dieser Wartungsanleitung hinausgehen oder nicht vom autorisierten MSA Kundendienst ausge-
führt werden, können die ordnungsgemäße Funktion des Gerätes beeinträchtigen.
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Das Gerät dient zur Anwendung in gefährdeten Bereichen unter atmosphärischen Bedingungen.
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Für korrekte Messungen erfordern die Sensoren für brennbare Gase eine Sauerstoffkonzentration
von mehr als 10 Vol.-%. Sauerstoffangereicherte Atmosphären von über 21 Vol.-% können
Einfluss auf den Messwert und die elektrische Sicherheit des Gerätes haben.
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Die Einstellzeit des Gerätes wird durch erhebliche Staubablagerungen auf dem Sensor bedeutend
erhöht. Das Gerät muss in regelmäßigen Abständen auf Staubablagerungen überprüft werden.
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Katalytische Sensoren für brennbare Gase können nach Belastung durch Silizium, Silane, Sili-
kate, Halogenide sowie fluor-, chlor-, jod- oder bromhaltige Verbindungen ein schwaches oder ein
Null-Ansprechverhalten auf brennbare Gase zeigen.
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Katalytischer Sensor: Wenn der Sensor Gas über dem Messbereich ausgesetzt wurde, muss er
unabhängig vom Kalibrierintervall unverzüglich kalibriert/justiert werden. Wenn eine Justierung
durchgeführt wurde, muss die Empfindlichkeit des Sensors nach 24 Stunden erneut überprüft
werden.
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Bei äußerst leicht entzündbaren Konzentrationen >100 % UEG kann das Gerät alle Ausgänge
sperren (LOC). Diese Funktion ist für Standalone-Anwendungen gemäß ATEX-Anforderungen zu
verwenden.
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Katalytischer Sensor: Wenn PrimaX in Verbindung mit einem Steuergerät betrieben wird und
(LOC) an PrimaX deaktiviert ist, muss das Steuergerät für Halten sorgen, wenn der Messbereich
überschritten wurde.
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Katalytischer Sensor: Bevor eine Anzeige einer Bereichsüberschreitung (LOC) zurückgesetzt
wird, ist zu bestätigen, dass die Gaskonzentration sich unterhalb des Messbereichs befindet.
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Toxische Gase: Bei Überschreiten des Messbereichs kann die Sensorlebensdauer verkürzt
werden oder der Sensor benötigt möglicherweise eine Erholungsphase.
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Verbrauchte Sensoren sind auf umweltverträgliche Weise zu entsorgen.
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Bei Signalbereichsunterschreitung zwischen -1,25 % und -10 % des Messbereichs wird der 4-20-
mA-Ausgang auf 3,8 mA eingestellt. Bei Signalbereichsunterschreitung von mehr als -10 % des
Messbereichs wird der 4-20-mA-Ausgang in den Fehlerzustand (2 mA) gesetzt. Um die verzö-
gerte Aktivierung des Alarms zu vermeiden, ist eine Kalibrierung durchzuführen, wenn der
Ausgangsstrom auf 3,8 mA eingestellt ist und "LO" dauerhaft auf dem Display angezeigt wird.
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Für toxische Gase ist der niedrigste für die Alarmschwellen geeignete Bereich auszuwählen.
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Zum Ausgleich möglicher Abweichungen bei der Messung brennbarer Gase muss bei Verwen-
dung des CalGard für die Fernkalibrierung ein Kalibrierfaktor von 1,05 angewendet werden (siehe
Abschnitt 8.3 "Fernkalibrierung").
PrimaX
Sicherheitsvorschriften
DE
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