4.6. Alarmlinien
Alarmlinien 1 bis 3
Die Alarmzentrale verfügt über 3 voneinander unabhängige Differential-Alarmlinien (Linien
1 bis 3), die sowohl direkt als auch verzögert auszulösen sind.
Bei dem der Alarmanlage zugrunde liegenden Funktionsprinzip wird der Strom, der durch
die jeweilige Meldergruppe (Alarmlinie) fließt, ständig überwacht. Der Strom ergibt sich
durch den Gesamtwiderstand der Alarmlinie, der 10 kΩ betragen soll.
Die max. zulässige Abweichung des Gesamtwiderstands beträgt ±40 %, so dass eine
Alarmauslösung erfolgt, wenn der Gesamtschleifenwiderstand <6 kΩ oder >14 kΩ
wird.
Die Alarmschleifen 1 bis 3 stehen an folgenden Anschlussklemmen zur Verfügung:
Alarmlinie 1
KL 1
Alarmlinie 2
KL 2
Alarmlinie 3
KL 3
- Schließen Sie die Alarmkontakt entsprechend den folgenden Anschlussbeispielen an
KL1 bis KL3 an. Der Alarmkontakt muss potentialfrei sein.
Hinweis!
An den Alarmlinien können nahezu beliebig viele Alarmsensoren angeschlossen werden,
die wahlweise mit einem Öffner (NC) oder einem Schließer (NO) als Alarmkontakt (siehe
Anschlussbeispiele) ausgestattet sind.
Der Gesamt-Schleifenwiderstand muss bei der AZ4-2 immer 10 kΩ betragen, wobei die
Widerstände innerhalb der Schleife auch aufgeteilt werden dürfen (z. B. 10x 1 kΩ).
Nicht benötigte Alarmschleifen sind immer mit einem 10-kΩ-Abschlusswiderstand zu
beschalten:
Anschlussbeispiele:
1. Grundsätzliche Anschlussmöglichkeiten der Alarmsensoren an die Meldelinien:
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