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Radial Engineering tonebone loopbone Bedienungsanleitung Seite 13

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True to the Music
FAQs
Q: Wieviele Effekte kann ich innerhalb einer Loop betreiben?
A: Die Anzahl der Effekte hängt normalerweise davon ab, in welcher Intensität sie die Stärke
des Gitarrensignals verringern. Da der Loopbone die Pedale allerdings mit der tatkräftigen
Unterstützung eines Class-A Puffers betreibt, kannst du eigentlich so viele Effekte hintereinander
hängen wie du willst. Das einzige limitierende Element bilden die Nebengeräusche. Je mehr Pedale
du verwendest, umso stärker werden sie.
Q: Kann ich lange Kabel verwenden, um den Loopbone mit meinem Verstärker zu
verbinden?
A: Ja, da der Loopbone mit einer Class-A Schaltung arbeitet, kannst du lange Kabel ohne einen
signifikanten Anstieg des Nebengeräusch Pegels verwenden. Wir empfehlen aber, eine maximale
Länge von 15m nicht zu überschreiten.
Q: Ist der Loopbone aktiv?
Ja, der Loopbone verwendet Puffer-Schaltungen. Sie ermöglichen den Parallelbetrieb von mehr
als einem Effektweg und vielen Effektpedalen, ohne das dies Einfluss auf die Klangqualität bzw.
die Stärke des Gitarrenausgangssignals hat.
Q. Was versteht man unter der DRAG CONTROL?
A: Wenn man seine Gitarre direkt an einen Gitarrenverstärker anschließt, interagiert die Impedanz
des Eingangs mit den Pickups. Und genau dieser Effekt spielt eine entscheidende Rolle für den
Ton eines Verstärker/Gitarren Gespanns. Der Vorverstärker in einem gepufferten Schaltkreis kappt
quasi diese Verbindung. Und genau hier setzt die DRAG CONTROL an. Die Schaltung stellt die
verlorene Verbindung zwischen der Gitarre und dem verwendeten Amps wieder her, indem sie die
Last korrigiert , welche verloren geht, wenn das Signal einer Gitarre in einer Verstärkerstufe oder
einem Puffer aufbereitet wird.
Q: Warum arbeitet der Loopbone mit Optokopplern?
A: Einige Hersteller vertreten die Meinung, dass sich Relais am besten dazu eignen Effekte zu
schalten. Relais sind im Grunde genommen nichts anderes, als von außen gesteuerte mechanische
Schalter. Das Problem dabei sind die auftretenden Schaltgeräusche im Augenblick des Kontakts.
Auch wir verwenden in einigen unserer Produkte Relais. Allerdings nur in Anwendungen, in denen
das Signal nicht mehr verstärkt wird, wie zum Beispiel beim Umschalten von Lautsprechern. In
Geräten wie dem Loopbone, der vor einem Verstärker arbeitet, bevorzugen wir den Einsatz von
Optokopplern. Optokoppler können die unterschiedlichsten Aufgaben erfüllen. Wir nutzen sie wie
Schalter mit einer festgelegten An- und Abfahrzeit. Das bedeutet, das Signal wird nicht spontan
eingeschaltet, sondern sozusagen blitzschnell ein- und wieder ausgeblendet, und das wiederum
eliminiert Umschaltgeräusche.
Q: Kann ich den Loopbone als ABY Box für meinen Verstärker verwenden?
A: Nein, nicht wirklich. Um eine ABY Schaltung sauber und sicher realisieren zu können, müssen
die Ausgänge (trafo)isoliert sein, so wie zum Beispiel bei unserem Switchbone. Denk daran, dass in
den Schaltkreisen von Verstärkern Ströme von mehreren hundert Volt fließen können. Eine falsche
Verkabelung kann zu einem lebensgefährlichen Stromschlag-Risiko führen. Theoretisch kann man
den Ausgang des Loopbone natürlich mit zwei Amps verbinden und so eine Umschaltfunktion
realisieren. Wir empfehlen in einem solchen Fall allerdings unbedingt einen qualifizierten Techniker
zu Rate zu ziehen, der das Setup vor Inbetriebnahme auf eine korrekte Erdung und eine sichere
Verkabelung hin überprüft.
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