In diesem Fenster sind verschiedene Einstellungen
von Funktionen möglich. Es können für die Sensoren
manuell die Relaisaktionen und Empfindlichkeiten
zugeordnet werden. Weiterhin kann bei bis zu 2 Sen-
soren ausgewählt werden, welche aktiv sein sollen
und ob die Einstellungen beider Sensoren verknüpft
werden sollen.
In der Rubrik „Konfigurieren" finden Sie den Button
„Aktionen-Assistent", der als Einstellhilfe dient. Der
Aktionen-Assistent kann als alternatives Einstell-
werkzeug für die Relaiskonfiguration genutzt werden.
Zunächst wird die vorhandene Hardware angezeigt.
Durch Auswahl von „Nächster Schritt" werden Sie
durch das Menü geführt und es ist möglich den
einzelnen Zonen Relaisaktionen zuzuordnen. Am
Ende des Menüs werden alle Einstellungen zusam-
mengefasst dargestellt. Die Auswahl „Fertigstellen"
übermittelt die gewählten Einstellungen an das
Konfigurationsfenster.
8018788/ZQB1/2017-09-27/ • Irrtümer und Änderungen vorbehalten • SICK AG • Waldkirch • Germany • www.sick.com
In der Rubrik „Konfigurieren" ist es möglich, über
„Sensorfelder einstellen" die Empfindlichkeiten und
Zoneneinstellungen durch Schieben der Markie-
rungen flexibel einzustellen. Zudem können durch
„Sensorlage umschalten" die grafischen Ansichten
der Sensorfelder umgestellt werden. Durch Schließen
des Fensters werden die Einstellungen automatisch
ins Konfigurationsfenster übertragen. Der Mindest-
schaltabstand zum Sensor beträgt 1,8 m.
In der Rubrik „Profile" öffnet sich durch Auswahl des
Buttons „Profilverwaltung" ein Menü, in dem verschie-
dene Voreinstellungen der Sensorkonfiguration hin-
sichtlich Empfindlichkeiten, Relaiseinstellungen, Ent-
fernungen, etc. für bestimmte Standardapplikationen
hinterlegt sind. Es können nur die Profile ausgewählt
werden, die für die vorhandene Hardwarekonfigura-
tion kompatibel sind. Durch Klicken auf „Benutzen"
wird das entsprechende Profil sofort aktiviert und
diese Einstellungen werden im Sensor gespeichert.
Die Einstellungen im Konfigurationsfenster werden
ebenfalls auf diese Werte aktualisiert. Durch Auswahl
von „Exportieren" wird das entsprechende Profil in
einer Datei gespeichert, die man unter anderem an
einem anderen System über „Profile importieren"
anwenden kann. „Profile importieren" fügt neue
Profile der Profilverwaltung zu. Es ist möglich, den Pro-
filen Bilder zuzuordnen sowie beliebige Namen und
Profilbeschreibungen zu vergeben. Das „Löschen" von
Profilen ist nur bei selbst angelegten Profilen möglich,
generische Profile können nicht gelöscht werden.
„Aktuelle Einstellungen als Profil speichern" speichert
die Einstellungen, die zuvor im Konfigurationsfens-
ter getätigt wurden. Es ist wiederum möglich dem
Profil einen Namen, eine Beschreibung und ein Bild
zuzuordnen. Neue Profile werden in der Liste ganz
unten hinzugefügt. „Schließen" führt Sie zurück ins
Konfigurationsfenster.
In der Rubrik „Servicefunktionen" sind weitere Funkti-
onen hinterlegt. „Konfiguration exportieren" speichert
alle aktuellen Konfigurationseinstellungen und er-
möglicht somit das Sichern individueller Einstellungen
und beispielsweise die Übertragung an ein weiteres
RAS407 Sensorsystem. Unter Expertenmodus können
weitere Feineinstellungen erfolgen.
Werkseinstellungen laden setzt alle Einstellungen auf
die Grundeinstellungen zurück.
Mit „Konfigurationsdatei laden" können zuvor gespei-
cherte oder von einem anderen System übertragene
Konfigurationseinstellungen importiert werden und
auf das aktuelle System RAS407 übertragen werden.
„Experteneinstellungen" öffnet ein Spektralliniendia-
gramm und erlaubt weitere Einstell-möglichkeiten.
Der Abstand zwischen zwei Spektrallinien beträgt
etwa 0,98/1,50 m.
Die folgende Abbildung zeigt folgende Beispieleinstel-
lung.
In einer Entfernung von 0,70 m bis 4,20 m soll die
Messung erfolgen. „Störende" Objekte im Bereich
über 4,20 m werden ausgeblendet. Durch Klick auf
den darunter liegenden Button „Aktuelles Spektrum"
wird das aktuelle Spektrum angezeigt. Einzelne
Schwellwerte können Sie mit der Maus direkt ins
Diagramm einzeichnen oder mit Hilfe der beiden
Combo Boxen unterhalb der Anzeige des Spektrums
bestimmen. Mit der linken lässt sich die Spektrallinie
auswählen; mit der rechten kann der Schwellwert
eingestellt werden.
Um den Empfindlichkeitsbereich zu erweitern, sind
die „Schwellwert-Multiplikatoren" zu verändern. Soll
der Bereich nach oben erweitert werden, ist der linke
Wert zu verringern. Um den Empfindlichkeitsbereich
nach unten zu erweitern, muss der maximale Wert
erhöht werden.
Auf der linken Seite besteht die Möglichkeit, mittels
der „Hysterese" den Toleranzbereich bezüglich
der Grenzen einer Erfassungszone zu verändern.
Zusätzlich kann die „Spektrenanzahl pro Messung"
eingestellt werden (je höher die Anzahl, desto höher
ist die Trägheit gegen Veränderungen, aber desto
stabiler ist der Wert). Bei der Auswahl einer hohen
Messungsanzahl pro Ausgabe wird der Wert stabiler.
Eine „Störausblendung" ist nur dann einzustellen,
wenn bei der Messung Probleme durch andere 24
GHz-Quellen auftreten (z. B. ein zweiter RAS407).
Mit „OK" wird der Dialog „Experteneinstellungen"
verlassen und die Einstellungen werden ins Konfigu-
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