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MSA PrimaX P Gebrauchsanleitung Seite 7

Gastransmitter
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dieser Wartungsanleitung hinausgehen oder nicht vom autorisierten MSA Kundendienst ausge-
führt werden, können die ordnungsgemäße Funktion des Gerätes beeinträchtigen.
Das Gerät dient zur Anwendung in gefährdeten Bereichen unter atmosphärischen Bedingungen.
Für korrekte Messungen erfordern die Sensoren für brennbare Gase eine Sauerstoffkonzentration
von mehr als 10 Vol.-%. Sauerstoffangereicherte Atmosphären von über 21 Vol.-% können
Einfluss auf den Messwert und die elektrische Sicherheit des Gerätes haben.
Die Einstellzeit des Gerätes wird durch erhebliche Staubablagerungen auf dem Sensor bedeutend
erhöht. Das Gerät muss in regelmäßigen Abständen auf Staubablagerungen überprüft werden.
Katalytische Sensoren für brennbare Gase können nach Belastung durch Silizium, Silane, Sili-
kate, Halogenide sowie fluor-, chlor-, jod- oder bromhaltige Verbindungen ein schwaches oder ein
Null-Ansprechverhalten auf brennbare Gase zeigen.
Katalytischer Sensor: Wenn der Sensor Gas über dem Messbereich ausgesetzt wurde, muss er
unabhängig vom Kalibrierintervall unverzüglich kalibriert/justiert werden. Wenn eine Justierung
durchgeführt wurde, muss die Empfindlichkeit des Sensors nach 24 Stunden erneut überprüft
werden.
Bei äußerst leicht entzündbaren Konzentrationen >100 % UEG kann das Gerät alle Ausgänge
sperren (LOC). Diese Funktion ist für Standalone-Anwendungen gemäß ATEX-Anforderungen zu
verwenden.
Katalytischer Sensor: Wenn PrimaX in Verbindung mit einem Steuergerät betrieben wird und
(LOC) an PrimaX deaktiviert ist, muss das Steuergerät für Halten sorgen, wenn der Messbereich
überschritten wurde.
Katalytischer Sensor: Bevor eine Anzeige einer Bereichsüberschreitung (LOC) zurückgesetzt
wird, ist zu bestätigen, dass die Gaskonzentration sich unterhalb des Messbereichs befindet.
Toxische Gase: Bei Überschreiten des Messbereichs kann die Sensorlebensdauer verkürzt
werden oder der Sensor benötigt möglicherweise eine Erholungsphase.
Verbrauchte Sensoren sind auf umweltverträgliche Weise zu entsorgen.
Bei Signalbereichsunterschreitung zwischen -1,25 % und -10 % des Messbereichs wird der 4-20-
mA-Ausgang auf 3,8 mA eingestellt. Bei Signalbereichsunterschreitung von mehr als -10 % des
Messbereichs wird der 4-20-mA-Ausgang in den Fehlerzustand (2 mA) gesetzt. Um die verzö-
gerte Aktivierung des Alarms zu vermeiden, ist eine Kalibrierung durchzuführen, wenn der
Ausgangsstrom auf 3,8 mA eingestellt ist und "LO" dauerhaft auf dem Display angezeigt wird.
Für toxische Gase ist der niedrigste für die Alarmschwellen geeignete Bereich auszuwählen.
Zum Ausgleich möglicher Abweichungen bei der Messung brennbarer Gase muss bei Verwen-
dung des CalGard für die Fernkalibrierung ein Kalibrierfaktor von 1,05 angewendet werden (siehe
Abschnitt 8.3 "Fernkalibrierung").
PrimaX
Sicherheitsvorschriften
DE
7

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