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Fahrzeugtyp:
Fahrgestell-Nr.:
Kundendienstwerkstatt:
Betriebsanleitung gelesen u. empfangen:
Kurzanleitung
R220-6R
R220-6R
W09 R21 3 24 S MN16 019
_________________________________
(Datum, Unterschrift Kunde)
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Ritter R220-6R

  • Seite 1 Kurzanleitung R220-6R Fahrzeugtyp: R220-6R Fahrgestell-Nr.: W09 R21 3 24 S MN16 019 Kundendienstwerkstatt: Betriebsanleitung gelesen u. empfangen: _________________________________ (Datum, Unterschrift Kunde)
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsangabe: 1. Allgemeine Sicherheits-und Unfallverhütungsvorschriften 2.Technische Beschreibung 2.1 Technische Daten 2.2 Maße 2.3 Füllmengen 3. Wartung 3.1 Allgemeine Hinweise 3.2 Wartungsarbeiten täglich 3.3 Wartungsarbeiten nach 50 Betriebsstunden 3.4 Wartungsarbeiten nach 150 Betriebsstunden 3.5 Wartungsarbeiten nach 250 Betriebsstunden 3.6 Wartungsarbeiten nach 500 Betriebsstunden 3.7 Wartungsarbeiten nach 1000 Betriebsstunden 3.8 Wartungsarbeiten nach 2000 Betriebsstunden 3.9 Wartungsarbeiten nach 3000 Betriebsstunden...
  • Seite 3: Allgemeine Sicherheits-Und Unfallverhütungsvorschriften

    Allgemeine Sicherheits-und Unfallverhütungsvorschriften Achtung! Lesen Sie die folgenden Sicherheitsvorschriften zu Ihrer eigenen Sicherheit besonders sorgfältig durch! Vor jeder Inbetriebnahme den Traktor auf Verkehrs- u. Betriebssicherheit überprüfen. Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise sorgfältig lesen und beachten. Vorschriften für Geschwindigkeiten und Anhängerbremssysteme einhalten! Sicherheitsschilder sind bei Beschädigung oder Verlust zu ersetzen...
  • Seite 4 Allgemeine Sicherheits-und Unfallverhütungsvorschriften 1. Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser Betriebsanleitung die allgemeinen gültigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften! 2. Türen sind vor der Fahrt zu schließen! 3. Bei Benutzung öffentlicher Verkehrswege die jeweiligen Bestimmungen beachten! 4. Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn mit allen Einrichtungen und Betätigungselementen sowie mit deren Funktionen vertraut! Während des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät! Machen Sie sich mit sämtlichen Anbaugeräten, deren Funktionen und deren Bedienungsanleitungen vertraut,...
  • Seite 5 15. Volle Bremskraft wird nur erreicht, wenn das Bremspedal ganz niedergedrückt ist. 16. Die Maschine wurde als Forstspezialschlepper zum Rücken und Poltern von Holz konstruiert. Sie darf ausschließlich zu diesem Zwecke verwendet werden. Eine Haftung für andere Anwendungsgebiete besteht nicht. 17.
  • Seite 6 Fahrbetrieb 1. Die Fahrgeschwindigkeit muss immer den Umgebungsverhältnissen angepasst werden. Bei Berg- und Talfahrt und Querfahrten am Hang plötzliches Kurverfahren vermeiden. Bei Fahrt niemals schalten. Nur im Stillstand schalten! 2. Anhänger und Geräte vorschriftsmäßig ankuppeln. Fahrverhalten, Lenk- und Bremsfähigkeit werden durch Anbaugeräte, Anhänger und Balastgewichte beeinflusst.
  • Seite 7 Kran/Frontpolter/Tragbergstützen-Betrieb 1. Sicherheitsschilder und Schilder mit Bedienungshinweisen sind bei Beschädigung oder Verlust sofort zu ersetzen. 2. Bei Einsatz des Kranes, des Frontpolterschildes und der Tragbergstütze ist der Aufenthalt im Arbeits- und Gefahrenbereich verboten. Personen sind aus dem Gefahrenbereich zu verweisen. Die Bedienung darf nur erfolgen, wenn der Arbeitsbereich eingesehen werden kann.
  • Seite 8 Frontpolter u. Rückeschild vor Verlassen des Rückeschleppers auf dem Boden absetzen. 11. Der Ab- und Aufbau von Kränen, Greifern, Polterschildern, Tragbergstützen u. Anbaugeräten mit Schnellwechseleinrichtungen sollte aus Sicherheitsgründen nur von einer Person, dem Bediener selbst, durchgeführt werden. Achtung, Quetschgefahr! Niemals in den Quetsch- u. Scherbereich greifen, solange sich dort Teile bewegen können.
  • Seite 9 Verlassen des Rückeschleppers 1. Traktor beim Verlassen gegen Wegrollen sichern (Feststellbremse, Unterlegkeile) 2. Kran, Polterschild, Tragbergstütze und sonstige Anbaugeräte ganz absenken. 3. Motor Abstellen, Fahrhebel (Minihebel) auf Neutral stellen. 4. Lichtschalter und Schlüssel für Hauptschalter abziehen und Kabine abschließen. 5. Traktor nie unbeaufsichtigt lassen, solange der Motor noch in Betrieb ist! 6.
  • Seite 10 7. Rückeschlepper nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind! 8. Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgesattelten Geräten die weite Ausladung und Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen! 9. Bei Straßenfahrten sind Anbaugeräte in Transportstellung zu bringen und zu sichern.
  • Seite 11 9. Reinigen, Schmieren oder Einstellen des zapfwellengetriebenen Gerätes oder der Gelenkwelle nur bei abgeschalteter Zapfwelle, abgestelltem Motor und abgezogenen Zündschlüssel! 10. Zapfwelle nie bei abgestelltem Motor einschalten! 11. Zapfwelle immer abschalten, wenn diese nicht benötigt wird. (bei Kranarbeiten) 12. Bei Arbeit mit Anbaugeräten, die durch die Zapfwelle angetrieben werden, muss der Zapfwellenstrang durch eine Überlastsicherung des Anbaugerätes gesichert werden.
  • Seite 12 11. Das Montieren von Reifen setzt ausreichende Kenntnisse und vorschriftsmäßige Montagewerkzeuge voraus. Alle Befestigungsschrauben und Muttern an den Rädern nach kurzer Fahrzeit nachziehen und regelmäßig prüfen. 12. Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage und am Fahrzeug Hauptschalter ausschalten. Achtung beim Elektro- oder WIG/WAG-Schweißen am Fahrzeug. Vor dem Schweißen unbedingt Hauptschalter des Fahrzeuges ausschalten.
  • Seite 13 11. Vorsicht beim Abnehmen des Kühlerdeckels. Kühlflüssigkeit steht unter Druck – Verbrennungsgefahr! Verschlussdeckel bis zum Anschlag lösen und den Druck ablassen, erst dann den Deckel ganz abnehmen! 12. Vorsicht bei überhöhter Kühlwassertemperatur. Arbeiten nur fortsetzen, wenn Ursachen der Überhitzung festgestellt und beseitigt sind! 13.
  • Seite 14 9. Anlasser nur begrenzte Zeit betätigen, da sonst die Wicklung des Anlassers zerstört wird. Anlasser abkühlen lassen. Kabine, Sitz, Bedienungseinrichtung 1. Fahrersitz nie während der Fahrt verstellen – Unfallgefahr! 2. Lenkrad nie während der Fahrt verstellen – Unfallgefahr! 3. Vor Fahr- und Arbeitsbeginn Spiegel so einstellen, dass Fahrbahn und rückwärtiger Arbeitsbereich voll einzusehen sind! 4.
  • Seite 15 Hydraulikanlage 1. Hydraulikanlage steht unter hohem Druck. 2. Bei der Suche nach Leckstellen wegen Verletzungsgefahr geeignete Hilfsmittel verwenden. 3. Vor Arbeiten an der Hydraulikanlage diese unbedingt drucklos machen und Kran, Polterschild, Tragbergstütze und Anbaugeräte absenken! 4. Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage unbedingt Motor abstellen und Rückeschlepper gegen Wegrollen sichern (Feststellbremse, Unterlegkeile)! 5.
  • Seite 16 4. Bei der Auswahl der Front- und Heckgewichte darauf achten, dass die zulässigen Achslasten sowie das zulässige Gesamtgewicht einschließlich angebauten Geräten nicht überschritten wird! 5. Bei Zusatzgewichten erforderlichen Reifendruck beachten! Schraubverbindungen, Reifen 1. Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, dass der Traktor sicher abgestellt ist und gegen Wegrollen gesichert ist (Feststellbremse, Unterlegkeile).
  • Seite 17 4. Die Seilwinde ist vor der Benutzung, jedoch mindestens an jedem Arbeitstag einmal auf ihren einwandfreien Betriebszustand zu überprüfen! 5. Mängel sind sofort fachgerecht zu beheben! 6. Die Seilwinde ist außerdem vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen, mindestens jedoch einmal jährlich durch einen Sachkundigen zu prüfen! 7.
  • Seite 18 Wenn bei funkgesteuertem Seilwindenbetrieb der Windenführer mit dem Stamm geht, muss er sich in der Nähe des Seilanschlages aufhalten (siehe Bedienungsanleitung Seilwinde) 15. Der Seilwindenführer hat darauf zu achten, dass unter Last mindestens zwei Seilwindungen auf der Trommel verbleiben. 16. Der Seilwindenführer muss von seinem Standplatz aus die Rückelast ständig beobachten können, andernfalls ist sicherzustellen, dass die Bahn der Last von anderen Personen beobachtet wird und zwischen Beobachter und Windenführer durch vorher vereinbarte Signale ein ständiger Kontakt gehalten wird.
  • Seite 19 Optional: ◼ Bei sämtlichen Forstarbeiten sind alle Anbaugeräte abzubauen, auch die Anhängervorrichtung! (Ober-/ Unterlenker, Zapfwellenmotor, Anhängerkupplung) ◼ Bei Arbeit mit Anbaugeräten, die durch die Zapfwelle angetrieben werden, muss der Zapfwellenstrang durch eine Überlastsicherung des Anbaugerätes gesichert werden. Gefahr der Beschädigung des Zapfwellenmotors! ◼...
  • Seite 20: Technische Beschreibung

    2) Technische Beschreibung R220-6R Technische Daten Motor: Iveco N67 ENTVP 191 kW bei 2200 U/min Hubraum: 6728 cm³ Getriebe: Hydrostatischer Fahrantrieb von Mannesmann Rexroth, stufenlos regelbar mit 2 Gang Verteilergetriebe, Geschwindigkeit Gelände 0-12 km/h, Straße 0-32 km/h. Vor- und rückwärts gleich Achsen: Vorne: Planetenstarrachsen der Fa.
  • Seite 21 Bereifung: Vorne: Nokian 710/55-R34 TRS 2+ Hinten: Nokian 710/45-26,5 Forest King TRS-2 Fahrgestell: aus U-Profilen Schutzgasgeschweißter Fahrgestellrahmen mit Zentralgelenk und Pendelbremse bei montierter Rückezange Hydraulik: Load-Sensing Pumpe max. 300ltr. (2200U/min) bei max. 320 bar Druck Hydraulik Ölbehälter ca. 250ltr. mit je einem Saugfilter für Fahr- und Arbeits-Hydraulik.
  • Seite 22: Füllmengen

    Motorex LS Universal SAE 85W/90 2 Plan.-Träg.: vgl. API-GL-5 od. MIL2105 B/C Schwenkwerk: bis Mitte Schauglas Motorex LS Universal SAE 85W/90 (siehe Anleit.-Epsilon) vgl. API-GL-5 od. MIL2105 B/C Seilwinde: (siehe Anleit.-Ritter) Hydraulik-Öl: ltr. Kleenoil ECO HLP 46 Dieselkraftstoff: ltr. Nur Dieselkraftstoff von führenden Marken-Mineralölgesellschaften z.B.
  • Seite 23: Wartung

    1. Ölstandskontrolle Dieselmotor. 2. Wasserstandskontrolle Dieselmotor 3. Kontrolle Luftfilter Dieselmotor 4. Kontrolle Ladeluft/Wasser/Ölkühler Dieselmotor 5. Kontrolle Klimaanlage. 6. Sichtprüfung Dichtheit Hydraulikanlage 7. Bremskontrolle 8. Kontrolle Kransteuerung 9. Sichtprüfung Fahrgestell und Kran. \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 1 von 8 Index A...
  • Seite 24: Wartungsarbeiten Nach 50 Betriebsstunden

    Kleenoil ECO HLP 46 (gesättigter Ester) Öl in Hydraulikanlage und hydrostatischer Fahrantrieb bei 50 Betriebsstunden, dann wieder alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1-mal pro Jahr untersuchen lassen. Untersuchung des Öls nur über Fa. NFB. \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 2 von 8 Index A...
  • Seite 25: Wartungsarbeiten Nach 150 Betriebsstunden

    Isolierung überprüfen, auf Scheuerstellen überprüfen. 5. Bremsen: Bremsleitungen auf Dichtigkeit überprüfen, Befestigung. der Leitungen überprüfen. Bremse auf Funktion überprüfen. 6. Nach Schmierplan abschmieren. 7. Hydraulik-Verschraubungen auf Dichtheit überprüfen, evt. nachziehen. \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 3 von 8 Index A...
  • Seite 26: Wartungsarbeiten Nach 250 Betriebsstunden

    12. Keilriemenspannung der Lichtmaschine überprüfen. 13. Klimaanlage: Siehe Wartungshinweise Bedienungsanleitung Klimaanlage. zusätzliche Wartungsarbeiten an Seilwinde siehe Angaben in der TCM-, Adler-, Ritter, bzw. Pfanzelt-Bedienungsanleitung. zusätzliche Wartungsarbeiten an Fremdkran, wenn vorhanden siehe Angaben in dem jeweiligen Bedienungshandbuch. zusätzliche Wartungsarbeiten nach 250 Betriebsstunden...
  • Seite 27: Wartungsarbeiten Nach 500 Betriebsstunden

    Zentralgelenkbolzen nachziehen, Hintere Mutter am horizontalen Zentralgelenkbolzen nachziehen, Arretierschraube kontern, danach alle 500 Betriebsstunden. NAF-Achsen: Ölstand Differential und Planeten kontrollieren, danach alle 500 Betriebsstunden. NAF-Getriebe: Ölstand kontrollieren, danach alle 500 Betriebsstunden. \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 5 von 8 Index A...
  • Seite 28: Wartungsarbeiten Nach 1000 Betriebsstunden

    Kardanwellen zu den Achsen nachziehen. Verschraubungen an Schwenkwerkbefestigung nachziehen. Radmuttern nachziehen. Verschraubungen an Kardanwelle Seilwinde nachziehen. Schrauben und Muttern an Achsen nachziehen. Danach alle 1000 Betriebsstunden. \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 6 von 8 Index A...
  • Seite 29: Wartungsarbeiten Nach 2000 Betriebsstunden

    2 Schmierstellen an der Anbindung Polterschild am Fahrgestell 2 Schmierstellen an der Anbindung Polterschildträger/Polterschild (Opt.) 2 Schmierstellen an der Anbindung Rückeschild am Fahrgestell 4 Schmierstellen am Drehknickgelenk im Horizontalgelenk und im Vertikalgelenk \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 7 von 8 Index A...
  • Seite 30 2 Schmierstellen an den Aufzugswinden-Unterbodenschutz 1000h 6 Schmierstellen an der Klemmbank (Option) täglich Kran (siehe Abschmierplan Kran) Bremsdruck: R220-6R: Betriebsbremse max. 80 bar, Feststellbremse max. 150/35 bar. (Öffnungsdruck) \\srv-file-01\Gruppe\Nfb\R220-6R\Bedienungsanleitung\Wartungshinweise R220-6R-0018 (Stage V).doc Seite 8 von 8 Index A...

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