True to the Music
GESTALTE DEIN INDIVIDUELLES PEDALBOARD
Der Loopbone wurde entwickelt, um als Herzstück deines ganz persönlichen Pedalbaord Setups
zu arbeiten. Für die Platzierung unterschiedlicher Pedale gelten keine harten Regeln, also
experimentiere mit unterschiedlichen Setups. Wichtig zu wissen ist allerdings, das Effekte wie Wah-
Pedale oder Verzerrer dazu tendieren, mit den Pickups der verwendeten Gitarre zu interagieren.
Da das Teil ihres individuellen Sounds ist, sollte man sie also am besten vor dem Loopbone, direkt
hinter der Gitarre positionieren.
Bei der Planung deines Pedalboards solltest du dir genau überlegen, welche Effekte in welcher
Reihenfolge verwendet werden, und an welcher Stelle im Signalweg sie die beste Performance
abliefern. Denke darüber nach, wie du deine Songs spielst und welcher Song welche Effekte
benötigt. So wirst du zum Beispiel entscheiden, das Wah und dein Lieblings-Distortionpedal im
direkten Signalweg und häufig verwendete Effekte wie Chorus und Delay in LOOP 1 zu positionieren.
LOOP 2 könnte der Platz für ausgefallenere Effekte sein, die du nur ab und zu aus dem Hut
zauberst, um besondere Akzente zu setzen (z.B. Ring-Modulator, Octaver, Flanger).
Dein Volumenpedal wirst du wahrscheinlich hinter dem Loopbone „postieren", so dass du
mit seiner Hilfe die Gesamtlautstärke der Effekte (und die Hintergrundgeräusche des Systems)
kontrollieren kannst. Und noch mal: Jeder Gitarrist kann sein Pedalboard Setup auf seine ganz
individuellen Wünschen und Bedürfnissen abstimmen. Es gibt keine Regeln, also experimentiere
und habe Spaß dabei!
Sonderbehandlung geräuschintensiver Pedale
Du wirst feststellen, dass einige Pedale mehr Nebengeräusche produzieren als andere.
Im Normalfall sind Netzteile, elektronische Anzeigen oder elektromagnetische Felder die Ursache.
Auch Interferenzen durch Radiosender können zum Problem werden. Diese Art Nebengeräusche
finden ihren Weg ins System häufig über schlecht abgeschirmte Kabel. Die Verwendung
hochwertiger, gut abgeschirmter Kabel kann in solchen Fällen Wunder wirken, zumindest aber die
Nebengeräusche massiv reduzieren!
Auch darauf zu achten, dass alle verwendeten Geräte über denselben Stromkreis mit Energie
versorgt werden, kann dabei helfen, Nebengeräusche (durch Erdungsbrummen) zu minimieren.
Manchmal gibt es aber nur eine Lösung: Das Netzteil des „schuldigen" Pedals abzuziehen und es
mit Batterien zu betreiben. Denn obwohl Batterien die reine Qual sein können, ihr reiner Gleichstrom
(DC) kann (bei einigen Pedalen) zu einer wesentlich ruhigeren Performance führen.
Solltest du das Ansteigen von Nebengeräusche registrieren sobald du eine Effektschleife
aktivierst,
ist die beste Lösung, um den Übeltäter zu finden, alle eingeschliffenen Pedale abzuziehen
und anschließend jedes einzeln wieder anzuschließen und auf eventuelle Nebengeräusche hin
zu kontrollieren. Wenn nicht eins sondern mehrere Pedale für die ungewollte Geräuschkulisse
verantwortlich zeichnen, liegt es an dir: Entscheide welche Pedale für deinen Job wichtig sind und
welche nicht. Falls du das nicht kannst, ist das auch nicht so schlimm. Schließlich hast du ja einen
Loopbone und kannst den Effektweg mit den „dreckigeren" Effekten nach dem Gebrauch wieder
deaktivieren und das Nebengeräuschlevel so im Zaum halten.
Das gleiche gilt übrigens auch für Pedale, die zwar cool klingen, sich aber als wahre Tonräuber
entpuppen. Nimm dir die Zeit und hör' dir deine Effekte in Ruhe an. Wenn du weißt, wie sie sich im
Signalweg verhalten, ist es wesentlich einfacher gute Klangergebnisse zu erzielen.
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Radial Engineering
Loopbone Bedienungsanleitung