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Pilotenhandbuch
Version
02/2015
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Inhaltszusammenfassung für Sol Paragliders Kangaroo

  • Seite 1 Pilotenhandbuch Version 02/2015...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    HERZLICH WILLKOMMEN BEIM L -TEAM ..................... 4 INFOS ZU L ............................5 FIRMENPHILSOPHIE ..........................5 4 - TO LIVE UP ........................6 4 - DAS PROJEKT ......................... 6 4 - TECHNOLOGIE ....................... 7 4 - TECHNIK & DATEN ......................8 4 - D ..........................
  • Seite 3 ........................27 SYMMETRISCHE INKLAPPER ........................28 ERHÄNGER EINENÜBERWURF .............................. 28 RONTSTALL ..............................28 ACKFLUG ..............................29 ULLSTALL - "N "........................29 RUDELN EGATIVE PIRALE ............................29 OTSTEUERUNG ..........................29 INWEIS ZU INGOVER 4 - AUFBEWAHRUNG ......................30 ......................... 30 UFBEWAHREN DER USRÜSTUNG ..........................
  • Seite 4: Herzlich Willkommen Beim

    Herzlich willkommen beim -TEAM Danke, dass Du Dich für einen Gleitschirm von entschieden hast. Du hast ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt erworben und besitzt nun einen Gleitschirm, der nach den strengsten Vorschriften fabriziert wurde. Wir hoffen, dass Dir der Gleitschirm viele schöne Augenblicke beim Fliegen beschert, Momente, die Du Dir immer wieder gern in Erinnerung rufst.
  • Seite 5: Infos Zu Infos Ol

    Infos zu Die Firma wurde 1991, nach 6 Monaten intensiven Lernens und vielen Besuchen in Produktionsstätten für Gleitschirme und deren Zulieferern, gegründet. Die Produktion begann als Partnerschaft mit den Firmen Condor, Comet und Nova. Im Jahr 1999 erhielt seine eigene Entwicklungs- u. Testabteilung. Von Beginn an arbeitete Paragliders nach dem Prinzip, nur offiziell zugelassene Produkte zu entwickeln und aus Materialen der höchsten Güteklasse herzustellen.
  • Seite 6: K A N G A R O O 4 - To Live Up

    - To live up ist ein Tandem-Schirm, dass heisst er ist für Piloten gedacht die einen Passagier mitnehmen wollen und die dementsprechende Ausbildung absolviert haben. ist ein leichtes Luftsportgerät mit einer Leermaße von weniger als 120 kg in der Sparte Gleitschirm. Er besitzt eine ausgezeichnete Leistung und Aerodynamik. Er soll den Ansprüchen der Gleitschirmflieger gerecht werden, die gerne sicher mit einem Passagier in den Wolken unterwegs sind, sei es um gemeinsam zu entspannen und die Landschaft von oben zu geniessen, sei es um gemeinsam auf Strecke zu gehen...
  • Seite 7: K A N G A R O O 4 - Technologie

    - Technologi nologie kombiniert unsere kombiniert unsere Technologie aus Leistung, Sicherheit Sicherheit, Robustheit: • PBP - Pressure Booster Profile: ssure Booster Profile: Neues Design der Profile, das die Form und den Neues Design der Profile, das die Form und den Staudruck besser hält, das bedeutet me Staudruck besser hält, das bedeutet mehr Leistung in jeder Geschwindigkeit hr Leistung in jeder Geschwindigkeit.
  • Seite 8: K A N G A R O O 4 - Technik & Daten

    - Technik & Daten - Datenblatt Modelo/Model Kangaroo 4 Modell/Modèle Zoom/Zoom Zoom/Zoom Células/Cells Zellen/Cellules Envergadura porj./Projected span 12,1 Projizierte Spannweite/Envergure projetée Área projetada/Projected surface 31,77 Projzierte Fläche/Surface projetée Alongamento projetada/Projected A/R 4,61 Projizierte Streckung/Allongement projetée Envergadura real/Real span 15,2 Reale Spannweite/Envergure réelle Área real/Real surface/...
  • Seite 9: Aterialien

    - Materialien Ober- u. Untersegel Wtx40 PU+Silicon Coating 40 gr/m Rippen und interne Diagonalversteifungen Pro-Nyl Hohe Reißfestigkeit Nylon Rip-Stop Hard finish 42gr/m Versteifungen Nylon-Stäbchen Leinen Die Leinen bestehen aus Tecnora und Vectran. Dieses Material besticht durch seine Festigkeit und Stabilität. Die Leinendurchmesser der Stammleinen betragen: 2,5 / 2,1 / 1,5 / 1,2 / 1,0 / 0,6 mm.
  • Seite 10: Materialien Und Betriebsgrenzen

    Materialien und Betriebsgrenzen Vermeide es Deinen Schirm über längere Zeit in Räumen mit hohen Temperaturen und/oder einer hohen Luftfeuchtigkeit aufzubewahren, wie zum Beispiel im Kofferraum. Ebenso vermeide es ihn bei extrem tiefen Temperaturen aufzubewahren in Regionen mit starkem Winter. Extreme Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit können die Materialien beeinflussen und damit das Flugverhalten des Gleitschirmes verändern.
  • Seite 11: Esamtansicht

    - Gesamtansicht Bremsleinen Obere Galerieleinen Stabilisator Ausströmkante Etikette Angriffskante Mittlere Galerieleinen Stabilisatorleinen Stammleinen Gurte...
  • Seite 12: Einenplan

    - Leinenplan...
  • Seite 13: Ufhängung

    - Aufhängung Der Kern der Leinen des ist beige und besteht aus sehr resistentem Technora, das sich nur extrem wenig dehnt oder zusammenzieht. Der Kern der Leinen ist mit farbigem Polyester ummantelt. Die Leinen sind an beiden Enden mit vernähten Schlaufen versehen.
  • Seite 14: Ragegurte

    - Tragegurte besitzt pro Seite je 3 Tragegurte. Die A-Stammleinen führen zu den A - Tragegurten. Der A1 - Tragegurt ist bestimmt zum Ohren anlegen. Die B - Stammleinen und Leinen des Stabilisators führen zu den B-Tragegurten. An den C-Tragegurten sind die C-Stammleinen, die Bremsrollen, die Magnetknöpfe und der Trimmer befestigt.
  • Seite 15: Rimmer

    - Trimmer Die Gurte des sind mit einem Trimmer ausgestattet (Grafik 3: 6), seinen neutralen Punkt besitzt der Trimmer wenn alle Gurte A , A1, B, C, die gleiche Länge haben (Grafik 1). Wenn der Trimmer ganz geöffnet wird, ist der C-Gurt länger als die Gurte A, A1 und B (Grafik 2), dies führt zu einer höheren Geschwindigkeit.
  • Seite 16: Rimmergurt Ersetzen

    - Trimmergurt ersetzen Nach vielen Flugstunden kann der Gurt des Trimmers Gebrauchsspuren aufweisen und muss eventuell ersetzt werden. Der Gurt des ist mit einem System ausgestattet, das diesen Wechsel auf einfache Weise ermöglicht. - Wirkung des Trimmers 'A1' Trimmer fechado 390mm 390mm 390mm 390mm 390mm 390mm 390mm 430mm Trimmer aberto Der Gleitschirm besitzt außer dem Trimmer keine weiteren einstellbaren...
  • Seite 17: Andemspreitze

    5. Ist der Passagier änlich schwer, hängt er in Position 5 6. Ist der Passagier leichter, hängt er in Position 6 wurde vorgestellt von: SOL Paragliders - Sol Sports Ind. e Com. Ltda. Rua Walter Marquardt,1180 cp 370 89259-700 Jaraguá do Sul,SC BRAZIL Fone/Fax (+55) 47 3275 7753 www.solparagliders.com.br...
  • Seite 18: Urtzeug

    - Gurtzeug Für den werden alle Gurtzeuge des Typs ABS empfohlen, die mit einer Karabineranbringung, in einer Höhe von 42 bis 47cm, abhängig von der Grösse des Gurtzeuges, getestet wurden. Du solltest daran denken, dass die Aufhängehöhe der Karabiner die „Normalposition“ der Bremsen beeinflusst. Der Abstand, gemäss dem Gütesiegel, zwischen den Karabinern (am Brustgurt einstellbar) beträgt 44cm.
  • Seite 19: K A N G A R O O 4 - Fliegen

    - Fliegen Startgewicht wurde innerhalb bestimmter Gewichtsgrenzen zugelassen. Sollte Dein Startgewicht zwischen zwei zugelassenen Grössen liegen, empfehlen wir folgendes: • Solltest Du eine bessere Geschwindigkeit und präzise Kommandos wünschen und fliegst Du normalerweise in den Bergen und/oder in schwierigeren Konditionen, solltest Du möglichst nahe an der Obergrenze des zulässigen Gesamtgewichtes fliegen.
  • Seite 20: Startcheck - Nie Vergessen

    Startcheck - NIE VERGESSEN Ist der Rettungsschirm o.K.? Sitzen die Splinte korrekt? Hast Du den Helm auf und den Kinnriemen geschlossen? Sind die Karabiner richtig geschlossen? Ist das Gurtzeug richtig angelegt und alle Gurte geschlossen? Hast Du die „A“-Gurte in der Hand? Hast Du die Bremsen, je nach Startmethode, richtig in der Hand? Stehst Du in der Mitte des ausgelegten Schirmes? Ist der Startplatz frei?
  • Seite 21: Windenschlepp

    Windenschlepp kann per Windenschlepp gestartet werden, wenn er mit einer entsprechenden Schleppeinrichtung verbunden ist. Die Schleppvorrichtung wird an denselben Gurtzeugkarabinern angebracht, die den Gleitschirm mit dem Gurtzeug verbinden. Beim Start sollte darauf geachtet werden, dass der Winkel zwischen Schleppseil und Boden nicht zu klein gehalten wird. Wenn die Auslöseeinrichtung betätigt wird, wird der Gleitschirm für den Flug freigegeben.
  • Seite 22: Beschleunigter Flug

    Beschleunigter Flug Es empfiehlt sich gegen den Wind oder in absinkenden Luftmassen den Beschleuniger zu benutzen. Da sich dadurch der Anstellwinkel verkleinert, kann der Gleitschirm schneller kollabieren als in unbeschleunigtem Flug. Du solltest Dir auch darüber bewusst sein: je höher die Geschwindigkeit ist, desto dynamischer wird die Reaktion des Gleitschirmes bei einem Einklapper oder Frontstall.
  • Seite 23: Landung

    Landung Mit dem zu landen ist sehr einfach. Der Endanflug erfolgt in gerader Linie gegen den Wind. Während des Endanfluges wird der Gleitschirm langsam und kontinuierlich abgebremst. Etwa 1m über dem Boden bremst Du den Gleitschirm stark und entschieden ab, entsprechend den Windbedingungen. Bei starkem Gegenwind solltest Du nur sehr leicht oder gar nicht bremsen und die „C“- Tragegurte benutzen um den Gleitschirm nach der Landung zu entleeren.
  • Seite 24: K A N G A R O O 4 - Abstiegshilfen

    - Abstiegshilfen Achtung • Alle Schnellabstiegsmanöver sollten in ruhiger Luft und mit ausreichender Flughöhe trainiert werden, so dass sie im Notfall sicher ausgeführt werden können. • Fullstall und Trudeln solltest Du vermeiden, da unabhängig vom Gleitschirm falsche Ausleitungen fatale Folgen haben können. •...
  • Seite 25: Steilspirale

    Steilspirale Wenn Du eine der Bremsen langsam und kontinuierlich durchziehst legt sich der in steilem Winkel auf die Seite und beschreibt eine schnelle und steile Kurve, aus der Du eine Steilspirale einleiten kannst. Während der Steilspirale wird der Kurvenradius, die Geschwindigkeit und die Sinkrate durch die Innenbremse kontrolliert. Um die Steilspirale auszuleiten, gibst Du die Innenbremse langsam frei und verlagerst Dein Gewicht leicht zur Kurvenaußenseite.
  • Seite 26: B-Stall

    B-Stall Um einen B-Stall einzuleiten musst Du die „B“-Gurte gleichzeitig um etwa 15 bis 20cm herunterziehen. Die Strömung am Obersegel reisst ab und der Gleitschirm geht in den Sackflug über. Die Ausleitung erfolgt durch Loslassen der „B“-Gurte. Die Strömung am Obersegel wird wieder hergestellt und der Gleitschirm nimmt seinen Flug wieder auf.
  • Seite 27: K A N G A R O O 4 - Verhalten Bei Störungen Und Extremflugmanöver

    - Verhalten bei Störungen und Extremflugmanöver Achtung Extreme Flugmanöver dürfen nur unter der Aufsicht eines qualifizierten Anleiters und/oder bei Sicherheitskursen mit der dementsprechenden Infrastruktur und über Wasser ausgeübt werden! Asymmetrische Einklapper Wie bei jedem anderen Segel bewirkt ein negativer Anstellwinkel ein Einklappen des Segels.
  • Seite 28: Verhänger/Leinenüberwurf

    Verhänger/Leinenüberwurf Sollte es während des Fluges zu einem Leinenverhänger kommen, solltest Du folgende Maßnahmen durchführen: • Versuche den Geradeausflug beizubehalten: Das Gewicht auf die offene, unverhängte Seite des Schirmes verlagern und dabei dosiert und leicht mit der Bremse die Korrektur unterstützen. •...
  • Seite 29: Fullstall

    Fullstall Um einen Fullstall einzuleiten, musst Du beide Bremsen bis zum Ende durchziehen und die Bremsen dann in dieser Position mit aller Kraft halten. In dieser Situation fliegt der meistens rückwärts und formt ein nach vorne offenes Hufeisen. Vor der Ausleitung muss das Segel unbedingt stabilisiert werden und sich wieder über Dir befinden.
  • Seite 30: N G A R O O 4 - Aufbewahrung

    - Aufbewahrung Achtung Eine gute Pflege wird Deinem ein langes Leben bescheren. Aufbewahren der Ausrüstung Der Gleitschirm sollte an einem trockenen, licht- und UV-Strahlen geschützten Ort, nicht in der Nähe von chemischen Produkten aufbewahrt werden. Hinweise zum Rucksack Dein Rucksack wurde entworfen, um praktisch und bequem zu sein. Sein Format erlaubt es Dein Gepäck gut zu verteilen.
  • Seite 31: N G A R O O 4 - Wartung

    - Wartung Säuberung Der Gleitschirm sollte nur im äussersten Falle gesäubert werden. Bei einer wirklich unumgänglichen Säuberung, benutze nur Wasser und einen weichen Schwamm oder ein weiches Tuch. Auf keinen Fall dürfen zur Säuberung chemische Produkte eingesetzt werden, diese würden das Tuch dauerhaft schädigen. Inspektion/Nachprüfung und Reparatur Ein fabrikneuer muss nach 2 Jahren oder nach 100 Flüge einer...
  • Seite 32: Tips Zur Pflege

    Tips zur Pflege Das Tuch des besteht hauptsächlich aus Nylon, das durch UV-Strahlen beeinträchtigt wird. Es altert und verliert seine Festigkeit, wird poröser. Vermeide es Deinen Gleitschirm unnötigerweise der Sonneneinstrahlung auszusetzen, da sie einen erhöhten Wert an UV-Strahlung besitzt, besonders in großen Höhen. Es empfiehlt sich daher den Gleitschirm gut aufzubewahren, wenn er nicht in Gebrauch ist.
  • Seite 33: N G A R O O 4 - Reparaturen

    - Reparaturen Kleinere Reparaturen und die Ersetzung von einigen Teilen kannst Du selbst ausführen. Wir empfehlen Dir jedoch, dass Du diese Reparaturen durch den Hersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt durchführen lässt. Reissverschluss Die Reissverschlüsse des Rucksackes sollten sich leicht und ohne Widerstand betätigen lassen.
  • Seite 34: N G A R O O 4 - Garantie

    - Garantie Paragliders gewährt auf alle ausgelieferten Gleitschirme eine Garantie von 3 Jahren oder 300 Flugstunden, je nachdem was zuerst eintritt. Garantieumfang 1. Diese Garantie bezieht sich auf die Materialien und eventuelle Verarbeitungsfehler des Gleitschirmes, wobei die untenstehenden Bedingungen sorgfältig beachtet werden müssen.
  • Seite 35: Die Garantie Deckt Nicht

    Die Garantie deckt nicht • Änderung der Originalfarben des Tuches, der Leinen oder Gurte. • Schäden, die durch chemische Produkte verursacht wurden, durch Sand, Reibung, Reinigungsmittel oder Salzwasser. • Schäden, die verursacht wurden durch Bedienungsfehler, Unfälle oder Notfallsituationen. • Schäden, die durch eine unsachgemäße Behandlung des Gleitschirmes herbeigeführt wurden.
  • Seite 36: Schlusswort

    Schlusswort Sicherheit ist das Losungswort unseres Sports. Um sicher zu fliegen, müssen die Piloten trainieren, lernen, praktizieren und immer auf die Gefahren achten, die sie umgeben. Um sicher zu fliegen, sollten wir so regelmäßig wie möglich fliegen, unsere eigenen Grenzen nicht überschreiten und vermeiden uns unnötigen Gefahren auszusetzen. Fliegen ist ein langsamer und langjähriger Lernprozess.
  • Seite 37: N G A R O O 4 - Flugbuch

    - Flugbuch Größe: Seriennummer: Kaufdatum: Händler: Datum Dauer Bemerkung...
  • Seite 38: Zubehörartikel Aus Unserer Produktlinie

    Zubehörartikel aus unserer Produktlinie Gurtzeug Split Pilot 3 Gurtzeug Split Passenger 3 Tandemspreitze (1Paar) Gurtzeug Tandem Bi Lord Retter Savemax 36 CD / 40 CD / 64 CD Karabiner SOL Fly Frontcontainer für 30mm Instrumente Handschuh SOL Neo Red Handschuh SOL Insulate Quick Pack Express...

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