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Grundfos DME Montage- Und Betriebsanleitung
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GRUNDFOS ANLEITUNG
DME, Variant AR and AP (60-940 l/h)
Montage- und Betriebsanleitung
DME AR and AP
Installation and operating instructions
Other languages
http://net.grundfos.com/qr/i/99301274
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Inhaltszusammenfassung für Grundfos DME

  • Seite 1 GRUNDFOS ANLEITUNG DME, Variant AR and AP (60-940 l/h) Montage- und Betriebsanleitung DME AR and AP Installation and operating instructions Other languages http://net.grundfos.com/qr/i/99301274...
  • Seite 3 DME, Variant AR and AP (60-940 l/h) Deutsch (DE) Montage- und Betriebsanleitung ............. . 4...
  • Seite 4 Elektrische Daten ......8 und Serviceanleitungen von Grundfos werden die folgenden Symbole und Gefahrenhinweise verwendet.
  • Seite 5 Weitere Informationen finden Sie in der Liste möglicher (siehe dazu die Vorschriften des Energieversorgungsunternehmens Fördermedien im Datenheft. Siehe auch Flüssigkeiten | Grundfos. vor Ort). 1.7 Sicherheitsmaßnahmen bei Membranleckage Schalten Sie die Pumpe in den Betriebszustand „Stopp“ oder unterbrechen Sie die Stromversorgung, bevor Sie WARNUNG Arbeiten an der Pumpe beginnen.
  • Seite 6 - Sollte die Ablauföffnung verstopft oder verschmutzt sein, 2. Allgemeine Beschreibung folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt „Demontage der Die Grundfos DME-Dosierpumpe ist eine selbstansaugende Membran bei Membranleckage“. Membranpumpe. • Schließen Sie unter keinen Umständen einen Schlauch an die Die Pumpe besteht aus: Ablauföffnung an.
  • Seite 7 3 4 5 Standard + Profibus Type IP65 Model Dosierkopf-Variante Type 4X DME 60-10 AR- PP /E/C-F-3 1 1 F Made in France DK-8850 Bjerringbro,Denmark Polypropylen Polyvinylidenfluorid (PVDF) Edelstahl 1.4401 Werkstoff Dichtung DME 60-10 AR-PP/ E /C-F-3 1 1 F Beispiel für ein Typenschild...
  • Seite 8 3. Technische Daten 3.1 Mechanische Daten DME 60 DME 150 DME 375 DME 940 Maximale Dosierleistung [l/h] Maximale Dosiermenge im Antikavitationsmodus 75 % [l/h] 33,4 83,5 Maximale Dosiermenge im Antikavitationsmodus 50 % [l/h] Maximale Dosiermenge im Antikavitationsmodus 25 % [l/h]...
  • Seite 9 Maximale Spannung am Alarmrelaisausgang [V] 3.4 Zulassungen Zulassungen CE, CSA-US, EAC, NSF61 NSF61 gilt nur für die Standardbaureihe DME 375 und DME 940 (ohne federbelastete Ventile). Die Zertifizierung basiert auf einer Dosiermenge, die eine Natriumhydroxid-Konzentration von nicht mehr als 200 mg/l in Trinkwasser ergibt.
  • Seite 10 4. Aufstellung 4.1 Sicherheitshinweise • Flüssigkeit steht unter Druck und kann gefährlich sein. • Bei der Arbeit mit Chemikalien sind die örtlichen Sicherheitsvorschriften und -bestimmungen zu beachten (z. B. Schutzkleidung tragen). • Bevor mit der Arbeit an der Dosierpumpe und dem System begonnen wird, muss die Stromversorgung der Pumpe unterbrochen werden, um sicherzustellen, dass sie nicht versehentlich eingeschaltet werden kann.
  • Seite 11 4.4 Montagebeispiel 4.5 Elektrischer Anschluss Die Zeichnung zeigt ein Montagebeispiel. GEFAHR Die DME-Pumpe kann auf viele verschiedene Arten Stromschlag installiert werden. Die folgende Skizze zeigt ein Beispiel Tod oder schwere Körperverletzungen mit seitlich angeordnetem Bedienfeld. Der Behälter ist ‐ Wird die Umwälzpumpe an eine Elektroinstallation ein Grundfos Chemikalienbehälter mit einer Grundfos...
  • Seite 12 Kabel A: Eingang für Analogsignal, Impulssignal und Membranleckage Nummer/Farbe 1/braun 2/weiß 3/blau 4/schwarz 5/grau Funktion Analog (-) 4-20-mA-Signal (-) 4-20-mA-Signal Impuls Potentialfrei Potentialfrei Impuls Masse Nummer/Farbe 2/schwarz 3/braun 4/blau Membranleckage Masse Grundfos Membranleckagesensor, Produktnummer 96534443. Kabel B: Alarmrelaisausgang Nummer/Farbe 1/braun 2/weiß 3/blau Funktion Alarmrelais Common Schließer Öffner...
  • Seite 13 Kabel C: Eingang für Dosierstopp und Dosierüberwachung bzw. Dosierausgang Nummer/Farbe 1/braun 2/weiß 3/blau 4/schwarz 5/grau Funktion Dosierstopp (Eingang) Masse Dosierstopp (Eingang) Potentialfrei Potentialfrei Dosierüberwachung Potentialfrei Potentialfrei Dosierüberwachung Masse Offener Kollektor Dosierausgang (Pumpe läuft) Masse (NPN) Offener Kollektor (NPN) kann für ein Relais oder eine Lampe benutzt werden. 1.
  • Seite 14 5. Funktionen Weitere Informationen 5.2 Ein-/Ausschalten der Pumpe 5.1 Schaltschrank 5.3 Auffüllen und Entlüften der Pumpe 5.4 Füllstandskontrolle 5.5 Membranleckage-Sensor 5.7 Feldbus-Kommunikation 5.8 Menü 5.11 Impuls 5.12 Analog 5.2 Ein-/Ausschalten der Pumpe Die Pumpe kann auf zwei verschiedene Arten ein-/ausgeschaltet werden: • lokal am Bedienfeld der Pumpe • durch einen externen Ein/Aus-Schalter Siehe Abschnitt 100% „Verbindungsübersicht“.
  • Seite 15 Mehr Impulse als Dosiermen- MAX. FÖRDERSTROM Keine Motordrehung erkannt ORIGO Anschluss an Niveausensoren erforderlich. Siehe Abschnitt „Leermeldung (Alarm)“. Anschluss eines Dosierwächters und Aktivierung der Dosier-Überwachungsfunktion erforderlich. Bitte wenden Sie sich an ein Grundfos Servicecenter. Alarme können zurückgesetzt werden, wenn die Fehler behoben wurden.
  • Seite 16 Die Pumpe unternimmt 10 Startversuche, bevor sie dauerhaft in die Betriebsart AUS wechselt. Weitere Informationen 5.22 Leermeldung (Alarm) 5.7 Feldbus-Kommunikation Die Pumpe kann für Feldbus-Anwendungen (Profibus) konfiguriert werden. Neben der herkömmlichen Betriebsanleitung werden Profibus-Pumpen zusätzlich mit einer speziellen Profibus- Betriebsanleitung ausgeliefert. 5.8 Menü...
  • Seite 17 FLOW" wird im Display angezeigt. wechselt automatisch zwischen den Maßeinheiten. Einstellbereich: 5.12 Analog DME 60: 75 ml/h – 60 l/h Die Pumpe regelt die Dosiermenge in Abhängigkeit vom DME 150: 200 ml/h – 150 l/h eingehenden externen Analogsignal. Die Dosiermenge ist DME 375: 500 ml/h –...
  • Seite 18 Dosiermenge pro Charge NX-Wert in Minuten festlegen Einstellbereich: Weitere Informationen DME 60: 6,25 ml/Charge – 120 l/Charge 5.16 Begrenzung der Dosierleistung DME 150: 15,6 ml/Charge – 300 l/Charge DME 375: 39,1 ml/Charge – 750 l/Charge DME 940: 97,9 ml/Charge – 1880 l/Charge Es können nur Werte gewählt werden, die vollständigen...
  • Seite 19 5.14 Charge Der Einstellbereich ist der gleiche wie für Timer, siehe Abschnitt „Timer“. Die Pumpe dosiert die eingestellte Menge in Chargen mit der maximalen Leistung oder der eingestellten maximalen Leistung, siehe Abschnitt „Leistungsbegrenzung“. Die Dosierung wird durch einen externen Kontakt ausgelöst. Erhält die Pumpe neue Impulse, bevor die vorherige Chargendosierung durchgeführt ist, werden diese Impulse ignoriert.
  • Seite 20 5.16 Begrenzung der Dosierleistung Mit dieser Funktion können Sie die maximale Pumpenleistung (MAX. DOSIERMENGE) reduzieren. Dies beeinflusst die Funktionen, bei denen die Pumpe normalerweise mit maximaler Dosiermenge arbeitet. Unter normalen Betriebsbedingungen kann die Pumpe keine höhere Dosiermenge liefern als im Display angezeigt wird. Dies 100% gilt nicht für die Schaltfläche „Maximale Dosiermenge“, siehe...
  • Seite 21 5.18 Zurücksetzen Wenn „DEFAULT“ aktiviert wird, kehrt die Pumpe zu den Werkseinstellungen zurück. Hinweis: Die Kalibrierung wird ebenfalls auf die Standardeinstellung zurückgesetzt. Daher ist eine neue Kalibrierung erforderlich, wenn die Funktion „DEFAULT“ verwendet wurde. Die Standardeinstellungen sind die Werkseinstellungen der Standardpumpen. Im Menü „SETUP“ die Option „DEFAULT“ auswählen. Standardeinstellungen: Betriebsart: Manuell...
  • Seite 22 5.20 Sprache Der Displaytext kann in einer der folgenden Sprachen angezeigt werden: • English • Deutsch • Französisch • Italienisch • Spanisch • Portugiesisch • Niederländisch • Schwedisch • Finnisch • Dänisch • Tschechisch • Slowakisch • Polnisch • Russisch Pos.
  • Seite 23 5.21 Eingangskonfiguration Die Abbildung zeigt alle möglichen Einstellungen. Die Eingänge für Füllstand, Dosierung stoppen und Membranleckage können von der Funktion NO (Schließer) auf NC (Öffner) umgestellt werden. Bei einer Änderung müssen die Eingänge im Normalbetrieb kurzgeschlossen werden. Der Dosierüberwachungseingang kann von „AUS“...
  • Seite 24 Pos. Beschreibung Display Betrieb 5.24 Dosierüberwachung Die Pumpe verfügt über einen Dosierüberwachungseingang (siehe Abschnitt „Verbindungsübersicht“). Die Pumpe kann mit einem Dosierwächter ausgestattet werden, der ineffektive Dosierhübe erkennt. Der Dosierwächter dient zur Überwachung der Dosierung von Flüssigkeiten, bei denen die Gefahr besteht, dass es zu Luftansammlungen im Dosierkopf kommt.
  • Seite 25 Bei Versuchen, die Pumpe im gesperrten Zustand zu betreiben, erscheint im Display 2 Sekunden lang „LOCKED“ und anschließend „0000“. Es muss ein Code eingegeben werden. Wird innerhalb von 10 Sekunden nicht mit der Codeeingabe begonnen, erscheint das Display Betrieb ohne Änderungen. Bei Eingabe eines falschen Codes erscheint im Display 2 Sekunden lang „LOCKED“, gefolgt von „0000“.
  • Seite 26 6. Inbetriebnahme Schritt Maßnahme Vor der Inbetriebnahme sind die Schrauben am Dosierkopf nachzuziehen: Vor Inbetriebnahme einmal und erneut nach 2 bis 5 Betriebsstunden, Dosierkopfschrau- ben mit Drehmomentschlüssel über Kreuz auf 5,5 Nm (+0,5/-0 Nm) anziehen. Schläuche/Rohrleitungen anschließen: Schließen Sie die Saug- und Dosierrohre/-rohrleitungen an die Pumpe an. Schließen Sie bei Bedarf einen Schlauch an das Entlüftungsventil an und führen Sie den Schlauch zum Tank.
  • Seite 27 7. Kalibrierung Es ist wichtig, dass die Pumpe nach der Installation kalibriert wird, um sicherzustellen, dass der korrekte Wert (ml/h oder l/h) im Display angezeigt wird. Die Kalibrierung kann auf zwei verschiedene Arten durchgeführt werden: • Direkte Kalibrierung. Die Dosiermenge von 100 Hüben wird direkt gemessen. Siehe der Abschnitt „Direkte Kalibrierung“. •...
  • Seite 28 1. Den Dosierkopf und die Saugschlauchleitungen auffüllen. 2. Die Pumpe abschalten. Die grüne LED blinkt. 3. Ein Messglas mit Dosierflüssigkeit füllen, Q DME 60: ca. 1,5 l DME 150: ca. 2,5 l DME 375: ca. 6 l DME 940: ca. 14 l 4.
  • Seite 29 Ventile regelmäßig auf Verschleiß kontrolliert werden. Bei Bedarf verschlissene Teile gegen Originalersatzteile aus geeignetem Zur Wartung ausschließlich Ersatzteile und Zubehör von Grundfos Material austauschen. verwenden. Grundfos übernimmt keine Haftung für Schäden, die Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Servicepartner.
  • Seite 30 Wenn Dosierflüssigkeit ins Pumpengehäuse gelangt ist, oder wenn 8.4.1 Dosierflüssigkeit im Pumpengehäuse die Sicherheitsmembran beschädigt oder verschlissen ist: • Schicken Sie die Pumpe zur Reparatur an Grundfos, entsprechend den Anweisungen in Abschnitt „Reparaturen“). • Falls eine Reparatur ökonomisch nicht sinnvoll ist, entsorgen Sie die Pumpe unter Beachtung der Informationen im Abschnitt „Entsorgung des Produkts“.
  • Seite 31 9.3 Flüssigkeit tritt aus der Ablauföffnung aus Sollten die oben genannten Anforderungen nicht erfüllt sein, behält Ursache Abhilfe sich Grundfos vor, die Annahme der Pumpe zu verweigern. Die Lieferkosten trägt der Absender. Die Dosiermembran ist • Die Pumpe unverzüglich von gebrochen.
  • Seite 32 Dieses Produkt sowie Teile davon müssen umweltgerecht entsorgt werden. 1. Nutzen Sie die öffentlichen oder privaten Entsorgungsbetriebe. 2. Ist dies nicht möglich, wenden Sie sich an die nächste Grundfos-Niederlassung oder ‑Reparaturwerkstatt. Das Symbol mit einer durchgestriche- nen Mülltonne weist darauf hin, dass das jeweilige Produkt vom Haushalts- müll getrennt entsorgt werden muss.
  • Seite 33 Anhang A A.1. Dimensions 4 x Ø 7 DME 60 DME 150 DME 375 DME 940 A = [mm] B = [mm] C = [mm] D = [mm] E = [mm] F = [mm] G = [mm] H = [mm]...
  • Seite 34 Unit 1, Ground floor, Siu Wai industrial Turkey www.ba.grundfos.com Centre GRUNDFOS Pumps NZ Ltd. GRUNDFOS POMPA San. ve Tic. Ltd. Sti. E-mail: grundfos@bih.net.ba 29-33 Wing Hong Street & 68 King Lam 17 Beatrice Tinsley Crescent Gebze Organize Sanayi Bölgesi Street, Cheung Sha Wan...
  • Seite 35 99301274 11.2025 ECM: 1433389 www.grundfos.com...

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