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IRTrans RTTRans IRDB Handbuch Seite 3

Bedienungsanleitung IRTrans Ethernet Version 3.8
IRTrans Ethernet PoE Gerät
Das IRTrans Ethernet PoE Gerät ist funktional identisch mit den IRTrans Ethernet
Modulen. Es ist ebenfalls mit IR Flash-Datenbank und als HF Version für 455 kHz Codes
erhältlich.
Hier die Unterschiede zum IRTrans Ethernet Standardmodul:
Stromversorgung erfolgt über das Netzwerkkabel. Hierzu ist natürlich ein
entsprechender Switch / Hub notwendig. Er muß der Norm „IEEE 802.3af Power
over Ethernet" entsprechen. Derartige Switches sind z.B. von Netgear erhältlich.
Gemäß der IEEE 802.3af akzeptiert das IRTrans Ethernet PoE eine
Stromversorgung sowohl über das freie Adernpaar des LAN Kabels als auch
gemeinsam mit den Datensignalen auf den beiden Datenpaaren.
Ältere Switches, die nicht der IEEE 802.3af Norm entsprechen sind u.U. nicht
geeignet, das IRTrans Ethernet PoE Modul mit Strom zu versorgen. Alle aktuell im
Handel befindlichen PoE Switches entsprechen allerdings der IEEE 802.3af Norm.
Alternativ kann das Modul natürlich auch über ein Steckernetzteil versorgt werden.
Aus technischen Gründen muß dieses eine Spannung von 4,5-6V DC haben.
Daher hat auch die Stromversorgungsbuchse für dieses Gerät die Größe
5,5/2,5mm, auch mit dem Pluspol in der Mitte.
Wenn das Modul mit Strom versorgt wird (PoE oder Netzteil), so wird dies durch
eine blaue LED an der Rückseite des Moduls angezeigt. Bei evtl. Problemen sollte
also zunächst geprüft werden, ob das Modul auch mit Strom versorgt wird.
Bei IRDB Modulen hat die IR Datenbank eine Kapazität von 128 KB an Stelle von
64 KB bei den normalen Ethernet Modulen.
Die PoE Module mit IRDB haben zusätzlich 128 KB integrierten Flashspeicher zur
Ablage von eigenen HTML Seiten. Hierdurch können eigene Fernbedienungen
direkt im IRTrans Modul gespeichert werden. Die Namen aller eigenen HTML
Seiten müssen mit einem Unterstrich („_") beginnen.
Aus technischen Gründen sind die PoE Module zwar als HF Module (für 455kHz
Codes) verfügbar, eine Kombination mit den Plasma-geschirmten IR Empfängern
ist allerdings nicht möglich.
Optional sind die PoE Module mit zwei unabhängigen IR Ausgängen erhältlich.
Hierbei ist der IR Ausgang 1 der rechts außen am Modul. Ausgang 2 ist der direkt
neben der LAN Buchse.
Sollte das Modul ohne diese Option bestellt worden sein, so ist die 2.
Buchse zwar vorhanden, aber ohne Funktion.
© 2006-2008 IRTrans GmbH
Ansicht der Anschlüsse des
IRTrans PoE Moduls
Bedienungsanleitung IRTrans Ethernet Version 3.8
Inbetriebnahme Schritt für Schritt
1.
Zunächst wird das Gerät mit einem passenden Netzteil sowie einem Netzwerkan-
schluß verbunden. Der IRTrans benötigt hierbei einen 10MBit Netzwerkanschluß.
Natürlich kann der IRTrans an jeden Switch (incl. Gigabit Ethernet) angeschlossen
werden.
2.
Dann muss dem Gerät eine IP Adresse zugewiesen werden Hierzu gibt es
verschiedene Möglichkeiten:
Mit Hilfe des IPAssign Tools kann den IRTrans Modulen eine IP Adresse zugewiesen
werden. Dieses Tool gibt es in einer ASCII Version (Windows & LINUX) oder einer GUI
Version (nur Windows). Über dieses Tool kann jedem IRTrans Modul – unabhängig von der
Konfiguration und IP – eine IP Adresse zugewiesen werden. Die Software zeigt hierzu alle
IRTrans Module im LAN an. Hierzu wird das DHCP Protokoll genutzt. Daher müssen die
UDP Ports 67/68 in einer Firewall freigegeben werden. Außerdem darf auf dem Rechner
während der IP Vergabe kein DHCP Server laufen. Natürlich wird diese IP Adresse im
nichtflüchtigen Speicher der IRTrans Module gespeichert.
Wichtig: Dieses Tool funktioniert erst ab einer LAN Firmwareversion >= 1.06.01.
Die GUI Version benötigt das Microsoft .NET Framework 2.0.
Standardmäßig ist das Modul für DHCP vorkonfiguriert. Die Ethernet MAC Adresse findet
sich auf dem Typenschild unten auf dem Gerät. Solange keine DHCP IP erhalten wurde, hat
das Modul die IP Adresse 192.168.0.32. Nun kann über einen entsprechend konfigurierten
PC die IP Einstellung über die Web GUI des Ethernet Moduls eingestellt werden. Natürlich
wird diese Adresse dann im nichtflüchtigen Speicher des Moduls abgelegt.
3.
Jetzt kann die IRTrans Server SW (irtranstray bzw. irserver) gestartet werden. Anstelle
des Com Ports bzw. des usb Parameters wird die IP Adresse des IRTrans Moduls
angegeben. Mehrere (bis zu 256) Module können angegeben werden, indem die IP
Adressen aller Module durch Semikolons getrennt angegeben werden. Zur
Adressierung eines Moduls über den Server wird dann der Bus Parameter der IRTrans
Clients verwendet. Die IP Adressen können über die Eigenschaften des Menüeintrags
der IRTrans Software eingegeben werden.
4.
Sollte die IP Adresse des Moduls nicht bekannt sein, liefert der Aufruf
„irserver –deviceinfo" eine Liste aller IRTrans Module mit MAC und IP Adressen.
5.
Die gesamte Kommunikation zwischen dem IRTrans Ethernet Modul und dem Server
erfolgt über den UDP Port 21000. Er muss also ggf. in Firewalls freigegeben werden.
WakeOnLAN Funktion der Ethernetmodule
Die WakeOnLAN Funktion erlaubt es, beliebige Rechner im lokalen Netz über einen
Infrarotbefehl zu wecken oder aber auch einzuschalten. Was möglich ist, hängt vom
Rechner, der Netzwerkkarte, dem BIOS und dem Betriebssystem ab. Leider ist die
Unterstützung von WakeONLAN vielfach in den Tiefen der Netzwerkeinstellungen
versteckt.
Im IRTrans Ethernetmodul sind folgende Einstellungen nötig:
Lernen des gewünschten IR Befehls
Eintragen der Fernbedienung und des Befehls über den IRTrans GUI Client (über irserver !)
Eintragen der Ziel – Mac Adresse über die IP Einstellungen des HTML Frontends (über den
Internet Browser auf die IP Adresse des IRTrans Moduls zugreifen)
This product includes software developed by Viola Systems (http://www.violasystems.com/).
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