sen. An Eichscheibe die Werte in Grad ablesen, bei
welchem einer von vier Funken erzeugt wird.
Den Unterdruck zügig vermehren und nach je
27,2 gPa (20 mm Q5) die Anzahl Grad der Zündvorei-
lung in bezug auf Anfangswert anmerken. Die arhal-
tene Charakteristik mit der Charakteristik in Bild
7-22 vergleichen,
Die Charakteristik des Unterdruckreglers re-
gulieren mit seiner Verlagerung in bezug auf Ver-
teilergehäuse oder mit Wahl von Stellscheiben zwi-
schen Feder und Verschlußschraube des Unterdruck-
reglers.
Achtgeben auf genaue Rückführung der losen
Unterbrecherplatte in die Ausgangeposition nach
Beseitigung des Unterdrucks.
Zündspule B117-A
Eine fehlerfreie Zündspule (Bild 7-23) soll
folgenden Anforderungen entsprechen:
- Ohmwiderstand der Primärwicklung soll bei
20°C 3,07-3,5ftund der der Sekundärwicklung 5400-
9200.52 betragen;
- bei Prüfung der Isolation gegen Masse soll
die Zündspule Wechselspannung 1500 V und 50 Hz aus-
halten, die im Lauf von 3 min zwischen einem Ende
der Primärwicklung und Gehäuse zugeleitet wird,
ohne äntladungen hervorzurufen;
- der Isolationswiderstand gegen Masse soll
über oder gleich 50 Mstsein.
Zündkerzen
An Motor VAZ-2106-70 werden Zündkerzen A1T1B
oder FU14-225/24 angewendet.
Werden Unterbrechungen in der Zündung beson-
ders in einem oder in mehreren Zylindern bemerkt,
so sind die Zündkerzen auf ihren Zustand zu prüfen,
Vor dem Untersuchen Zündkerzen mit Rußansatz
oder Verunreinigung an einer speziellen Einrichtung
mit Sandstrahl reinigen und mit Druckluft abblasen,
Ist der Rußansatz gelb-braun, so braucht er
nicht entfernt zu werden, denn er erscheint an einem
fehlerfreien Motor und stört das Funktionieren der
Zündanlage nicht.
Nach dem Reinigen den Elektrodenabstand nach-
sehen und richtigstellen, Gibt es am Isolator Ab-
spaltungen und Risse oder ist die Anschweißung der
Seitenelektrode schadhaft, so ist die Zündkerze zu
ersetzen.
Den Elektrodenabstand der Zündkerze (0,5-0,6 mm)
mit einem runden Fühldraht aus dem mit dem Wagen mit-
gelieferten Werkzeugsatz prüfen. Mit einer Flach-
lehre darf der Abstand nicht geprüft werden, denn
dabei wird die Vertiefung an der Seitenelektrode
nicht berücksichtigt, welche sich bei Betätigung
der Kerze bildet. Den Abstand nur mit Umbiegen der
Seitenelektrode regulieren. Die Mittelelektrode
nicht umbiegen, weil dies einen Bruch des kerami-
schen Isolators verursachen kann.
Prüfung auf Dichtheit. Zündkerze in entspre-
chenden Sitz an Stand eindrehen und. dann in der
244
Bild 7-23. Zündspule B11T-A:
1 - Isolator; 2 - Gehäuse; 3 - Isolier-
papier der Wicklungen; 4 - Primärwick-
lung; 5 - Sekundärwicklung; 6 - Anschluß-
klemme des Primärwicklungsendes; 7 -
Kontaktschraube; 8 - Mittelkleme; 9 -
Deckel; 10 - Klemme "+B"; 11 - Kontakt-
feder; 12 - Befestigungsklammer; 13 -
äußerer Magnetleiter; 14 - Kern
Kammer des Standes den Druck 2 MPa (20 kp/cm°) er-
zeugen.
Auf die Zündkerze aus einer Ölkanne mehrer
Tropfen Öl oder Petroleum tropfen; ist die Dicht-
heit verletzt, so treten Blasen gewöhnlich zwischen
Isolator und Metallgehäuse auf.
Elektrische Prüfung. Elektrodenabetand der
Zündkerze bis 0,6 mm einregulieren, diese in Sitz
an Stand eindrehen und mit Kraftmeßschlüssel mit
Anziehdrehmoment 32-40 Nm (3,2-4,0 kpm) anziehen,
dabei Dichtheit des Stutzens an Sitz mit elasti-
scher Zwischenlage sichern. Elektrodenabstand der
Funkenstrecke auf 12 mm einstellen, was der Span-
nung 18 kV entspricht, und dann mit Pumpe den Druck
0,6 MPa (6 kp/cm?) erzeugen.
Hochspannungskabelschuh an Zündkerze anbrin-
gen und auf Knopf des Umschalters drücken. Dabei
kann im Okular des Standes folgendes sichtbar sein: