Wahl des Applikationsmodus ..................50 Rasterkarten mit Aufträgen verknüpfen ................51 Produktionsmittel ausbringen ..................53 Auftragsverwaltung auf dem PC .................... 54 N-Sensor-Daten verwalten und verarbeiten ..............54 Aufträge anlegen ......................56 Auftragsspezifische Kalibrierung .................... 60 Auftragsspezifische Kalibrierung aktivieren..............60 Aufträge anlegen ......................61 Einsatz des N-Sensors mit auftragsspezifischer Kalibrierung .........
N-Sensors unterstützt werden. Yara wählt die im Herstellungsprozess des N-Sensors verwendeten Materialien und Bauteile sorgfältig aus. Für Schäden an den Yara N- Sensoren und anderen Rechtsgütern, die durch die Verwendung von Zubehör- und Ersatzteilen, die nicht von Yara geliefert worden sind, entstehen, kann Yara eine Haftung daher nicht übernehmen.
Änderungen des Systems und die Verwendung von Zube- hör- oder Ersatzteilen, welche nicht von Yara geliefert worden sind, kann zu Fehlfunktionen führen und Schäden am Yara N-Sensor so- wie Sach- und Personenschäden verursachen, für die Yara nicht haf- tet.
Ein elektronisch steuerbares Ausbringgerät (Streuer oder Spritze) ist montiert. Die dazugehörige Steuereinheit (Controller) ist in der Fahrzeugkabine installiert und an die Stromversorgung angeschlossen. Das N-Sensor Terminal ist in der Fahrzeugkabine montiert und an die Strom- versorgung angeschlossen. Der N-Sensor, der GPS-Empfänger und die Steuereinheit des Ausbringgeräts sind mit dem N-Sensor-Terminal verbunden.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Betrieb des N-Sensors Bildschirmausrichtung In Abhängigkeit von der Ausrichtung des Terminal-Bildschirms (Hochformat oder Querformat) und der verfügbaren Auflösung kann die Bildschirmdarstellung von den hier dargestellten Beispielen abweichen. Die Funktionalität ist jedoch in jedem Fall identisch. Die folgende Abbildung zeigt den Arbeitsbildschirm und das Menü Agronomische Kalib- rierung im Hochformat: Zum Vergleich der gleiche Arbeitsbildschirm und das gleiche Menü...
Schaltflächen und Auswahlmenüs Grundsätzlich sind die Schaltflächen und Menüs so gestaltet, dass auch auf kleinen Terminals der N-Sensor durch Berührung des Bildschirms mit bloßen Fingern bedient werden kann. Ein spezielles Eingabegerät (Tastatur, Maus) wird nicht zwingend benö- tigt. Ein Eingabestift ist ggf. hilfreich bei der Erstkonfiguration des Systems, danach im allgemeinen jedoch nicht erforderlich.
Großbuchstaben erreichen Sie über die ABC-Taste. Umlaute werden mit Hilfe der ÄÉǛ-Taste eingegeben. Der Arbeitsbildschirm Nachdem das N-Sensor-Programm gestartet wurde (und Sie gegebenenfalls die Be- triebsart ausgewählt haben), wird der Arbeitsbildschirm angezeigt. Hier werden alle In- formationen dargestellt, die für den Betrieb des N-Sensors von Bedeutung sind. Ab- hängig von der gewählten Betriebsart (vgl.
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Betriebsart Betriebsarten- logo Aktuelle Ausbring- Status- menge anzeigen Aktueller Haupt- Auftrag menü Betriebs- zustand Start/Stop- (Start/Stop) Taste Im einzelnen wird auf dem Arbeitsbildschirm dargestellt: Betriebsart: Die aktuelle Betriebsart ist in der Kopfzeile angegeben. Standardmäßig sollte hier N-Düngung eingestellt sein. Hinweise zum Wechsel der Betriebsart fin- den Sie in Kapitel 3.2.
Kabelverbindung zwischen N-Sensor und Ter- minal ist unterbrochen. Unter Umständen ist die Stromversorgung des N-Sensors unterbrochen. Sobald der N-Sensor wieder verfügbar ist, wird er automatisch er- kannt und das Symbol verschwindet selbsttätig. Solange keine Verbindung zum N-Sensor hergestellt werden kann, wird eine im Menü...
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Umgebungslicht für den störungsfreien Betrieb nicht ausrei- chend. Sobald sich die Lichtverhältnisse verbessern, verschwindet das Symbol automatisch. Beim aktiven N-Sensor zeigt das Symbol an, dass zu wenig von dem ausgesandten Licht in den N-Sensor zurückreflektiert wird. Mögliche Ursachen sind verschmutzte Optiken oder ein zu großer Abstand zwischen N-Sensor und Bestand.
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Menü Agronomische Kalibrierung an. 2.3.2 Start/Stop-Taste Start: Drücken Sie die Start-Taste, um den N-Sensor zu aktivieren und mit der variablen Ausbringung zu beginnen. Die Ausbringmen- gen werden nun kontinuierlich zum Ausbringgerät übertragen und die Daten werden im gewählten Auftrag aufgezeichnet. Die grüne Be- triebszustandsanzeige erscheint (siehe unten).
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Benutzerhandbuch 2.3.3 Betriebszustand (Start/Stop) Rote Betriebszustandsanzeige: Der N-Sensor ist nicht aktiv. In die- sem Betriebszustand findet keine Kommunikation mit dem Anbauge- rät statt und es werden keine Daten aufgezeichnet. Je nach Sensor- typ können jedoch die aktuellen Ausbringmengen kontinuierlich an- gezeigt werden.
Sensor ist das Umgebungslicht für den stö- rungsfreien Betrieb nicht ausreichend. Beim aktiven N-Sensor zeigt dieser Alarm an, dass zu wenig von dem ausgesandten Licht in den N-Sensor zurückreflektiert wird. Mögliche Ursachen sind verschmutzte Optiken oder ein zu großer Abstand zwi- schen N-Sensor und Bestand.
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Sys- tem weiter. Die Genauigkeit der Empfeh- lung nimmt jedoch mit sinkendem Sonnen- stand schnell ab. Sie sollten die Arbeit mit dem N-Sensor baldmöglichst beenden bzw. eine einheitliche Ausbringmenge wäh- len. Nach Bestätigung des Alarms wird das Symbol Niedriger Sonnenstand auf dem Ar- beitsbildschirm angezeigt.
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Verdünnungseffekt bei dich- ten Beständen entgegenzuwirken und ei- nen gleichmäßigeren Proteingehalt im Korn zu erzeugen. Biomasse-Schwellwert: (nur Betriebsart N-Düngung) Der mittlere N-Sensor-Wert auf der Kalibrierfläche ist ähnlich oder sogar niedriger als der im Menü Agronomische Ka- librierung eingetragene Biomasseschwell- wert.
N-Sensor erfolgreich einzusetzen: Im Menü Einstellungen konfigurieren Sie das Ausbringgerät, den GPS-Empfänger und den N-Sensor selbst (s. Kapitel 3). Nach der ersten Inbetriebnahme brauchen Sie die- ses Menü nur noch dann aufzurufen, wenn sich etwas an Ihrer Hardwarekonfiguration ändert.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Einstellungen/Diagnose Um in das Menü Einstellungen/Diagnose zu gelangen, tippen Sie auf die Schaltfläche Einstellung im Hauptmenü. Das folgende Menü erscheint: Mit Hilfe der Zurück-Taste gelangen Sie wieder zum Arbeitsbildschirm und zum Hauptmenü zurück. Wenn Sie Programm beenden antippen, wird das N- Sensor-Programm beendet.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Nullmenge senden: Mit dieser Option legen Sie fest, ob der N-Sensor beim Drücken der Stop-Taste einmalig eine Nullmenge an die Steuereinheit des Ausbringgerätes senden soll. Im allgemeinen sollten Sie diese Option aktivieren, damit das Aus- bringgerät am Ende der Applikation zuverlässig geschlossen wird. Manche Aus- bringgeräte, insbesondere Spritzen, können jedoch mit Nullmengen nicht umge-...
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Sie Rasterkarten verwenden wollen, lesen Sie Kapitel 6 für weitere Informati- onen. Betriebsart: Hier stellen Sie ein, in welcher Betriebsart der N-Sensor arbeiten soll, al- so welche Produktionsmittel mit welchen Verfahren teilflächenspezifisch ausge- bracht werden sollen. In Abhängigkeit der Konfiguration Ihres N-Sensors können unterschiedliche Betriebsarten verfügbar sein.
Sie bitte die Standardfunktionen Ihres Betriebssystems. Eine korrekt ein- gestellte lokale Zeit sowie die richtige Einstellung der Zeit-Differenz zu UTC sind Grundvoraussetzungen für einen fehlerfreien N-Sensor-Betrieb! Zeit-Differenz zu UTC: Geben Sie hier die Differenz (in Stunden) zwischen der loka- len Zeit und der Zeit am Nullmeridian (Greenwich-Zeit) an.
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Mit Hilfe der Taste können Sie das Verzeichnis auswählen. Wenn möglich, sollten Sie ein externes Laufwerk, z. B. einen USB-Stick, auswäh- len. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die vom N-Sensor erzeugten Dateien leicht auf ihren Büro-PC übertragen können. 3.3.2 GPS-Daten Baudrate: Wählen Sie hier die Baudrate des GPS-Empfängers.
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Beachten Sie, dass nicht alle Steuergeräte diese Option unterstützen. Nur unidirektional verbinden: Normalerweise sollte diese Option unabhängig vom Steuergerät nicht aktiviert werden. Nur so ist sichergestellt, dass der N-Sensor die Verbindung zum Steuergerät ständig überwachen kann und die Istmengen ggf.
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch und Darstellung der Istwertkarte benötigt. Verwechseln Sie den Wert unter keine Umständen mit der Signalverzögerung (Abschnitt 3.1). Ausbringmengen begrenzen: Ist diese Option aktiviert, werden alle Ausbringmen- gen, die zum Steuergerät gesendet werden, auf die im folgenden aufgeführten Werte Absolutes Minimum und Absolutes Maximum begrenzt.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch trotzdem N-Sensor-Werte aufgezeichnet werden sollen. Ist der N-Sensor jedoch physisch nicht vorhanden, sollte diese Option deaktiviert werden. 3.3.5 Geräteerkennung Verwenden Sie die Option Geräteerkennung, um die Zuordnung der seriellen Anschlüsse zu den einzelnen Geräten (GPS, N-Sensor und Steuergerät) automatisch herzustellen.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Auftragsbearbeitung Sie können mit dem N-Sensor bis zu 99 voneinander unabhängige Aufträge verwalten, wobei ein Auftrag genau einem Schlag zugeordnet sein sollte. Jeder einzelne Auftrag kann als Speicherort oder Ordner für N-Sensor-Daten angesehen werden. Aufträge sind von 1 bis 99 durchnummeriert und beinhalten allgemeine Schlagdaten (z. B. Feld- name, Feldgröße und Kommentar), sowie eine Log-Datei, in der der N-Sensor wäh-...
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Feldgröße: Geben Sie hier die Größe des Schlages (in ha) an. Die Schlaggröße ist für den eigentlichen N-Sensor-Einsatz ohne Bedeutung, sie wird aber in der Log- Datei gespeichert und kann später auf dem Kartenausdruck ausgegeben werden. Wenn Sie das Programm CardWriter zur Auftragserstellung benutzt haben, wird die Schlaggröße automatisch aus der CardWriter-Datenbank übernommen.
Vorschau: Zeigt eine Vorschau der bisher aufgezeichneten Daten an. Diese Option ist erst verfügbar, wenn Daten in dem gewählten Auftrag aufgezeichnet wurden. Sie können wahlweise eine Karte mit der N-Sensor-Empfehlung, mit der wirklich aus- gebrachten Istmenge oder eine sogenannte Biomassekarte anzeigen lassen. Die aktuelle Position des Fahrzeugs ist dabei mit einem roten Fadenkreuz in der Karte markiert.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch 4.1.1 Batchbearbeitung vorbereiten Um den Datentransfer vor der ersten Nutzung vorzubereiten, wählen Sie zunächst die Seite Login: Login und Passwort: Geben Sie Ihr Login und Ihr Passwort ein, welches Sie bei der Registrierung in SensorOffice (http://www.sensoroffice.com) erhalten haben.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Kartenprodukte: Aktivieren Sie alle Kartenprodukte, die SensorOffice für Sie erzeu- gen soll. Diese Produkte werden ihnen dann als E-Mail zugeschickt, sobald Sie Auftragsdateien an den SensorOffice-Server verschicken. Die Optionen N- Empfehlung, Ausbringmenge und Biomasse erzeugen jeweils eine Karte mit dem ent- sprechenden Inhalt, während die Option Google Earth eine Datei bereitstellt, die in...
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Aus dieser Liste können Sie einzelne Aufträge durch Antippen der Auswahlbox in der Spalte Auswahl an- und abwählen. Standardmäßig sind alle Aufträge gewählt. Betäti- gen Sie die Schaltfläche Alle auswählen, um alle Aufträge auf einmal an- oder abzu- wählen.
Arbeit Sie gerade auf dem Schlag ausführen möchten. Jede Betriebsart verfügt über ein individuelles Menü Agronomische Kalibrierung und eine spezifische Darstellung auf dem Arbeitsbildschirm. Zur Zeit sind u. a. die folgenden Betriebsarten auf dem N-Sensor implementiert: Grunddüngung (s. Kapitel 5.1) ...
Gesamtprodukt wieder. Beispielsweise beträgt der Mittel-Gehalt (N-Gehalt) bei Kalkammonsalpeter 27% (N). Das System verwendet den Wert als Umrechnungs- faktor zwischen den Mittelmengen im N-Sensor-Programm und den Produktmen- gen im Steuergerät. Prozentwert Karte: Geben Sie hier einen Faktor an, mit dem alle Werte von der Ras- terkarte pauschal multipliziert werden.
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Einheit: Wählen Sie hier die physikalische Einheit des Produktionsmittels, entweder kg/ha bei Feststoffen oder l/ha bei flüssigen Mitteln. Die gewählte Einheit hat keine direkten Auswirkungen auf die Ausbringung an sich, sondern dient nur der konsis- tenten Darstellung der Ausbringmengen im Arbeitsbildschirm und der Dokumenta- tion in der Log-Datei.
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Stop-Taste sollten Sie nur betätigen, wenn Sie die Ausbringung für längere Zeit unter- brechen und/oder wenn Sie den Schlag verlassen, um beispielsweise Düngemittel nachzufüllen. Im Vorgewende sollte der N-Sensor normal weiterlaufen. Bedienen Sie das Steuergerät des Streuers oder der Spritze genau so, wie Sie es ohne angeschlos- senen N-Sensor bedienen würden.
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Drücken Sie die Stop-Taste, sobald Sie die Applikation auf dem Schlag be- endet haben. Sie können nun mit einem neuen Auftrag einen weiteren Schlag bearbeiten oder den USB-Stick bzw. die Datenkarte aus dem Terminal entfer- nen und die Log-Datei(en) weiterverarbeiten.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch N-Düngung Die Betriebsart N-Düngung ist die Standard-Betriebsart für die teilflächenspezifische Stickstoffdüngung. Sie beinhaltet relative Kalibrierfunktionen, d. h. die Ausbringmen- gen werden relativ zu einem vom Anwender festgelegten Kalibrierpunkt nach oben und unten variiert. Das Modul N-Düngung unterstützt den Anwender bei der Bestimmung dieses Kalibrierpunktes durch ein halbautomatisches Verfahren (s.
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Werten zwischen 0 und 99 angegeben. In Abhängigkeit von der Fruchtart wird der Typ der Applikation in Klammern hinter dem EC-Stadium automatisch angegeben. Falls Sie ein Entwicklungsstadium angeben, das für eine Düngung nach N-Sensor nicht geeignet ist, wird eine Warnmeldung „Falsches Entwicklungsstadium“ ange- zeigt.
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Sie während des Betriebes die -10%-Taste im Arbeitsbildschirm betätigen oder wenn Sie eine hinterlegte Karte (Rasterkarte) verwenden. Setzen Sie diesen Wert nicht zu hoch an, um die Variationsbreite der N-Sensor- Empfehlung nicht zu sehr einzuschränken. Nur wenn Sie den Standardwert von 0 kg/ha angeben, kann das System die Ausbringmenge im Extremfall soweit redu- zieren, dass an sehr gut versorgten Stellen oder aber an Kahlstellen überhaupt...
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Referenz: Die Ausbringmenge auf der Referenzfläche. Normalerweise brauchen Sie diesen Wert hier nicht direkt einzugeben, da er während der Kalibrierung am Feld automatisch bestimmt wird. Sensorwert Ref.: Der mittlere Sensorwert auf der Referenzfläche. Wenn der aktuelle Sensorwert gleich dem hier angegebenen Wert ist, wird die o.
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Sobald Sie die Referenzfläche erreichen, drücken Sie die Start-Taste. Durchfahren Sie die Referenzfläche langsam. Währenddessen nimmt der N-Sensor kontinuierlich Messwerte auf und zeigt den Mittelwert zusammen mit der An- zahl der Messungen auf dem Bildschirm an: Beachten Sie, dass die Kalibrierdaten bereits in dem gewählten Auftrag aufgezeichnet werden.
Sobald Sie die Referenzmenge eingegeben haben, werden die Referenzmenge und der mittlere Sensorwert automatisch in die Eingabefelder Referenz und Sensorwert Ref. übernommen und das System geht zurück in den Arbeitsbildschirm. Der N-Sensor ist nun agronomisch kalibriert und bereit zum Einsatz.
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Stop-Taste sollten Sie nur betätigen, wenn Sie die Düngung für längere Zeit unterbre- chen und/oder wenn Sie den Schlag verlassen, um beispielsweise Düngemittel nach- zufüllen. Im Vorgewende sollte der N-Sensor normal weiterlaufen. Bedienen Sie das Letzte Änderung: 07.09.2015 Seite 43 von 63...
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Benutzerhandbuch Steuergerät des Streuers oder der Spritze genau so, wie Sie es ohne angeschlosse- nen N-Sensor bedienen würden. Drücken Sie die Stop-Taste, sobald Sie die Düngung auf dem Schlag been- det haben. Sie können nun mit einem neuen Auftrag einen weiteren Schlag bearbeiten oder den USB-Stick bzw.
Bevor Sie mit dem Einsatz des Systems beginnen, wählen Sie zunächst einen noch unbenutzten Auftrag. Betätigen Sie dann die im Arbeitsmenü die Taste Agronom. Ka- libr., um den N-Sensor agronomisch zu kalibrieren. Das Menü Agronomische Kalibrierung besteht aus drei Seiten, die Sie mit Hilfe der Vor- und Zurück-Tasten durchblättern können:...
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Werten zwischen 0 und 99 angegeben. In Abhängigkeit von der Fruchtart wird der Typ der Applikation in Klammern hinter dem EC-Stadium automatisch angegeben. Falls Sie ein Entwicklungsstadium angeben, das für eine Düngung nach N-Sensor nicht geeignet ist, wird eine Warnmeldung „Falsches Entwicklungsstadium“ ange- zeigt.
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Relativer Schwellwert: Ist der aktuelle Sensorwert kleiner als der hier angegebene prozentuale Anteil vom aktuellen mittleren Sensorwert, so ist die Bestandesdichte zu niedrig, um die volle N-Gabe auszubringen. Auf dem Arbeitsbildschirm er- scheint gleichzeitig das Symbol „Dünner Bestand“. Dieser Fall sollte nur auf einem kleinen Teil (max.
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Strecke [m] Aktueller Sensor- wert Der N-Sensor wird zunächst den vorgewählten Zielwert ausbringen. Gleichzeitig wer- den kontinuierlich Sensorwerte aufgenommen. Der Mittelwert des Schlages wird lau- fend neu berechnet und nähert sich so immer mehr dem tatsächlichen Schlagmittel an. Je mehr Daten aufgenommen wurden und je stabiler dieser Mittelwert wird, desto ge- nauer variieren die Ausbringmengen um den Zielwert.
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Stop-Taste sollten Sie nur betätigen, wenn Sie die Düngung für längere Zeit unterbre- chen und/oder wenn Sie den Schlag verlassen, um beispielsweise Düngemittel nach- zufüllen. Im Vorgewende sollte der N-Sensor normal weiterlaufen. Bedienen Sie das Steuergerät des Streuers oder der Spritze genau so, wie Sie es ohne angeschlosse- nen N-Sensor bedienen würden.
Karten interpretiert werden sollen. Hierfür wählen Sie die Option Modus im Menü Einstellungen/Diagnose – N-Sensor: Mit der Wahl des Applikationsmodus legen Sie fest, wie der N-Sensor mit Rasterkarten umgeht. Je nach Betriebsart können Sie zwischen folgenden Einstellungen wählen: 1. Sensor (standard): Rasterkarten werden nicht verwendet. Die Ausbringmenge hängt ausschließlich von den Messdaten des N-Sensors ab.
Kartengrenzen befindet. Ansonsten wird (wie in 1.) die N- Sensor-Empfehlung ausgebracht. Benutzen Sie diesen Modus, um den Schlag zwar grundsätzlich nach N-Sensor zu bearbeiten, auf Teilflächen jedoch eine vorgegebene Menge nach Karte zu applizieren. 4. Applikationskarte: Die endgültige Ausbringmenge entspricht der Applikations- menge auf der Rasterkarte, sofern diese verfügbar ist und sich das Fahrzeug...
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Sie die aktuelle Ausbringmenge auf der Karte. (Nicht zu verwechseln mit der N- Sensor-Empfehlung!) Beachten Sie, dass diese Ausbringmenge auch negativ sein kann, falls die Karte als Offsetkarte zur N-Sensor-Empfehlung genutzt werden soll. Um eine Farblegende zusammen mit einer grundlegenden Statistik zu erhalten, tippen Sie auf den Dateireiter Legende: Letzte Änderung: 07.09.2015...
Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Produktionsmittel ausbringen Nachdem Sie den Applikationsmodus gewählt haben und den Auftrag entsprechend vorbereitet haben, können Sie Ihr Produktionsmittel (z. B. N-Dünger) mit Unterstützung der Rasterkarte teilflächenspezifisch ausbringen. Aus praktischer Sicht ergeben sich keinerlei Unterschiede zwischen der Applikation mit und ohne Rasterkarte. Starten und beenden Sie die Ausbringung einfach mit Hilfe der Start/Stop-Taste im Arbeitsbild- schirm.
N-Sensor-Terminal in Ihren Büro-PC. Öffnen Sie dann das Programm CardWriter. Wählen Sie die Seite Wechseldatenträger und betätigen Sie die Schaltfläche Aufträge einlesen. Geben Sie ggf. das Verzeichnis an, in dem Sie die Daten vom N-Sensor spei- chern möchten. Letzte Änderung: 07.09.2015...
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Alle auf dem N-Sensor benutzten Aufträge werden nun von vom Wechseldatenträger (USB-Stick) auf Ihren PC kopiert. Wechseln Sie nun auf die Seite Sensor Office oder klicken Sie auf die Schaltfläche Nächste Seite. Die soeben übertragenen Log-Dateien erscheinen nun in der Liste zu bearbeitender Dateien.
Aufträge anlegen Mit Hilfe des Programms CardWriter können Sie Aufträge vorab anlegen, d. h. bevor Sie mit dem eigentlichen N-Sensor-Einsatz auf dem Feld beginnen. Dies ist insbeson- dere nützlich, wenn Sie die Schläge schon vorab kennen und Sie festlegen möchten, welche Schläge an einem bestimmten Tag bearbeitet werden sollen.
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Schlaggröße, die Kultur, ggf. den Kunden und weitere Kommentare in die Tabelle ein. Die Angabe des Schlagnamens ist unbedingt erforderlich, die anderen Angaben sind optional. Alle Eingaben können später auf dem N-Sensor-Terminal an- gezeigt werden. Neue Schläge legen Sie mit Hilfe der Taste Betätigen Sie –...
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Seite Wechseldatentäger und betätigen die Taste Aufträge schreiben. Beachten Sie, dass dabei zunächst das gesamte Stammverzeichnis des Wechseldatenträgers ge- löscht wird. Entnehmen Sie nun den USB-Stick und stecken Sie Ihn in das N-Sensor-Terminal ein. Die vorbereiteten Aufträge können Sie dort im Auftragsmenü ansehen und auswählen (s. auch Kapitel 4).
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Letzte Änderung: 07.09.2015 Seite 59 von 63...
Die Verfügbarkeit einzelner Betriebsarten hängt von den individuellen Einstellungen auf dem Gerät ab. Daher sollten Sie hier auch nur die Betriebsarten anwählen, die auch wirklich verfügbar sind. Auf dem N-Sensor Terminal wählen Sie Einstellung | System... und aktivieren das Kon- trollkästchen Auftragsspezifische Kalibrierung: Letzte Änderung: 07.09.2015...
Wählen Sie hier die Betriebsart, die Sie mit dem jeweiligen Auftrag verknüpfen möch- ten. Wenn Sie keine Betriebsart auswählen, wird der Auftrag konventionell bearbeitet, d. h. es kommt die im N-Sensor-Terminal voreingestellte Betriebsart zum Einsatz. Um die zur Betriebsart dazugehörigen agronomischen Parameter einzugeben, wählen Sie die Seite Vorgaben.
Sie ihn in das N-Sensor-Terminal ein. Einsatz des N-Sensors mit auftragsspezifischer Kalibrierung Um die auftragsspezifischer Kalibrierung auf dem N-Sensor zu verwenden, wählen Sie im Auftragsmenü mit Hilfe der Plus- und Minus-Taste lediglich die entsprechende Auf- tragsnummer aus (vgl. Kapitel 4). Wenn Sie nun zum Arbeitsbildschirm zurückkehren und die Start-Taste drücken, wird die voreingestellte Kalibrierung automatisch ange-...
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Yara N-Sensor V3.728 Benutzerhandbuch Beachten Sie, dass diese Seite nur dann angezeigt werden kann, wenn dem betref- fenden Auftrag über CardWriter tatsächlich eine Betriebsart zugeordnet wurde. Wenn die Seite Vorgaben nicht verfügbar ist, bedeutet das, dass die auftragsspezifische Ka- librierung für diesen Auftrag nicht aktiv ist.