Inhaltszusammenfassung für Steca Tarom MPPT 6000-M
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Solarladeregler Installations- und Bedienungsanleitung Tarom MPPT 6000-M Tarom MPPT 6000-S 753.950 | Z01 | 16.06 For further languages please visit: www.stecasolar.com...
Allgemeines Allgemeine Sicherheitshinweise Dieses Dokument ist Teil des Produkts. Nur Fachkräfte dürfen die in dieser Anleitung beschriebenen Maßnahmen durchführen. Installieren und benutzen Sie das Gerät erst, nachdem Sie dieses Dokument gelesen und verstanden haben. Führen Sie die in diesem Dokument beschriebenen Maßnahmen immer in der angegebenen Reihenfolge durch.
MPPT 6000-M: Gerät (MPPT 6000-M), Befestigungssatz (Schrauben, Dübel) Buchse, 2-polig, grün, zum Anschließen des Batteriespannungssensor-Kabels, externer Temperatursensor Steca PA TS-S mit Buchse, 2-polig, grün, Buchse, 3-polig, grün für AUX IO-Anschluss, Buchse, 3-polig, grün, für RS-232-Anschluss, 3 Buchsen, 2-polig, grün für AUX1/2/3-Anschlüsse, Terminierungsstecker (RJ45) und Bedienungsanleitung.
HINWEIS! MPPT 6000-M: Bei einem Verbund von MPPT 6000-M und MPPT 6000-S ist die Ladung von Li- Ion- und NiCd-Akkus nur über die Master/Slave-Steuerung durch den MPPT 6000-M möglich. Die Ladung von Li-Ion- und NiCd-Akkus über MPPT 6000-S wird deaktiviert, sobald der MPPT 6000-M im Verbund nicht mehr aktiv ist.
Symbol Beschreibung Allgemeine Information. Anleitung Die nachfolgende Angabe wird für die weitere Anleitung ✔ Bedienung vorausgesetzt. 1.5.2 Signalwörter Folgende Signalwörter werden zusammen mit den Symbolen für Warnungen und Hinweise verwendet. Signalwort Beschreibung Gefahr Unmittelbare Gefahr von Tod oder schwerer Körperverletzung. Warnung Mögliche Gefahr von Tod oder schwerer Körperverletzung.
Kurzanleitung GEFAHR! Lebensgefahr durch Stromschlag. Sicherheitshinweise am Anfang des Abschnitts „Installation des Basissystems“ ( Ä „Installation des Basissystems“ auf Seite 23) beachten! Abb. 1: Kurzanleitung Installation Modul 1 Deinstallation Modul 2 = Zwingend erforderlich! 753.950 | Z01 | 16.06...
Übersicht Leistungsteil Regler HINWEIS! Anschlussbelegung des Leistungsteils sind bei MPPT 6000-M und MPPT 6000-S identisch. MPPT 6000-M und MPPT 6000-S unterscheiden sich in der Anschlussmöglichkeit zusätzlicher Komponenten. BAT+/- TEMP Abb. 2: Übersicht über Gehäuse und Anschlüsse Leistungsteil an MPPT 6000-M und MPPT 6000-S Komponente Beschreibung Display...
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Solarmodul Gefahr Gefahr durch elektrische Spannung. Der Einbau ist vorgeschrieben! Externer Batterietemperatursensor PA TS-S Achtung Nur original Steca Sensor PA TS-S verwenden. Polarität muss beim Anschluss nicht beachtet werden. Anschluss Kabel Kabel unmittelbar an der Batterie anschließen. Batteriespannungssensor Polarität beachten wie eingezeichnet.
externe Komponenten Beschreibung Zentraler Erdungspunkt Ist kein Erdungspunkt vorhanden, diesen z. B. durch Einschlagen eines Erdspießes herstellen! Die Verwendung des PE-Anschlusses am MPPT 6000-M und MPPT 6000-S ist vorgeschrieben. Sicherung für Batteriespannungssensor Der Einbau ist vorgeschrieben, wenn das Kabel optionale Batteriespannungssensor Kabel verwendet wird! Technische Daten siehe Ä...
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(MPPT 6000-M) für verschiedene Steuerfunktionen. externe Komponenten Beschreibung Externer Batterietemperatursensor PA TS-S Achtung Nur original Steca Sensor PA TS-S verwenden. Polarität muss beim Anschluss nicht beachtet werden. Anschluss Kabel Kabel unmittelbar an der Batterie anschließen. Batteriespannungssensor Polarität beachten wie in Abb. 2, Vergrößerung Klemmbereich,...
Zusatzanschlüsse MPPT 6000-S Abb. 4: Übersicht Zusatzanschlüsse MPPT 6000-S Komponente Beschreibung 2 x RJ45-Buchsen StecaLink Slave (MPPT Service-Schnittstelle für Fachkräfte und 6000-S) Anschluss zum MPPT 6000-M sowie Verbindung zu weiteren StecaLink Erweiterungen wie z. B. PA HS400. 753.950 | Z01 | 16.06...
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Komponenten Beschreibung Externer Batterietemperatursensor PA TS-S Achtung Nur original Steca Sensor PA TS-S verwenden. Polarität muss beim Anschluss nicht beachtet werden. Anschluss Kabel Kabel unmittelbar an der Batterie anschließen. Batteriespannungssensor Polarität beachten wie eingezeichnet. Externe Batteriesicherung (Schmelzsicherung oder DC-...
Menüstruktur Für eine bessere Übersichtlichkeit sind nur die Bedientasten Ñ und SET eingezeichnet. Statusanzeige Hauptmenü Gerät Ein/Aus [ ] Ein Grundstellung Gerät Ein/Aus [ ] Aus Hauptfenster [ ] Externe Steuerung *1 / [ ] Redundanz *2 Ladestrom MPPT Einstellung AUX 1/2/3 Batteriespannung Interner Datenlogger Energie Eingang...
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Einstellung AUX 1/2/3 AUX 1 Betriebsart Betriebsart AUX Einstellung AUX 1/2/3 AUX 1 Betriebsart Betriebsart AUX [ ] Ein [ ] Ein [ ] Aus [ ] Aus [ ] Funktionsgesteuert AUX 2 [ ] Funktionsgesteuert AUX 2 Tiefentladeschutz Ausschaltschwelle Tiefentladeschutz Ausschaltschwelle SOC *3 / V *4...
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30/30 Ereignismeldung Information Kontaktdaten Hersteller Adresse e-mail QR-Code Systeminformation Plattformname Seriennummer PU-Version - APP - FBL - BFAPI - HW SYS-Version - BFAPI - FBL - APP - PAR - HW MPPT Slave Adresse Bedienungsanleitung Einstellung System Sprache [ ] english [ ] deutsch [ ] ….
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Blei-Säure / Blei-Gel/AGM Einstellung Batterie Ausgleichsladen Zyklus Ein/Aus [ ] Ein [ ] Aus Zyklusdauer Dauer 30 Tage Batterie Steuerungsart SOC Steuerungsart [ ] Ladezustand (SOC) [ ] Spannungsteuerung Sensor Zuordnung [ ] MPPT 6000 [ ] HS400 [ ] …. Kapazitätstest Batterie Ladung deaktiviert ! Sind sie sicher ?
Installation des Basissystems Themen Ä Kapitel 4.1 „Sicherheitshinweise“ auf Seite 23 Ä Kapitel 4.2 „Gerät montieren“ auf Seite 26 Ä Kapitel 4.3 „Elektrische Anschlüsse herstellen“ auf Seite 27 Ä Kapitel 4.4 „Regler mit Spannung versorgen“ auf Seite 31 Sicherheitshinweise GEFAHR! Lebensgefahr durch Stromschlag! Beachten Sie bei Durchführung der im Abschnitt Ä...
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Vor Arbeiten am Regler immer folgende Maßnahmen durchführen: Alle Verbraucher ausschalten. DC-Lasttrennschalter (Solarmodul) öffnen und gegen Wiedereinschalten sichern oder Solarmodul sicher abdecken (auf Wind achten!). Externe Batteriesicherung ausschalten: Sicherungseinsatz aus dem Sicherungshalter entfernen (Schmelzsicherung) oder den DC-Leitungsschutzschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
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VORSICHT! Gefahr der Körperverletzung. Das Gerät wiegt über 6 kg. Im Zweifelsfall Gerät zu zweit montieren. VORSICHT! Gefahr der Beschädigung des Geräts durch Überlastung. – Technische Daten einhalten, insbesondere die Anschlusswerte. Siehe Typenschild und Abschnitt Ä „Technische Daten“ auf Seite 124. –...
Gerät montieren VORSICHT! Gefahr der Beschädigung des Reglers und der Leistungsminderung. Beim Montieren folgende Sicherheitsbedingungen einhalten: – Montagefläche und nähere Umgebung sind stabil, senkrecht, eben, schwer entflammbar und nicht dauerhaft vibrierend. – Um den Regler ist allseitig ein Freiraum von mindestens 60 mm vorhanden (③ in Abb. 5). –...
Regler mit den mitgelieferten Schrauben/Dübeln an der Montagefläche befestigen. 60 mm 60 mm ① / ② und Freiräume ③ Abb. 5: Befestigungsöffnungen Elektrische Anschlüsse herstellen VORSICHT! Beim Anschließen immer folgende Reihenfolge einhalten: 1. Kabel zuerst an die Senke, dann an die Quelle anschließen. Beispiel: Kabel zuerst an den Regler, dann an die Batterie anschließen.
HINWEIS! Verwenden Sie die mit Gummistopfen verschlossenen Kabeldurchführungen an der Gehäuseunterseite wie folgt: – 2 große Kabeldurchführungen für Batteriekabel; 5 mittelgroße Kabeldurchführungen für Modul- und "PE"-Kabel; 3 kleine Kabeldurchführungen für Sensorkabel (1 davon als Reserve). – Führen Sie jedes Kabel durch die Kabeldurchführung, die dem Kabelanschluss gegenüberliegt, siehe dazu Abb.
4.3.3 Kabel Batteriespannungssensor anschließen HINWEIS! Durch die Verwendung des externen Batteriespannungssensor-Kabels ist der Regler in der Lage, direkt die Spannung an der Batterie zu erfassen. Der so ermittelte Spannungswert kann zur Kompensation von Spannungsabfällen auf der Batterieleitung verwendet werden. Dadurch ist die Spannungsmessung nicht durch z.
VORSICHT! Gefahr der Beschädigung der am StecaLink Master- oder StecaLink Slave-Bus oder UART- Schnittstelle angeschlossenen Geräte (z. B. Computer). Wenn die angeschlossenen Peripheriegeräte über eine gemeinsame Erdung/Potentialausgleich mit dem "PE"-Anschluss des Reglers verbunden sind, ist die sonst bestehende galvanische Trennung der Anschlüsse AUX IO, StecaLink Master-/Slave-Bus und UART aufgehoben.
Regler mit Spannung versorgen ✔ Mindestens die Batterie und die Solarmodule wurden angeschlossen wie zuvor beschrieben. Klemmenabdeckung so auflegen, dass die Gefahrenhinweise lesbar sind (und nicht auf dem Kopf stehen). Befestigungsschrauben anbringen. Externe Batteriesicherung einschalten: Sicherungseinsatz in den Sicherungshalter einsetzen (Schmelzsicherung) oder den DC-Leitungsschutzschalter einschalten.
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Abb. 7: Display nach dem Einschalten der externen Batteriesicherung HINWEIS! Die Batterie kann von mehreren Quellen geladen werden. Dabei gilt: – Die Batterie kann von mehreren Reglern geladen werden, die parallel an die Batterie angeschlossen sind. Dabei kann der MPPT 6000-M die Steuerung weiterer MPPT 6000-S- Geräte übernehmen.
Erstinbetriebnahme des Basissystems VORSICHT! Gefahr der Beschädigung des Geräts und der Leistungsminderung. Nur Fachkräfte dürfen die in diesem Abschnitt beschriebenen Maßnahmen durchführen. HINWEIS! Ein Basissystem besteht nur aus einem MPPT 6000-M oder einem MPPT 6000-S. Die Beschreibung der Erstinbetriebnahme umfasst nur die mindest nötigen Einstellungen. Informationen zu weiteren Konfigurationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den weiteren, folgenden Kapiteln.
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Sprache einstellen 1. SET drücken. Das Hauptmenü erscheint, der Eintrag Device On/Off ist markiert (Abb. links). HINWEIS Ab Werk ist englisch als Menüsprache eingestellt. Im Master/ Slave-System kann bei Konfiguration des Slaves Einstellung speichern die am Master gewählte Spracheinstellung auf den Slave übertragen werden, siehe Ä...
6. SET drücken. Der Tag hört auf zu blinken. 7. Ñ drücken, um den Monat zu markieren. 8. Schritte 4. bis 6. für den Monat wiederholen. 9. Ñ drücken, um das Jahr zu markieren. 10. Schritte 4. bis 6. für das Jahr wiederholen. HINWEIS Die Einstellung von Datum und Uhrzeit sind für einen korrekten Betrieb des Gerätes zwingend notwendig.
Batteriekapazität einstellen 1. ESC drücken. Das Menü Einstellung Batterie erscheint. 2. Ñ drücken, um Batteriekapazität zu markieren. 3. SET drücken. Der Dialog Batteriekapazität erscheint (Abb. links). 4. SET drücken. Der Wert blinkt. 5. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 6.
Leitungskompensation einschalten Die Leitungskompensation korrigiert die Abweichung der gemessenen Batteriespannung, die durch den Spannungsabfall im Batteriekabel entsteht. HINWEISE Bei Auslieferung ist die Leitungskompensation ausgeschaltet. Für die Leitungskompensation muss das Batteriespannungssensor-Kabel angeschlossen sein , siehe Ä Kapitel 4.3.3 „Kabel Batteriespannungssensor anschließen“ auf Seite 29. Die über das Batteriespannungssensor-Kabel ermittelte Spannung wird in den Messwerten der Statusanzeige des Gerätes angezeigt.
Temperatursensor einstellen Durch die Erfassung der Umgebungstemperatur der Batterie kann die Lade-Endspannung angepasst werden. Wird der externe Temperatursensor verwendet, muss dieser im Menü aktiviert werden. HINWEISE Bei Auslieferung ist die Verwendung des externen Temperatursensors ausgeschaltet. Es wird der interne Sensor verwendet. Es wird empfohlen, den beiliegenden (nur bei MPPT 6000-M) externen Temperatursensor anzuschließen und zu verwenden.
Erstinbetriebnahme abschließen HINWEIS! In Master/Slave-Systemen ist nach der Basisinstallation noch die Verbindung der Geräte über den StecaLink Bus notwendig. Führen Sie erst die komplette Installation aus, bevor Sie die Geräte einschalten. MPPT 6000-M, MPPT 6000-S: Falls noch weitere optionale Komponenten, Ä...
Installation und Erstinbetriebnahme optionaler Komponenten Themen Ä Kapitel 6.1 „Inbetriebnahme SD-Karte (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 40 Ä Kapitel 6.2 „Anschluss Relais-Ausgänge AUX 1,2,3 (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41 Ä Kapitel 6.3 „Anschluss Fernsteuereingang AUX IO (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41 Ä...
– An die Batterie direkt angeschlossene, große Verbraucher können mittels der AUX- Anschlüsse über ein zusätzliches Leistungsrelais geschaltet werden, z. B. über das Steca PA EV 200. Externe Komponenten an die Relais-Ausgänge AUX anschließen. Ä Kapitel 9 „Steuerfunktionen mit AUX 1/2/3 (nur MPPT 6000-M)“...
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HINWEIS! – Über den AUX IO-Signaleingang kann die Ladefunktion durch externe Geräte ein- oder ausgeschaltet werden. Es kann eine externe Signalspannung 5 VDC - 24 VDC mit max. 3 mA oder ein Kontakt – angeschlossen werden. Der externe Kontakt muss max. 15 VDC bei 5 mA schalten können. –...
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▶ ESC 1 s drücken. Die Grundstellung der Statusanzeige erscheint. 1. SET drücken. Das Menü Hauptmenü erscheint. 2. D, Ñ drücken, um Einstellung System zu markieren (Abb. links). 3. SET drücken. Das Menü Einstellung System erscheint (Abb. links). 4. D, Ñ drücken, um Betriebsart AUX IO zu markieren. 5.
Wenn sich Regler und Batterie nicht im gleichen Raum befinden, muss ein externer Temperatursensor zum Ermitteln der Batterietemperatur angeschlossen werden. Die Polung der Kontakte beim Anschließen ist beliebig. Temperatursensor Steca PA TS-S unmittelbar an der Batterie anbringen. Stecker des Sensorkabels in den Anschluss TEMP stecken (Polung beliebig!). Siehe dazu Abb. 2.
Master das Gerät mit der StecaLink Slave-Schnittstelle. – Die StecaLink Slave-Schnittstelle dient z. B. zum Update der Firmware mittels Windows-PC mit RS-485-/USB-Adapter und Steca Grid Bootloader-Software. – Zur Verbindung von Teilnehmern des StecaLink Kommunikationsbus kann ein RJ45- Standardkabel (CAT-5 Patch Kabel, 1:1) verwendet werden.
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Beim letzen Slave-Teilnehmer den freien Anschluss „StecaLink Slave“ mit dem Terminierungsstecker abschließen. Tarom Tarom Tarom PA HS400 PA HS400 MPPT 6000-M MPPT 6000-S MPPT 6000-S .... StecaLink StecaLink StecaLink StecaLink StecaLink StecaLink Slave Slave Master Slave Slave Slave Slave Slave Slave Slave...
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Belegung des Buskabels ist in folgender Tabelle angegeben. StecaLink Slave-Anschluss ist bei MPPT 6000-M und MPPT 6000-S galvanisch vom Leistungsteil getrennt. Kontakt Signal -/(15 VDC) /15 VDC SGND /A,B 15 VDC Versorgungsspannung für Slaves wird vom Master durchgeschleift. GND für 15 VDC Versorgungsspannung Slaves. Beim MPPT 6000-M ist SGND mit GND/15 VDC verbunden.
Anschluss StecaLink Master (nur MPPT 6000-M) HINWEIS! – Beim StecaLink Master-Anschluss handelt es sich um eine RS-485- Kommunikationsschnittstelle mit properitärem Busprotokoll. – Der Anschluss StecaLink Master bietet Anschlussmöglichkeit für untergeordnete Kommunikationspartner. – Die am Anschluss StecaLink Master angeschlossenen StecaLink Slave-Geräte werden durch den MPPT 6000-M als Kommunikationsmaster gesteuert.
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HINWEIS! MPPT 6000-S-Geräte können ab Software Version IFUSYS4 APP 1.5.0 des MPPT 6000-M mit einander verbunden werden. Am Gerät mit dem StecaLink Slave-Anschluss eine eindeutige Slave Adresse einstellen. Für MPPT 6000-S siehe Ä Kapitel 8.8.1 „Einstellung StecaLink Slave Adresse“ auf Seite 86. Am StecaLink Master-Anschluss das Slave-Gerät einstecken.
Tarom Tarom MPPT 6000-M MPPT 6000-M StecaLink StecaLink StecaLink StecaLink Slave Slave Master Slave Slave Master Abb. 15: Verbindung von zwei MPPT 6000-M über den Master-Anschluss nicht möglich Belegung des Buskabels ist in folgender Tabelle angegeben. StecaLink Master-Anschluss ist bei MPPT 6000-M galvanisch vom Leistungsteil getrennt. Belegung des StecaLink Buskabels: siehe Ä...
Funktion Redundanz (nur MPPT 6000-S) VORSICHT! Mit der Funktion Redundanz kann ein automatisches Einschalten der Ladung am MPPT 6000-S nach Neustart/Reset oder Ausfall der Kommunikation mit dem MPPT 6000-M in einem Master/ Slave-System erreicht werden. Stellen Sie vor Verwendung der Funktion sicher, dass ein automatisches Zuschalten der Ladung in keinem Anwendungs- oder Fehlerfall zu gefährlichen Zuständen im System führen kann.
Display (Aufbau, Funktion, Bedienung) Ä Kapitel 7.1 „Bedientasten“ auf Seite 52 Ä Kapitel 7.2 „Überblick/Menüstruktur“ auf Seite 52 Ä Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53 Ä Kapitel 7.4 „Anzeige besonderer Zustände“ auf Seite 56 Ä Kapitel 7.5 „Allgemeine Bedienung“ auf Seite 56 Ä...
Statusanzeige Die Statusanzeige besteht aus der Grundstellung, den Seiten mit Messwerten und der Infozeile. Grundstellung Die Abbildungen zeigen die Grundstellung bei eingeschaltetem Laden der Batterie (links oben) und wenn das Laden ausgeschaltet ist (links unten). ① Das Symbol Solarmodul/Anlage zeigt den Status des Solarmoduls und der Anlage wie folgt an: Solarmodul ist beleuchtet, der Regler hat den Tag erkannt.
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Messwerte ① Messwertname ② Messwert mit Einheit Folgende Messwerte werden in dieser Reihenfolge angezeigt: Ladestrom MPPT: Strom vom Regler zur Batterie, Wert in A. Batteriespannung: Batteriespannung gemessen am Anschluss "B+/B–", Wert in V. Spannung ext. Bat. Sense : Batteriespannung gemessen mittels Batteriespannungssensor-Kabel, Wert in V.
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Gesamter Ladestrom der Batterie (nur MPPT 6000-M): Summe aller Batterie-Ladeströme der Komponenten, die im Menü „Einstellung Batterie è Batterie Steuerungsart è Sensor Zuordnung“ aktiviert wurden. Anzeige des Strom- Mittelwerts in A. "-" wird statt der Batteriespannung angezeigt, wenn kein Batteriespannungssensor-Kabel angeschlossen wurde. Solange Kapazitätstest läuft, bzw.
Zusätzliche Symbole bei MPPT 6000-M I (IUIA Laden) C (Kapazitätstest läuft) L (Li-Ionen Lademodus) A (NiCd Lademodus) Zusätzliche Symbole bei MPPT 6000-S S (StecaLink Slave Modus aktiv) ⑤ Uhrzeit ⑥ Derating-Symbol. Aktiv, wenn Gerät aufgrund Überlastung die Ausgangsleistung automatisch reduziert. Anzeige besonderer Zustände Wenn der Regler große Datenmengen verarbeitet, kann er keine Benutzereingaben verarbeiten.
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MPPT 6000-M: Auswahl Externe Steuerung siehe Ä Kapitel 6.3 „Anschluss Fernsteuereingang AUX IO (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 41. MPPT 6000-S: Auswahl Redundanz siehe Ä Kapitel 6.8 „Funktion Redundanz (nur MPPT 6000-S)“ auf Seite 51. Erweiterte Informationen anzeigen ✔ „Hauptmenü è Information“ 1.
✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü“ 1. SET drücken. Der Dialog zur Passwort-Eingabe erscheint, die 1. Ziffer von links ist markiert (Abb. links). HINWEIS Das Passwort lautet 17038. 2. SET drücken. 3. „1“ mit D, Ñ einstellen und mit SET bestätigen. 4.
Systemfunktionen Themen Ä Kapitel 8.1 „Schutzfunktionen“ auf Seite 59 Ä Kapitel 8.2 „Einstellung Batterietyp“ auf Seite 60 Ä Kapitel 8.3 „Einstellung max. Ladestrom System (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 60 Ä Kapitel 8.4 „Einstellung max. Ladestrom Gerät“ auf Seite 61 Ä...
HINWEIS! Abhängig von der Batteriespannung ist der Betrieb des Reglers wie folgt möglich: – Batteriespannung unter 9,5 VDC: Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet. Der Regler beendet alle Funktionen, insbesondere das Laden der Batterie. – Batteriespannung zwischen 9,5 VDC und 10,0 VDC: Das Gerät kann bedient werden, das Display funktioniert.
Max. Ladestrom System: Ein/Aus ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è max. Ladestrom System“ 1. SET drücken. Das Menü max. Ladestrom System erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um Menüpunkt Ein/Aus zu markieren. 3. SET drücken. Der Dialog max. Ladestrom System erscheint (Abb.
Max. Ladestrom Gerät: Wert ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è max. Ladestrom Gerät“ 1. SET drücken. Der Dialog max. Ladestrom Gerät erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. Systemfunktionen Blei-Batterie 8.5.1 Ausgleichsladen Zyklus...
8.5.2 Batterie Steuerungsart (nur MPPT 6000-M) HINWEIS! – Für die Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM kann zwischen der Steuerungsart Ladezustand (SOC) und Spannungssteuerung gewählt werden. – Für die Batterietypen Li-Ion und NiCd ist die Betriebsart Spannungssteuerung fest vorgegeben. – Mit der Steuerungsart Ladezustand (SOC) wird eine Ladezustandberechnung (engl.: state of charge = SOC) aktiviert.
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SOC Steuerungsart ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Batterie è Steuerungsart è SOC Steuerungsart “ 1. SET drücken. Der Dialog SOC Steuerungsart erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um Steuerungsart zu ändern. 3. SET drücken. Die angewählte Steuerungsart wird markiert und übernommen.
8.5.3 Kapazitätstest Batterie (nur MPPT 6000-M) HINWEIS! – Die Funktion Kapazitätstest ist nur für Batterietypen Blei-Säure und Blei-Gel/AGM möglich. – Durch den Kapazitätstest kann der Regler bei einer Entladung der Batterie durch die angeschlossenen Verbraucher die nutzbare Kapazität der Batterie ermitteln. –...
Kapazitätstest Batterie ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Kapazitätstest Batterie “ 1. SET drücken. Der Dialog Kapazitätstest starten erscheint (Abb. links). 2. SET 1 s lang drücken. Der Kapazitätstest startet. 3. Die Anzeige wechselt in das Menü Einstellung Batterie. Konnte der Kapazitätstest erfolgreich gestartet werden, ist die Ladung deaktiviert (OFF) und es erscheint im Statusscreen in der Fußzeile die Kennung C, siehe Ä...
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Erhaltungsladen ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Ladegrenzen è Erhaltungsladen“ 1. SET drücken. Der Dialog Erhaltungsladen erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert Spannung Erhaltungslad. blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. Wartungsladen HINWEISE Ist die Steuerungsart Ladeszustand (SOC) gewählt,...
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5. Ñ drücken, um zu Spannung Ausgleichslad. zu wechseln. 6. SET drücken. Der Wert Spannung Ausgleichslad. blinkt. 7. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 8. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. 753.950 | Z01 | 16.06...
8.5.9 IUIA Lademodus (nur MPPT 6000-M) VORSICHT! Beim IUIA Laden wird eine gezielte Überladung der Batterie durchgeführt. Hierbei können Spannungen bis 2,6 V/Zelle auftreten. An die Batterie angeschlossene Verbraucher müssen die nötige Spannungsfestigkeit aufweisen, auch wenn diese sich ggf. nur im Stand-by befinden. HINWEIS! –...
– IA-Phase: In der IA-Phase wird der Ladestrom auf I50 begrenzt. Eine aktive IA-Phase wird durch den Buchstaben I in der Fußzeile der Statusanzeige dargestellt, siehe Ä Kapitel 7.3 „Statusanzeige“ auf Seite 53 . Erreicht die Batteriespannung einen Bereich von 2,53 V/Zelle bis 2,55 V/Zelle, wird die nun eingeladene Energiemenge über einen Kapazitätszähler gemessen.
✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Wartungsladen starten“ 1. SET drücken. Dialog Wartungsladen starten erscheint. (Abb. Links). 2. SET 1 s drücken, um das Wartungsladen zu starten. 8.5.11 Temperatursensor Batterie HINWEIS! – Beachten Sie Hinweise zum Anschluss des externen Temperatursensors in Ä...
8.5.13 PV Stringverschaltung HINWEIS! – Bei der Auslegung und Verschaltung der PV String-Eingänge die technischen Daten des Gerätes beachten. – Das Gerät ist in der Lage eine getrennte Leistungsregelung und MPP-Tracking für jeden PV String-Eingang durchzuführen. Die beiden PV String Eingänge müssen dabei elektrisch voneinander getrennt sein.
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Dauer Ausgleichsladen ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü è 17038 [SET] 1s è Dauer Ausgleichsladen“ 1. SET drücken. Der Dialog Dauer Ausgleichsladen erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4.
8. Temperaturkoeffizient markieren und SET drücken. Dialog Temperaturkoeffizient erscheint. 9. SET drücken. Der Wert blinkt. 10. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 11. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken und wird übernommen. Systemspannung ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Expertenmenü è...
8.6.1 Batterie Steuerungsart HINWEIS! Bei Batterieart Li-Ion Batterie wird im Menü Batterie Steuerungsart die Zuordnung der für die Ermittlung des gesamten Batterielade-/Entladestromes zu verwendenden Messquellen getroffen. Einstellung der Sensor Zuordnung siehe Ä Kapitel 8.5.2 „Batterie Steuerungsart (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 63. 8.6.2 Batterietyp Umstellung zwischen den Batteriearten Blei-Säure, Blei-Gel/AGM, Li-Ion, NiCd siehe...
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Zellspannung ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è Li-Ion Bat. Einstellungen è Zellenspannung“ 1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Zellenspannung erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. Ladeschlussspannung ✔...
1. SET drücken. Der Dialog Li-Ionen Ladedauer erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. Temperaturbereich HINWEISE Eine Ladung der Li-Ionen Batterie erfolgt nur, wenn deren Temperatur im Bereich minimale Temperatur bis maximale Temperatur liegt.
8.6.9 PV Stringverschaltung Einstellung siehe Ä Kapitel 8.5.13 „PV Stringverschaltung“ auf Seite 72. Systemfunktionen NiCd Batterie (nur MPPT 6000-M) HINWEIS! – Stimmen Sie alle Einstellungen mit dem Hersteller der NiCd Batterie ab. Die vorgegebenen Grundeinstellungen stellen keine Empfehlung dar. – Beachten Sie die Sicherheitshinweise für die verwendete Batterie.
8.7.6 Einstellungen NiCd Batterie HINWEIS! – Für die Ladung von NiCd Batterien wird ein zweistufiges Ladeverfahren mit einer oberen Ladespannung U1 und einer unteren Ladespannung U2 angewandt. – Die obere Ladespannung U1 kann je nach Einstellung der Parameter in Abhängigkeit der tatsächlich eingetretenen vorausgegangenen Entladetiefe oder mit einer fest angenommenen Entladetiefe angepasst werden.
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Begrenzung Ladespannung U1 HINWEISE Maximalwert für die obere Ladespannung im zweistufigen Ladeverfahren. Die automatische Anpassung der oberen Ladespannung U1 aufgrund Temperaturkompensation und vorangegangener Entladetiefe wird auf diesen Maximalwert begrenzt. ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen è Begrenzung Ladespg. U1“ 1.
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Temp. Faktor U1 (>0°) HINWEISE Faktor für die Temperaturkompensation der oberen Ladeendspannung U1 bei positiven Temperaturen. Angabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro Grad Temperaturänderung. ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen è Temp. Faktor U1 (>0°)“ 1.
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1. SET drücken. Der Dialog fester DOD Wert erscheint (Abb. links). 2. SET drücken. Der Wert blinkt. 3. D, Ñ drücken, um den Wert zu ändern. 4. SET drücken. Der Wert hört auf zu blinken. U1 Toleranz für Ladezeit HINWEISE Die Ladezeit U1 läuft dann ab, wenn sich die tatsächliche Batteriespannung im Bereich obere Ladespannung U1 abzüglich der Toleranzschwelle befindet.
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DOD für Reset Ladung HINWEISE Entladetiefe, bei der der Ablauf der Ladezeit U1 neu gestartet wird. Ein Wert von 0,02 bedeutet eine Entladetiefe von 2% bezogen auf die eingestellte Batteriekapazität. ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen è Ladezeit U1“ 1.
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Temp. Faktor U2 (<0°) HINWEISE Faktor für die Temperaturkompensation der unteren Ladeendspannung U2 bei negativen Temperaturen. Angabe des Anpassungsfaktors in mV pro Zelle und pro Grad Temperaturänderung. ✔ „Hauptmenü è Einstellung Batterie è NiCd Bat. Einstellungen è Temp. Faktor U2 (<0°)“ 1.
„Einstellung Expertenmenü è Temperaturkompensation“ siehe Ä Kapitel 8.5.14 „Expertenmenü“ auf Seite 72. StecaLink Bus HINWEIS! – Der StecaLink Bus ist eine Kommunikationsschnittstelle auf RS-485 Basis mit Steca eigenem Übertragungsprotokoll. – Über den StecaLink Bus können verschiedene StecaLink-kompatible Geräte untereinander vernetzt werden. –...
8.8.1 Einstellung StecaLink Slave Adresse StecaLink Slave Adresse HINWEISE Einstellung der Geräteadresse für die Verwendung als StecaLink Slave Knoten. Innerhalb eines StecaLink Kommunikationsnetz muss jedes Gerät eine eindeutige Geräteadresse besitzen. Bei Mehrfachbelegung von Adressen kommt es zu Problemen/Fehlermeldungen bei der Anmeldung. ✔...
„Kein Slave gefunden“ – unter der eingegebenen Adresse konnte kein StecaLink Teilnehmer identifiziert werden. Siehe Ä Kapitel 10 „Störungsbeseitigung“ auf Seite 111 zur möglichen Fehlerbehebung (vgl. Ereignismeldung - Nr. 79). „Adresse ist belegt“ - unter der eingegebene Adresse wurde bereits ein StecaLink Teilnehmer angemeldet siehe Ä...
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Auswahl MPPT Slave ✔ „Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü è Slave bearbeiten“ 1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave bearbeiten mit einer Auswahlliste der angemeldeten StecaLink Slave Teilnehmer. Die Liste ist nach den Adressen der Teilnehmer in aufsteigender Reihenfolge sortiert (Abb.
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Konfiguration Betriebsart HINWEIS! – Der StecaLink Teilnehmer Tarom MPPT 6000-S kann als Slave mit unterschiedlichem Funktionsumfang in das Master/Slave-System eingebunden werden. – Einstellung speichern: Hier wird festgelegt, dass folgende Einstellungen des Master an den Slave übertragen und dort lokal gespeichert werden: Datumsformat, Datum, Zeitformat,...
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aktiv sein, und zuvor zusammen mit dem MPPT 6000-M ein Blei-Batteriesystem betrieben worden sein, so beginnt der/die MPPT 6000-S mit einem selbständigen Betrieb nach Ausfall der Steuerung durch den Master., vgl. Ä Kapitel 6.8 „Funktion Redundanz (nur MPPT 6000-S)“ auf Seite 51. Sofern über den MPPT 6000-M zuvor ein Li-Ionen- oder NiCd-System betrieben wurde, wird die automatische Redundanzfunktion des/der MPPT 6000-S aus Sicherheitsgründen nicht aktiviert.
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Slave löschen ✔ „Hauptmenü è Einstellung System è StecaLink Master Menü è Slave löschen“ 1. SET drücken. Es erscheint der Dialog Slave löschen mit einer Auswahlliste der angemeldeten StecaLink Slave Teilnehmer. Die Liste ist nach den Adressen der Teilnehmer in aufsteigender Reihenfolge sortiert.
Interner Datenlogger Der Datenlogger speichert folgende Daten im internen Speicher: Energie Eingang Energie Ausgang (nur MPPT 6000-M) Min. Batteriespannung Max. Batteriespannung Max. Ladestrom Max. PV Spannung 1 Max. PV Spannung 2 Im internen Speicher abgelegte Daten können am Display angezeigt und aus dem Speicher gelöscht werden.
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Energie Eingang HINWEISE Energiemenge in Ah der letzten 30 Einzeltage. Keine grafische Übersicht möglich. ✔ „Hauptmenü è Interner Datenlogger è Energie Eingang è Tag“ 1. SET drücken. Datenliste erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um in Datenliste zu blättern. 3.
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1. SET drücken. Datenliste erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um in Datenliste zu blättern. 3. SET drücken. Eine grafische Darstellung des Jahres erscheint. 4. ESC drücken. Wechsel zurück zur Datenliste. Energie Eingang Gesamt HINWEISE Energiemenge in Ah, die seit der Erstinbetriebnahme des Gerätes eingeladen wurde.
8.9.2 Energie Ausgang (nur MPPT 6000-M) Speicherung der Information zur entladenen Energiemenge in Ah. Um eine Entladung der Batterie zu registrieren, sind zum MPPT 6000-M zusätzliche, optionale StecaLink Teilnehmer wie PA HS400-Stromsensoren nötig. Sofern keine Geräte zur Erfassung von Entladeströmen vorhanden sind, können abgehende Energiemengen nicht erfasst werden.
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Energie Ausgang Monat HINWEISE Entladene Energiemenge in Ah des aktuellen Monats und der letzten 11 Monate. Grafische Ansicht möglich. ✔ „Hauptmenü è Interner Datenlogger è Energie Ausgang è Monat“ 1. SET drücken. Datenliste erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um in Datenliste zu blättern. 3.
Energie Ausgang Gesamt HINWEISE Entladene Energiemenge in Ah, die seit der Erstinbetriebnahme des Gerätes entnommen wurde. Keine grafische Übersicht möglich. ✔ „Hauptmenü è Interner Datenlogger è Energie Ausgang è Gesamt“ 1. SET drücken. Informationsfenster erscheint (Abb. links). 2. ESC drücken. Wechsel zurück zur Auswahl. Energie Ausgang Einstellung HINWEISE...
1. SET drücken. Datenliste erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um in Datenliste zu blättern. 3. ESC drücken. Wechsel zurück zum Menü. Maximale Batteriespannung HINWEISE Aufzeichnung über die letzten 30 Tage mit dem jeweils höchsten aufgetretenen Batteriespannungswert. Sofern das Gerät nicht aktiv war, wird der Wert 0,00 V angezeigt.
Maximale PV 2 Spannung HINWEISE Aufzeichnung über die letzten 30 Tage mit dem jeweils höchsten aufgetretenen Spannungswert am Anschluss Sofern das Gerät nicht aktiv war, wird der Wert 0,00 V angezeigt. ✔ „Hauptmenü è Interner Datenlogger è Max. PV 2 Spannung“ 1.
8.12 Werkseinstellungen HINWEIS! – Durch die Wiederherstellung der Werkseinstellung werden alle aktiven Funktionen des Gerätes beendet. – Ä Kapitel 12 „Technische Daten“ auf Seite 124 sind die Werte der Werkseinstellung angegeben. – Durch Aufruf der Werkseinstellung werden alle Einstellungen gelöscht und auf Werkseinstellung zurückgesetzt.
RS-232 Schnittstelle ✔ „Hauptmenü è Einstellung System è RS-232 Schnittstelle“ 1. SET drücken. Der Dialog RS-232 Schnittstelle erscheint (Abb. links). 2. D, Ñ drücken, um die Auswahl zu ändern. 3. SET drücken. Auswahl wird übernommen. 8.14 Akustischer Alarm HINWEIS! – Das Gerät verfügt über einen Alarmgeber der beim Auftreten von Fehlern und Warnungen ein piepsendes Alarmsignal wiedergibt.
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Datenlogger Ein/Aus HINWEISE Das Datenlogging auf SD-Karte kann nur allgemein ein- und ausgeschaltet werden. Eventuell bereits vorhandene Datenfiles werden nicht gelöscht. Informationen werden in vorhandenen Datenfiles angehängt. ✔ „Hauptmenü è SD-Karte è Datenlogger Ein/Aus“ 1. SET drücken. Der Dialog SD Datenlogger Ein/Aus erscheint (Abb.
Steuerfunktionen mit AUX 1/2/3 (nur MPPT 6000-M) Themen Ä Kapitel 9.1 „Überblick“ auf Seite 103 Ä Kapitel 9.2 „Bedienung“ auf Seite 103 Ä Kapitel 9.3 „Funktionalität“ auf Seite 106 Überblick Die Relais-Ausgänge können durch folgende Steuerfunktionen automatisch geschaltet werden: Abendlichtfunktion Nachtlichtfunktion Morgenlichtfunktion Generator-Manager...
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Betriebsart einstellen ✔ „Hauptmenü è Einstellung AUX 1/2/3“ 1. Im Fenster Einstellung AUX 1/2/3 einen Ausgang markieren (Abb. links). 2. SET drücken. Das Menü zum Einstellen des Ausgangs erscheint, Betriebsart ist markiert (Abb. links). 3. SET drücken. Die Optionsfelder zum Einstellen der Betriebsart werden angezeigt.
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4. SET drücken, Wiedereinschalt-Differenz mit D, Ñ einstellen und mit SET bestätigen. 5. ESC drücken, um die Seite zu verlassen. Steuerfunktionen einzeln ein- und ausschalten ✔ „Hauptmenü è Einstellung AUX 1/2/3 è <Ausgang> è Funktionswahl“ 1. D, Ñ drücken, um die Steuerfunktionen ein- und auszuschalten (Abb.
6. Ñ drücken. Der Dialog Einschaltdauer erscheint. 7. SET drücken, Schritte 3. bis 5. für die Einschaltdauer wiederholen. 8. ESC drücken. Das Menü AUX Funktionseinstellung erscheint Zeitschaltuhr 1 einstellen ✔ „Hauptmenü è Einstellung AUX 1/2/3 è <Ausgang> è Funktionseinstellung“ 1. Ñ drücken bis Zeitschaltuhr 1 markiert ist. 2.
9.3.1 Tiefentladeschutz Der Tiefentladeschutz schaltet den Ausgang unabhängig von den Steuerfunktionen ein und aus. Schaltverhalten Der Tiefentladeschutz schaltet den Ausgang unterhalb der Ausschaltschwelle aus und er schaltet ihn wieder ein, wenn die Ladung der Batterie um die Wiedereinschalt-Differenz über die Ausschaltschwelle steigt.
① Abenddämmerung ② Einschaltzeitpunkt ③ Ausschaltzeitpunkt ④ Morgendämmerung ⑤ „Einschaltverzögerung“ ⑥ Einschaltdauer ⑦ „Ausschaltverzögerung“ 9.3.4 Morgenlichtfunktion Die Morgenlichtfunktion schaltet den Ausgang helligkeits- und zeitgesteuert ein und aus. Bezugspunkt ist der Zeitpunkt der Morgendämmerung. Die Morgenlichtfunktion ist geeignet für Verbraucher, die eine bestimmte Zeit vor der Morgendämmerung betrieben werden, z. B. Heizung, Fütteranlage, Bushaltestellen-Beleuchtung.
Schaltverhalten Der Ausgang wird beim Erreichen der Einschaltschwelle ① (Abb. unten) eingeschaltet und er wird ausgeschaltet, wenn die Ladung um die Ausschaltdifferenz ② unter die Einschaltschwelle sinkt. Bedienung ✔„Hauptmenü è Einstellung AUX 1/2/3 è <Ausgang> è Funktionswahl“ ✔„Hauptmenü è Einstellung AUX 1/2/3 è <Ausgang> è Funktionseinstellung è...
9.3.7 Zeitschaltuhr 1 bis 4 Mit den Zeitschaltuhren können die Ausgänge im Wochenzyklus zu festen Zeiten ein- und ausgeschaltet werden. Je Zeitschaltuhr wird die Einschalt- und die Ausschaltzeit eingestellt sowie die Wochentage, an denen diese Zeiten gelten. Schaltverhalten Die Wochentage für Ein- und Ausschaltzeit werden unabhängig voneinander eingestellt; eine Ein- oder Ausschaltdauer kann sich somit über mehrere Tage hinweg erstrecken.
Störungsbeseitigung Ä Kapitel 10.1 „Werkseinstellung“ auf Seite 111 Ä Kapitel 10.2 „Ereignismeldungen“ auf Seite 111 Ä Kapitel 10.3 „Fehler ohne Ereignismeldung“ auf Seite 118 10.1 Werkseinstellung Ä Kapitel 8.12 „Werkseinstellungen“ auf Seite 100. uAufruf Werkseinstellung siehe ✔„Hauptmenü è Einstellung System è Werkseinstellung “ 10.2 Ereignismeldungen 10.2.1...
Ereignismeldungen anzeigen ✔„Hauptmenü è Ereignisprotokoll“ D, Ñ drücken, um durch die Ereignismeldungen zu blättern. Ereignisprotokoll löschen HINWEIS! Es werden ausnahmslos alle Ereignismeldungen gelöscht. ✔„Hauptmenü è Einstellung System è Ereignisprotokoll löschen“ SET drücken. Abb. 16 erscheint. SET 1 s drücken, um das Ereignisprotokoll zu löschen. Abb.
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Ereignismeldung Ursache Behebung Text Error Interner Systemfehler. Gerät ausschalten und neu in Interner Betrieb nehmen. Besteht Fehler Fehler weiterhin, Service kontaktieren. Warnung Die automatisch erkannte Führen Sie folgende Maßnahmen System- Systemspannung kann durch: spannung keiner der Spannungen nicht erkannt 1. DC-Lasttrennschalter 12 V/ 24 V/ 48 V (Solarmodul) ausschalten und zugeordnet werden.
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Ereignismeldung Ursache Behebung Text Info Der Regler hat die Meldung wird nach dem Systemspannun g xx V erkannt Systemspannung xx V Anschließen an die Batterie (Batteriespannung) angezeigt. erkannt. Meldung wird nach Umstellung der Batterieparameter angezeigt. Prüfen Sie folgende Punkte: Überprüfen Sie, ob die Ladeparameter zur vorhandenen Batterie passen.
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Ereignismeldung Ursache Behebung Text vor. Auch, wenn diese beim Anschluss an die Batterie ggf. eine andere Systemspannung erkannt haben. Warnung Ungültige Werkseinstellung aufrufen. Bei MinMax out of Parametereinstellung erneutem Auftreten Service Range aufgetreten. Einstellung informieren, ggf. Software- außerhalb des für das Update durchführen.
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Ereignismeldung Ursache Behebung Text Warnung Ausfall der Temperaturkompensation NTC Ambient geräteinternen abschalten (Expertenmenü). Unterbrechung Temperaturmessstelle zur Service kontaktieren. Ermittlung der Umgebungstemperatur Batterie. Warnung Ausfall der Temperaturkompensation NTC Ambient geräteinternen abschalten (Expertenmenü). Kurzschluss Temperaturmessstelle zur Service kontaktieren. Ermittlung der Umgebungstemperatur Batterie. Warnung Prüfen Sie folgende Punkte: Bat.
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Ereignismeldung Ursache Behebung Text Warnung Das Modul am Anschluss Führen Sie folgende Maßnahmen Modul 2 M2 ist verpolt. durch: Modul verpolt 1. DC-Lasttrennschalter (Solarmodul) ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern. Bei 2 Solarmodulen beide DC- Lasttrennschalter ausschalten. 2. Modul 2 abklemmen. 3.
Ereignismeldung Ursache Behebung Text Warnung Die automatisch erkannte Führen Sie folgende Maßnahmen Einstellung Systemspannung stimmt durch: Systemspannung nicht mit der manuell prüfen 1. DC-Lasttrennschalter eingestellten (Solarmodul) ausschalten und Systemspannung gegen Wiedereinschalten sichern. überein. Bei 2 Solarmodulen beide DC- Lasttrennschalter ausschalten. 2.
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Fehler Mögliche Ursache Lösung Keine Anzeige. Batteriespannung zu niedrig. Batterie vorladen. Externe Batteriesicherung hat Externe Batteriesicherung ersetzen ausgelöst. oder wiedereinschalten. Batterie nicht angeschlossen. 1. Alle Anschlüsse abklemmen. Batterie defekt. 2. (Neue) Batterie polrichtig anschließen. 3. Solarmodul und Verbraucher wieder anschließen. LCD mechanisch defekt.
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Fehler Mögliche Ursache Lösung Ladeleistung, Regler möglicherweise defekt. Verständigen Sie Ihren Installateur. Ladestrom und Batteriespannung bleiben trotz guter Sonneneinstrahlung und korrekter Installation von Solarmodul und Batterie niedrig. Batteriespannung sehr Batterie durch Verbraucher Batterie mit externem niedrig. stark entladen (kein Ladegerät laden. Tiefentladeschutz installiert).
Wartung, Demontage und Entsorgung Themen Ä Kapitel 11.1 „Wartung des Reglers“ auf Seite 121 Ä Kapitel 11.2 „Wartung der Anlage“ auf Seite 121 Ä Kapitel 11.3 „Demontage des Reglers“ auf Seite 122 Ä Kapitel 11.4 „Entsorgung des Reglers“ auf Seite 123 11.1 Wartung des Reglers Der Regler ist praktisch wartungsfrei.
Zugentlastungen prüfen. Kabelanschlüsse auf festen Sitz prüfen. GEFAHR! Lebensgefahr durch Stromschlag. Nur Fachkräfte dürfen die Klemmenabdeckung entfernen. – Schrauben bei Bedarf nachziehen, – Kontakte auf Korrosion prüfen und – Säurestand der Batterie entsprechend den Herstellerangaben prüfen. 11.3 Demontage des Reglers GEFAHR! Lebensgefahr durch Stromschlag.
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen! Geben sie das Gerät an der in Ihrem Land vorgesehenen Sammelstelle ab oder senden Sie das Gerät nach Ablauf der Lebensdauer mit dem Hinweis zur Entsorgung an den Steca Kundenservice. Die Verpackung des Geräts besteht aus recyclebarem Material.
Technische Daten Themen Ä Kapitel 12.1 „Regler“ auf Seite 124 Ä Kapitel 12.2 „Anschlusskabel“ auf Seite 138 Ä Kapitel 12.3 „Protokoll UART-/RS-232-Schnittstelle (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 142 Ä Kapitel 12.4 „Datenaufzeichnung auf SD-Karte (nur MPPT 6000-M)“ auf Seite 145 Ä...
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Charakterisierung des Betriebsverhaltens MPPT 6000-M/MPPT 6000-S Dynamischer MPP-Wirkungsgrad 99,8 % Max. DC/DC-Wirkungsgrad 99,4 % (UBatt=48 V; UIn=70 V;P=0,65*Pnom) Eigenverbrauch Betrieb: 2 W; Standby: < 1 W DC-Eingangsseite Max. Eingangsspannung 150V/180V Modulstrom 2 x 30 A/1 x 60 A MPP-Spannung/Strang > 1,15 x U bat bis 180 V Leerlaufspannung Solarmodul/Strang 180V/200V (bei minimaler Betriebstemperatur)
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Einstellungen Blei-Säure/Blei-Gel/AGM Einstellbereich 0 min ... 300 min Zyklus Ausgleichsladen für Batterieart: Blei-Säure Werkseinstellung Ein | 30 Tage Einstellbereich Ein/Aus | 1 … 185 Tage Steuerungsart für Batterieart: (nur MPPT 6000-M, MPPT 6000-S fest auf Blei-Säure/Blei-Gel/AGM Spannungssteuerung) Werkseinstellung SOC Einstellbereich SOC/Spannungssteuerung Temperaturkompensation für Batterieart: Blei-Säure/Blei-Gel/AGM Werkseinstellung Ein | intern | -4,0 mV/Z./K/Zelle...
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Einstellungen Li-Ion Batterie (nur MPPT 6000-M) Werkseinstellung 4,00 V/Zelle Einstellbereich 1,50 V/Zelle … 7,00 V/Zelle Ladedauer Werkseinstellung 60 min Einstellbereich 30 min … 120 min Temperaturbereich Werkseinstellung Min: 0 °C | Max. 60 °C Einstellbereich Min: -20 °C … +10 °C | Max : +40 °C … +80 °C Temperatursensor Batterie Werkseinstellung intern Einstellbereich intern/extern...
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Einstellungen NiCd Batterie (nur MPPT 6000-M) Temperaturkompensation, für Batterieart: NiCd Werkseinstellung Ein | intern Einstellbereich Ein/Aus | intern/extern Leitungskompensation Werkseinstellung Aus Einstellbereich Ein/Aus Konfigurierbare Hilfskontakte AUX 1–3 (nur MPPT 6000-M) Kontakt Schließerkontakt, potentialfrei, normaly open (no), 100 x 10 Schaltspiele Stecker 2-pol.
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Konfigurierbare Hilfskontakte AUX 1–3 (nur MPPT 6000-M) Wiedereinschaltdifferenz, für Batterieart: Li-Ion Wertebereich abhängig von Anzahl Zellen. Einstellung als Batterie-Gesamtspannung. Werkseinstellung 0,5 V/Zelle [3,5 VDC bei Anzahl Zellen = 7] Einstellbereich 0,1 VDC … 1,1 V/Zelle Ausschaltschwelle Tiefentladeschutz für Wertebereich abhängig von Anzahl Zellen. Batterieart: NiCd Einstellung als Batterie-Gesamtspannung.
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Konfigurierbare Hilfskontakte AUX 1–3 (nur MPPT 6000-M) Generator-Manager Einschaltschwelle für Wertebereich abhängig von Anzahl Zellen. Batterieart: NiCd Einstellung als Batterie-Gesamtspannung. Werkseinstellung 1,2 V/Zelle [8,4 VDC bei Anzahl Zellen = 7] Einstellbereich 1,0 V/Zelle … 1,7 V/Zelle Generator-Manager Ausschaltdifferenz für Wertebereich abhängig von Anzahl Zellen. Batterieart: NiCd Einstellung als Batterie-Gesamtspannung.
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Konfigurierbare Hilfskontakte AUX 1–3 (nur MPPT 6000-M) Überschuss-Manager Ausschaltdifferenz für Wertebereich abhängig von Anzahl Zellen. Batterieart: NiCd Einstellung als Batterie-Gesamtspannung. Werkseinstellung 0,057 V/Zelle [0,4 VDC bei Anzahl Zellen = 7] Einstellbereich 0,1 VDC … 0,5 V/Zelle Zeitschaltuhr 1-4 Werkseinstellung Tag: keiner | Ausschaltzeit: 00:00 | Einschaltzeit 00:00 Einstellbereich Tag: MON …...
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AUX IO (nur MPPT 6000-M) Werkseinstellung Ext. Schalter Ein Einstellbereich Ext. Spannung Ein | Ext. Spannung Aus | Ext. Schalter Ein | Ext. Schalter Aus SD-Karte (nur MPPT 6000-M) microSD, microSDHC; max. 8 GB Formatierung FAT 16, FAT 32 Datenlogger Werkseinstellung Aus Einstellbereich Ein/Aus Datenformat *.csv...
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Gerätesteuerung Werkseinstellung Aus Einstellbereich Aus/Ein/Redundanz Interner Datenlogger Aufzeichnung Energie Eingang Letzte 18h | 30 Tage | 12 Monate | 20 Jahre | Gesamt Aufzeichnung Energie Ausgang Letzte 18h | 30 Tage | 12 Monate | 20 Jahre | Gesamt (nur MPPT 6000-M) Aufzeichnung Max.-/Min.-Werte Minimale Batteriespannung | 30 Tage Maximale Batteriespannung | 30 Tage...
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Akustischer Alarm Werkseinstellung Ein Einstellbereich Ein/Aus Systeminformationen Produktname MPPT 6000 (MPPT 6000-M) MPPT 6000 (MPPT 6000-S) Seriennummer Steca-Teilenummer (6-stellig), Steca-RM-Nr (8- stellig), fortlaufende Nummer (4-stellig) PU-Version APP Softwareversion der Applikation FBL Softwareversion des Bootloaders BFAPI Softwareversion Speichermodul HW Hardwareversion Leistungsteil SYS-Version...
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Einsatzbedingungen Umgebungstemperatur -25 °C ... +50 °C Derating ab >65 °C intern Lüfter Intern, temperaturgeregelt Schutzart IP 31 Ausstattung und Ausführung Anschlussklemmen "M1+/−"; "M2+/−"; "B+/−"; 35 mm /AWG 2 "PE" Abmessungen (X x Y x Z) 295 x 335 x 125 mm Gewicht 6,3 kg Display...
Umfang Sprachversionen kann je nach Softwareversion und Ausführung variieren. Änderungen vorbehalten. ab Softwareversion PU-APP 1.2.0. HINWEIS! Abweichende technische Daten sind durch einen Geräteaufkleber angegeben. Änderungen vorbehalten. 12.2 Anschlusskabel Hinweis Die Berechnung des Kabelquerschnitts kann nach folgender Formel vorgenommen werden: A = 0,0175 x L x P/(f A = Kabelquerschnitt in mm 0,0175 = spezifischer elektrischer Widerstand von Kupfer [Ohm x mm L = Kabellänge (Plusleiter + Minusleiter) in m...
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12 V-System MPPT Gesamtleistung max. 900 W Leistung pro PV String-Anschluss MPPT 6000-M/-S 100 W 200 W Kabellänge gesamt ("M+" und "M−") in m, Verlust: <= 1,5 %; Isolation: 85 °C 2 x 30 m 2 x 10 m 2 x 30 m 2 x 10 m 30 V 10 mm...
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24 V-System MPPT Gesamtleistung max. 1800 W Leistung pro PV String-Anschluss MPPT 6000-M/-S 500 W 600 W Kabellänge gesamt ("M+" und "M−") in m, Verlust: <= 1,5 %; Isolation: 85 °C 2 x 30 m 2 x 10 m 2 x 30 m 2 x 10 m 50 V 6 mm...
Seite 141
48 V-System MPPT Gesamtleistung max. 3600 W Leistung pro PV String-Anschluss MPPT 6000-M/-S 1000 W 1250 W Kabellänge gesamt ("M+" und "M−") in m, Verlust: <= 1,5 %; Isolation: 85 °C 2 x 30 m 2 x 10 m 2 x 30 m 2 x 10 m 80 V 10 mm...
Batteriekabel Leistung MPPT 6000-M/-S 900 W 1800 W 3600 W Kabellänge gesamt ("B+" und "B−") in m, Isolation: 85 °C Verlustleistung <2 % Verlustleistung <1 % Verlustleistung <0,5 (17 W) (17 W) % (17 W) 2 x 3 m 2 x 2 m 2 x 3 m 2 x 2 m 2 x 3 m...
Signal/Information Wert Einheit Aktion RS-232 60 ±1 Daten werden im festen, nicht einstellbaren Übertragungsintervall Intervall von 60 s ausgegeben. Keine Übertragungsanforderung von extern. RS-232 Datenausgabe Daten werden in einer festen, nicht änderbaren Reihenfolge ausgegeben. Es wird keine Bezeichnung der Einheit angegeben, wie z.
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Signal/Information Wert Einheit Aktion RS-232 Daten-Info 9 Gesamter Lade-/ Strominformation gemäß der Entladestrom der unter „Menü è Einstellung Batterie è Batterie è Steuerungsart è Teilnehmerliste ausgewählter Quellen.“ Ströme der gewählten Quellen werden entsprechend ihres Vorzeichens verrechnet. Ladestrom wird positiv ("+") angezeigt.
Signal/Information Wert Einheit Aktion RS-232 Daten-Info 22 Energie Eingang 24 h Ah-Zähler der Teilnehmerliste Eingang von 00:00 bis 23:59. RS-232 Daten-Info 23 Energie Eingang/ Ah-Zähler der Teilnehmerliste Eingang Gesamt seit Erstinbetriebnahme. RS-232 Daten-Info 24 Energie Ausgang Ah-Zähler der Teilnehmerliste Ausgang 24 h von 00:00 bis 23:59.
12.4.1 Datenfile MPPT 6000-M Kopfdaten in der angelegten CSV-Datei Hersteller Gerätename Seriennummer Steca Elektronik GmbH MPPT 6000 20-stellige Seriennummer Steca-Teilenummer (6-stellig), Codiert Monat/Jahr der Produktion (2-stellig), Steca-RM-Nr (8-stellig), fortlaufende Nummer (4-stellig). Inhalt Datenfile MPPT 6000-M Information/Spalte Wert Date TT/MM/JJJ, entsprechend eingestelltem Datumsformat.
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Information/Spalte Wert Ibat_total[A]SOC Strominformation gemäß der unter „Menü è Einstellung è Batterie è Steuerungsart è Teilnehmerliste ausgewählter Quellen“. Ströme der gewählten Quellen werden entsprechend ihres Vorzeichens verrechnet. Ladestrom wird positiv ( „+“ ) angezeigt Entladestrom wird negativ ( „-“ ) angezeigt Icharge_total[A] Summe der Quellen, die bei Auswahl Energie Eingang ausgewählt wurden.
Datenfile PA HS400 Kopfdaten in der angelegten CSV-Datei StecaLink Slave Gerätename Seriennummer Adresse 40 – 49 HS400 18-stellige Seriennummer Steca-Teilenummer (6-stellig), Steca-RM-Nr (8-stellig), fortlaufende Nummer (4-stellig). Inhalt Datenfile CSV-Datei Information/Spalte Wert Date TT/MM/JJJ, entsprechend eingestelltem Datumsformat. Time hh:mm, entsprechend eingestelltem Uhrzeitformat. I_integral Strominformation des PA HS400 in A.
12.4.4 Datenfile MPPT 6000-S Kopfdaten in der angelegten CSV-Datei StecaLink Adresse Gerätename Seriennummer 1 … 99 MPPT 6000 18-stellige Seriennummer Steca-Teilenummer (6-stellig), Steca-RM-Nr (8-stellig), fortlaufende Nummer (4-stellig). Inhalt Datenfile CSV-Datei Information/Spalte Wert Date TT/MM/JJJ, entsprechend eingestelltem Datumsformat. Time hh:mm:ss, entsprechend eingestelltem Uhrzeitformat.
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PV1power_S[W] Leistung am Moduleingang M1. "-" wenn kein Wert vorliegt. PV2power_S[W] Leistung am Moduleingang M2. "-" wenn kein Wert vorliegt. Ophours[h] Betriebsstunden, seit Erstinbetriebnahme des Gerätes. BatTemp[°C] Wert des externen Batterietemperatursensors, falls angeschlossen. "-" wenn kein Wert vorliegt. ChargeMode OFF, wenn Gerät nicht lädt, z. B. auch bei Steuerung per MPPT 6000-M.
Garantiebedingungen, Haftungsausschluss, Kontakt, Notizen 13.1 Garantiebedingungen Sie finden die Steca Garantiebedingungen im Internet unter: www.steca.com/pv-off-grid/warranties 13.2 Haftungsausschluss Sowohl das Einhalten dieser Anleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Instandhaltung des Reglers können vom Hersteller nicht überwacht werden.