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Short Guard Interval
Die letzte Verbesserung des 802.11n-Standard bezieht sich auf die Verbesse-
rung der zeitlichen Abläufe in der Datenübertragung. Ein Signal zur Datenü-
bertragung in einem WLAN-System wird nicht nur zu einem diskreten
Zeitpunkt ausgestrahlt, sondern es wird für eine bestimmte Sendezeit kon-
stant „in der Luft gehalten". Um Störungen auf der Empfangsseite zu verhin-
dern, wird nach dem Ablauf der Sendezeit eine kleine Pause eingelegt, bevor
die Übertragung des nächsten Signals beginnt. Die gesamte Dauer aus Sen-
dezeit und Pause wird in der WLAN-Terminologie als „Symbol" bezeichnet, die
Pause selbst ist als „Guard Interval" bekannt.
Bei IEEE 802.11a/g wird ein Symbol mit einer Länge von 4 μs genutzt: Nach
einer Übertragung von 3,2 μs und einer Pause von 0,8 μs wechselt die auf
dem Trägersignal übertragene Information. 802.11n reduziert die Pause zwi-
schen den Übertragungen auf das sogenannte „Short Guard Interval" von nur
noch 0,4 μs.
OFDM Symbol
3,2 μs
Nutzdaten
3,2 μs
Durch die Übertragung der Datenmenge in kürzeren Intervallen steigt der
maximale Datendurchsatz damit bei Nutzung der verbesserten OFDM-Modu-
lation, zwei parallelen Datenströmen und Übertragung mit 40 MHz auf maxi-
mal 300 Mbit/s.
1.2.4
Der MAC- Layer
Frame-Aggregation
Die Verbesserungen im Physical Layer durch die neuen Technologien mit
802.11n beschreiben zunächst nur den theoretisch möglichen Datendurchsatz
des physikalischen Mediums. Der tatsächlich für Nutzdaten verfügbare Teil
dieser theoretischen Bandbreite wird jedoch durch zwei Aspekte geschmälert:
LANCOM L-32x Access Point Serie
0,8 μs
0,4 μs
Kapitel 1: Einleitung
19

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Diese Anleitung auch für:

L-321agn wirelessL-322agn dual wireless

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