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IRTrans RTTRans IRDB Handbuch Seite 4

Bedienungsanleitung IRTrans Ethernet Version 3.8
Konfiguration des Gerätes
Standardmäßig ist das Gerät auf DHCP voreingestellt. Der IRTrans fordert also mit der auf
dem Typenschild genannten MAC Adresse eine IP Adresse von einem DHCP Server an.
Wenn kein DHCP Server zur Verfügung steht, erfolgt nach 30s ein automatischer Fallback
auf die Adresse 192.168.0.32. Zur Konfiguration muß also ein PC mit einer IP Adresse von
192.168.0.x (z.B. 192.168.0.1) mit dem IRTrans Modul verbunden werden. Nun kann eine
beliebige IP Adresse voreingestellt werden. Zur manuellen Eingabe einer IP Adresse muß
zunächst die DHCP Konfiguration deaktiviert werden. Nach Abspeichern der Konfiguration
kann dann eine manuelle IP Adresse eingestellt werden.
Im Folgenden werden die einzelnen Schritte der Konfiguration über das Webinterface
erklärt.
Die Loginseite dient zur Anmeldung am IRTrans
Modul. Nur bei einer richtigen Anmeldung ist die
weitere Konfiguration möglich. Das Login ist
immer „admin", als Paßwort ist „irtrans"
voreingestellt. Über die Menüoption „Change
Password" läßt sich dieses voreingestellte
Paßwort ändern. Aus Sicherheitsgründen wird
eine Session nach 5 Minuten ohne Aktivität
automatisch wieder abgemeldet. Danach ist eine
neue Anmeldung nötig.
Der IP Settings Dialog dient der Einstellung der
IP Parameter. Es gibt folgende Felder:
• Use DHCP: Aktiviert die automatische
Zuordnung einer IP Adresse über DHCP
• Fallback ...: Wenn kein DHCP Server
vorhanden ist, wird nach 30s eine Standard IP
Adresse (192.168.0.32) aktiviert.
• IP Adress: Manuell eingestellte IP Adresse
• Subnetmask: Manuell eingestellte Subnetz
Maske
• Default Gateway: Manuell eingestelltes
Standard Gateway (Router).
In den unteren Zeilen werden die gerade aktiven
Parameter incl. MAC Adresse angezeigt.
Über die Schaltfläche „Store Configuration" werden die eingestellten Parameter im
EEPROM des IRTrans Moduls gespeichert.
© 2006-2008 IRTrans GmbH
Bedienungsanleitung IRTrans Ethernet Version 3.8
Der Dialog Access Rights erlaubt die
Konfiguration der Zugriffsrechte auf das Gerät.
Sind hier keine Werte eingetragen, hat jeder
Client Zugriff auf das Gerät. Sobald mindestens
ein Wert eingetragen ist, dürfen nur noch Clients
zugreifen, die zu einem der Einträge passen. Die
Einträge bestehen jeweils aus einer IP Adresse
und der dazugehörigen Subnetzmaske. Beispiel:
192.168.0.0 / 255.255.255.0 erlaubt allen Clients
aus dem Netz 192.168.0.x den Zugriff. Ein
Eintrag 192.168.0.1 / 255.255.255.255 erlaubt
nur einem Client den Zugriff. Die Zugriffsrechte
betreffen alle Zugriffe mit TCP und UDP
Protokoll. Um zu verhindern, daß man sich selbst
„aussperrt", ist der Zugriff auf das Webfrontend
immer auch aus dem eigenen Subnetz möglich – auch wenn für dieses Subnetz kein
Eintrag existiert.
Aus technischen Gründen ist es kaum möglich, in einem Microcontrollerumfeld mit
begrenztem Speicherplatz und begrenzter Rechenleistung einen vollständigen
Schutz gegen Eindringen und Denial of Service Attacken zu schaffen. Daher sollte
das IRTrans Ethernetmodul in „feindlichen" Umgebungen immer durch eine Firewall
geschützt werden.
Die IR Relay Konfiguration erlaubt die
Konfiguration der Weiterleitung von IR Signalen.
Grundsätzlich werden von anderen IRTrans
Ethernetmodulen empfangene IR Codes
automatisch weitergeleitet. Dies funktioniert auch
ohne PC / Server – auch mit IRTrans Modulen
ohne IR Datenbank.
Die genaue Konfiguration dieser Weiterleitung
erfolgt in diesem Dialog.
In der Liste unter „Accept IR Relay from" können
alle IRTrans IP Adressen eingetragen werden,
von denen IR Signale automatisch übertragen
werden. Ist in dieser Liste kein Eintrag, werden
alle Signale übertragen.
Die Liste unter „Send IR Relay to" gibt an, zu
welchen Geräten die empfangenen IR Daten
übertragen werden. Normalerweise genügt die
Aktivierung der Checkbox „Broadcast IR Relay".
Nur wenn z.B. die IR Daten über Netzwerk-
grenzen hinaus übertragen werden sollen ist es
wichtig, die Zieladresse einzutragen, da Broadcasts von Routern nicht übertragen werden.
Auch die Empfangsfunktion es irserver läuft über diese Broadcasts. Das bedeutet, daß
entweder der Broadcast aktiviert sein muß oder aber der Host mit dem irserver in der Relay
to Liste auftauchen muß – sonst kann er von diesem Modul keine IR Codes empfangen.
Die UDP Broadcastfelder werden nur bei Modulen mit IR Datenbank genutzt. Sie geben an,
zu welchem Host/Port formatierte Empfangsdaten geschickt werden. Das Format dieser
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