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Radial Engineering tonebone loopbone Bedienungsanleitung Seite 8

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True to the Music
DRAG CONTROL
Wie eben schon erwähnt arbeitet der Loopbone mit einer aktiven Pufferung. Dies ermöglicht das
nahtlose Umschalten zwischen den Loops und unterstützt den Einsatz langer Kabel. Nachteil:
Der gelieferte Ton kann an Dynamik und Individualität verlieren und einfach zu perfekt klingen. Die
Details: Wenn man seine Gitarre direkt an einen Gitarrenamp anschließt interagiert die Impedanz
des Eingangs mit den Tonabnehmern. Und genau dieser Effekt spielt eine entscheidende Rolle für
den Ton des Verstärker/Gitarren Gespanns. Da der Loopbone aber eine Art Vorverstärker ist, macht
er aus dem passiven Gitarrensignal ein aktives. Deine Gitarre kann den verwendeten Verstärker
jetzt quasi nicht mehr „erkennen", die Interaktion ist gestört.
Und genau jetzt kommt die DRAG CONTROL ins Spiel: Mit nur einem kleinen Regler kannst du die
verlorene Verbindung zwischen deiner Gitarre und dem verwendeten Verstärker wiederherstellen.
Die Schaltung korrigiert die Last, die verloren geht, wenn das Signal einer Gitarre in einer Verstärker-
Stufe oder einem Puffer aufbereitet wird.
Starte mit dem Drag Regler auf 12 Uhr Position. Das wäre die normale Einstellung für eine Strat
und einen Twin. Das Drehen im Uhrzeigersinn reduziert den DRAG Faktor. Klingen tut das Ganze
ungefähr so wie ein dezenter Boost der Höhen & Presence. Experimentiere mit unterschiedlichen
Einstellungen und wähle das Setting, das für dich am besten klingt. Um zu gewährleisten, dass die
gefundene Einstellung beim Transport etc. nicht zufällig wieder verstellt wird, haben wir den DRAG
Regler gut geschützt in einer kleinen Gehäusemulde (seitlich) untergebracht. Die Bedienung erfolgt
mit Hilfe eines kleinen Schraubendrehers oder der Spitze eines Gitarrenplektrums.
POWER BOOSTER
Der Loopbone kommt mit einem hochwertigen Class-A POWER BOOST. Der Booster arbeitet
nach den Effekt-Loops-1 und 2, direkt vor dem Ausgang. Das bedeutet, das nach dem Aktivieren
des Booster mit dem Power Boost Fußschalter alles geboostet wird, was im Signalweg vorher
passiert – inklusive der gerade aktiven Effekschleifen. So kannst du zum Beispiel in LOOP 1 einen
Rhythmus-Sound mit Effekten zusammenstellen, und diesen, ohne grundsätzliche Veränderungen
an Klang und Set-Up, zum Solieren boosten.
Der jeweilige BOOST Pegel ist variabel einstellbar und wird über einen kleinen Poti in unmittelbarer
Nähe des DRAG Reglers kontrolliert. Die Bedienung erfolgt mit der Spitze eines Plektrums oder
einem kleinen Schraubendreher. Sei aber vorsichtig, mit einer maximalen Anhebung von +15 dB
ist der POWER BOOSTER des Loopbone ein kraftvolles Tool. Am besten du fängst auf „0" an
(Regler entgegen den Uhrzeigersinn gedreht) und arbeitest dich langsam an die gewünschte
Effekt-Intensität heran.
Die Detaildarstellung der Loopbone Rückseite zeigt die GAIN und DRAG Regler.
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