,Großsegel
Nachdem
der
Großbaum
in die Keep
des Mastes
eingeführt
und
die Nock
in das
Auge
der kurzen
Leine
am Achterstag
eingehängt
wurde,
wird
das Großsegel
vom Mast
her.
in
die
Keep
des
Großbaums
eingezogen.
Der
Großsegelhals
wird
dann
vorne
am
Großbaumschlitten
festgeschraubt.
Mit
der
dünnen Leine
am
Schothorn
des Gr oß s
e'g
e
Ls
wird
das Segel
für die unterschiedlichen
Windverhältnisse
getrimmt.
Grundsätzlich
gilt
folgendes:
bei starkem
Wind
steif
setzen,
bei weniger
Wind
lose.
Das richtige
Maß
ist
Er-
fahrungssache.
Wenn
die
Leine
zu
lose
gefahren
wird,
bil-
den sich im
Segel
senkrechte
Falten
über
dem Großbaum.
Ist
sie
zu
steif
durchgeholt,
bildet
sich
eine
dicke
Falte
parallel
zum
Großbaum.
Nachdem
die
Segellatten
eingeschoben
wurden,
kann
das
Großsegel
gesetzt
werden.
Das Vorliek
wird
von unten
in
die Keep
eingeführt
und während
des Setzens
mit
der Hand
ein wenig
gesteuert,
damit
es nicht
verklemmt.
Das
Groß-
segel
soll nur
soweit
hochgezogen
werden,
daß sein Achter-
liek noch vor dem Achterstagklarkommt.
Nachdem
das Groß-
fall auf der Steuerbordklampe
belegt
wurde,
wird
das
Segel
durch Höher-
oder
Tiefersteilen
des
Großbaumes
getrimmt:
bei starkem
Wind
hart
nach
unten
(Segel
wird
flach),
bei
leichtem
Wind
höher
(Segel
wird
bauchig).
Bezüglich
der
Segelfalten
gilt das
gleiche,
wie
für den Großbaum:
wenn
kleine
Falten
rechtwinkelig
zum Mast
stehen,
steht
der Baum
zu lose. Ein
oder
zwei Falten
parallel
zum Mast
zeigen
an,
daß der Baum
zu stark
durchgesetzt
ist.
Auch
hier muß
durch
Erfahrung
das genaueMaß
für
jede Windstärke
gefunden
wer-
den.
Vorsegel
Als Vorsegel
fährt
die VARIANTA
1)
die Fock
6,28
qm
2)
die Genua
11,55
qm
3)
die Sturmfock
3,66
qm
4)
den Spinnaker'
23,00
qm
Da die VARIANTA
ihren
Hauptvortrieb
von
ihrem
Vors egel er-
hält,
ist die richtige
Wahl
des Vorsegels
Von
großer
Be-
deutung.
Nach
unseren
Erfahrungen
sollte
man
bis
Windstär-
ke
4
in jedem Falle
mit
Genua
segeln.
Wenn
der Wind
weiter
auffrischt,
sollte
man
zunächst
ein
Reff
ins Großsege~
bin-
den. Wie
man
das macht,
darauf
kommen
wir noch
zurück.
Bei
stärkerem
Wind
setzt
man
anstelle
der
Genua
die
Fock und
wenn
es weiter
auffrischt,
kann
man
sogar
allein
mit
der
Fock noch
einwandfrei
kreuzen.
Bei
der VARIANTA
sollte
man