Yara N-Sensor V3.728
5.3
Zielwertdüngung
Die Betriebsart Zielwertdüngung ist der Betriebsart N-Düngung (s. Kapitel 5.2) sehr ähn-
lich. In dieser Betriebsart können Sie eine vorgegebene Durchschnittsmenge auf dem
Schlag sensorgesteuert teilflächenspezifisch verteilen. Bei bestimmungsgemäßem
Einsatz ist die mittlere Ausbringmenge am Ende der Düngung sehr nah an dem ge-
wünschten Durchschnitt.
Im Gegensatz zur Standard-Betriebsart N-Düngung ist es nicht erforderlich, den N-
Sensor vor dem Einsatz an einer Referenzfläche zu kalibrieren. Stattdessen kalibriert
sich das System kontinuierlich von selbst, wobei sich die mittlere Ausbringmenge im-
mer näher an den vorgegebenen Zielwert annähert. Zu Beginn der ersten Fahrspur
können dabei noch größere Fehler in der Applikationsmenge auftreten, diese werden
jedoch schnell kleiner, je mehr Fläche durchfahren wurde.
Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz ist, dass sich die Inhomogenität des
Schlages in etwa gleichmäßig über die Fläche verteilt; es sollte also kein großräumiger
Trend in der Bestandesentwicklung von einer Seite des Schlages zur anderen erkenn-
bar sein.
5.3.1
Agronomische Kalibrierung
Bevor Sie mit dem Einsatz des Systems beginnen, wählen Sie zunächst einen noch
unbenutzten Auftrag. Betätigen Sie dann die im Arbeitsmenü die Taste Agronom. Ka-
libr., um den N-Sensor agronomisch zu kalibrieren.
Das Menü Agronomische Kalibrierung besteht aus drei Seiten, die Sie mit Hilfe der Vor-
und Zurück-Tasten durchblättern können:
Fruchtart: Wählen Sie die zu düngende Fruchtart, indem Sie diese Taste mehrmals
antippen, bis die gewünschte Fruchtart erscheint.
EC-Stadium: Geben Sie hier das aktuelle Entwicklungsstadium des zu düngenden
Bestandes an. Das Entwicklungsstadium wird als Dezimalcode (BBCH-Code) mit
Letzte Änderung: 07.09.2015
Benutzerhandbuch
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