Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH. Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheit und Verantwortung ..............3 1.1.
1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch, und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
Bezüglich Einbausituation, Verdrahtung, Umgebungsbedingungen sowie Abschirmung und Erdung von Zuleitungen gelten die allgemeinen Standards für den Schaltschrankbau in der Maschinenindustrie sowie die spezifischen Abschirmvorschriften des Herstellers. Diese finden Sie unter www.motrona.de/download.html --> [Allgemeine EMV-Vorschriften für Verkabelung, Abschirmung, Erdung]. 1.4. Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht...
2. Allgemeines IT 251 ist ein universelles Interface zum Einsatz mit Inkremental-Messsystemen. Das Gerät erlaubt die Lösung folgender Problemstellungen: Pegelumsetzung von TTL / RS422 nach HTL und umgekehrt Teilung zweispuriger Geberimpulse mit einstellbarem Verhältnis 1 : 1 bis 1 : 4096 ...
4. Anschlüsse und Steckerbelegung Die Eingangsimpulse können wahlweise über die Differenzeingänge des SUB-D-Steckers (TTL, RS422) oder die asymmetrischen HTL-Eingängen an den Schraubklemmen zugeführt werden. Die jeweils unbenutzten Eingänge müssen entweder offen bleiben, oder durch entsprechende Einstellung der DIL-Schalter deaktiviert werden. An den Ausgängen stehen die Impulse mit beiden Pegeln zur Verfügung, so dass entweder der TTL-Ausgang oder der HTL-Ausgang oder auch beide gleichzeitig angeschlossen werden können.
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+5,5V It251_02c_oi_d.doc / Nov-15 Seite 7 / 16...
5. Grundsätzliche Einstellungen Am Schalter DIL4 müssen bei Inbetriebnahme einige grundsätzliche Voreinstellungen getroffen werden. Diese bestimmen unter anderem die Art der Drehrichtungsdarstellung an den Eingängen und Ausgängen, das Potential der Metallgehäuse an den beiden SUB-D-Steckverbindern sowie die aktiven bzw. passiven Impulseingänge (RS422 oder HTL). Änderungen der Einstellungen an den DIL-Schaltern werden vom Gerät erst nach Neuzuschaltung der Versorgungsspannung übernommen! Auf der Oberseite des Gerätes befinden sich die DIL-Schalter DIL3 und DIL4.
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Konfiguration DIL4 Format der Richtungsdarstellung on on 1 **) Ausgangs- on off Richtungsformat off on on on Eingangs- on off 2 *) Richtungsformat off on 3 *) Verbindet das Metallgehäuse des SUB-D-Steckers "RS422 Eingang” mit Klemme 12 Metallgehäuse des SUB-D-Steckers “RS422 Eingang”...
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Dies bedeutet aber keinerlei Einschränkung bezüglich einer einwandfreien Richtungserkennung, da praktisch alle Endgeräte diese Richtungsinformation einwandfrei auswerten können, selbst wenn der Versatz auf einem Oszilloskop nicht mehr sichtbar ist. Die Zeitverzögerung A/B ist für diese besondere Anwendung an Schalter DIL2 entsprechend der maximalen Ausgangsfrequenz einzustellen. Je größer das vorgewählte Teilungsverhältnis wird, desto mehr nähert sich der Phasenversatz einer frequenzunabhängigen 90º-Position an.
6. Einstellung des Impulsteilers Das Teilungsverhältnis für die Geberimpulse A/B wird an DIL-Schalter DIL1 sowie den Schiebern 1 – 4 des DIL-Schalters DIL2 eingestellt. Die Teilung der Nullimpulse Z erfolgt separat und wird später beschrieben. Die Codierung der Schieber ist binär entsprechend den Wertigkeits-Angaben der folgenden Liste. Aus technischen Gründen haben Schieber in Stellung ON den Wert „0“...
7. Programmierbarer Nullimpuls-Teiler (Z) 7.1. Unveränderter Nullimpuls (Bypass) Wenn Sie den Nullimpuls unverändert vom Eingang zum Ausgang durchschalten möchten (keine Teilung, keine Veränderung von Länge und Position), dann wählen Sie bitte die folgende Schalterstellung: DIL3 DIL2 8 7 6 5 4 3 2 on on on on on on on on off off Sie brauchen sich dann um den restlichen Inhalt dieses Abschnittes nicht weiter zu kümmern.
7.3. Einstellung des Nullimpuls-Teilungsverhältnisses Die Programmierung des Nullimpuls-Teilers unterliegt denselben Regeln wie die Programmierung des normalen Impulsteilers für die A/B-Impulse (siehe Abschnitt 6) Nullimpuls Teiler [Z] DIL3 on = log.0, off = log.1 Binäre Wertigkeit 1 : 1 1 : 2 1 : 3 1 : 4 1 : 253...
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DIL2 Breiter Nullimpuls (eine volle Geberumdrehung) on Die Impulsbreite am Ausgang entspricht dem vollen Abstand zwischen 2 Nullimpulsen am Eingang (nur bei Teiler > 1). Auf Ausgangsfrequenz angepasster Impuls (1/4 Ausgangsperiode) DIL2 (Nur anwendbar bei Eingangssignalen A/B mit 90° Versatz) off*) Die Impulsbreite entspricht einer Viertel Periode der Ausgangsfrequenz on**) Bei dieser Betriebsart dürfen nur Teilungsverhältnisse verwendet werden, die...