1 Sicherheitshinweise und Haftungsausschluss 1.1 So sind Sicherheitshinweise gekennzeichnet: Sicherheitshinweise für den Personenschutz werden in dieser Anleitung mit diesem Symbol gekennzeichnet und fettgedruckt. Hinweise, die die Funktionssicherheit der Anlage betreffen, sind fettgedruckt. Die Sicherheitshinweise von Herstellern weiterer Komponenten, die Sie an diesen Regler anschließen sind zu beachten und werden durch diese Anleitung nicht außer Kraft gesetzt.
Halten Sie Kinder von der Reglerelektronik und dem Batterieraum fern! 1.4 Haftungsausschluß Für Schäden, die durch Mißachtung dieser Anleitung auch im Umkreis des Reglers verursacht wurden, können wir nicht haften. Selbst wenn diese Schäden durch Fehlfunktionen des Reglers auftreten, die durch falsche Installation oder Programmierung hervorgerufen wurden.
45A*130%=58,5A erreichen. Der Solargenerator darf also nicht größer ausgelegt werden, als der Regler bei max. Temperatur noch verarbeiten kann. ⇒ Beispiel 2: Umgekehrt gilt nachts ein Entladestrom von 130%, da kein Ladestrom (0% nominal module current) fließen kann ⇒ Beispiel 3: Bei erhöhter Umgebungstemperatur von 50°C dürften bei 70% des Nennladestroms immerhin noch 20% des Entladestroms verbraucht werden.
einem geringen Ladezustand in Betrieb gesetzt und sobald die Batterie wieder nachgeladen wurde abgeschaltet. Der Receiver dient bei den meisten Back-Up-generator nicht als Leistungsschalter sondern nur als Impulsgeber, um den Generator zu starten. • Bei Erreichen der Ladeendspannung muß der Regler den Ladestrom begrenzen. Dabei wird ein Großteil der verfügbaren Solarenergie nicht mehr für die Batterieladung genutzt.
angenommen hat. So bedeutet ein SOC von 50% nicht, daß noch die Hälfte der Nennkapazität der Batterie verfügbar ist, sondern nur noch die Hälfte der Kapazität, die die Batterie derzeit noch hat. Der Ladezustand ist nicht abhängig von der Batteriespannung sondern von der entnommenen Energiemenge. Bei handelsüblichen Ladereglern wird meistens eine Entladeendspannung ermittelt, die nur in wenigen Betriebzuständen der Entladetiefe entspricht.
Wird die Endspannung zu hoch im Verhältnis zur Generatorspannung (abzüglich der Leitungsverluste) gewählt besteht die Möglichkeit, daß der Count-Down nie gezählt und Ihre Batterie ungeregelt geladen wird. Eine zeitbegrenzte Boost-Ladung kann manuell aktiviert werden. Die Nutzung Ausgleichsladung ist nur dann möglich und programmierbar, wenn eine Batterie mit flüssigem Elektrolyten konfiguriert wurde.
Ladeeinrichtungen die über einen optionalen, externen SOLARIX-Shunt direkt mit der Batterie verbunden sind. Werden keine externen Shunts verwendet so zeigt I_in den Solar-Ladestrom an. I_out ist die Summe der Entladeströme die aus der Batterie fließen. Er setzt sich zusammen aus dem Laststrom, der durch den Regler fließt und dem Entladestrom großer Verbraucher, die über der max.
5.3 Hauptmenü Die Einstellung von Sollwerten und Funktionen erfolgt über die vier Bedientaster des Reglers. Durch einmaligen Tastendruck auf einen beliebigen Taster erscheint ein Fenster mit den Menüspalten MANU (manuelle Veränderungen während des Betriebs), LOGG (Abfrage des internen Datenloggers), CONF (Konfiguration der Systemkomponenten) und PROG (Programmierung der Sollwerte).
vermitteln. Sollten Sie genaue Werte für wissenschaftliche Untersuchungen benötigen so empfehlen wir den optionalen Datenlogger. Bei Eingabe der Nennkapazität in der Menüspalte CONF(Kapitel 5.6; Seite 11) kann in diesem Fenster mittels der Ladezustandsberechnung die noch verfügbare Restkapazität in Amperestunden angegeben werden. Durch Einwählen in diese Fenster mit OK können die Werte der letzten 7 Tage bzw.
Analog zur Einstellung des Boost-Ladens kann die Ausgleichsladung eingestellt werden. Erst mit OK einwählen, dann mit Pfeiltasten st Werte ändern, mit OK bestätigen wodurch die Zeit einstellbar wird. Nach gewünschter Programmierung mit OK bestätigen. Die Ausgleichsladung kann nur bei Batterien mit flüssigem Elektrolyt eingestellt werden, da zu hohe Spannungen Gelbatterien schaden. Den max. Spannungswert entnehmen Sie dem Batterie-Datenblatt.
in der Einstellung liquid haben Sie die Möglichkeit die Säuredichte density und die Ausgleichsladung equal charging zu programmieren. In der Einstellung fixed sind diese Fenster deaktiviert. 5.8.2 Batterietyp Durch bedienen eines beliebigen Tasters verlassen Sie die Statusanzeige und erreichen das Hauptmenü. Mit dem Taster unter der jeweiligen Abkürzung MANU (manuelle Veränderungen während des Betriebs), LOGG (Abfrage des internen Datenloggers), CONF (Konfiguration der Systemkomponenten) und PROG (Programmierung der Sollwerte) kann man sich in die entsprechende Menüspalte einwählen.
6 Montage 6.1 Vorkehrungen Keine PV-Komponenten in Räumen installieren und betreiben, in denen leicht entzündliche Gasgemische entstehen können! In der Nähe der Batterie kann explosives Knallgas entstehen. Daher im Batterieraum für gute Belüftung sorgen und Funkenbildung vermeiden! Folgende Vorschriften für Batterien sind unbedingt zu beachten! ⇒...
6.2.1 Wandmontage Der Regler ist für eine Montage an senkrechten Wänden konzipiert. Nur so kann der Regler ausreichend durch aufsteigende Luft (Kamineffekt) gekühlt werden und fehlerfrei arbeiten. Der Systemregler wir mit seinen Gehäusebohrungen (Kühlkörper) an der Wand festgeschraubt. Der Laderegler ist ohne Zugentlastung konstruiert, damit der Leiterquerschnitt den örtlichen Gegebenheiten angepaßt werden kann.
In Inselanlagen ist eine Erdung der Komponenten nicht notwendig, nicht üblich oder kann durch nationale Vorschriften untersagt (z.B. DIN 57100 Teil 410 Erdungsverbot von Schutzkleinspannungs-Stromkreisen) sein. Weitere Hinweise entnehmen Sie der Beschreibung zur Erdung (Kapitel 6.6; Seite 16). 6.4 Installation und Inbetriebnahme Es ist unbedingt erforderlich alle Allgemeine Sicherheitshinweise (Kapitel 1.3;...
6.6.2 Negative Erdung Von den Minusanschlüssen der Komponenten Modul, Akku und Last darf nur jeweils ein Anschluß geerdet werden. Wird durch Ihr Solar-System bereits eine minusseitige Masse vorgegeben, darf nur eine Komponente (in diesem Beispiel Akku-Minus) mit dieser Masse verbunden sein. Eine Verbindung zu weiteren Minusanschlüssen (Modul oder Last) überbrückt Regelelemente und die Sicherung.
9 Störfälle und Fehlersuche Der Regler wurde für viele Jahre Dauergebrauch konzipiert. Trotzdem können Fehler auftreten. Sehr häufig ist die Fehlerursache jedoch nicht im Regler, sondern in den peripheren Systemelementen zu suchen. Die nachfolgende Beschreibung einiger gängiger Fehler soll dem Installateur und dem Betreiber helfen den Fehler einzugrenzen, um das System so schnell wie möglich in Betrieb zu setzen und unnötige Kosten zu vermeiden.
• Alle Komponenten außer Batterie selve test Der Selbsttest konnte nicht korrekt durchgeführt werden, abklemmen failure da Solargenerator oder Last nicht abgeklemmt wurde • wenn der Selbsttest weiterhin nicht arbeitet sollte der Regler Ein Leistungsbauteil oder sonstige Bauteile sind eingeschickt werden ausgefallen oder 10 Garantie Der Hersteller übernimmt gegenüber Endkunden folgende Gewährleistungsverpflichtungen:...