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7 Erste Inbetriebnahme

Es darf keine Armatur betrieben werden, deren zugelassener Druck- und Temperaturbe-
reich für die Betriebsbedingungen nicht ausreicht – siehe Abschnitt 1 <Bestimmungsgemä-
ße Verwendung> und Kennzeichnungen an der Armatur. Für eine Anwendung außerhalb
dieses Bereiches ist der Hersteller MANKENBERG zu befragen.
Lebens-
gefahr
Missachtung dieser Vorschrift kann Gefahr für Leib und Leben bedeuten und Schä-
den im Rohrleitungssystem verursachen.
Die Armatur wird mit entspannter Feder geliefert – werksseitig ist also kein definierter Ansprechdruck
einjustiert. Das Ventil muss bei der ersten Inbetriebnahme auf die Anlagenparameter justiert werden.
Dafür ist die Stellschraube am Pilotventil zu spannen: Drehen im Uhrzeigersinn (bei Sicht auf die Stell-
schraube) bewirkt
am Druckminderventil:
am Überströmventil:
Der mittels der Stellschraube einzustellende Sollwert ist vom Betreiber des Systems vorzugeben und
muss mit Hilfe eines anlagenseitig vorhandenen Manometers (oder einer anderen Drucküberwachung-
seinrichtung) abgeglichen werden.
Bei Sicht auf die Stellschraube:
Stellschraube (durch Drehen gegen Uhrzeigersinn) niemals ganz herausschrauben.
Stellschraube (beim Drehen im Uhrzeigersinn) nicht in maximal gespannter Stellung
Achtung
blockieren.
Zu Beginn oder kurz nach der ersten Inbetriebnahme soll – wenn vorhanden – das Sieb
oder der Filtereinsatz eines Schmutzfängers/Filters gereinigt werden, um ein Verstopfen
des Schmutzfängers / Filters zu vermeiden.
Gefahr
Nach der ersten Inbetriebnahme:
Dichtheit von verschraubten Gehäuseteilen überprüfen, ggf. nachdichten.
Wenn erforderlich, Anzugsmomente bei MANKENBERG erfragen.
Achtung
Entsprechende Hinweise im Abschnitt 10 <Hilfe bei Störungen> beachten.
Um beim Anfahren das Befüllen und Entleeren des Steuer- und Regelraums zu beschleunigen, sind die
Drosseln D1, D2 und D3 ganz zu öffnen. Zum Entlüften des Druckminderventils Entlüftungsschraube
am Drosselblock leicht lösen, nicht herausschrauben! Entlüftungsschraube wieder anziehen, wenn kei-
ne Luft mehr austritt.
Die Drosseln D1, D2 und D3 sind zum Anpassen des Regelventils an die Betriebsverhältnisse des
Systems.
Grundeinstellung (im Werk durchgeführt):
- Steuerdrossel D1 ca. 1 Umdrehung geöffnet
- Dämpfungsdrossel D2, D3 ca. 2 Umdrehungen geöffnet
Drosseln nie ganz schliessen!
Achtung
Der Hinterdruck steigt.
Der Vordruck steigt.
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© 2020 MANKENBERG GmbH

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