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DigiTrace TCONTROL-CONT-03 Anleitung

Kompakter mikroprozessorregler
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DigiTrace TCONTROL-CONT-03
Compact microprocessor controller
Régulateur compact géré par microprocesseur
Kompakter Mikroprozessorregler
INSTALL-160 Rev. 1
Modbus Manual
Notice Modbus
Modbus-Anleitung
2013-05-21/00521759
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für DigiTrace TCONTROL-CONT-03

  • Seite 1 DigiTrace TCONTROL-CONT-03 Compact microprocessor controller Régulateur compact géré par microprocesseur Kompakter Mikroprozessorregler INSTALL-160 Rev. 1 Modbus Manual Notice Modbus Modbus-Anleitung 2013-05-21/00521759...
  • Seite 52 4 Adresses Modbus...
  • Seite 53 DigiTrace TCONTROL-CONT-03 Kompakter Mikroprozessorregler INSTALL-160 Rev. 1 Modbus-Anleitung 2013-05-21...
  • Seite 55 Inhalt Einleitung Vorwort ......................5 Typografische Konventionen ..............5 Protokollbeschreibung Master-Slave-Prinzip ................. 7 Übertragungsmodus (RTU) ............... 7 Geräteadresse .................... 8 Zeitlicher Ablauf der Kommunikation ............8 Aufbau der Datenblöcke ................. 11 Funktionscodes ..................12 2.6.1 Lesen von n Worten ................... 12 2.6.2 Schreiben eines Wortes ................
  • Seite 56 Inhalt...
  • Seite 57: Einleitung

    1 Einleitung 1.1 Vorwort Diese Anleitung wendet sich an den Anlagenhersteller mit fachbezogener Aus- bildung und PC-Kenntnissen. Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie mit Ihrer Arbeit am Gerät beginnen. Be- wahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 58 1 Einleitung...
  • Seite 59: Protokollbeschreibung

    2 Protokollbeschreibung 2.1 Master-Slave-Prinzip Die Kommunikation zwischen einem Master (z. B. PC) und einem Slave (z. B. Mess- und Regelsystem) mit Modbus findet nach dem Master-Slave-Prinzip in Form von Datenanfrage/Anweisung - Antwort statt. Master Slave 1 Slave 2 Slave n Der Master steuert den Datenaustausch, die Slaves haben lediglich Antwort- funktion.
  • Seite 60: Geräteadresse

    2 Protokollbeschreibung 2.3 Geräteadresse Die Geräteadresse des Slaves ist zwischen 0 und 254 einstellbar. Die Geräte- adresse 0 ist reserviert. Über die RS485-Schnittstelle können maximal 31 Slaves angespro- chen werden. Es gibt zwei Varianten des Datenaustausches: Query Datenanfrage/Anweisung des Masters an einen Slave über die entsprechende Geräteadresse.
  • Seite 61 2 Protokollbeschreibung Ablauf Datenanfrage vom Master Übertragungszeit = n Zeichen * 1000 * x Bit/Baudrate Kennzeichen für Datenanfrage-Ende 3 Zeichen * 1000 * x Bit/Baudrate Bearbeitung der Datenanfrage durch den Slave ( 250ms) Antwort des Slaves Übertragungszeit = n Zeichen * 1000 * x Bit/Baudrate Kennzeichen für Antwort-Ende 3 Zeichen * 1000 * x Bit/Baudrate Beispiel...
  • Seite 62 2 Protokollbeschreibung Zeitschema Eine Datenanfrage läuft nach folgendem Zeitschema ab: Datenanfrage Datenanfrage Master Antwort Slave Endekennzeichen = 3 Zeichen (die Zeit ist von der Baudrate abhängig) Diese Zeit ist von der internen Bearbeitung abhängig. Die maximale Bearbeitungszeit liegt bei 250 ms. In dem Gerät kann unter dem Menüpunkt „Schnittstelle“...
  • Seite 63: Aufbau Der Datenblöcke

    2 Protokollbeschreibung Aufbau der Datenblöcke Alle Datenblöcke haben die gleiche Struktur: Datenstruktur Slave- Funktions- Datenfeld Checksumme Adresse code CRC16 1 Byte 1 Byte x Byte 2 Bytes Jeder Datenblock enthält vier Felder: Slave-Adresse Geräteadresse eines bestimmten Slaves Funktionscode Funktionsauswahl (Lesen, Schreiben von Worten) Datenfeld Enthält die Informationen: - Wortadresse...
  • Seite 64: Funktionscodes

    2 Protokollbeschreibung Funktionscodes Die nachfolgend beschriebenen Funktionen stehen zum Auslesen von Mess- werten, Geräte- und Prozessdaten sowie zum Schreiben von bestimmten Da- ten zur Verfügung. Funktions- Funktions- Funktion Begrenzung übersicht nummer 0x03 oder 0x04 Lesen von n Worten max. 32 Worte (64 Byte) 0x06 Schreiben eines Wortes max.
  • Seite 65: Schreiben Eines Wortes

    2 Protokollbeschreibung 2.6.2 Schreiben eines Wortes Bei der Funktion Wortschreiben sind die Datenblöcke für Anweisung und Ant- wort identisch. Anweisung Slave- Funktion Wortadresse Wortwert Checksumme Adresse 0x06 CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Bytes 2 Byte Antwort Slave- Funktion Wortadresse Wortwert...
  • Seite 66: Schreiben Von N Worten

    2 Protokollbeschreibung 2.6.3 Schreiben von n Worten Mit dieser Funktion werden n (n  32) Worte ab einer bestimmten Adresse ge- schrieben. Anweisung Slave- Funktion Adresse Wortan- Byte- Wort- Checksumme Adresse 0x10 erstes Wort zahl anzahl wert(e) CRC16 (max. 32) 1 Byte 1 Byte 2 Byte...
  • Seite 67: Übertragungsformat (Integer-, Float- Und Text-Werte)

    2 Protokollbeschreibung Übertragungsformat (Integer-, Float- und Text-Werte) Integer-Werte Integer-Werte werden über Modbus im folgenden Format übertragen: Zuerst das High-, dann das Low-Byte. Beispiel Abfrage des Integer-Wertes von Adresse 0x0021, wenn unter dieser Adresse der Wert "4" (Wortwert 0x0004) steht. Anfrage: 01 03 0021 0001 (+ 2 Byte CRC16) Antwort: 01 03 02 0004 (+ 2 Byte CRC16) Float-Werte Bei Float-Werten wird im Modbus mit dem IEEE-754-Standard-Format (32bit)
  • Seite 68 2 Protokollbeschreibung Zeichenketten Zeichenketten (Texte) werden im ASCII-Format übertragen. (Texte) Als letztes Zeichen kann ein "\0" (ASCII-Code 0x00) als Endekennung übertragen werden. Danach folgende Zeichen haben keine Bedeu- tung. In den Adresstabellen ist die max. mögliche Zeichenanzahl im Daten- typ angegeben, z. B. "TEXT24" (24 Zeichen). Bei Verwendung einer Endekennung stehen bei diesem Beispiel nur noch 23 lesbare Zei- chen für den Text zur Verfügung.
  • Seite 69: Checksumme (Crc16)

    2 Protokollbeschreibung Checksumme (CRC16) Anhand der Checksumme (CRC16) werden Übertragungsfehler erkannt. Wird bei der Auswertung ein Fehler festgestellt, antwortet das entsprechende Gerät nicht. Berechnungs- CRC = 0xFFFF schema CRC = CRC XOR ByteOfMessage For (1 bis 8) CRC = SHR(CRC) if (rechts hinausgeschobenes Flag = 1) then else...
  • Seite 70: Fehlerbehandlung

    2 Protokollbeschreibung Fehlerbehandlung Fehlercodes Es existieren folgende Fehlercodes: ungültige Funktion ungültige Parameteradresse oder zu große Anzahl von Worten soll gelesen oder geschrieben werden Schreibzugriff auf Parameter verweigert Antwort im Slave- Funktion Fehlercode Checksumme Fehlerfall Adresse XX OR 80h CRC16 1 Byte 1 Byte 1 Byte 2 Bytes...
  • Seite 71: Rs485-Schnittstelle

    3 RS485-Schnittstelle 3.1 Anschlussplan Dieses Gerät kann optional mit einer RS485-Schnittstelle bestellt werden. Bestellangaben finden Sie in der in der Betriebs- und Montageanleitung INSTALL-149 (Typenerklärung). N(L-) RxD/TxD L1(L+) (1) RS485-Schnittstelle Die Schirmung der Schnittstellenleitung ist einseitig im Schalt- schrank zu erden.
  • Seite 72: Konfiguration

    3 RS485-Schnittstelle Konfiguration Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Einstellungen der Modbus-Schnitt- ➔ stelle, die in der Konfigurationsebene (ConF IntF) bzw. im Setup-Programm vorgenommen werden. Weitere Informationen zur Konfiguration können der Betriebs- und Montageanleitung INSTALL-149 entnommen werden. Symbol Wert/ Beschreibung Auswahl Baudrate bdrt...
  • Seite 73: Modbus-Adressen

    4 Modbus-Adressen Datentyp, In den folgenden Tabellen sind alle Prozess- und Gerätedaten mit ihren Adres- sen, dem Datentyp und der Zugriffsart aufgeführt. Zugriffsart Hierbei bedeutet: Zugriff nur lesend Zugriff nur schreibend Zugriff lesend und schreibend Integer (8 oder 16 Bit) Bit x Bit Nr.
  • Seite 74 4 Modbus-Adressen Adresse Datentyp/ Zugriff Signalbezeichnung Bitnummer 0x0023 Binäreingänge 1...2 (Schaltzustände 0 = offen / 1 = geschlossen) Bit 0 Eingang 1 (= 0x0001) Bit 1 Eingang 2 (= 0x0002) 0x0024 Limitkomparatoren 1...2 Bit 0 Limitkomparator 1 (= 0x0001) Bit 1 Limitkomparator 2 (= 0x0002) 0x0025 Ansteuerung Binärausgänge (einzeln)
  • Seite 75: Sollwerte

    4 Modbus-Adressen 4.2 Sollwerte Adresse Datentyp/ Zugriff Signalbezeichnung Bitnummer 0x3100 FLOAT Sollwert W1 0x3102 FLOAT Sollwert W2 4.3 Reglerparameter Adresse Datentyp/ Zugriff Signalbezeichnung Bitnummer 0x3000 FLOAT Regler-Parameter XP1 0x3002 FLOAT Regler-Parameter XP2 0x3004 FLOAT Regler-Parameter TV 0x3006 FLOAT Regler-Parameter TN 0x300C FLOAT Regler-Parameter CY1...
  • Seite 76: Kommandos

    4 Modbus-Adressen Kommandos Adresse Datentyp/ Zugriff Signalbezeichnung Bitnummer 0x004D Binärfunktionen REGLER Bit 0 Selbstoptimierung Start (= 0x0001) Bit 1 Selbstoptimierung Abbruch (= 0x0002) Bit 2 Handbetrieb (= 0x0004) Bit 3 Automatikbetrieb (= 0x0008) Bit 4 Regler aus (= 0x0010) Bit 5 Verriegelung Handbetrieb (= 0x0020) Bit 6 Rampe Halt (= 0x0040)
  • Seite 77: Ram-Speicher

    4 Modbus-Adressen RAM-Speicher Adresse Datentyp/ Zugriff Signalbezeichnung Bitnummer 0x3200 FLOAT Regler-Sollwert (beschreibbar) 0x3202 FLOAT Regler-Istwert (beschreibbar) 0x3204 FLOAT Interner Analogwert 1 (beschreibbar) 0x3206 FLOAT Interner Analogwert 2 (beschreibbar) 0x3208 Interne Binärwerte (beschreibbar) Bit 0 + Bit 7 Binärwert L1 (= 0x0081) Bit 1 + Bit 7 Binärwert L2 (= 0x0082) Über Modbus ist der direkte Zugriff auf den RAM-Speicher des Gerätes möglich, um den...
  • Seite 78 4 Modbus-Adressen...

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