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SICK RAS407 Betriebsanleitung Seite 2

• Die beiden Sensoren des RAS407 sind gleichwer-
tig; die Richtungszuordnung ist beliebig.
• Auswerteeinheit und externe Sensoren sind aufei-
nander abgestimmt; zu erkennen an der gleichen
Seriennummer
• Die externen Sensoren sind je nach Ausführung als
Sensor 1 bzw. Sensor 2 gekennzeichnet.
• An der Steuereinheit sind die zugehörigen An-
schlussboxen entsprechend gekennzeichnet.
• Verbinden Sie den Sensor (Sensor Unit) und die
Steuereinheit (Controller Unit) so miteinander, dass
die Drossel auf der Sensorseite des Kabels sitzt.
• Fixieren Sie die Drossel mithilfe der mitgelieferten
Kabelschelle an der Wetterschutzhaube oder an
der Montageebene.
Elektrischer Anschluss
• Der elektrische Anschluss muss im stromlosen
Zustand erfolgen!
• Die Anschlussbelegung ist in Abschnitt "Schnitt-
stellen / Anschlussbelegung" auf Seite 4
aufgeführt.
• Reihenfolge des elektrischen Anschlusses:
1. Abschalten der Stromversorgung,
2. ggf. Anschluss des externen Sensors / der
externen Sensoren an die Steuereinheit (M12-
Buchsen),
3. Anschluss der Relaisausgänge an die Kunden-
schnittstelle (siehe „Schnittstellen / Anschluss-
belegung", Seite 4), nicht benutzte Ausgänge
können offen bleiben,
4. Anschluss der Betriebsspannung und des
Schirms (siehe „Nutzungsvoraussetzungen", Seite
1),
• Einschalten der Stromversorgung.
• Das Anschlusskabel der Sensoreinheit muss mit
Drossel knickfrei verlegt und befestigt werden. Opti-
onal kann das Kabel vor Ort konfektioniert werden
(Kabelspezifikation auf Anfrage).
• Das Anschlusskabel für Betriebsspannung und
Relaisausgänge kann bei Bedarf am offenen Ende
gekürzt werden. Ein Öffnen des Gehäuses ist nicht
zulässig (Garantieverlust). Die Signalbelegung ent-
nehmen Sie dem Aufkleber am Gehäuse oder dem
Abschnitt „Schnittstellen / Anschlussbelegung" auf
Seite 4.
• Wird eine größere Schaltleistung gefordert, als in
den technischen Daten angegeben ist, müssen
externe Leistungsschaltgeräte verwendet werden.
Eine Überlastung der Relaiskontakte kann zu
Fehlfunktionen oder zur Zerstörung des Sensors
8018788/ZQB1/2017-09-27/ • Irrtümer und Änderungen vorbehalten • SICK AG • Waldkirch • Germany • www.sick.com
führen.
• Die Relaiskontakte sind mit einer Funkenlösch-
Kombination vor Spannungsspitzen geschützt. Wird
durch das RAS407-Relais ein weiteres DC-Relais
oder eine andere induktive Last geschaltet, emp-
fiehlt sich zusätzlich der Einsatz einer Freilaufdiode
zur Vermeidung von Hochspannungsspitzen.
• Der Schirm des Anschlusskabels ist zur Erdung mit
der Masse (PE) zu verbinden.
Konfiguration mit dem ConfigTool
Einstellungsänderungen am RAS407 können über PC
/ Laptop mit der Konfigurationssoftware ‚ConfigTool'
durchgeführt werden. Für den Anschluss des Laptops
ist ein spezielles USB-Kabel erforderlich (RAS407-
USB-Anschlussleitung #2079580). Das USB-An-
schlusskabel ist im Lieferumfang nicht enthalten!
Inbetriebnahme und Test
Führen Sie eine Überprüfung Ihrer Installation durch.
Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung ist
der RAS407 nach ca. 3 s betriebsbereit.
Systemvoraussetzungen
• Betriebssystem Microsoft Windows XP - Vista -
Windows 7 / 8 / 10
• DotNetFramwork 2.0
• Arbeitsspeicher: min. 512 MB
• Festplattenspeicher: min 0,5 GB
• Bildschirmauflösung: 1024 x 768 / Farbqualität
16-bit
• Systemschriftgröße: 100 %
• 1 x USB Schnittstelle (ab Version 1.0)
Installation des ConfigTools
Ältere Versionen des ConfigTools müssen de-
installiert werden! Verwenden Sie nur die mitgelie-
ferte CD. Legen Sie die CD in Ihr CD-Laufwerk ein.
Der Installationsassistent wird automatisch gestartet.
Sollte dies nicht der Fall sein, wählen Sie in Ihrem
CD-Laufwerksverzeichnis die Datei „Setup.bat" aus.
Dann je nach gewünschter Installationssprache 1 für
Deutsch oder 2 für Englisch eingeben und mit Enter
bestätigen. Sie werden automatisch durch die Instal-
lation geführt. Der Treiber wird installiert. Das sich am
Ende öffnende Fenster mit „OK" bestätigen. Auf dem
Desktop wird automatisch eine Verknüpfung mit dem
„ConfigTool" erstellt.
Anzeigefenster
• Starten des ConfigTool erfolgt durch Doppelklick
auf das Desktopsymbol.
• Nach dem Start erscheint die Sprachauswahl.
• Im Anzeigefenster werden ausschließlich Daten
angezeigt, es können keine Einstellungen vorge-
nommen werden.
• Über die Dropdownbox unten links kann die
Schnittstelle (USB0, USB1,...) ausgewählt werden.
• Ohne angeschlossenes Gerät arbeitet das Config-
Tool im Demo-Modus.
• Die Tafel in der Mitte des Bildschirms zeigt die
Entfernungen an, die die Sensoren messen; bei der
Verwendung von 2 externen Sensoren werden 2
Anzeigen dargestellt. Der farbige Hintergrund zeigt
an, ob sich ein Objekt in der Zone „Information"
(gelb), „Warnung" (orange) oder „Alarm" (rot) der
Sensoren befindet. Wird ein Objekt erkannt, befin-
det sich aber nicht in einer der drei Zonen, wird die
Entfernungsanzeige grün hinterlegt.
• Unter der Entfernungsmessung werden der der
Zone zugeordnete Schaltzustand (offen / geschlos-
sen) der drei Relais angezeigt.
Abb. 1:
ConfigTool
1. Spracheinstellungen, Sensorkonfiguration
2. Sensorbereich anzeigen, Anzeige aktuelles Spektrum,
RAS Diagnose
3. Anzeige Relaiszustand
4. Auswahl-Dropdownbox für Schnittstelle, Aktueller Verbin-
dungsstatus
5. Entfernungsanzeige
6. Entfernungsanzeige
7. Konfiguration des Sensors
8. Beenden des ConfigTools
9. Anzeige Firmware Version und aktuelle Seriennummer
• Durch Doppelklicken auf die Entfernungsanzeige
wird der Sensorbereich des entsprechenden Sen-
sors angezeigt.
• Hier ist es möglich die aktuellen Zoneneinstel-
lungen der Sensoren sowie die Entfernung des
wahrgenommenen Objektes abzulesen.
• Die Anzeige der Sensorlage lässt sich durch Klick
auf „Sensorausrichtung ändern" verändern.
• Die grauen Linien am Rand zeigen die max. Emp-
findlichkeit von 100 % an, die farbigen Felder die
aktuell eingestellten Bereiche.
• Dropdown-Menü:„Extras" und „Aktuelles Spekt-
rum" öffnet das aktuelle Spektrum des Sensors
bzw. der Sensoren.
• Bei zwei vorhandenen Sensoren werden durch Dop-
pelklick auf das aktuelle Spektrum zwei getrennte
Fenster mit jeweils einem Spektrum geöffnet. Beim
Schließen von einem Fenster werden beide Spekt-
ren wieder zusammengeführt.
• Um Einstellungen am Sensor vorzunehmen, ist
„Konfigurieren" auszuwählen.
Konfigurationsfenster
Im Konfigurationsfenster können die Sensorein-
stellungen geändert werden. Mit dem Button „OK"
werden geänderte Einstellungen angewendet und
dauerhaft im Sensor gespeichert. Um Änderungen zu
verwerfen wählen Sie „Abbrechen".
RAS407 | SICK
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