Yara N-Sensor V3.728
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Arbeiten mit Rasterkarten
Sie können mit dem N-Sensor sogenannte Rasterkarten (auch „hinterlegte Karten")
verarbeiten, die relative oder absolute Applikationsmengen für einen Schlag beinhal-
ten. Für den standardmäßigen Einsatz des N-Sensors sind diese Karten nicht erforder-
lich. Das System bietet jedoch die Möglichkeit, N-Sensor-Empfehlungen mit Empfeh-
lungen von der Karte zu überlagern oder die Ausbringmenge ausschließlich von der
Rasterkarte zu steuern.
Rasterkarten sind zwingend erforderlich in der Betriebsart Grunddüngung und in allen
anderen Betriebsarten optional. Sie müssen im Surfer-ASCII-grid-Format (*.grd) oder
im WTK-ADIS-Format (*.rst) vorliegen. Die Anzahl der Rasterzellen soll 65000 nicht
übersteigen. Für Fragen zur Erstellung solcher Rasterkarten wenden Sie sich bitte an
Ihren Service-Partner.
6.1
Wahl des Applikationsmodus
Um Rasterkarten zu verwenden, müssen Sie dem N-Sensor zunächst mitteilen, wie
diese Karten interpretiert werden sollen. Hierfür wählen Sie die Option Modus im Menü
Einstellungen/Diagnose – N-Sensor:
Mit der Wahl des Applikationsmodus legen Sie fest, wie der N-Sensor mit Rasterkarten
umgeht. Je nach Betriebsart können Sie zwischen folgenden Einstellungen wählen:
1. Sensor (standard): Rasterkarten werden nicht verwendet. Die Ausbringmenge
hängt ausschließlich von den Messdaten des N-Sensors ab. Stellen Sie diesen
Modus grundsätzlich in allen Betriebsarten (außer Grunddüngung) ein, wenn Sie
keine Rasterkarten verwenden.
2. Sensor mit Offsetkarte: Die endgültige Ausbringmenge wird berechnet als Sum-
me der N-Sensor-Empfehlung und der Applikationsmenge auf der Rasterkarte.
Die Rasterkarte kann sowohl positive als auch negative Werte enthalten, so
dass sich insgesamt eine höhere oder eine niedrigere Empfehlung (im Ver-
gleich zu 1.) ergibt. Ist die Rasterkarte nicht verfügbar, das Fahrzeug außer-
halb der Kartengrenzen oder kein gültiges GPS-Signal vorhanden, wird (wie in
Letzte Änderung: 07.09.2015
Benutzerhandbuch
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