Einleitung Wir danken Ihnen, daß Sie sich für ein Produkt von MGE UPS SYSTEMS zur sicheren Stromversorgung Ihrer Systeme entschieden haben. Die Baureihe Pulsar Evolution wurde mit größter Sorgfalt entwickelt. Um die Leistungen Ihrer USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und die vorliegende Anleitung aufmerksam zu lesen.
Vorbemerkungen Aufbau der Installations- und Bedienungsanleitung Die Suche nach bestimmten Informationen erfolgt auf einfachste Weise: über das Inhaltsverzeichnis, über das Stichwortregister. Bedeutung der Piktogramme WICHTIG, Hinweise unbedingt befolgen. Informationen, Ratschläge, Hilfen. Optische Anzeige. Maßnahmen, Handlungen. Akustischer Alarm. In den Abbildungen der nachfolgenden Seiten sind die LED-Anzeigen mit folgenden Symbolen dargestellt: LED AUS.
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Inhalt Ansichten und Beschreibung Gesamtansicht ..........................7 Toweraufstellung ..........................7 Rackmontage ..........................7 Rückansicht ..........................8 Anzeige- und Bedienfeld ......................9 Aufstellung und Installation Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs .......... 10 Tower- Modell ..........................11 Rack-Modell ..........................12 Anschluß...
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Inhalt Anhang Technische Daten ........................24 Blockschaltbild ..........................24 Kenndaten ............................. 25 Beispiele für Batterie-Autonomiezeiten ..................26 Fachbegriffe ..........................27 Stichwortregister ........................28 Seite 6 - 34007115DE/AA...
1. Ansichten und Beschreibung 1.1 Gesamtansicht Toweraufstellung Abmessungen in mm (B x H x T) Evolution 2200 438 x 87,9 x 640 Evolution 3000 (19") (2TE) Evolution 3000 XL Gewicht in kg Evolution 2200 Evolution 3000 Evolution 3000 XL Rackmontage - Seite 7 34007115DE/AA...
Stecker zur automatischen Erkennung TO BATTERY CABINET eines externen Batteriemoduls. Datenleitungsschutz. Steckplatz für Kommunikationskarte (Option). Steckverbinder zum Anschluß eines Pulsar Evolution 3000 / 3000 XL externen Batteriemoduls. Ausgangsschalter. RS232 DATA LINE PROTECTION Gruppe mit 4 normalen (nicht programmierbaren) TO BATTERY CABINET Ausgangssteckdosen.
1. Ansichten und Beschreibung 1.3 Anzeige- und Bedienfeld EIN/AUS-Taster (ON/OFF) mit LED zur Freischaltung/Trennung der Ausgangssteckdosen. Batteriebetrieb. USV-Störung. Batteriestörung. Überlast. Programmierbare Steckdosengruppe 1 an Spannung. Programmierbare Steckdosengruppe 2 an Spannung. Booster- oder Fader-Modus. Balkenanzeige Auslastungsgrad. Balkenanzeige Batterieladezustand. 76 bis 100%. 51 bis 75%.
2. Aufstellung und Installation 2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs Netzkabel für Modelle 3000/3000 XL (bei Modell 2200 Verbraucher-Netzkabel verwenden). 2 Verbraucher-Anschlußkabel. RS232-Schnittstellenkabel. USB-Schnittstellenkabel. Montagekit für Einbau in 19"-Schränke. 2 Verriegelungsabdeckung für Verbraucher-Anschlußkabel. CD ROM mit USV-Software "Solution Pac" und "UPS Driver". Dokumentation.
2. Aufstellung und Installation 2.3 Rackeinbau Montage und Befestigung der Teleskopschienen für Rackeinbau (Schritte 1 bis 6 befolgen) Befestigungsschrauben und Teleskopschienen liegen dem Gerät bei. Seite 12 - 34007115DE/AA...
Nach dem erstmaligen Netzanschluß der USV benötigt das Gerät eine Ladezeit von mindestens 8 Stunden, um die volle Autonomiezeit der Batterie zur Verfügung zu stellen. Pulsar Evolution 3000 XL : Dieses Modell wird ohne interne Batterien geliefert und muß daher an mindestens ein externes Batteriemodul EXB angeschlossen werden. Anschlußhinweise siehe Installationsanleitung Nr. 3400711600 des Batteriemoduls EXB.
2 - Kabel 26 bzw. 27 mit dem anderen Ende an die RS232-Schnittstelle 2 oder den USB-Port 1 der USV anschließen. Die USV kann nun über verschiedene Softwarepakete von MGE UPS SYSTEMS mit dem angeschlossenen Rechnersystem kommunizieren (Überwachung, Konfiguration, Sicherheitsparameter).
2. Aufstellung und Installation 2.7 Einbau einer Kommunikationskarte (Option) 1 - Abdeckung 5 durch Herausdrehen der zwei Schrauben von der USV lösen. 2 - Karte in den Steckplatz einstecken. 3 - Karte mit den zwei Schrauben befestigen. Steckplatz für Kommunikationskarte. Die Kommunikationskarten können bei eingeschalteter USV installiert werden.
3. Betriebszustände 3.1 Inbetriebnahme EIN/AUS-Taste 15 drücken. Der Summer ertönt kurz, und sämtliche LEDs leuchten gleichzeitig auf. Während des anschließenden Selbsttests ertönt der Summer zweimal. Die LED der Drucktaste 15 leuchtet kontinuierlich und zeigt an, daß die Ausgangssteckdosen versorgt werden. - Einspeisenetz vorhanden: Nur die LED der EIN/AUS-Taste 15 leuchtet.
3. Betriebszustände 3.3 Batteriebetrieb (bei Netzausfall) Umschaltung auf Batteriebetrieb Verläßt das Einspeisenetz den zulässigen Toleranzbereich, schaltet die USV auf Batteriebetrieb und die LED 16 leuchtet auf. Während des Batteriebetriebs ertönt alle 10 Sekunden ein akustisches Signal. Die an die USV angeschlossenen Verbraucher werden unterbrechungsfrei über die Batterie weiter versorgt.
3. Betriebszustände 3.4 Kundenspezifische Anpassung per Software (wahlweise) Software, Installation und Funktion Die kundenspezifische Anpassung der USV kann mit Hilfe der Software "UPS Driver" über einen Rechner erfolgen, der über die serielle RS232-Schnittstelle mit der USV verbunden ist (siehe Abschnitt 2.5). Vorhandensein der RS232- 26 Verbindung überprüfen.
3. Betriebszustände Registerkarte "Spannungsgrenzwerte" Einstellungen Default-Einstellung Kundenspezifische Anpassung Ausgangsspannung (Batteriebetrieb) 230 V 200 V - 220 V - 240 V Oberer Spannungsgrenzwert für 294 V 271 bis 294 V Umschaltung auf Batterie Grenzwert für Einschaltung des Fader-Modus’ 265 V 244 bis 265 V Grenzwert für Einschaltung des Booster-Modus’...
4. Wartung und Service 4.1 Fehlerbehebung Fehlerbehebung ohne Inanspruchnahme des MGE-Kundendienstes (alle Modelle) Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung LED 18 blinkt und Überlastung der USV. Die Leistungsaufnahme der Leistungsaufnahme der Summer ertönt. angeschlossenen Verbraucher übersteigt die angeschlossenen Systeme Nennleistung der USV. überprüfen und weniger wichtige Verbraucher abschalten.
4. Wartung und Service 4.2 Austausch des Batteriemoduls Sicherheitsmaßnahmen: Die Batterie hat einen hohen Kurzschlußstrom und kann Stromschläge verursachen. Bei jeder Handhabung der Batterien sind daher folgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten: Armbanduhren, Ringe, Armreifen und sonstige an Händen oder Armen getragene Metallgegenstände abnehmen. Werkzeuge mit Isoliergriff verwenden.
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4. Wartung und Service F - Befestigungsschraube der Batterieabdeckung lösen. G - Abdeckung entfernen. H - Batteriemodul durch Lösen der Steckverbindung abklemmen. I - Batteriemodul herausziehen und durch neues ersetzen. Einbau des neuen Batteriemoduls Die oben beschriebenen Handgriffe in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Zur Gewährleistung der Sicherheit und des Betriebsverhaltens dürfen nur Austauschmodule verwendet werden, die mit den eingebauten Batterien baugleich sind.
Es enthält weder FKW- noch FCKW-Verbindungen. Recycling der USV nach Ablauf der Lebensdauer: MGE UPS SYSTEMS verpflichtet sich, sämtliche nach Ablauf der Lebensdauer rückgeführten Komponenten durch zugelassene Entsorgungsunternehmen einer Wiederverwertung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zuzuführen (wenden Sie sich bitte an Ihre MGE-Vertretung).
6. Anhang 6.2 Fachbegriffe Ausgangsschalter Schalter zum Schutz der USV gegen starke verbraucherseitige Überlasten oder Störungen der angeschlossenen Verbraucher. Ausgangssteckdosen Pulsar Evolution verfügt abgangsseitig über eine Gruppe von 4 nicht programmierbaren Ausgangssteckdosen. Autonomiezeit Betriebsdauer des Geräts mit Verbraucherversorgung über die Batterie bei Ausfall des Einspeisenetzes.