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IRTrans RTTRans IRDB Handbuch Seite 6

Bedienungsanleitung IRTrans Ethernet Version 3.8
Laden und Speichern der Devicedatenbank
Die Devicedatenbank wird grundsätzlich auf
dem Server abgespeichert. Die Datenbank
wird im Ordner „remotes" gespeichert, in dem
auch die Infrarot Befehle abgelegt werden.
Speichern – Speichert die Definition unter dem angegebenen Namen auf den Server
Laden
– Die Definition mit dem Namen aus dem Feld Filename wird geladen.
Flashen
– Die Definition wird in den Flashspeicher des Moduls übertragen
Es können beliebig viele Konfigurationen auf dem Server gespeichert werden. Es kann
allerdings immer nur eine Konfiguration aktiv sein. Es ist also nicht möglich mehr als eine
Datei zu laden und zu Flashen. Natürlich können aber in einer Konfiguration beliebig viele
Fernbedienungen ausgewählt werden – so lange jedenfalls wie sie in den 64K Speicher
des Moduls passen.
Verwendung der IR Datenbank
Die Infrarotdatenbank erlaubt die Verwendung des IRTrans Moduls mit unterschiedlichen
Clients ohne die IRTrans Server Software. Hierzu sind große Teile der Server Software in
der Firmware des IRTrans Moduls enthalten. Allerdings ist es auf Grund der begrenzten
Ressourcen eines Microcontrollers nicht möglich, den gesamten irserver mit mehreren
1.000 Zeilen Code zu implementieren. Daher sind bestimmte Funktionen weiterhin nur über
den irserver nötig. Alle zum Betrieb des Moduls nötigen Funktionen sind allerdings
vorhanden und funktionieren mit allen Clients des IRTrans Moduls (irclient, IRTrans GUI
Client, .NET DLL, Active-X Plugin, Girder Plugins, C DLL usw. ):
Senden von IR Codes aus der integrierten IR Datenbank
Direktes Senden von CCF Codes
Empfang von IR Codes und Steuerung des PCs über Infrarotsignale
Liste der Fernbedienungen
Liste der Befehle je Fernbedienung
Das Lernen neuer Infrarotbefehle hingegen erfolgt immer über den IRTrans Server.
Hierdurch sind auch alle gelernten Fernbedienungen auch auf dem Server vorhanden.
Selbstverständlich sind die Fernbedienungsdefinitionen (.rem Dateien) kompatibel mit allen
anderen IRTrans Geräten (USB, RS232 etc.). Es ergibt sich beim Lernen daher folgender
Ablauf:
1.
Anmeldung mit dem IRTrans GUI Client am IRTrans Server
2.
Lernen und ggf. Test der IR Befehle
3.
Übertragung der gelernten Befehle in die Flash Datenbank des IRTrans Ethernet
Moduls. Auch das geschieht über den IRTrans GUI Client.
© 2006-2008 IRTrans GmbH
Nun können sich alle IRTrans Clients über die Angabe der IP Adresse (oder des Namens)
des IRTrans Ethernet Moduls direkt am Ethernet Modul anmelden. Beim Start des IRTrans
GUI Clients (irremote.exe) kann die IP Adresse direkt als Parameter angeben werden (z.B.
„irremote 192.168.0.32").
Es werden gleichzeitig bis zu 4 Clients unterstützt, die sich am IRTrans Modul anmelden.
Zusätzlich können sich auch mehrere IRTrans Server mit dem Modul verbinden.
Bitte beachten Sie, dass diese erweiterten Funktionen nur bei Ethernet Modulen mit
eingebauter IR Datenbank zur Verfügung stehen !
Ansteuerung über andere Anwendungen
Es existieren verschiedene Schnittstellen, die von Clients genutzt werden können:
1.
IRTrans TCP/IP Interface. Das TCP/IP Interface nutzt den TCP Port 21000 zur
Kommunikation. Das TCP/IP Interface ist die Standardschnittstelle, die auch von allen
IRTrans eigenen Clients genutzt wird. Hierzu gehört der GUI Client, der ASCII Client,
Girder und auch alle Plugins für eigene Programme (Active-X, DLL, .NET). Dieses
Interface steht in gleicher Form auch beim IRTrans Server zur Verfügung.
2.
IRTrans UDP Interface. Das UDP Interface nutzt ASCII Strings zur Kommunikation,
die über den UDP Port 21000 ausgetauscht werden. Auch dieses Interface steht in
gleicher Form zur Kommunikation mit dem IRTrans Server zur Verfügung.
Dies ist die Syntax der UDP Befehle:
snd <remote>,<command>,[l<led>],[p<port>]
sndr <remote>,<command>,[l<led>],[p<port>]
<remote> und <command> sind die Namen der Befehle bzw. Fernbedienung.
sndccf <ccf hexstring>,[l<led>],[p<port>]
sndccrf <ccf hexstring>,[l<led>],[p<port>]
<ccf hexstring> CCF Hexstring als ASCII String
<led> erlaubt die Auswahl der internen (i), externen (e) oder beider (b) LEDs.
Bei IRTrans Modulen mit zwei IR Ausgängen können diese über die
Parameter 1 bzw. 2 direkt ausgewählt werden.
<port> UDP Port an den ein ACK („OK" oder „ERR") geschickt wird. Default ist 21000.
Die r-Versionen (sndr, sndccfr) senden die Wiederholungscodes (wenn vorhanden).
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