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® DINAMAP PRO 1000 Monitor ® DINAMAP PRO 1000 Monitor Bedienungsanleitung...
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Stand: 2008146-001 B 2002 Der Inhalt dieses Dokuments einschließlich aller Abbildungen und Zeichnungen ist Eigentum von GE Medical Systems Information Technologies und ist lediglich für die Bedienung, Wartung oder Reparatur des beschriebenen Gerätes vorgesehen. Die Verwendung der Informationen zu anderen Zwecken sowie Veröffentlichung oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Genehmigung von GE Medical Systems Information Technologies, Tampa, Florida, USA ist nicht gestattet.
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GE Medical Systems Information Technologies 4502 Woodland Corporate Blvd. Tampa, FL 33614 Großbritannien Autorisierte Vertretung United Kingdom GE Medical Systems Information Technologies Monitor House Unit 3, Cherrywood Chineham Business Park Basingstoke Hants RG24 8WF...
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Systemeinstellungen........................16 Monitor ausschalten ..................... 16 Konfig. Modus ....................... 16 Service Modus ....................... 16 Druck in ZS........................16 Batteriesymbole immer anzeigen? ................17 Datum/Zeit einstellen....................17 Optionen........................17 Ausschalten des PRO 1000 Monitors..................17 Reinigung ............................ 17 Entsorgung ..........................18 Batterien.........................
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Das Menü Patiententrend: numerisch ..................5 Diese Seite drucken ......................5 Alle Seiten drucken ......................6 Grafiken für Ausdruck wählen..................6 Darstellung ........................6 Ältere Daten zeigen ......................6 Neuere Daten zeigen...................... 6 Zeitabschnitt........................6 Cursor bewegen ......................6 Zeitraster.......................... 6 Patient ..........................
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Technische Daten ......................... 6 EKG6 SpO2 ..........................6 Nichtinvasiver Blutdruck ....................6 Alarmgrenzen ........................6 Checkliste zur Anwendung......................2 Beschreibung ..........................3 Indikationen und Gegenanzeigen ....................3 Allgemeine Warnhinweise......................3 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen ....................4 Anwendung........................... 4 Stabilisierung durch eine Entlastungsschlaufe ............. 6 Das Menü...
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Anwendung........................... 4 Das Menü NIBD ........................... 6 Parameter abschalten ..................... 6 Auto Zykluszeit........................ 6 Individualeinstellung ...................... 7 Alarmgrenzen ........................7 Optionen.......................... 8 Die NIBD Funktionstasten......................9 Die Funktionstaste START/STOP ................... 9 Die Funktionstaste AUTO ZYKLUS/PERM..............9 Betriebsart Auto ......................... 10 Betriebsart Manuell........................
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Das Menü TEMP........................... 6 Parameter abschalten ..................... 6 Maßeinheit........................6 Temp Modus wählen ...................... 6 Trend für Monitormodus aufnehmen ................6 Optionen.......................... 7 Kalibrierung ..........................7 Zubehör............................7 Technische Daten ......................... 7 Batterie Checkliste zur Anwendung......................2 Beschreibung ..........................3 Allgemeine Warnhinweise......................
Einleitung ® Der DINAMAP Pro 1000 Monitor ist ein tragbares (innerhalb eines Krankenhauses) Multiparameter- Überwachungsgerät, das in der erwachsenen-, pädiatrischen und neonatalen- Patientenüberwachung in klinischen Bereichen zur subakuten medizinischen Versorgung, z.B. in der ambulanten Chirurgie, in Notfallaufnahmen, zur postoperativen Überwachung, in der Radiologie, in Spezialstationen und in der GI/Endoskopie eingesetzt werden kann.
nicht vollständig auf die Herzfrequenzalarme verlassen. Patienten mit Schrittmachern sind besonders sorgfältig zu überwachen. Informationen über die Möglichkeiten der Schrittmacherimpulserkennung sind weiter hinten in diesem Handbuch zu finden. •VENTRIKULÄRE ARRHYTHMIE: Das Arrhythmieanalyseprogramm ist darauf ausgerichtet, ventrikuläre, jedoch nicht atriale oder supraventrikuläre Arrhythmien zu erkennen. Gelegentlich besteht die Möglichkeit, dass der Monitor inkorrekt die Präsenz oder Absenz einer Arrhythmie erkennt.
Technische Normen ® Der DINAMAP PRO 1000 Monitor erfüllt die Anforderungen für die folgenden Kategorien in Übereinstimmung mit IEC 601-1: • Klasse 1, intern betrieben • Tragbar (innerhalb eines Krankenhauses) • Für Dauerbetrieb geeignet • Nicht geeignet für Verwendung in Anwesenheit von brennbaren Anästhetika •...
Produktübersicht ® Der DINAMAP PRO 1000 Monitor zur Überwachung von Erwachsenen, Kindern und Neonaten besteht aus einem Monitor und einem Netzkabel. Durch Funktionstasten am Bildschirm können schnell und einfach Alarme stummgeschaltet, NIBD-Messungen durchgeführt, Daten ausgedruckt, Standbilder dargestellt, der Standbymodus initiiert, Trends abgerufen, zum Überwachungsbildschirm umgeschaltet und eine Kurve abgebildet werden.
Aufbau des PRO 1000 Monitors Der Monitor funktioniert unabhängig von anderen Geräten und ist tragbar (innerhalb des Krankenhauses). Eine optionale Montageschiene an der Unterseite und die ausziehbare Klammer an der Rückseite ermöglichen eine Vielzahl von Aufbaumöglichkeiten (z.B. auf einem Regal, einer Ablage, einem Tisch, an der Wand, auf einem Fahrgestell, Bettgestell oder Kopf- bzw.
Funktionstasten Durch Drücken der Funktionstasten lassen sich diverse Funktionen aufrufen. Bei Funktionstasten mit zwei Funktionen wird eine Funktion durch kurzes Drücken (kürzer als eine Sekunde), die andere durch langes Drücken (länger als eine Sekunde gedrückt halten) aufgerufen. Sobald eine Funktionstaste gedrückt wird, ertönt zur Bestätigung ein Signalton.
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Canadian Standards Association Lagertemperatur Externe Wechsel- oder Gleichstromanzeige Externer Gleichstrom Externer Wechselstrom Von Hitze fernhalten! Oben Vor Nässe schützen! Vorsicht! Zerbrechlich! Seriennummer Katalognummer Prädiktive Temperatur Erdungsbuchse (Masse) Serieller Anschluss 1 Serieller Anschluss 2 Ethernet Anschluss Defibrillatorgeschütztes Teil vom Typ BF Defibrillatorgeschütztes Teil vom Typ CF Masse (Erdung) 6 Produktübersicht...
Technische Daten Maße Monitor 30,5 cm (H) x 10,2 cm (W) x 36,8 cm (B) Gewicht PRO 1000 Monitor 5,5 kg Umgebungsdaten* Betriebstemperatur +5° C bis +40° C Lagertemperatur -20° C bis +60° C Betriebsfeuchtigkeit 5% bis 95% nicht kondensierend Lagerfeuchtigkeit 5% bis 95% nicht kondensierend Atmosphärischer Druck bei Betrieb...
® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors Grundlegende Bedienung ® Der DINAMAP PRO 1000 Monitor wird, während er unter Netzspannung steht, entweder durch Drücken der Dreh-Maus oder über den EIN/AUS-Schalter an der Monitorvorderseite eingeschaltet. Bei Batteriebetrieb lässt er sich nur über den EIN/AUS-Schalter einschalten. Nach dem Einschalten erscheinen die Bezeichnungen aller Parameter im Hauptmenü...
(Konfigurationseinstellungen) sind solche verwandten Menüs. Wird ein verwandtes Menü geöffnet, erscheint eine neue Menüpalette. Optionen lassen sich jederzeit im Überwachungsmodus aufrufen. Konfigurationseinstellungen lassen sich im Überwachungsmodus einsehen, jedoch nur im passwortgeschützten Konfigurationsmodus ändern (für weitere Informationen bitte in den Konfigurationsanleitungen nachschlagen). ® 4 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
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• Nur ein Element aus einer Liste auszuwählen, wie z.B. 6,25 mm/s, 12,5 mm/s oder 25,0 mm/s als Kurvengeschwindigkeit für die Atmungskurve. • Werte einzustellen. Bei der NIBD-Überwachung können z.B. die Alarmober- und Untergrenzen für den systolischen, den diastolischen und den mittleren arteriellen Druck eingestellt werden. ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 5...
In den Anzeigen werden die folgenden Symbole verwendet: Ein Erweiterungsmenü ist verfügbar. Ein Erweiterungsmenü ist offen. Der SpO -Balken zeigt die Stärke des vom SpO -Modul erkannten Signals an. Das Herzsymbol blinkt bei jedem Herzschlag. ® 6 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
Menüzeiger überspringt sie; ist sie aktiv, blinkt darin eine Meldung, die angewählt werden kann. Die SelectBox wird mit dem Auslösen eines Patientenalarms, einer Systemstörung oder durch bestimmte Handlungen aktiviert (z.B. Öffnen der Druckerklappe, um die Papierrolle auszuwechseln). Anzeige mit aktivierter SelectBox ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 9...
3. START/STOP drücken. Der Manschettendruck erscheint im NIBD-Feld auf dem Bildschirm und Manuell erscheint oberhalb der Zeit seit der letzten Blutdruckmessung. 4. Durch Drücken von START/STOP während der NIBD-Messung wird die Bestimmung abgebrochen. ® 10 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
1. AUTO ZYKLUS/PERM kurz drücken. Das Menü Auto Zykluszeit öffnet sich, und ein Kasten erscheint um die aktuelle Wahl. 2. Die Dreh-Maus zum gewünschten Zeitintervall drehen, und die Wahl durch Drücken bestätigen. ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 11...
2. Anleitungen zur Reaktion auf die Alarme finden sich im Kapitel Alarme. Hinweis: Durch Stummschaltung kann ein Alarm nur für eine vorher festgelegte Zeit unterdrückt werden. Jede neue Krise setzt die Stummschaltung außer Kraft. ® 12 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
SOLL EIN NEUER PATIENT AUFGENOMMEN WERDEN? erscheint. Handelt es sich nicht um einen neuen Patienten Nein wählen. Der Monitor stellt sich automatisch auf Nein ein, und das Meldungsfenster schließt sich, wenn nicht innerhalb von 30 Sekunden auf die Frage reagiert wird. ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 13...
Alarms während eines Standbildes auf dem Bildschirm sammelt und speichert der Monitor die Alarmdaten im Ereichnisspeicher. Hinweis: Die Funktionstaste Standbild ist nicht verfügbar, wenn: 1) keine Kurven für Standbild verfügbar sind oder 2) ein EKG- oder HF/Puls-Krisen- oder Grenzwertalarm im Ereignis-Speicher gespeichert wird. ® 14 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
Zentrale gewählt wurde oder der Drucker nicht an den Pro 1000 Monitor angeschlossen ist. Der Drucker druckt Patienteninformationen wie Kurven und Messwerte auf Thermopapier aus. (Weitere Informationen zur Einstellung des Druckers befinden sich im Kapitel Drucker in diesem Handbuch) ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 15...
Konfig. Modus Ruft den Konfigurationsmodus auf. Passwort notwendig für Zugang. Service Modus Ruft den Servicemodus auf. Passwort notwendig für Zugang. Druck in ZS Ermöglicht einen zeitlich begrenzten Ausruck in der Zentralstation aus. ® 16 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
Folgende Tabelle listet die geeigneten Reinigungsmittel für den Monitor. Gerät/Zubehör Reinigungsmittel Isopropylalkohol, denaturierter Alkohol,10% Bildschirm Bleichlösung, Seife und Wasser Kabel und Antibakterielle Seife und Wasser Ableitungen Desinfizierendes Einweg-Tuch oder feuchtes Monitorgehäuse Tuch mit milder Waschllösung ® Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors 17...
Die Originalverpackung zur weiteren Verwendung wie Lagerung oder Transport des Monitors oder der Zubehörteile aufbewahren. Dies umfasst auch die Wellpappe und Schaumstoffteile. Das Verpackungsmaterial von Zubehörteilen und Teilen, die dem Patienten angelegt werden, soweit wie möglich dem Recycling zuführen. ® 18 Bedienung des DINAMAP PRO 1000 Monitors...
Alarme Der Monitor macht durch akustische und optische Signale auf patienten- und systembezogene Alarmzustände aufmerksam. Die Tonsignale entsprechen oder übersteigen die Voraussetzungen für den Standard EN 475. Die Alarme treten als Tonsignal, Meldungen auf dem Bildschirm, gedrucktes Dokument oder als elektronischer Datensatz im Systemspeicher auf. Alle aktivierten Alarmmeldungen erscheinen im Alarmmeldungsfeld und werden unter Umständen als Alarmanzeigen im Feld für numerische Messwerte, im Kurvenfeld und/oder der SelectBox abgebildet.
Hinweise: • Die Alarmlautstärke lässt sich nur dann auf 0 einstellen, wenn diese Möglichkeit vorher im Konfigurationsmodus festgelegt wurde. • Die Alarmlautstärke bezieht sich auf alle Alarme mit Ausnahme der Systemstörungen. • Alarme stumm - Wenn die Funktionstaste Alarm stumm gedrückt wird, werden alle existierenden Alarme zeitweise stummgeschaltet.
Warnung Eine Warnung wird nur so lange fortgesetzt, bis der alarmauslösende Zustand korrigiert wurde. Durch Druck auf die Funktionstaste Alarm stumm wird die akustische Meldung zeitweilig ausgesetzt. Situation Ergebnis Eine neue Warnung hebt die Stummschaltung Während aktivierter Funktionstaste NICHT auf; die akustische Meldung ertönt Alarm stumm wird Warnung ausgelöst.
Krisenalarme • Wenn das Problem ohne Drücken der Funktionstaste Alarm stumm behoben wurde, bleibt der Alarm trotzdem bestehen. Krisenalarme müssen immer bestätigt werden. • Ist der Monitor mit einem Fernalarm verbunden und ein Krisenalarm tritt auf, muss die Funktionstaste Alarm stumm am Monitor zur Bestätigung des Alarms gedrückt werden. Warnungen und Störungen •...
Alarmlautstärke Stellt die Alarmlautstärke aller Parameter auf Werte zwischen 0 und 5 ein (0 ist nur verfügbar, wenn die Standardeinstellung so im Konfigurationsmodus vorgenommen wurde). Die Alarmlautstärke bezieht sich auf alle Alarme außer Systemalarme. Hinweis: Wird die Alarmlautstärke auf 0 gesetzt, erscheint die Meldung ALARMLAUTSTÄRKE AUSGESCHALTET.
• Änderung von Alarm- oder Systemlautstärke (sowohl Patienten- als auch System-Ereignis) • Aktivierung oder Deaktivierung der Funktion Alarme Aus (System-Ereignis) • Parameterfehler und –ausfälle (System-Ereignis) • Aktivierung der Funktionstaste Standbild (Patienten-Ereignis) • Änderungen von Datum und Zeit (Patienten- und System-Ereignis) Folgende Informationen werden mit jedem Ereignis gespeichert: •...
Krisenalarme und Standbilder Dieses Menü ist nur im offenen Patienten-Ereignis-Fenster verfügbar und wenn mindestens ein Ereignis gespeichert wurde und die Funktion Standbild nicht aktiviert ist. Ereignis auswählen Ruft ein mit einem Ereignis gespeichertes Standbild auf. Dieses Ereignis drucken Druckt das gewählte mit einem Ereignis gespeicherte Standbild aus. Diese Option ist verfügbar, wenn der Drucker nicht gerade in Betrieb ist und ein gespeichertes Ereignis gewählt wurde.
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Patientenaufnahme Mit jedem Einschalten des Monitors oder mit Beendigung des Standby-Modus erscheint im Meldungsfenster Achtung: Alarme sind vorübergehend unterbrochen, während der Patient wieder angeschlossen wird. Soll ein neuer Patient aufgenommen werden? Ja oder Nein. Wird auf diese Meldung innerhalb von 30 Sekunden nicht reagiert, schaltet sich der Monitor automatisch auf Nein.
Hinweis: Wird während einer Blutdruck- oder Temperaturbestimmung ein Patient aufgenommen, wird damit die Messung gelöscht. Drei verschiedene Standardeinstellungen (Überwachungskonfigurationen) lassen sich im passwortgeschützten Konfigurationsmodus festlegen. Jede Standardeinstellung sollte auf einen bestimmten Patiententyp (d.h. Erwachsene, Neonaten usw.) ausgerichtet sein. Die für den Patienten angemessene Standardeinstellung lässt sich im Überwachungsmodus in Auswahl Patienten Optionen auswählen.
Das Menü Patienten Aufnahme Aufnehmen Nimmt einen Patienten jederzeit während der Überwachung auf. Nichtsdestoweniger sollte ein neuer Patient für optimale Resultate vor oder kurz nach Beginn der Überwachung mit vollständigen Angaben aufgenommen werden. Hinweise: • Überprüfen, dass die Einstellungen mit dem aufgenommenen Patiententyp übereinstimmen. Ist der Patiententyp nicht der richtige, sofort die passende Option unter Auswahl Patienten Optionen wählen.
der Name der Standardeinstellung in der linken oberen Ecke im Bildschirm. Bei geöffnetem Menüfenster ist die Standardeinstellung nicht abgebildet. Teil dieses Vorgangs ist, dass alle Parameter deaktiviert werden, jedoch automatisch mit dem Anschluss des Patienten an den Monitor aktiviert werden. Die Messwerte des Patienten werden weiterhin für den aktuellen Patienten gespeichert, der gespeicherte Name (sofern vorhanden) des aktuellen Patienten wird nicht gelöscht.
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Trendbildschirm des aktuellen Patienten Trendbildschirm des vorherigen Patienten 2 Patiententrend...
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Patiententrend Die Patiententrends lassen sich auf zwei verschiedene Arten einsehen: bis zu 24 Stunden Daten aller Parameter (Trends) oder als ausgewählte Gruppe von Parametern und Daten (MiniTrends). Die Patiententrends lassen sich entweder über die Funktionstaste Trend oder die Option Patiententrend im Hauptmenü...
Die Funktionstaste Trend Lässt sich auf zwei Arten konfigurieren: zur Einsicht von 1) MiniTrends oder 2) Trends. (Die Funktionstaste Trend muss im passwortgeschützten Konfigurationsmodus konfiguriert werden). Die Trendinformationen erscheinen je nach der Grundeinstellung entweder im grafischen oder numerischen Modus. Wurde die Funktionstaste Trend zu Trends konfiguriert, leuchtet sie bei Aktivierung grün und öffnet den Patiententrend- Bildschirm.
Hinweise - Wenn Anzeige SpO Pulsrate? auf Ja festgelegt ist und die Quelle von HF/PULS SpO ist, erscheint im Trend der Messwert von SpO und Gedankenstriche für die Pulsrate. Wenn Anzeige SpO Pulsrate? auf Ja festgelegt ist und die Quelle von HF/PULS nicht SpO ist, erscheinen im Trend dieMesswerte von und Pulsrate.
Alle Seiten drucken Druckt alle für den aktuell dargestellten Patiententrend gespeicherten Daten. Diese Option ist nur verfügbar, wenn der Drucker gerade nicht in Betrieb ist, neben der Aufnahmemarkierung auch andere Daten dargestellt werden und Darstellung auf numerisch festgelegt wurde. Hinweis: Ein Druckauftrag wird gelöscht, indem die Funktionstaste Drucken einmal gedrückt wird. Grafiken für Ausdruck wählen Bei Einsicht von numerischen Trends nicht verfügbar.
MiniTrends Werden im separaten Fenster am unteren Bildschirmrand abgebildet. Bildet nur die aktuellsten Daten des aktuellen Patienten ab. Eine verkürzte Version des gesamten Patiententrendbildschirms. Im Gegensatz zu Trends, bildet das Mini-Trend-Fenster nur HF/PULS, SpO , NIBD und Impedanzrespiration (RESP) ab. Im geöffneten Menü...
alle Grafiken drucken Druckt alle auf dem Trendbildschirm abgebildeten Grafiken aus. Diese Option ist nur verfügbar, wenn der Drucker gerade nicht in Betrieb ist, neben der Aufnahmemarkierung auch andere Daten dargestellt werden und Darstellung auf grafisch festgelegt wurde. Grafiken für Ausdruck wählen Legt die Grafiken zum Ausdruck fest.
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Hinweise • Bei aktivierten Batteriesymbolen werden nur HF/Puls, SpO , und NIBD in den MiniTrends abgebildet. • Bei gleichzeitig aktivierten Batteriesymbolen und MiniTrends werden nur zwei Kurven auf dem Bildschirm abgebildet. MiniTrend anzeigen? Aktiviert oder deaktiviert Mini-Trends. Das MiniTrend-Fenster erscheint im Kurvenfeld. Darstellung Legt den Darstellungsmodus der MiniTrenddaten auf numerisch oder grafisch fest.
Drucker Beschreibung ® Der Drucker druckt die vom DINAMAP PRO 1000 Monitor ermittelten Echtzeitdaten (z.B. Kurven) und gespeicherten (statischen) Daten (z.B. Trends) auf einem Thermopapierstreifen aus. Echtzeitkurven werden über drei Betriebsarten ausgedruckt: Streifen, Ausschnitt und Alarm. Am Anfang jedes Druckstreifens werden Informationen zur Identifikation des Patienten (Name, Patiententyp, Stationsnummer und Bettnummer), Datum und Uhrzeit verzeichnet.
Ausdrucken eines Ausschnitts Funktionstaste Drucken (wenn entsprechend konfiguriert) kurz drücken oder im Menü Drucker die Option Ausschnitt wählen. Die Länge des Druckstreifens beträgt 8 bis 30 Sekunden. In diesem Modus sind drei Kurvengeschwindigkeiten verfügbar. Hinweis: Im Ausschnittmodus lässt sich kein Ausdruck in der Zentralstation auslösen. Alarm Wenn neben Drucken bei Alarm? Ja gewählt wurde, wird automatisch bei jedem Warnungs- oder Krisenalarm ein Druckstreifen ausgedruckt.
Ausschnitt drucken Druckt einen 8- bis 30-Sekunden-Streifen. Die Länge des Streifens hängt von der Einstellung im Benutzer- Menü oder im passwortgeschützten Konfigurationsmenü ab. Der Befehl für einen Streifen- oder Alarmdruck unterbricht den Ausschnittdruck. Ein während des Druckvorgangs auftretender Patientenalarm erscheint nicht auf dem Ausschnittsstreifen.
Hauptdrucker auswählen Bestimmt, wo der Monitor bei einmaligem Druck der Funktionstaste Drucken druckt. Zentrale (Zentralstation) oder Monitor wählen. Hinweis: Wenn der Drucker betriebsunfähig oder kein Drucker in den Monitor eingebaut ist, ist Zentrale automatisch Grundeinstellung. Beispiel für einen Ausdruck Thermopapier Für das Druckermodul ist eine Rolle 48 mm breites, extra-starkes Thermopapier erforderlich (Bestell-Nr.
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4. Die Klappe langsam schließen, währenddessen das abgerollte Papier (6 bis 8 cm) festhalten. Beim Einrasten ist ein entsprechendes Geräusch zu hören. 5. Das Papier muss korrekt im Papierschlitz ausgerichtet sein. 6. Der Drucker druckt automatisch einen kurzen Kommentarstreifen aus. Hinweis: Ist die Papierrolle verkehrt herum eingelegt, druckt der Drucker nicht ordnungsgemäß.
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Drucker Alarme Alarm Ursache Wirkung Drucker hat kein Meldung erscheint in Drucker Kein Papier Papier mehr oder SelectBox und im einen Papierstau Alarmmeldungfeld Drucker Klappe offen Drucker Klappe ist offen Meldung erscheint in SelectBox und im Alarmmeldungfeld Drucker versucht, eine Meldung erscheint in Drucken n.
Checkliste zur Anwendung • Den Patienten vorbereiten. • Die Überwachungsverbindungen anschließen. • Im Hauptmenü unter Parameter einstellen die Option HF/Puls wählen. • Die Überwachungsparameter festlegen. 2 Herzfrequenz/Puls...
Herzfrequenz/Puls Beschreibung ® Im DINAMAP PRO 1000 Monitor lässt sich die Herzfrequenz bzw. der Puls (HF/Puls) über diverse Quellen ermitteln. Nach ihrer Priorität geordnet sind dies EKG, Pulsoximetrie (SpO ) und nichtinvasiver Blutdruck (NIBD). Statt eine einzelne Quelle für HF/Puls zu wählen, lässt sich über die Auto-Funktion die beste verfügbare Quelle automatisch aktivieren.
• Wenn eine vom SpO -Wert abgeleitete Pulsfrequenz fehlerhaft verläuft, ist es möglich, dass der Parameter des Pulsoximeters den Puls nicht bestimmen kann und so einen Alarm auslöst. Anwendung 1. Den Patienten entsprechend den Anleitungen des jeweils verwendeten Parameters vorbereiten. 2.
Optionen Alarmpriorität Bestimmt die Priorität der Grenzwertalarme. Farbe analog Quelle ändern? Ändert die Farbe der Messwerte für HF/Puls auf dem Bildschirm analog zur Farbe des Parameters der HF/Puls zur Quelle dient. Ja wählen für die automatische Darstellung der Messwerte in derselben Farbe wie ihre Quelle, nein, um die Farbe manuell einzustellen.
Technische Daten Genauigkeit 10 - 3001/min (Erwachsene/Kinder) / 10 bis 350 1/min (Neonaten) ± 3 oder ± 3% des Messwertes, der größere Wert zählt Alarmverzögerung HF/Puls Hoch < 10 s nach AAMI EC13 - 1992 HF/Puls Tief < 10 s nach AAMI EC13 - 1992 bei Herzstillstand <...
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HF/PULS Alarm Alarm Ursache Wirkung Überschreiten der Eine Meldung erscheint im HF Hoch Obergrenze Alarmmeldungsfeld; Parameterbezeichnung, überschrittener Grenzwert (wenn er zur Darstellung auf der Anzeige konfiguriert wurde) und überschreitender Wert blinken im Feld für numerische Messwerte. Unterschreiten der Eine Meldung erscheint im HF Tief Untergrenze Alarmmeldungsfeld;...
Checkliste zur Anwendung • Das Kabel in die EKG-Buchse stecken. • Die Patiententableitungsdrähte in den Kabelblock stecken. • Die Patiententableitungsdrähte an die Elektroden anschließen. • Die Plazierungsstellen für die Elektroden wählen. • Die Haut des Patienten vorbereiten. • Die Elektroden am Patienten befestigen. •...
Beschreibung ® Die elektrokardiographische Überwachung (EKG) wird vom DINAMAP PRO 1000 Monitor durch eine 3-Ableitungen-Konfiguration geleistet. Die 3-Ableitungen-Konfiguration leitet die Kurven für Ableitung I, II, III oder MCL ab und zeigt sie als Primärableitung an. Ableitungen können ohne Änderung der Plazierungsstelle der Elektroden gewechselt werden.
•Der EKG-Parameter darf nicht während der Arbeit mit einem Kernspintomographen verwendet werden. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Verbrennungen des Patienten bei Kontakt mit Zubehörteilen, die von Hochfrequenzimpulsen aufgeheizt wurden, die Verschlechterung des magnetischen Resonanzbildes und Ungenauigkeit der EKG-Messungen. Vor dem Scannen eines Patienten sollten EKG- Geräte stets aus der Umgebung des Kernspintomographen entfernt werden.
Anwendung 1. Den Kabelanschluss in den Monitor stecken. 2. Die Plazierungsstellen der Elektroden nach entsprechenden medizinischen Kriterien wählen. Die Abbildung auf der nächsten Seite zeigt einige mögliche Stellen. Einsehbare Einstellungen Anzahl der Notwendige Kurvenformeln Verfügbare Kurven Elektroden Elektroden (mit notwendigen Elektroden) I = LA - RA, LL Referenz LA, RA, LL I, II, III oder MCL1...
5. Die einzelnen Elektroden entsprechend dem Behandlungsprotokoll des Krankenhauses bzw. des behandelnden Arztes am Patienten anbringen. Achtung: Vor dem Anbringen das Verfallsdatum der Elektroden kontrollieren. 6. Jeweils das freie Ende eines Ableitungsdrahtes in die gleichfarbige Buchse auf dem Kabelblock des Patienten stecken.
Verstärkung Vergrößert oder verkleinert alle EKG-Kurven auf dem Bildschirm, was unter Umständen für Diagnose oder Problemlösung nötig ist. Die Standardhöhe (1X) wird empfohlen, wenn nicht außergewöhnliche Umstände eine andere Größe erfordern. Hinweise • Bei Wahl einer anderen Verstärkung als 1X wird die gewählte Größe auf der linken Seite des Bildschirms neben der EKG-Kurve angegeben.
Hinweise • Die Ableitung zur Erkennung des Schrittmachers an einer üblichen Stelle befestigen. Die Schrittmachererkennung erfolgt über die gewählte Ableitung. In der Option Ableitungsauswahl die optimale Ableitung für die genaue Erfassung der Herzfrequenz wählen. • Große Oberflächenpotentiale, wie sie z.B. bei externen (perkutanen) Schrittmachern auftreten, können die Anzeige von EKG-Kurven verhindern.
Optionen Kardiale Kurvengeschwindigkeit Stellt die Kurvengeschwindigkeit auf 12,5 mm/s, 25,0 mm/s oder 50,0 mm/s ein. Die gewählte Kurvengeschwindigkeit erscheint neben der Ableitungsbezeichnung im Kurvenfeld, wenn sie nicht auf 25,0 mm/s festgelegt wurde. Hinweise • Änderungen der Kurvengeschwindigkeit wirken sich auf die Kurvengeschwindigkeit aller Kreislauf-Kurven mit der möglichen Ausnahme der EKG-Primärableitungskurve aus.
Priorität sonst. Alarme Bestimmt die Priorität für die Alarme VTACH, Ableitungsfehler, Elektroden wechseln und Artefakt (Artefakt ist in der Neonateneinstellung nicht verfügbar). Hinweis • Die Priorität von Artefakt lässt sich nicht nur auf Krise, Warnung, Störung oder Meldung festlegen, sondern auch auf AUS. Farbauswahl EKG Bestimmt die Farbe, in der die Messwerte des Parameters auf dem Bildschirm erscheinen.
Störungsbestimmung bei schwachen Signalen Generell zeigt eine schwache Kurve an, dass die Integrität des Kurvensignals durch andere Signale in der Kurve gestört und beeinträchtigt wird. Diese Störungen können ihren Ursprung in Muskelinterferenzen (durch Bewegungen des Patienten), 60 (oder 50) Hz-Überlagerungen, Schwanken der Basislinien, Sättigung durch mechanische Bewegungen einer oder mehrerer Elektroden oder einer schlechten Elektrodenverbindung haben.
Während des Versuchs, die Quelle der Interferenz zu ermitteln, oder falls sich die Interferenzen nicht entfernen lassen, kann der ARTEFAKT-Alarm zeitweise durch Drücken der Funktionstaste Stumm stummgeschaltet werden. Schwanken der Basislinien Beim Schwanken der Basislinien handelt es sich normalerweise um eine Unterbrechung, es kann aber auch kontinuierlich auftreten.
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EKG Alarme Alarm Mögliche Ursache Wirkung Keine Ableitung verfügbar, von der Meldung erscheint im Kurven- und im Ableitungsfehler HF abgeleitet werden kann Alarmmeldungsfeld; HF/Puls-Wert ändert sich zu Gedankenstrichen, wenn es die einzige Quelle ist. • Muskelartefakt (Bewegung) Bei erstem Erkennen erscheint eine EKG Artefakt •...
Checkliste zur Anwendung • Die Elektroden richtig anschließen. • Im Hauptmenü unter Parameter einstellen die Option RESP wählen. • Die Überwachungsparameter einstellen. 2 RESP...
RESP Beschreibung ® Im DINAMAP PRO 1000 Monitor wird die Atmung über den EKG-Parameter überwacht Die vom EKG-Parameter abgeleitete Atemfrequenz wird als RESP bezeichnet. Solange Patientendaten gesammelt und vom EKG-Parameter analysiert werden, wird die Atemfrequenz im Feld für numerische Messwerte angezeigt.
Das Menü RESP Parameter abschalten Setzt die Überwachung und die Alarme aus. RESP wird das Feld für numerische Messwerte entzogen, und im Feld Parameter einstellen erscheint die Meldung Aus RESP. Durch Wahl von Aus RESP unter Parameter einstellen wird die Überwachung des Wertes wieder aufgenommen. Ableitung zur Analyse Legt fest, ob der RESP-Widerstand über Ableitung I oder Ableitung II ermittelt werden soll.
Optionen RESP Kurvengeschwindigkeit Erscheint in allen Menüs, die sich auf Atmungskurven beziehen, und setzt die Geschwindigkeit aller Atmungskurven auf 6,25 mm/s, 12,5 mm/s oder 25 mm/s fest. Die gewählte Kurvengeschwindigkeit erscheint neben der RESP-Bezeichnung im Kurvenfeld. Kardiogener Filter Aktiviert bzw. deaktiviert den kardiogenen Filter und bestimmt die Schwelle für die Atemerkennung. Über Auto legt der PRO 1000 Monitor mit Informationen über die Anzahl der kardialen Artefakte die Schwelle für die Atemerkennung automatisch fest.
Technische Daten Vom EKG abgeleitete Atemfrequenz Verfügbare Ableitungen I oder II Bereich 6 bis 120 1/min (Erwachsene/Kinder) 6 bis 180 1/min (Neonaten) Genauigkeit ± 2 1/min oder ± 3% der Messung, je nachdem, welcher Wert größer ist. Auflösung 1 1/min 100 bis 2000 W Basisimpedanz 0,2 W bei 30 1/min mit 500 W Basisimpedanz...
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RESP Alarme Alarm Ursache Wirkung Überschreiten der Eine Meldung erscheint im Resp Hoch Obergrenze Alarmmeldungsfeld; Parameterbezeichnung, über- bzw. Unterschreiten der unterschrittener Grenzwert (wenn Resp Tief Untergrenze er zur Darstellung auf der Anzeige konfiguriert wurde) und über- bzw. unterschreitender Wert blinken im Feld für numerische Messwerte.
Checkliste zur Anwendung • Den Schlauch an den NIBD-Parameter anschließen. • Gliedmaßen des Patienten messen und passende Manschette wählen. • Die Luft aus der Manschette drücken. • Die Manschette an den Schlauch anschließen. • Dem Patienten die Manschette anlegen. • Betriebsart Manuell: Die Funktionstaste START/STOP drücken, um eine unmittelbare NIBD-Messung durchzuführen.
Ober- und Untergrenzen liegt. Indikationen und Gegenanzeigen ® Der NIBD-Parameter ist als Bestandteil der DINAMAP PRO 1000 Monitore für die Überwachung des nichtinvasiven Blutdrucks und der Pulsrate vorgesehen. Er ist zu keinem anderen Zweck vorgesehen und darf zu keinem anderen Zweck verwendet oder verkauft werden als erläutert.
möglichst auszuschalten , wird insbesondere bei kurzen Messintervallen oder Messungen über längere Zeit empfohlen, die Manschette akkurat anzulegen und den Manschettensitz sowie die distal zur Manschette gelegene Extremität regelmäßig auf Anzeichen von Behinderungen der Blutzirkulation hin zu kontrollieren. •Während der Überwachung keinen externen Druck auf die Manschette ausüben, da das zu ungenauen Blutdruckwerten führen kann.
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Empfohlene Stellen für das Anlegen von Blutdruckmanschetten Warnhinweis: Die Manschette weder an einer Extremität anlegen, an der eine intravenöse Infusion liegt, noch an einer Stelle, an der die Durchblutung beeinträchtigt ist oder beeinträchtigt werden könnte. 3. Falls der Patient steht, sitzt oder schräg liegt, muss sichergestellt werden, dass die Manschette sich auf Höhe des Herzens befindet.
Das Menü NIBD Parameter abschalten Setzt die Überwachung des NIBD-Wertes und die entsprechenden Alarme aus. Es wird dann kein Bildschirmbereich der NIBD-Messung zugeordnet, im Menü Parameter einstellen erscheint die Meldung Aus NIBD. Wahl von Aus NIBD unter Parameter einstellen oder Drücken der Funktionstaste START/STOP oder AUTO ZYKLUS/PERM nimmt die Überwachung wieder auf.
Individualeinstellung Legt einen Auto-Modus je nach der jeweiligen klinischen Situation individuell fest. Innerhalb dieser Option lassen sich vier verschiedene Schritte des Blutdruckmessvorgangs festlegen, indem das Zeitintervall bestimmt wird sowie die Anzahl der Wiederholungen dieses Intervalls. Das Intervall kann auf AUS oder auf 1 min bis 120 min festgelegt werden.
Anfangsdruck Legt den Anfangsdruck für die nächste Manschetteninflation fest. Der Anfangsdruck für folgende Bestimmungen basiert jeweils auf den systolischen Werten der vorangegangenen Messungen desselben Patienten. Den Druck für Erwachsene/Kinder auf 100 bis 250 mmHg (in Abständen von 5), für Neonaten auf 100 bis 140 mmHg (in Abständen von 5) festlegen.
Betriebsart Auto Blutdruckmessungen in der Betriebsart Auto werden automatisch begonnen, wenn im Menü Auto Zykluszeit ein Zeitintervall gewählt wird oder die Funktionstaste AUTO ZYKLUS/PERM kurz gedrückt wird. Eine gerade laufende Blutdruckmessung gilt als erste der automatischen Messungen. Bei aktivierter Betriebsart Perm beginnen die automatischen Messungen nach Abschluss der Betriebsart Perm.
Betriebsart Perm Löst 5 Minuten lang kontinuierliche NIBD-Messungen aus. Wenn der Perm-Modus aufgerufen wird, blinken die Bezeichnungen NIBD und perm im Feld für numerische Messwerte gelb. Sobald der Wert für die Systole (auch ein früher Systolenwert) oder den MAD aktualisiert wird, blinken alle drei Werte gelb. Die Werte blinken solange gelb, bis der Perm-Modus beendet ist.
Begriffe Haken Steifes, borstiges Verschlussmaterial mit Widerhaken an der Manschette, die sich an den Ösen festhaken. Ösen Weicher Teil des Verschlusses, wird über Haken gelegt und hakt sich so fest. Stoff Hauptmaterial der Manschette. Reinigungs- und Desinfektionsmaterial • Enzymatisches Reinigungsmittel (wie z.B. ENZOL* (USA) oder CIDEZYME*) •...
Anhang Prinzipien der nichtinvasiven Blutdruckmessung Die oszillometrische Bestimmung des NIBD erfolgt durch einen empfindlichen Druckwandler, der den Manschettendruck und geringfügige Druckschwankungen innerhalb der Manschette misst. Vor mehreren Blutdruckbestimmungen in den Betriebsarten Auto oder Perm wird eine einzelne Messung (in normaler Betriebsart) ausgelöst.
Der Betriebszyklus besteht aus vier Phasen: Aufpumpzeit, Deflationszeit, Evaluierungszeit und Wartezeit. Die Wartezeit, die je nach Betriebsart schwankt, hängt von der Zykluszeit (Betriebsart Auto) oder den Interventionen des Bedienungspersonals (manueller Modus) ab. Die Abbildung zeigt die grundlegenden Phasen des Betriebszyklus einer nichtinvasiven Blutdruckbestimmung. NIBD - Betriebsart Auto Systolensuche Kann der Parameter keinen Systolendruck finden, sucht er ihn bei einem über dem Anfangsdruck liegenden...
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NIBD Alarme Alarm Ursache Wirkung Überschreiten der Eine Meldung erscheint im Alarmmeldungsfeld; Systole Hoch Obergrenze Parameterbezeichnung, verletzter Grenzwert (wenn er zur Darstellung auf der Anzeige Unterschreiten der konfiguriert wurde) und verletzender Wert Systole Tief Untergrenze blinken im Feld für numerische Messwerte. NIBD AUS MESSBEREICH erscheint in der SelectBox Überschreiten der...
Checkliste zur Anwendung • Den geeigneten Sensor auswählen. • Den Sensor mit dem SpO -Anschluss verbinden. • Den Sensor anlegen. • Im Hauptmenü unter Parameter einstellen die Option SpO einstellen. • Die Parameter zur Überwachung des Patienten einstellen. 2 SpO...
Beschreibung ® Die arterielle Sättigung des arteriellen Blutes mit Sauerstoff (SPO ) wird von DINAMAP PRO 1000 Monitoren durch einen Pulsoximetrie-Parameter überwacht, der kontinuierliche, nichtinvasive Messungen des -Wertes vornimmt und die Pulsfrequenz, eine plethysmographische Kurve und einen Signalstärkebalken darstellt. Dieser Balken ist proportional zum arteriellen Blutfluss. PRO 1000 Monitore verwenden die Technologie der Pulsoximetrie von NELLCOR*.
Allgemeine Warnhinweise •Der SpO -Parameter darf nicht während der Arbeit mit einem Kernspintomographen (MRI) verwendet werden. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Verbrennungen des Patienten bei Kontakt mit Zubehörteilen, die vom Kernspintomograph-Hochfrequenzpuls aufgeheizt wurden, die Verschlechterung des magnetischen Resonanzbildes und die Ungenauigkeit der Messungen. Vor dem Scannen eines Patienten müssen Oximetriegeräte und deren Zubehör stets aus der Umgebung des Kernspintomographen entfernt werden.
Leistungsfähigkeit des Parameters: • Bei Anlegen des SpO -Sensors an ein Körperglied mit Blutdruckmanschette sind die SpO -Daten während des Aufpumpens der Manschette unzuverlässig. Sind während der Blutdruckmessung Messungen des SpO -Wertes nötig, ist der SpO -Sensor an dem der Manschette gegenüberliegenden Körperglied anzulegen.
Kurve anzeigen? Bestimmt die Anzeige der plethysmographischen Kurve. Ja oder Nein wählen. Alarmgrenzen Die Alarmgrenzen für Sauerstoffsättigung und Pulsrate sind in der untenstehenden Tabelle zu finden. Hoch bestimmt die Obergrenze, Tief die Untergrenze eines Alarms. Der Monitor hält die entsprechende Differenz zwischen Höchst- und Tiefstwerten ein.
Nein wählen, um kontinuierliche SpO -Messungen durchzuführen. Durch Deaktiverung der Option Stichprobe, ertönt nach Abnahme des Sensors der Alarm PULSSUCHE zur Anzeige, dass die kontinuierliche -Messung unterbrochen wurde. Der Alarm wird aufrechterhalten, bis entweder die SpO -Messung wiederaufgenommen oder SpO AUS-geschaltet wird.
Störungsbeseitigung In diesem Abschnitt werden eventuell auftretende Probleme, mögliche Ursachen und Möglichkeiten zu ihrer Lösung besprochen. Wenn Sie ein Problem nicht selber lösen können, setzen Sie sich bitte mit einem qualifizierten Servicedienst oder der nächstgelegenen GE Medical Systems Information Technologies- Vertretung in Verbindung.
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PROBLEM: Die Messung der Sauerstoffsättigung stimmt nicht mit dem durch die Blutgasbestimmung berechneten Wert überein. URSACHE: • Die SpO -Berechnung der BGA ist nicht korrekt auf die Auswirkungen des ph-Wertes, die Temperatur, , Fetalhämoglobin oder 2, 3-DPG eingestellt. • Die Genauigkeit wird durch folgende Faktoren beeinträchtigt: falsches Anbringen und falsche Verwendung eines Sensors, intravasale Kontrastmittel, zu helles Licht, übermäßige Bewegung des Patienten, Venenpuls, Störung durch andere elektrochirurgische Geräte und Anbringen eines Sensors an einer Extremität, an der sich auch eine Blutdruckmanschette, ein Arterienkatheter oder ein intravasaler...
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Alarme Alarm Ursache Wirkung Überschreiten der Eine Meldung erscheint im Hoch Obergrenze Alarmmeldungsfeld; Parameterbezeichnung, verletzter Grenzwert (wenn er zur Unterschreiten der Darstellung auf der Anzeige konfiguriert Tief Untergrenze wurde) und verletzender Wert blinken im Feld für numerische Messwerte. Messwert überschreitet Eine Meldung erscheint im PR Hoch* die in HF/PULS festgelegte...
Checkliste zur Anwendung • Eine Temperatursonde auswählen. • Das Sondenkabel an den Parameter anschließen. • Die Temperatursonde am oder im Körper des Patienten anbringen. • Im Hauptmenü unter Parameter einstellen die Option TEMP wählen. • Sicherstellen, dass der entsprechende Bestimmungsmodus gewählt wurde.
Temperatur Beschreibung ® Der Temperaturparameter im DINAMAP PRO 1000 Monitor verwendet die Technologie von IVAC*. Die Temperatur kann sowohl mit oralen (blauen) als auch mit rektalen (roten) Temperatursonden gemessen werden. Alle Informationen im Feld für numerische Messwerte erscheinen der gewählten Temperatursonde entsprechend während der Temperaturbestimmung in rot oder blau.
•Nur IVAC* Sonden und Messhülsen verwenden. Größe, Form und thermale Eigenschaften der Messhülsen können die Funktionsfähigkeit des Instruments beeinträchtigen. Nichtverwendung von IVAC Sonden und Messhülsen kann zu ungenauen Messwerten oder Messstörungen führen. Prädiktiver Modus Im prädiktiven Modus wird ein endgültiger Temperaturwert dargestellt. Der erste Signalton des Monitors signalisiert, dass die Messung abgeschlossen ist, der Monitor fährt mit bis zu 12 Signaltönen fort oder stoppt, wenn die Sonde wieder in den Halter gesteckt wird.
8. Nach Abschluss der Messung ertönen bis zu 12 Signaltöne, und der Temperaturwert erscheint auf dem Bildschirm. 9. Die Sonde aus dem Mund entfernen. Die Wegwerfhülse entsorgen, indem die Sonde wie eine Spritze gehalten wird und der Abwurfknopf am Sondengriff gedrückt wird. Die Sonde wieder in den entsprechenden Halter (blau) stecken (der Monitor piept einmal).
keinen endgültigen Temperaturwert abbilden kann. In diesem Fall die Sonde wieder in den Halter stecken, sie erneut entfernen und mit einer neuen Messung beginnen. • Bei einem aktiven akustischen Alarm ertönt kein Temperatursignalton. • Wenn innerhalb von 70 Sekunden nach Entfernen der Sonde kein prädiktiver Temperaturwert gewonnen wird, wird ein Alarm ausgelöst.
Optionen Priorität sonst. Alarme Bestimmt die Priorität für die Temperaturalarme. Farbauswahl TEMP Bestimmt die Farbe, in der die Messwerte des Parameters auf dem Bildschirm erscheinen. Kalibrierung Eine Kalibrierung sollte alle 24 Monate erfolgen. Zubehör Nur IVAC* Sonden und Messhülsen verwenden. Grösse, Form und thermale Eigenschaften der Messhülsen können die Funktionsfähigkeit des Instruments beeinträchtigen.
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Temperaturalarme Alarm Ursache Wirkung TEMP Diskonnektiert Temperatursonde nicht Eine Meldung erscheint im mehr angeschlossen Alarmmeldungsfeld; Parameterbezeichnung blinkt im Feld für numerische Messwerte; Messwerte erscheinen wegen des Alarms als Gedankenstriche Prädiktiver Eine Meldung erscheint im TEMP Zeitlimit Temperaturmesswert Alarmmeldungsfeld; kann nicht ermittelt Parameterbezeichnung blinkt im Feld werden für numerische Messwerte;...
Checkliste zur Anwendung • Nur von GE Medical Systems Information Technologies empfohlene Batterien verwenden. • Sicherstellen, dass die Batterie nach Auspacken oder Lagerung voll aufgeladen ist. (Siehe die Anleitungen zu neuen Batterien.) • Sicherstellen, dass das Batteriesymbol bei Batteriebetrieb an der Bildschirmunterseite erscheint.
Batterie Beschreibung Der PRO 1000 Monitor verwendet einen internen Nickelmetallhydrid-Batteriesatz (NiMH), der jederzeit ohne das Risiko, seine Aufladbarkeit zu reduzieren, wieder aufgeladen werden kann. Die Batterieverbindungsstecker sind zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Einpassung verzahnt. Bei Stomausfall schaltet sich der Monitor automatisch auf Batteriebetrieb um. Allgemeine Warnhinweise •Die Batterie unter keinen Umständen auseinanderbauen, öffnen oder im Müllkompressor entsorgen.
Hinweis: Die interne Akkutemperatur wird ständig überwacht; bei einer Temperatur von 15 °C oder kälter findet keine Schnellaufladung statt. Statt dessen wird sie langsamer aufgeladen, bis die interne Akkutemperatur 15 °C übersteigt und die Schnellaufladung wieder einsetzt. Bei einer Temperatur von 0 °C oder kälter wird die Aufladung ganz ausgesetzt.
Ladezustand Mit dem Auf- oder Entladen einer Batterie ändert sich schrittweise der abgebildete (ungefähre) Ladezustand als Prozentsatz im Batteriesymbol. Batteriesymbol gefüllt in % Batterieladezustand > 85% gefüllt Batterie voll aufgeladen > 50% gefüllt Batterie zu 2/3 voll > 15% gefüllt Batterie zu 1/3 voll Alarm BATTERIESTAND NIEDRIG wird ausgelöst;...
Störungsbeseitigung Dieser Abschnitt behandelt mögliche Störungen und Vorschläge, wie sie zu beseitigen sind. Bleibt die Störung bestehen, wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Servicetechniker oder den GE Medical Systems Information Technologies Kundenservice. Das Service-Handbuch für qualifizierte Servicetechniker bietet weitere Informationen zu Störungsbeseitigungen.
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Batteriealarm Alarm Ursache Wirkung Meldung erscheint im Alarmmeldungsfenster Restladezustand und in der SelectBox; Nach Bestätigung des BATTERIESTAND der Batterie liegt Alarms und nach Ablauf von 10 Minuten ist NIEDRIG bei 10% der Monitor wieder zur Erkennung dieses Alarmzustands bereit. 8 Batterie...
Anhang Datenanschlüsse ® DINAMAP PRO 1000 Monitore verfügen über zwei serielle Schnittstellen für die Datenübertragung: Kommunikationsadapteranschluss (Serieller Anschluss 2) und Host-Kommunikationsanschluss (Serieller Anschluss 1). Die Schnittstellen sind nicht isoliert — d.h. elektrische Anschlüsse an dieses Gerät müssen entweder über eingebaute elektrische Isolierung verfügen, oder es ist ein Kommunikationsadapter von GE Medical Systems Information Technologies (ILC-1927 oder ILC-1928) zu benutzen.
Sekunden ein Signal beim Host-Kommunikationsanschluss. Über die Schnittstelle lassen sich bestimmte von GE Medical Systems Information Technologies empfohlene Geräte mit Strom versorgen. ® WARNHINWEIS! Wenn Zusatzgeräte an den DINAMAP PRO 1000 Monitor angeschlossen werden, entsteht ein elektromedizinisches System, das demnach die Voraussetzungen der Standards EN 60601-1-1/ IEC 601-1 erfüllen muss.
• Warnhinweis: Bei Verwendung von Geräten mit kabelloser Datenübertragung in der Nähe von Mikrowellen kann es zum Verlust von Daten kommen. Service und Ersatzteile ® Warnhinweis: Im DINAMAP PRO 1000 Monitor befinden sich keine Teile, die vom Benutzer gewartet werden müssen. Alle Servicearbeiten fachkundigen Technikern überlassen. Unterstützung und Ersatzteile Im Falle einer Störung, bei Bedienungsproblemen oder für Ersatzteile wenden Sie sich bitte an den...
Reparaturarbeiten Bitte wenden Sie sich für alle Reparaturarbeiten (innerhalb der Garantiezeit, der erweiterten Garantiezeit oder ohne Garantie) an Ihren GE Medical Systems Information Technologies Kundenservice. Sie erhalten einen Kostenvoranschlag für Reparaturarbeiten, die über die Garantie hinausgehen; Das Gerät muss jedoch für den Kostenvoranschlag zu GE Medical Systems Information Technologies geschickt werden. Bitte informieren Sie den Kundendienst über Gehäuseschäden am Gerät, um den prompten Service zu erleichtern.