG 26-40.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRR 2-40 Messbereich 1. Betätigen Sie im Menü NRR 2-40 Regler 1 den Button MESSBEREICH. 2. In diesem Bild können Sie die Kalibrierung der Elektrode vornehmen. 3. Der Abgleich sollte möglichst mit den beiden Werten 0 % und 100 % Füllstand durchgeführt werden.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRR 2-40 Regelventil 1. Betätigen Sie im Menü NRR 2-40 Regler 1 den Button REGELVENTIL. 2. In diesem Bild können Sie das Verhalten des Regelventils und die Kalibrierung vornehmen. 3. Sind sie nicht eingeloggt, so ist die Hand/ Kalibrier-Funktion deaktiviert.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRS 2-40 1. Betätigen Sie im Menü der Regler ein grün hinterlegtes Eingabefeld. 2. Ist schon ein CAN-Eingang parametriert, zeigt sich wie hier ein entsprechendes Statusbild. In diesem Beispiel der Regler NRS 1-40 in Verbindung mit der Elektrode NRG 26-40.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRS 2-40 Messbereich 1. Betätigen Sie im Menü NRS 2-40 den Button MESSBEREICH. 2. In diesem Bild können Sie die Kalibrierung der Elektrode vornehmen. 3. Der Abgleich sollte möglichst mit den beiden Werten 0 % und 100 % Füllstand durchgeführt werden.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 LRR 1-40 1. Betätigen Sie im Menü der Regler ein grün hinterlegtes Eingabefeld. 2. Ist schon ein CAN-Eingang parametriert, zeigt sich wie hier ein entsprechendes Statusbild. In diesem Beispiel der Regler LRR 1-40 in Ver- bindung mit der Elektrode LRG 16-40.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 LRR 1-40 Parameter 1. Betätigen Sie im Menü LRR 1-40 Regler 2 den Button PARAMETER. 2. In diesem Bild können Sie die Parameter des Reglers einstellen. Sie ändern damit das spezifi- sche Verhalten des Reglers. 3.
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Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 LRR 1-40 Temperatur Kompensation Fortsetzung 6. Normkurve: Da die Abhängigkeit der Leitfähigkeit von der Temperatur über einen größeren Temperaturbereich nicht konstant ist, wurden mit verschiedenen Konditionierungsmitteln und unterschiedlichen Basisleitfähigkeiten experimentell Leitfähigkeits-/Temperaturkurven ermittelt. Diese Kurven sind als Normkurven hinterlegt und können für die Temperaturkompensation genutzt werden.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 LRR 1-40 Absalzventil 1. Betätigen Sie im Menü LRR 1-40 Regler 2 den Button ABSALZVENTIL. 2. Das Menü ist außer der Betriebsstellung passwortgeschützt. Betätigen Sie die Taste und geben Sie Ihr Passwort ein. 3. Man hat über den Button HAND die Möglichkeit, ein CAN- oder direkt am Steuergerät angeschlos- senes Ventil zu verfahren und zu kalibrieren.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 LRR 1-40 Abschlammen 1. Betätigen Sie im Menü LRR 1-40 Regler 2 den Button ABSCHLAMMEN. 2. Stellen Sie das gewünschte Abschlammintervall ein. Die Pause zwischen den Abschlammimpul- sen kann dabei zwischen 1 – 120 h eingestellt werden.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 NRS 1-42 1. Betätigen Sie im Menü der Regler ein grün hinterlegtes Eingabefeld. 2. Ist schon ein CAN-Eingang parametriert zeigt sich wie hier ein entsprechendes Statusbild. In diesem Beispiel der Regler NRS 1-42 in Verbindung mit der Elektrode NRG 16-42.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 TRS 5-40 1. Betätigen Sie im Menü der Regler ein grün hinterlegtes Eingabefeld. 2. Ist schon ein CAN-Eingang parametriert, zeigt sich wie hier ein entsprechendes Statusbild. In diesem Beispiel der Regler TRS 5-40 in Ver- bindung mit der Elektrode TRV 5-40.
Menüs der Regler Fortsetzung Regler 1...10 TRS 5-40 Ausgang 4-20 mA 1. Betätigen Sie im Menü TRS 5-40 Regler 5 den Button AUSGANG 4-20 mA. 2. Tippen Sie auf ein grün hinterlegtes Feld und geben Sie über die eingeblendete Tastatur den gewünschten unteren und oberen Wert für 4-20 mA ein.
Menüs der Elektroden CAN Ausgang 1...10 Zum Einstellen bzw. zur Übersicht der im System verfügbaren Aktoren wählen Sie auf der Startseite die Schaltfläche 1. In gelb hinterlegten Statusfeldern werden die Benennungen der aktuellen Aktoren aufgelistet. Diese ergeben sich automatisch durch die in REGLER eingestellten Daten.
Menüs des Kessels Datalogs Die Datalogs erreichen Sie aus dem Menü Kessel über die Schaltfläche 1. Zur grafischen Darstellung der in Setup aus- gewählten Signale gelangen Sie über die grüne Schaltfläche. 2. Die Auswahl der aufzuzeichnenden Signale erreichen Sie über die SETUP-Buttons. 3.
Menüs des Kessels Fortsetzung Datalog 1...5 Bearbeiten 1. Betätigen Sie im Menü Datalog 1...5 2. Mit der Schaltfläche Datalog speichern wird das aktuelle Diagramm gespeichert. Bestätigen Sie das Speichern im sich öffnenden Info-Fenster. Abgespeicherte Datalogs können per FTP von der CompactFlash™-Karte ausgelesen werden und z.B.
Systemstörungen Ursachen Systemstörungen treten auf bei fehlerhafter Montage oder Konfiguration der CAN-Bus-Komponenten, bei Überhitzung der Geräte, bei Störeinstrahlung in das Versorgungsnetz oder defekten Elektronikbau- teilen. Weitere Systemstörungen sind: Fehlerhafte Kommunikation im CAN-Bus-System Überlastung des 24V Netzteils im Steuergerät. Hinweis Vor der systematischen Fehlersuche bitte überprüfen: Verdrahtung: Entspricht die Verdrahtung den Anschlussplänen? Ist die Polarität der Busleitung durchgehend richtig?
Systemstörungen Fortsetzung Systematische Fehlersuche bei Systemstörungen Die Fehlerquellen bei Systemstörungen eines CAN-Bus-Systems mit mehreren Bus-Teilnehmern müssen systematisch analysiert werden, weil fehlerhafte Einzelkomponenten oder falsche Einstel- lungen negative Wechselwirkungen mit intakten Bus-Teilnehmern im CAN-Bus-System hervorrufen können. Es können infolge dieser Wechselwirkungen Fehlermeldungen bei voll funktionsfähigen Bus- Teilnehmern erscheinen, was die Lokalisierung des oder der Fehler erschwert.
Begriffserklärungen Absalzen: Mit Beginn des Verdampfungsvorgangs reichert sich Kesselwasser, je nach Dampfentnahme, über einen bestimmten Zeitraum mit gelösten, nicht dampfflüchtigen Salzen an. Steigt der Salzgehalt über den vom Kesselhersteller festgelegten Sollwert, bildet sich mit zunehmender Dichte des Kesselwas- sers Schaum, der in Überhitzer und Dampfleitungen mitgerissen wird. Die Folge davon sind Beein- trächtigungen der Betriebssicherheit und schwere Schäden an Dampferzeuger und Rohrleitungen.
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Begriffserklärungen Fortsetzung Schalthysterese Hyst (Leitfähigkeitsregelung): Bei der Einstellung X = 0 ist der Regler als 2-Punkt-Regler konfiguriert, d. h. bei positiver Regelab- weichung (X > w) fährt das Ventil in die Stellung AUF. Die Leitfähigkeit muss dann absinken und hat sie einen Wert erreicht, der um die eingestellte Hysterese niedriger liegt als der Sollwert, erfolgt die Umsteuerung und das Ventil fährt in die Stellung Betrieb.
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Begriffserklärungen Fortsetzung Zellkonstante (Leitfähigkeitsregelung): Die Zellkonstante ist eine geometrische Gerätekenngröße der Leitfähigkeitselektrode und wird bei der Berechnung der Leitfähigkeit berücksichtigt. Im Laufe des Betriebs kann sich diese Konstante jedoch ändern, z.B. durch Verschmutzung der Messelektrode. Weicht bei einer Vergleichsmessung die angezeigte Leitfähigkeit von dem Vergleichsmesswert ab, ist zunächst die Temperaturkompensation zu überprüfen.
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