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Bedienungsanleitung
Produkteigenschaften:
1x Inkremental Eingang für „A/Bx90"-Signale oder 2x Inkremental Eingänge für Einzelspuren
(A und B Kanal)
Universelle Inkremental-Eingänge (HTL/TTL/RS422) für NPN/PNP/NAMUR Geber und
Sensoren
Betriebsarten als Frequenzwandler oder Positionswandler (Impulszähler) möglich
Nützliche Funktionen wie Verknüpfungen (z. B. A+B), Filter, Rundlauffunktion, ...zuschaltbar
Drahtbruchüberwachung für differenzielle Eingangssignale
Einfache Geräteparametrierung über IO – Link mittels diverser Engineering Tools möglich
Einstellbare Grenzwertüberwachung möglich
Zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten über Erweiterungsoption (IO222/CO)
(drei zusätzliche Steuereingänge und zwei zusätzliche Steuerausgänge)
Erzeugung von anstehenden Events (z.B. Oberer Grenzwert überschritten, Encoder Error, ... )
möglich
Hilfsspannungsausgang 5 und 24 VDC für Geberversorgung
Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715
Verfügbare Optionen:
IO222:
Grundgerät mit Inkremental Eingang und Hilfsspannungsausgang
IO222/CO:
Grundgerät mit Inkremental Eingang, Hilfsspannungsausgang sowie
3x HTL PNP Steuereingängen und 2x PNP Controlausgängen
motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, info@motrona.de, www.motrona.de
Signalwandler
IO222 u. IO222/CO
Inkremental  IO – Link (V1.1)
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Motrona IO222 u.

  • Seite 1 Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715 Verfügbare Optionen: IO222: Grundgerät mit Inkremental Eingang und Hilfsspannungsausgang IO222/CO: Grundgerät mit Inkremental Eingang, Hilfsspannungsausgang sowie 3x HTL PNP Steuereingängen und 2x PNP Controlausgängen motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, info@motrona.de, www.motrona.de...
  • Seite 2 Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheit und Verantwortung ..................4 Allgemeine Sicherheitshinweise ..................... 4 Bestimmungsgemäße Verwendung ....................4 Installation ............................5 Störsicherheit ........................... 6 Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise ................. 6 Allgemeines ......................... 7 Betriebsarten ........................... 7 Funktionsdiagramm .......................... 8 Elektrische Anschlüsse ....................9 DC-Spannungsversorgung ....................... 9 Hilfsspannungs-Ausgang .........................
  • Seite 4: Sicherheit Und Verantwortung

    Sicherheit und Verantwortung Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
  • Seite 5: Installation

    Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
  • Seite 6: Störsicherheit

    Monteur. Im regulären Betrieb sind für das Gerät keinerlei Wartungsmaßnahmen erforderlich. Bei unerwarteten Problemen, Fehlern oder Funktionsausfällen muss das Gerät an die motrona GmbH geschickt und dort überprüft sowie ggfs. repariert werden. Ein unbefugtes Öffnen und Instandsetzen kann zur Beeinträchtigung oder gar zum Ausfall der vom Gerät unterstützten Schutzmaßnahmen führen.
  • Seite 7: Allgemeines

    Allgemeines Das Gerät ist als Signalwandler für Inkrementalgeber einsetzbar. Die erfassten Positionswerte bzw. die erfassten Frequenzen beider Kanäle sowie deren verknüpftes Messergebnis (z.B. A+B) werden zyklisch als Prozesswerte über IO – Link übertragen. Es können außerdem noch, wenn gewünscht, hilfreiche Funktionen wie Rundlauffunktion oder Filter aktiviert werden. Die Erweiterungsoption „CO“...
  • Seite 8: Funktionsdiagramm

    Funktionsdiagramm Io222_01a_oi_d.docx / Mai-24 Seite 8 / 34...
  • Seite 9: Elektrische Anschlüsse

    Elektrische Anschlüsse Die Klemmen sollten mit einem Schlitz-Schraubendreher (Klingenbreite 2mm) angezogen werden. DC-Spannungsversorgung Über die Klemme X1 Pin 7 und 8 kann das Wandlermodul mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt u.a. von der Höhe der Versorgungsspannung ab und liegt bei ca.
  • Seite 10: Inkremental-Geber-Eingang

    Inkremental-Geber-Eingang An Klemme X4 Pin 4, 5, 6 und 7 steht ein Anschluss für verschiedene inkrementelle Signale zur Verfügung. RS422 HTL DIFFERENTIAL HTL PNP HTL NPN Io222_01a_oi_d.docx / Mai-24 Seite 10 / 34...
  • Seite 11 Fortsetzung „Inkremental-Geber-Eingang“: HTL NPN (NAMUR) TTL (PNP) Die gewünschte Eingangscharakteristik kann mittels des Parameters “ ENCODER PROPERTIES ” eingestellt werden. Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“. Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt. Hinweis zur Drahtbruchüberwachung: Für eine sichere Drahtbruchüberwachung müssen die differenziellen Eingänge A und /A sowie B und /B mit einem geeigneten Widerstand (z.B.
  • Seite 12: Control-Eingänge (Nur Bei Option „Co")

    Control-Eingänge (nur bei Option „CO“) An Klemme X1 Pin 1, 2 und 3 stehen drei Control-Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur Verfügung. Der aktuelle Zustand der Control-Eingänge wird zyklisch mit den Prozessdaten ausgetauscht und kann somit für die unterschiedlichsten Funktionen verwendet werden. (z.B. als Triggersignal zum Auslösen eines „System Commands“oder zum Auslesen von aktuellen Ist-Werten) Anschluss der Control-Eingänge: Grundsätzlich sind offene Control-Eingänge „LOW“.
  • Seite 13: Control-Ausgänge (Nur Bei Option „Co")

    Control-Ausgänge (nur bei Option „CO“) An Klemme X1 Pin 5 und 6 stehen zwei Control-Ausgänge zur Verfügung. Diese signalisieren, wenn vom Benutzer definierte Grenzwerte unter- bzw. überschritten wurden. Control-Ausgang 1 reagiert dabei immer, sobald der untere Grenzwert unterschritten wurde. Control-Ausgang 2 reagiert dabei immer, sobald der obere Grenzwert überschritten wurde.
  • Seite 14: Io-Link Schnittstelle

    IO-Link Schnittstelle Dieses Kapitel enthält wichtige Hinweise und Informationen bezüglich IO-Link Kommunikationsdaten. Neben allgemeinen Hinweisen zur IO-Link Verbindung wird auf die Parameterdaten des Devices, den ausgetauschten Prozessdaten, sowie den implementierten System Commands, Fehlercodes und Events eingegangen. Verwendbare IO Link Master Alle IO-Link-Master, welche IO-Link Standard V1.1 unterstützen.
  • Seite 15: Anschluss Der Io Link Schnittstelle

    Wertebereich Index Index Bytes Identification Menu VendorID 980 / 0x 03D4 Device ID 2294017 / 0x230101 Vendor Name motrona GmbH Vendor Text http://www.motrona.de Product Name signalconverter Product ID IO222 oder IO222/CO Incremental converter Product Text with IO-Link interface Serial Number Hardware Revision z.B.: 224IO11...
  • Seite 16 ISDU DPP1 Länge in Parametername Zugriff Default Wert Wertebereich Index Index Bytes GENERAL MENU OPERATIONAL MODE 0..1 ENCODER PROPERTIES 0..4 ENCODER DIRECTION 0..1 BACKUP MEMORY 0..1 -999999999 LOWER LIMIT +999999999 -999999999 UPPER LIMIT +999999999 +999999999 DIAGNOSIS SETUP 0 (0x00) 0..4095 OUTPUT SOURCE 0..2 FREQUENCY MENU...
  • Seite 17: System Kommandos

    System Kommandos Ein System Command ist ein „write-only“ Parameter, der im Device eine Aktion hervorruft. Um die gewünschte Aktion hervorzurufen, muss der entsprechende Wert an Index 2, Subindex 0 geschrieben werden. Handelt es sich bei dem gewünschten Command um einen statischen Befehl (s), bleibt dieser Befehl solange aktiv, bis der entsprechende Wert nochmals an Index 2, Subindex 0 geschrieben wird.
  • Seite 18: Io-Link Prozessdaten

    IO-Link Prozessdaten Prozesseingangsdaten (Insgesamt: 15 Byte): Byte Subindex Beschreibung Bit 0 Diagnose: Oberer eingestellter Schwellwert (Upper Limit) überschritten Bit 1 Diagnose: Unterer eingestellter Schwellwert (Lower Limit) unterschritten Bit 2 Diagnose: Geräteversorgung Unterspannung (< 17 V) Diagnose: Außerhalb des Messbereiches – „Linkage Result (Frequency)“ Bit 3 (>...
  • Seite 19: Fehlertypen

    Fehlertypen Fehlercode Name Beschreibung Zugriff wurde vom Gerät verweigert. Es 32768 / 0x 8000 Anwendungsfehler im Gerät - keine Details steht keine Detailinformation zur Verfügung. 32785 / 0x 8011 Index nicht vorhanden Zugriff auf einen nicht existierenden Index. Zugriff auf einen nicht existierenden 32786 / 0x 8012 Subindex nicht vorhanden Subindex.
  • Seite 20: Events

    Events Device Code Status Bedingung 0x00 0x180E Warning Diagnose: Oberer eingestellter Schwellwert (Upper Limit) überschritten 0x180F Warning 0x00 Diagnose: Unterer eingestellter Schwellwert (Lower Limit) unterschritten 0x02 0x180C Warning Diagnose: Geräteversorgung Unterspannung (< 17 V) 0x02 Diagnose: Außerhalb des Messbereiches – „Linkage Result (Frequency)“ 0x1810 Warning (>...
  • Seite 21: Parameter / Menü Übersicht

    Parameter / Menü Übersicht Die Parametrierung des Gerätes erfolgt über die IO Link Schnittstelle mit Hilfe eines geeigneten Engineering Tools, welches von den IO Link Master Herstellern üblicherweise zur Verfügung gestellt wird. Dieser Abschnitt zeigt die Übersicht der einzelnen Menüs und deren Parameter. Der Menüname ist jeweils fett geschrieben, die zugehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet.
  • Seite 22: General Menu

    General Menu In diesem Menu werden die allgemeinen Parameter für diesen Signalwandler beschrieben. OPERATIONAL MODE Dieser Parameter legt fest, welche Messfunktion (Betriebsart/Mode) das Gerät erfüllen soll. FREQUENCY Betriebsart: Frequenzwandler COUNTER Betriebsart: Zähler / Position ENCODER PROPERTIES Dieser Parameter legt die Charakteristik des Inkrementaleinganges fest. RS422 RS422 Standard HTL DIFFERENTIAL...
  • Seite 23 Fortsetzung „General Menu“: UPPER LIMIT Mit diesem Parameter wird der obere Grenzwert definiert. (Die Bezugsquelle für die Grenzwertüberwachung kann mittels Parameter „OUTPUT SOURCE“ eingestellt werden.) -999999999 Kleinster Wert +999999999 Default Wert +999999999 Größter Wert Bei Überschreitung des hier eingestellten Wertes wird Control-Ausgang 2 gesetzt im „Diagnose Word“...
  • Seite 24 Fortsetzung „General Menu“: OUTPUT SOURCE Dieser Parameter definiert die Bezugsquelle, auf welchen die beiden Schaltausgänge bei der Grenzwertüberwachung reagieren sollen. CHANEL A Bezugsquelle ist „Frequenz A“ oder „Counter A“ (je nach Betriebsart) CHANEL B Bezugsquelle ist „Frequenz B“ oder „Counter B“ (je nach Betriebsart) Bezugsquelle ist „Linkage Result (Frequency)“...
  • Seite 25: Frequency Menu

    Frequency Menu In diesem Menu werden die einzelnen Parameter für den „Frequenz“ Betrieb beschrieben. Je nach eingestellter Betriebsart (Frequency Mode) ist nur Kanal A oder beide Kanäle (Kanal A und Kanal B) aktiv. FREQUENCY MODE Dieser Parameter legt fest, welche Betriebsart der Frequenzmessung gewünscht wird. Einkanalige Frequenzmessung (nur für Kanal A, Kanal B inaktiv).
  • Seite 26 Fortsetzung „Frequency Menu“: SAMPLING TIME 1 (S) Der eingestellte Wert entspricht der minimalen Messzeit (für Kanal A) in Sekunden. Die Sampling Time dient als Filter bei unregelmäßigen Frequenzen. Dieser Parameter beeinflusst direkt die Reaktionszeit des Gerätes. 0,001 Minimale Messzeit in Sekunden 0,100 Default Wert 9,999...
  • Seite 27 Fortsetzung „Frequency Menu“: AVERAGE FILTER 1 Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion bei instabilen Frequenzen an Eingang A. Bei Filtereinstellung 5 … 16 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion. Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling-Zyklen. z.B. SAMPLING TIME = 0,1 s und AVERAGE FILTER = Exponentialfilter, T (63 %) = 2 x Sampling Time. d.h.
  • Seite 28 Fortsetzung „Frequency Menu“: SAMPLING TIME 2 (S) Der eingestellte Wert entspricht der minimalen Messzeit (für Kanal B) in Sekunden. Die Sampling Time dient als Filter bei unregelmäßigen Frequenzen. Dieser Parameter beeinflusst direkt die Reaktionszeit des Gerätes. 0,001 Minimale Messzeit in Sekunden 0,100 Default Wert 9,999...
  • Seite 29 Fortsetzung „Mode Frequency“: AVERAGE FILTER 2 ( Mittelwertbildung Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion bei instabilen Frequenzen an Eingang B. Bei Filtereinstellung 5 … 16 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion. Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling-Zyklen. z.B. SAMPLING TIME = 0,1 s und AVERAGE FILTER = Exponentialfilter, T (63 %) = 2 x Sampling Time. d.h.
  • Seite 30: Counter Menu

    Counter Menu In diesem Menu wird der Betrieb als Positionswandler (Impuls-, Summen-, Differenz-, Vor- oder Rückwärtszähler) definiert. Input A und B sind aktiv. COUNT MODE Auswahl der Zählerkonfiguration. Eingang A ist der Zähleingang. A SINGLE Eingang B bestimmt die Zählrichtung: „LOW“...
  • Seite 31 Fortsetzung „Counter Menu“: ROUND LOOP VALUE Definition der Anzahl der Geberschritte, wenn eine Rundlauf-Funktion gewünscht wird. (Nur für COUNT MODE: A SINGLE und A/B x 90) kein Rundlauf … 99999999 Schrittzahl für die Rundlauf-Funktion Io222_01a_oi_d.docx / Mai-24 Seite 31 / 34...
  • Seite 32: Anhang

    Anhang Parameterliste / Serielle Codes Menu Name Ser.Code Default FREQUENCY MENU FREQUENCY MODE FREQUENCY MENU FREQUENCY BASE MODE FREQUENCY SAMPLING TIME 1 (S) 9999 FREQUENCY MENU WAIT TIME 1 (S) 7999 FREQUENCY MENU AVERAGE FILTER 1 FREQUENCY MENU SAMPLING TIME 2 (S) 9999 FREQUENCY MENU WAIT TIME 2 (S)
  • Seite 33: Abmessungen

    Abmessungen Io222_01a_oi_d.docx / Mai-24 Seite 33 / 34...
  • Seite 34: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten: Anschlüsse: Anschlussart: Schraubklemmen, 1,5 mm² / AWG 16 Spannungsversorgung: Eingangsspannung: 24VDC (18 … 30 VDC - über IO-Link Masterport) Schutzschaltung: Verpolungsschutz Stromaufnahme: ca. 75 mA (unbelastet) Geberversorgung: Ausgangsspannung: 5 VDC und 24 VDC (ca.1 V kleiner als Eingangsspannung) Ausgangsstrom: max.

Diese Anleitung auch für:

Io222/co

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