UNER
Service
l. Elektronische
Laufwerksteuerung
(gültig
bis Gerätenummer
2800)
und Programmcomputer
II. Elektronische
Laufwerksteuerung
(güItigabGerätenummer
280-l•siehe Seite 4)
I.
Allgemein
Die Steuerung aller Laufwerkfunktionen,
computers,
deren zeitjiche
Abläufe
Fehlbedienung erfolgt mit einem Logic-System, das in C-MOS-
Technik aufgebaut ist.
Vier Elektromagnete, ein Servomotor und zwei Antriebsmotoren
übernehmen
dabei die notwendige
Eingegeben werden alle Bedienungsbefehle
baugruppe
mittels leichtgängiger
Taschenrechnern
üblich
Sind.
Das Laufwerk und seine ihm zugehörende Elektronik arbeitet
selbständig
und ist auch ohne Programmcomputerteil
fähig.
1.1 Programmcomputer
Mit dem Programmcomputer
Oder mehrere vorgewählte
selbsttätig
aufzusuchen
und zu spielen („Musikb0X").
Das Auffinden dieser vorbestimmten
Erkennen
und Zählen der zwischen
grammpausen über einen speziellen Sensortonkopf.
Diese Pausen sollen zu diesem Zweck länger als 3 bis 3,5 Se-
kunden
sein. Andererseits
dürfen
türlich
auch
keine
längeren,
(leiser als ca. —20 dB und länger als 3 Sekunden).
Das Gerät würde sonst solche
grammpause" halten, mitzählen und entsprechend
Dieser im Gerät eingestellte
immer ein Kompromiß
sein. Er ist etwa der kürzeste
er beim Überspielenvon Langspielplatten zwischenden Schnitten
normalerweise
vorkommt.
Verzichtet
man auf einen solch kurzen
eine längere Erkennungsschwelle(durch entsprechendes Ändern
von R 787, R 789), erhöht
gegen Fehlzählen. Zu beachten ist dabei unbedingt, daß eine
Veränderung der ersten Zeitkonstante für Wedergabelauf
auch eine Änderung der zweiten kurzen Zeit im Suchlauf nötig
macht (R 789).
UHER WERKE MÜNCHEN 879/1/D/003-R
die Arbeit des Programm-
und die Verriegelung
gegen
mechanische
Arbeit.
über eine Tasten-
Kurzhubtasten,
wie Sie bei
funktions-
ist das CG 350 in der Lage, ein
Stücke in steigender
Reihenfolge
Musikstücke erfolgt durch
den Stücken
liegenden
innerhalb
der Musikstücke
sehr
leisen
Stellen
vorkommen
leise Stellen
auch für eine „Pro-
reagieren.
3 Sekunden
Pausenzeitwert
Wert, wie
Pausenzeitwert
und wählt
sich natürtich
auch die Sicherheit
(R787)
2.
Baugruppen der Laufwerksteuerung
computers
2.1 Tastenplatine
Sie enthält alle Laufwerk- und Computer-Bedienungstasten
die zugehörigen Anzeige-LED's.
2.2 Befehlsspeicher-
Sie enthält alle zur normalen Laufwerksteuerung nötigen Logic-
Elemente und Zeitglieder (nicht aber Leistungstreiber
grammcomputer).
2.3 Laufwerksteuerung
Sie enthält die zum direkten Betrieb der Magnete und Motoren
nötigen Leistungstransistoren
der Magnetanzugshilfen.
2.4 Programm-Computer-Platine
Auf ihr Sind alle Logic-Elemente
des
Suchlaufes
vorhanden
speziellen Programmsensortonkopf
an dieser Platine angeschlossen.
3.
Funktionsbeschreibung
Mehrere
zu einer
Funktionseinheit
werden
nach Funktion
chen (H — ca 12 V, L — 1 V).
Pro-
3.1 Normale
Laufwerkfunktionen
na-
3.1.1
Netz ein, Lift oben, Laufwerk
LED-Anzeige
An den Befehlsspeicher kommt die Betriebsspannung
Über das Zeitglied C 801JR 821 werden mit
„L an M 13" die Funktionsspeicher-FIip-Flops
muß
lung gebracht bzw, gehaiten.
Stop-Funktion durch R 815 H an M l; M 2
und R 810 somit auch auf der Stop-Leitung L an 15, I II, M 3,
1 8. Ohne Cassette leuchtet die Stop-LED nicht, da L an M 2
und A 2, A 3 — H und TR 815 sperrt.
3.1.2
Cassette
einlegen
S 603 schaltet um. M 1 — L, M 2 und A 2 — H, A 3
und über TR 815 leuchtet
CG 350
stereo
und des Programm-
und Ablaufsteuerungsplatine
—Treiberplatine
und Relais, ebenso die Zeitglieder
der Programmvorwahl sowie
und
der
Schaltverstärker
aufgebaut. Dieser ist direkt
zusammengetaBte
und Buchstabenbezeichnung
(ohne Computer)
gesperrt,
keine
in Ausgangsstel-
— L, über D 806
Stop-LED.
Printed in Germany
und
und Pro-
für
den
Gatter
angespro-
+ 12 V.
Sek. Länge