Tipps zum Schneiden
Schnittfestigkeit
Aufbewahrung
Tipps zum Schneiden
Brot kann mit Maschinen der Baureihe R nicht in ofenfrischem Zustand
geschnitten werden. Bei heißem Brot ist die Feuchtigkeit der Krume zu
groß, so dass sich an den Messern Teigrückstände festsetzen können.
Die Schnittfestigkeit des Brotes ist je nach Brotart nach 2-3 oder 5-6
Stunden erreicht. Lassen Sie ofenfrisches Brot also bitte entsprechend
lange auskühlen, bevor Sie es schneiden.
Probieren Sie unterschiedliche Schnittstärken aus. Die optimale
Schnittstärke ist für jedes Schneidgut anders. Daher können wir Ihnen
nur Anhaltspunkte geben.
Mischbrote
Alle Weizenbrote und Mischbrote können im handwarmen Zustand ge-
schnitten werden, wenn die Krume die entsprechende Schnittfestigkeit
aufweist.
Doppelbackbrote
Brote mit harter Krume, weichem Innenteil und hartem Boden – soge-
nannte Doppelbackbrote – lassen sich meist gut schneiden, wenn sie
beim Schneiden auf der Seite liegen (siehe Abbildung).
Roggenbrote
Roggenbrote mit einem sehr hohen Roggenanteil (über 70 %) schnei-
den Sie am besten in gut ausgekühltem Zustand.
Brote mit weicher Krume
Brote mit extrem weicher Krume müssen vor dem Schneiden gelagert
werden. Die Lagerdauer richtet sich nach Ihren Erfahrungswerten zur
Schneidfähigkeit des Brotes.
Schneiden von geviertelten Rundlaiben
Geviertelte Rundlaibe können aus technischen Gründen nicht mit einer
Rundmessermaschine geschnitten werden.
Zu schneidendes Brot aufbewahren
Lässt es sich nicht vermeiden, so heben Sie bitte das zu schneidende
Brot oder die auf Vorrat gebackenen Brote in einem Poly-Beutel auf, da-
mit die Kruste weich bleibt.
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