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Betriebsanleitung
Nach Anlegen der Versorgungsspannung startet der Betrieb nach Werkseinstellungen (Siehe Tabelle 8).
Einige Parameter können über die RS485-Schnittstelle umprogrammiert werden:
-
Schnittstellenparameter
-
Messzeit über welche ein Durchschnittswert gebildet wird
-
Individuelle Skalierung der analogen Ausgangssignale (nur wenn diese vorhanden sind)
Bei Verwendung von entsprechenden Konvertern kann der Messumformer auch an eine USB- oder
Ethernet-Schnittstelle angeschlossen werden.
Der Messumformer ist mit einer zweifarbigen LED ausgestattet. Ein Aufleuchten der LED hat folgende
Bedeutung:
-
Kurzes Aufleuchten in Grün: Messwerterfassung wird ohne Probleme ausgeführt
-
Kurzes Aufleuchten in Rot: Die Kommunikation über die RS485-Schnittstelle wird ausgeführt
Die LED blinkt nur über die ersten drei Minuten nach Anlegen der Versorgungsspannung oder nach einer
Änderung der Baudrate (z.B. nach einem Kurzschließen des ZW-Jumpers).
5.1
Funktionen des Messumformers PCE-P18
-
Berechnung des Taupunkts und der absoluten Luftfeuchte
-
Ausgabe der gemessenen Werte über analoge Schnittstellen mit Hilfe einer individuellen
Skalierung
-
Speicherung von Maximal- und Minimal-Werten der gemessenen und berechneten Größen
-
Messzeit zur Durchschnittswertbildung kann eingestellt werden
-
RS485-Schnittstelle mit MODBUS-Protokoll im RTU-Modus
5.2
Individuelle Skalierung des Analogausgangs
In der Ausführung mit den analogen Ausgängen kann der Messumformer PCE-P18 die gemessenen
Größen mit Hilfe einer individuellen Skalierung als analogen Wert (Strom oder Spannung) ausgeben. Auf
Basis der Koordinaten von zwei Punkten, welche eingegeben werden müssen berechnet der
Messumformer die Gleichung, nach welcher der Ausgabewert der analogen Ausgänge in Abhängigkeit
von der gemessenen Größe berechnet wird.
X1 und X2: gemessene Werte (Temperatur oder Feuchte)
Y1 und Y2: die dazugehörigen Werte die sich am Analogausgang einstellen sollen
Nachdem zwei Punkte angegeben wurden, berechnet der Messumformer alle anderen Punkte der
Geraden.
Um eine individuelle Skalierung vorzunehmen müssen passende Werte für X1, X2, Y1 und Y2 in den
dazugehörigen Registern 4007 bis 4014 (Tabelle 3) hinterlegt werden. Da in diesen Registern nur
ganzzahlige Zahlen gespeichert werden können, müssen die Werte vorher mit 100 multipliziert werden.
BETRIEBSANLEITUNG
Analogwert
Y2
Y1
X1
gemessene Größe
X2
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