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Bedienung - Koppe K 75 Installations- Und Bedienungsanleitung

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Die Feuerstätte darf nur bei ausreichender Tragfähigkeit der Aufstellfläche aufgestellt werden. Bei
unzureichender Tragfähigkeit müssen geeignete Maßnahmen (z.B. Platte zur Lastverteilung
unterlegen) getroffen werden, um diese zu erreichen.
Bei der Ofenaufstellung müssen folgende Feuersicherheitsanforderungen eingehalten
1. Die generelle Mindestentfernung des Gerätes nach hinten zur Aufstellwand beträgt 15 cm.
Darüber hinaus ist ein Mindestabstand von 20 cm nach beiden Seiten des Gerätes zu
anderen Gegenständen einzuhalten.
2. Vor dem Ofen darf sich im Strahlungsbereich innerhalb von 80 cm kein Material (Möbel,
Textilien, Dekorationen usw.) befinden.
3. Der Ofen darf nur mit dem eingeschobenen Aschekasten betrieben werden.
4. Wird in der Nähe des Aufstellortes mit feuer- und explosionsgefährlichen Stoffen gearbeitet,
muss der Ofen rechtzeitig außer Betrieb gesetzt werden.

3. BEDIENUNG

3.1 Brennstoffe
Gemäß der 1.Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes dürfen im
Ofen nur raucharme Brennstoffe verbrannt werden.
Für den K 75 sind dies ausschließlich:
trockenes naturbelassenes, stückiges Holz mit anhaftender Rinde in Form von Scheitholz
(Restfeuchte max. 15 %), Presslinge aus unbehandeltem Holz (Holzbriketts), Extrazit,
Steinkohlebriketts und Braunkohlebriketts.
UNZULÄSSIG ist dagegen die Verbrennung z.B. von:
-
lackiertem oder kunststoffbeschichtetem Holz
-
mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz
-
Feinhackschnitzel, Rindenabfälle, Spanplattenabfälle
-
Hausmüll, Pappe, Kohlengrus
-
Papierbriketts (Schadstoffe: Cadmium, Blei, Zink)
-
feuchtem Holz (Restfeuchte > 20 %)
Bei der Verbrennung dieser Stoffe entstehen neben üblen Gerüchen auch gesundheitsschädliche,
umweltbelastende Emissionen. Reisig und kleinscheitiges Holz nur zum Anzünden verwenden.
Für die optimale Verbrennung fester Brennstoffe müssen daher folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Die erforderliche Verbrennungsluft muss verfügbar sein. Diese wird bei Standardausführung des
Ofens dem Aufstellraum entnommen (siehe Kapitel 1.5).
- Die Zündtemperatur muss erreicht sein. Darunter versteht man die Temperatur, bei der der
Brennstoff unter starker Wärmeabgabe ununterbrochen weiterbrennt.
- Verwenden Sie nur trockenes Holz; am besten eignen sich Laubhölzer wie Buchen- und
Birkenholz.
- Nehmen Sie zum Anheizen nur kleinstückiges Holz. Dieses brennt leichter als große
Holzscheite und es wird schnell die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur
erreicht.
- Legen Sie beim Dauerheizen nicht zuviel Holz auf einmal nach; das häufigere Nachlegen kleiner
Holzmengen ist günstiger. Die Holzmenge muss stets dem Wärmebedarf angepasst werden.
Der natürliche Vorgang, dass sich Materialien bei Erwärmung ausdehnen und bei Abkühlung
wieder zusammenziehen, trifft auch für diesen Ofen zu. Während des Brennvorgangs macht sich
das Ausdehnen und Zusammenziehen des Stahls durch knisternde Geräusche oder leichtes
Knacken bemerkbar.
werden:
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