Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeines ................4 Informationen Symbolerklärung Haftungsbeschränkung Urheberschutz Gewährleistung Kundendienst Sicherheit ................6 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Verantwortung des Betreibers Qualifikation Persönliche Schutzausrüstung Grundsätzliche Gefahren Technische Daten ..............9 Allgemeine Daten Elektrische Daten Schaltwerte Einsatzbereich Aufbau und Funktion ............12 Aufbau des Systems Normalbetrieb Funktion im Leckfall Überdruckventil...
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Inhaltsverzeichnis 10. Zubehör ................39 11. Demontage und Entsorgung ..........40 11.1 Demontage 11.2 Entsorgung 12. Anhang ................. 40 12.1 Persönliche Schutzausrüstung 12.2 Abmessung und Bohrbild Kunststoffgehäuse mit Pulsationsdämpfer 12.3 Abmessung und Bohrbild Edelstahlgehäuse ohne Pulsationsdämpfer für die Montage im Freien 12.4 Abmessung und Bohrbild Edelstahlgehäuse mit Pulsationsdämpfer für die Montage im Freien 12.5 Konformitätserklärung...
Einsatz von nicht qualifiziertem Personal, eigenmächtigen Umbauten, Anschluss an Systeme, die nicht von der SGB freigegeben sind Urheberschutz Die inhaltlichen Angaben, Texte, Zeichnungen, Bilder und sonstige Darstellungen sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen den gewerblichen Schutzrechten. Jede missbräuchliche Verwendung ist strafbar.
- Änderungen oder Reparaturen ohne Einverständnis des Herstellers. Kundendienst Für Auskünfte steht Ihnen unser Kundendienst zur Verfügung. Hinweise für die Ansprechpartner finden Sie im Internet unter www.sgb.de oder auf dem Typenschild des Leckanzeigers. - 5 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
Sicherheit 2. Sicherheit Bestimmungsgemäßer Gebrauch Für doppelwandige Rohrleitungen/Armaturen mit ausreichend druckfestem Überwachungsraum Der Alarmdruck des Leckanzeigers muss mind. 1 bar höher sein als der max. Förderdruck im produktführenden Rohr. Erdung/Potentialausgleich nach geltenden Vorschriften Dichtheit des Leckanzeigesystems gem. Kap. 7.3.4. WARNUNG! ...
Das Personal muss aufgrund seiner Qualifikation in der Lage sein, die möglicherweise auftretenden Gefahren selbstständig zu erkennen und zu vermeiden. Betriebe, die Leckanzeiger in Betrieb nehmen, sollen bei SGB, durch WARNUNG! SGB oder den autorisierten Vertreter eine entsprechende Schulung gemacht haben.
Sicherheit Grundsätzliche Gefahren GEFAHR durch elektrischen Strom Bei Arbeiten am Leckanzeiger ist dieser stromlos zu schalten, es sei denn, die Dokumentation sagt etwas anderes. Einschlägige Vorschriften bezüglich Elektroinstallation, ggf. Explosionsschutz (z.B. EN 60 079-17) und Unfallverhütungsvor- schriften einhalten. GEFAHR durch explosionsfähige Dampf-Luft-Gemische Vor der Durchführung von Arbeiten ist die Gasfreiheit festzustellen.
7,5 < 3,5 > 4,5 < 5,5 Zwischen SGB und Kunden vereinbarte Sonderschaltwerte Max. Förderdruck im Innenrohr Schaltwert „Alarm EIN“, die Alarmgabe wird spätestens bei diesem Druck ausgelöst In der Tabelle ist der Öffnungsdruck der Überdrucksicherung angeben, bei dem der Volumenstrom der Pumpe abge- blasen wird.
Technische Daten Schaltwert „Pumpe AUS“ (= Solldruck) Öffnungsdruck Überdruckventil 1 (überwachungsraumseitig) ÜDV1 Der Einsatz der Überdruckventile kann entfallen, wenn der Prüfdruck des Überwachungsraumes 3 bar (Typ 1.1 und 1.5) bzw. 10 bar (Typ 2.0 bis 3.0) ist. Mindestprüfdruck des Überwachungsraumes PRÜF ...
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Technische Daten 3.4.4 Fördergut o Wassergefährdende Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt > 60°C (Deutschland: > 55 °C gem. TRGS 509 und 751) o Wassergefährdende Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt ≤ 60 °C (Deutschland ≤ 55 °C gem. TRGS 509 und 751) NUR für doppel- wandige Rohre/Armaturen, deren fördergutseitige Wandung per- meationsdicht ausgeführt ist.
Aufbau und Funktion 4. Aufbau und Funktion Aufbau Innenansicht Kunststoffgehäuse: Leuchtmelder „Alarm“, rot Leuchtmelder „Betrieb“, grün Überdruckpumpe Rückschlagsperre Summer Überdruckventil (überwachungsraumseitig) Schalter „Ton aus“ Anzeigeplatine Hauptplatine Drucksensor Kontakt für die serielle Datenübertragung - 12 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
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Aufbau und Funktion Innenansicht VA-Gehäuse, wettergeschützt: Überdruckpumpe Dreiwegehahn in der Druckleitung Dreiwegehahn in der Messleitung Rückschlagventil Summer Überdruckventil (überwachungsraumseitig) Anzeigeplatine Hauptplatine Drucksensor Kontakt für serielle Datenübertragung Anschlussleiste Folientastatur Temperaturschalter, Frostschutz - 13 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
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Aufbau und Funktion Innenansicht VA-Gehäuse mit LOD für DLR-P-Geräte mit Druckstufen < 3.0: Überdruckpumpe Dreiwegehahn in der Druckleitung Dreiwegehahn in der Messleitung Rückschlagventil Summer Überdruckventil (überwachungsraumseitig) Anzeigeplatine Hauptplatine Drucksensor Kontakt für serielle Datenübertragung Anschlussleiste Folientastatur Temperaturschalter, Frostschutz Datentransfermodul - 14 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P ..
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Aufbau und Funktion Innenansicht VA-Gehäuse für DLR-P-Geräte mit Druckstufen > 3.0: Überdruckpumpe Dreiwegehahn in der Druckleitung Dreiwegehahn in der Messleitung Rückschlagventil Staubfilter Summer Überdruckventil (überwachungsraumseitig) Anzeigeplatine Hauptplatine Drucksensor Kontakt für serielle Datenübertragung Anschlussleiste Folientastatur - 15 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
Aufbau und Funktion Der Druck-Leckanzeiger DLR-P überwacht beide Wandungen des doppelwandigen Systems auf Undichtheiten. Der Überwachungs- druck ist betriebsmäßig höher als jeder andere an der Innen- oder Außenwand anliegende Druck, sodass Undichtheiten durch Druckab- fall angezeigt werden. Als Leckanzeigemedium wird Luft eingesetzt. Diese wird über den Trockenfilter in der Ansaugleitung auf weniger als 10 % relative Feuchte getrocknet.
Fall wird empfohlen, mit dem Hersteller Rücksprache zu halten. Bei ausreichender Druckfestigkeit des Überwachungsraumes kann in Abstimmung zwischen dem Hersteller der Rohrleitung/Armatur und der SGB auf das Überdruckventil verzichtet werden. Trockenfilter Ein Trockenfilter wird benötigt, um die angesaugte Umgebungsluft soweit zu trocknen, dass keine Kondensation im Überwachungsraum geschieht.
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Aufbau und Funktion 4.6.2 Funktion „akustische Alarmgabe abschalten“ Schalter „Ton aus“ einmal kurz drücken, akustisches Signal schaltet ab, die rote LED blinkt. Erneutes Drücken führt zum Einschalten des akustischen Signals. Diese Funktion ist nicht verfügbar bei Normalbetrieb und bei Funkti- onsstörungen.
4.6.5 Quittierung des „Trockenfiltermeldung“ (nur bei vorhandener Filterkontrolle FC) Taste „Quittierung Trockenfiltermeldung“ kurz drücken, dadurch wird das akustische Signal abgestellt. Die optische Anzeige (wechselseiti- ges Blinken der roten und gelben LED bleibt bestehen). Zum vollständigen Zurücksetzen der Trockenfiltermeldung Taste drü- cken und solange gedrückt halten, bis ein akustisches Signal ertönt.
Montage 5. Montage des Systems Grundsätzliche Hinweise o Vor Beginn der Arbeiten ist die Dokumentation zu lesen und zu verstehen. Bei Unklarheiten bitte den Hersteller fragen. o Sicherheitshinweise dieser Dokumentation sind zu beachten. o Montage nur durch qualifizierte Betriebe o Einschlägige Unfallverhütungsvorschriften beachten. o Durchführungen für pneumatische und elektrische Verbindungs- leitungen, über die eine Verschleppung der Ex-Atmosphäre ge- schehen kann, sind gasdicht zu verschließen.
Montage Trockenfilter (1) Möglichst in der Nähe des Leckanzeigers. Falls Leckanzeiger im Schutzkasten montiert ist, kann der Trockenfilter sowohl im Schutzkasten als auch im Freien montiert werden. (2) Befestigung mit mitgeliefertem Montagematerial. TF 180: Senkrecht mit Ansaugöffnung nach unten TF 200, 300, 400, 600, 1200: Senkrecht mit Ansaugöffnung nach oben, nach Möglichkeit unterhalb des Leckanzeigers (3) Trockenfilter und Ansaugstutzen des Leckanzeigers über einen PVC-Schlauch (oder vergleichbar) verbinden.
Montage 5.5.2 Zwischen Leckanzeiger und Überwachungsraum (1) Geeignetes Rohr auswählen und verlegen. (2) Bei der Verlegung des Schlauches/Rohres darauf achten, dass die Schläuche vor Beschädigungen beim Begehen des Dom- schachtes geschützt sind. (3) Erdung/Potentialausgleich von metallischen Teilen in nicht leitfä- higen Verbindungsleitungen beachten.
Montage Elektrische Leitungen Netzanschluss: Kabel-Vorschlag: Ölflex Classic 100 2,5 mm ohne Aderendhülse 1,5 mm mit Aderendhülse und Kunststoffkragen Potentialfreie Kontakte und Außensignal Kabel-Vorschlag: Ölflex Truck 1700 1,5 mm ohne Aderendhülse 0,75 mm mit Aderendhülse und Kunststoffkragen Elektrisches Anschlussschema (1) Spannungsversorgung: gem. Typenschild-Aufdruck. (2) Fest verlegen, d.h.
Montage 5.7.1 Anschließen der Adern (1) Mit einem Schraubendreher den orangen Punkt eindrücken. Da- mit wird die Zugfeder der Klemme geöffnet (2) Kabel in die geöffnete Klemme einführen. (3) Kabel festhalten und Schraubendreher entfernen. (4) Kabel auf festen Sitz prüfen und weitere Kabel nach dem glei- chen Vorgehen an klemmen.
Inbetriebnahme 6. Inbetriebnahme (1) Die Inbetriebnahme erst durchführen, wenn die Punkte aus Kap. 5 „Montage“ erfüllt sind. (2) Sollte ein Leckanzeiger an einer bereits in Betrieb befindlichen Rohrleitung (Armatur) in Betrieb genommen werden, sind beson- dere Schutzmaßnahmen zu ergreifen (z.B. Prüfen der Gasfreiheit im Leckanzeiger und/oder Überwachungsraum).
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Inbetriebnahme (7) Alle Verbindungsstellen mit einem schaumbildenden Mittel auf Dichtheit prüfen. (8) Nach Erreichen des Betriebsdruckes des Leckanzeigers (Pumpe im Leckanzeiger schaltet ab), ist der Dreiwegehahn 20 um 180° zu drehen und die Pumpe abzuschalten und zu entfernen. (9) Dreiwegehahn 21 um 180° drehen und Druckmessinstrument entfernen.
Funktionsprüfung und Wartung 7. Funktionsprüfung und Wartung Allgemeines (1) Bei dichter und ordnungsgemäßer Montage des Leckanzeigesys- tems kann von einem störungsfreien Betrieb ausgegangen wer- den. (2) Ein häufiges Einschalten oder auch ein Dauerlauf der Pumpe lassen auf Undichtheiten schließen, die in angemessener Frist zu beheben sind.
Funktionsprüfung und Wartung Funktionsprüfung Prüfung der Funktions- und Betriebssicherheit ist nach: o jeder Inbetriebnahme o Maßgabe des Kap. 7.2 in den dort angegebenen Zeitabständen o jeder Störungsbehebung durchzuführen. 7.3.1 Prüfungsumfang Für die Durchführung einer Funktionsprüfung können 2 Personen er- forderlich sein, je nach Rohrleitungsbauart bzw. -verlegung. (1) Absprache der durchzuführenden Arbeiten mit dem vor Ort Ver- antwortlichen.
Funktionsprüfung und Wartung Für Rohrleitungen nach 5.8.3 und 5.8.4: Dreiwegehahn 20 um 90° (UZS) drehen, damit werden die Druckleitung und damit das System belüftet. (3) Druckabfall auf dem Messinstrument feststellen. Falls kein Abfall erfolgt, ist die Ursache zu orten und zu beheben. (4) Betriebsstellung der Dreiwegehähne wieder herstellen und Prüf- messinstrument abziehen.
(1) Die Anforderung an die Dichtheit des Systems ist in Kap. 6.1 de- finiert. Prüfzeit für jeden angeschlossenen Überwachungsraum (oder/bzw. des gesamten überwachten Systems) ermitteln (aus- rechnen oder vorbereitete Prüfberichte der SGB GmbH benut- zen). (2) Prüfmessinstrument am Stutzen des Dreiwegehahns 21 an- schließen und Hahn um 180° drehen.
Alarm (Störung) 8. Alarm (Störung) Alarm (1) Roter Leuchtmelder leuchtet auf, das akustische Signal ertönt. (2) Akustisches Signal abstellen. Störung (1) Im Fall einer Störung leuchtet nur der rote Leuchtmelder auf (gelb ist aus), gleichzeitig lässt sich das akustische Signal nicht quittieren.
Zubehör 10. Zubehör Zubehör-Artikel finden Sie auf unserer Seite www.sgb.de wie z.B. - Montagebausätze - elektrische Trennstücke - Verteilerleisten Daten-Fernübertragung (LOD) - Druckbegrenzungseinrichtung - Trockenfilter/Trichter zum Befüllen - P-Version, Gehäuse mit IP 54 - 39 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
Demontage und Entsorgung/Anhang 11. Demontage und Entsorgung 11.1 Demontage Vor und während der Arbeiten Gasfreiheit und ausreichenden Sauer- stoffgehalt der Atemluft prüfen! Öffnungen, durch die eine Verschleppung von Ex-Atmosphäre ge- schehen kann, gasdicht verschließen. Möglichst nicht mit funkenbildenden Werkzeugen (Säge, Trennschlei- fer ...) die Demontage vornehmen.
Anhang 12.2 Abmessung und Bohrbild Kunststoffgehäuse mit Pulsationsdämpfer Platzbedarf zum Abnehmen des Gehäusedeckels Platzbedarf zum Öffnen des Gehäusedeckels - 41 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
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Anhang 12.3 Abmessung und Bohrbild Edelstahlgehäuse mit Pulsationsdämpfer für die Montage im Freien (IP 54), kleines VA-Gehäuse bzw. DLRP-Geräte mit Druckstufen < 3.0 Ø8,5 - 42 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
Anhang 12.4 Abmessung und Bohrbild Edelstahlgehäuse mit Pulsationsdämpfer für die Montage im Freien (IP 54), großes VA-Gehäuse bzw. DLRP-Geräte mit Druckstufen > 3.0 Ø8,5 - 43 - DRUCK-LECKANZEIGER DLR-P .. 12/11/2018...
Anhang 12.5 Konformitätserklärung Hiermit erklären wir, SGB GmbH Hofstraße 10 57076 Siegen, Deutschland, in alleiniger Verantwortung, dass die Leckanzeiger DLR-P mit den grundlegenden Anforderungen der unten aufgeführten EU- Richtlinien übereinstimmen. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung des Gerätes bzw.
Druck-Leckdetektor Typ DLR-P .. Verwendungszweck: Duck-Leckdetektor der Klasse I für die Überwachung doppel- wandiger Rohrleitungen Hersteller: SGB GmbH, Hofstraße 10, 57076 Siegen, Deutschland Tel.: +49 271 48964-0, E-Mail: sgb@sgb.de Bevollmächtigter: n.A. System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit: System 3 Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten...