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Port: Fks Und 2. Fks (Fsk And 2 Nd Fsk) - Microham Mk2R & Mk@R+ Handbuch

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„Transceive" Pakete oder „Auto-Information" Daten von Kenwood, Elecraft und neueren Yaesu
Transceivern) werden an beide CAT-Ports weitergeleitet.
Da einige Transceiver bauliche Beschränkungen bei dem Datenkanaldurchsatz haben, müssen eini-
ge wichtige Regeln beachtet werden:
• Die gesamten Daten von/zu beiden Anwendungen dürfen den maximalen Datendurchsatz
des CAT-Ports bzw. die Belastbarkeit des Transceiver-Controllers nicht überschreiten.
Dies bedeutet, dass die Abfragrate der einen Anwendung ggf. reduziert werden muss, um
Datenraum für die zweite Anwendung zu schaffen bzw. umgekehrt.
• Die Anwendungen müssen verzögerte Antworten des Funkgeräts tolerieren. Jede Anwen-
dung muss geduldig warten, während die andere mit dem Funkgerät in Verbindung steht.
• Aufgrund von Protokollbeschränkungen bei der Handhabung von VFO Split-Befehlen bei
vielen Transceivern (insbesondere Icom), darf der Split-Modus nur von einer Anwendung
begonnen und beendet werden und manuelle Split-Kontrolle (von der Vorderseite des Ge-
rätes aus) sollte nicht genutzt werden.
Beachte: microHAM kann nicht den richtigen Betrieb mit jeder möglichen Softwarekombination
garantieren, obwohl der Router ausführlich getestet wurde für unterschiedliche Anwendungen am
CAT und 2. CAT-Port.
Der FSK-Kanal wird von dem Anwendungsprogramm genutzt, um das FSK Tastungssignal zu sen-
den. FSK wird hauptsächlich für RTTY genutzt. Es ist sehr wichtig, den Unterschied zwischen FSK
und AFSK zu kennen.
FSK ist ein digitales (On/Off) Signal, welches im Transceiver genutzt wird um eine Frequenzum-
schaltung zu generieren. FSK muss vom Transceiver unterstützt werden (diese Methode wird
hauptsächlich als RTTY oder FSK bezeichnet).
AFSK ist ein analoges (Ton)signal um den Transceiver an digitale Modi wie RTTY, PSK31, AMTOR
etc. anzupassen. AFSK oder PSK, die von der PC-Soundkarte generiert werden, benötigen keine
spezielle Transceiverunterstützung und können im LSB, USB oder FM-Modus des Transceivers ge-
nutzt werden. Einige Radios haben zugeordnete Modi für AFSK (hauptsächlich als PKT, DATA,
LSB-D oder USB-D bezeichnet) mit speziellen Features.
Es ist sehr wichtig, dass der Audiopegel eines AFSK-Systems richtig eingestellt ist, damit die erste
Übertragungsstufe des Tonverstärkers im Transceiver nicht übersteuert wird und ein weites, verzerrtes
Signal voller Frequenzintermodulationen erzeugt wird. Es ist zu beachten, dass Verzerrungen auf-
grund einer Übersteuerung an diesem Punkt NICHT mithilfe der Mikrofonverstärkungsregelung redu-
ziert oder eliminiert werden können– das Signallevel muss angepasst werden an das Level, welches
vom Mikrofon erwartet wird. Die Mikrofonverstärkungsregelung wird zu einer Art Übertragungsleis-
tungskontrolle.
Eine anfängliche Anzeige des richtigen Audiopegels kann auf dem ALC Anzeiger des Radios abgele-
sen werden. Nur wenn KEINE Tonweiterverarbeitung in der Leitung stattfindet und die Mikrofonver-
stärkungsregelung sich innerhalb der normalen Betriebsposition befindet, ist – wenn das ALC keine
Anzeige anzeigt bzw. gerade anfängt, während der Übertragung etwas anzuzeigen – das Signal sau-
ber. Es ist ebenfalls wichtig, bei Nutzung des AFSK den Mirkofonkompressor, JEGLICHE Übertra-
gungstonequalizer UND Übertragungs-DSP auszuschalten. KEINE digitalen Modulationen (auch:
"Transmit DSP" –"Übertragungs-DSP") bei AFSK oder PSK nutzen. Nicht alle Transceiver umgehen
diese Leitungen automatisch, wenn das Signal zur Tonbuchse and der Rückseite statt zur Mikrofon-
buchse geleitet wird (z. B. TS-850).
Port: FKS und 2. FKS (FSK and 2
30
nd
FSK)
herausgegeben von Geoff Anderson, G3NPA
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