5 Inbetriebnahme
Zur Inbetriebnahme ist der OCHSNER Werkskunden-
dienst anzufordern. Fixe Inbetriebnahmetermine sind
2-3 Wochen vorher anzumelden. Auch gibt es die
Möglichkeit von vorab Termin-Reservierungen.
Um die Inbetriebnahme durchführen zu können,
müssen folgende Arbeiten abgeschlossen sein:
die Heizung und Warmwasseraufbereitung
-
muss fertig installiert, gefüllt, entlüftet und
hydraulisch einreguliert sein.
der Stromanschluss von Hauptstrom
-
3x400V/50Hz, (Steuerstrom und Hauptstrom
VX Maschinen 230V/50Hz) vorhanden und
die bauseitig durchzuführenden elektrischen
Installationen beendet sein. Rechtsdrehfeld
beachten, keine Bauprovisorien zur IBN
zulässig!
Ausführung gemäß DIN VDE 0100
-
insbesondere Teil 444 sowie EVU und/oder
entsprechende Landesvorschriften.
Details: siehe beigepackte Checkliste!
Arbeiten, die durch den OCHSNER Werkskunden-
dienst durchgeführt werden:
Verlegung und Anschließen der Kälte-
-
leitungen. Die Befestigung der Kälttechnik-
Verrohrung bzw. Abdichtung Mauerdurch-
brüche ist vom Anlagenerrichter sicher-
zustellen
Dichtheitsprüfung der Kälteleitungen
-
Evakuieren der Kälteleitungen
-
Isolieren der Kältetechnikverrohrung
-
Befüllen der Anlage mit der richtigen Kälte-
-
mittelmenge lt. OCHSNER-Einstellrichtlinien
Einstellung der Sicherheitseinrichtungen
-
Kontrolle der Schaltabfolge
-
Erstellung eines Inbetriebnahmeprotokolls
-
und Prüfbuch-Eintrag
Grundeinstellung der Regelung (lt. Angaben
-
des Anlagenerrichters)
Erklärung der Wärmepumpe und Regelung
-
an den Endkunden. Sollte dieser bei der IBN
nicht anwesend sein, übernimmt die Er-
klärung der Wärmepumpe und Regelung der
Anlagenerrichter. Unterweisung hinsichtlich
Funktionalität und Betrieb der Gesamtanlage
verbleibt alleinige Verantwortung des Anla-
generrichters!
5.1
Erforderliche Personen vor Ort
Elektriker, Installateur und der zukünftige Anlagen-
betreuer oder Betreiber MÜSSEN für die Einweisung
bei
der
Inbetriebnahme
BA_GMLW OTE3_SW5x_DE_20150604_V7
vor
Ort
sein.
Sonderarbeiten wie Entlüftung, Elektroanschlüsse,
erneute Einweisung etc., die nicht den Arbeitsumfang
der Firma OCHSNER beinhalten, werden gesondert in
Rechnung gestellt.
5.2
Checkliste für die Inbetrieb-
nahme
Beachten Sie die Reihenfolge:
1.
Heizungskreislauf prüfen: System-Druck,
Funktion Ausdehnungsgefäß, Entlüftung,
Mengeneinstellung. Der Anlagenerrichter hat
dafür zu sorgen, dass zu Beginn der
Inbetriebnahme die Anlagen-
temperatur/Puffertemperatur nicht größer als
30 °C ist.
2.
Volumenstrom prüfen! Der Volumenstrom
wird über den eingebauten Durchflusssensor
gemessen und kann am Display der OTE-
Regelung abgelesen werden.
(siehe Pkt. 15.2 Einstellung Volumenstrom )
3.
Kontrolle, ob alle Absperrungen offen sind
4.
Kontrolle der Stromleitung und Sicherung
5.
Kältekreis überprüfen
6.
Überprüfen Sie die elektrischen Anschlüsse
zu den Anlagenkomponenten einschließlich
aller erforderlichen Sicherheitseinrichtungen
gemäß Anschlussschema.
7.
Drehstromversorgung zur Wärmepumpe
einschalten
8.
Drehstrom und Rechts-Drehfeld überprüfen
9.
Steuerspannung einschalten
10. Anlage über IBN-Assistent konfigurieren
11. Fühlerkonfiguration speichern
12. Relaistest der Ausgänge
13. Benutzerspezifische Einstellungen je nach
Bedarf vornehmen und diese auch
dokumentieren
14. Übergabe an den Betreiber
HINWEIS für den Anlagenerrichter:
Der OCHSNER Kundendiensttechniker / Kunden-
dienstpartner führt die benutzerspezifischen
Einstellungen lt. den Angaben im Anlagendatenblatt
aus.
Sollte der Anlagenerrichter im Zuge der Inbetrieb-
nahme nicht anwesend sein oder ist kein vollständig
ausgefülltes Anlagendatenblatt vorhanden, dann wird
die Anlage mit den Werkseinstellungen der Regelung
in Betrieb genommen.
Für mögliches Fehlverhalten (zu geringe Heizkurve, zu
hoher Bivalenzpunkt, etc.) übernimmt OCHSNER
keine Haftung. Daraus resultierende Reklamationen
werden dem Anlagenerrichter in Rechnung gestellt.
Für den wirtschaftlichen Betrieb der Anlage ist
zwingend erforderlich, den hydraulischen Abgleich
sowie auf die Anlagenanforderungen abgestimmte
Reglereinstellungen durchzuführen.
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