• Der Korrosionsschutz der Armatur muss den Bedingungen vor Ort angepasst sein.
• Ein Druckregelventil mit einer frei liegenden Feder muss so installiert werden, dass es keine
Quetschgefahr für das Bedienungspersonal darstellt:
Nur Ventile mit offen liegender Feder:
Es muss vor Ort sicher gestellt sein, dass durch passenden Einbau (z.B. nicht frei zugäng-
lich) oder durch entsprechende Schutzvorrichtung und/oder durch deutlich sichtbaren
Warnhinweis nach den Vorschriften der EN 292 (früher UVV) ein wirksamer Schutz vor
Einklemmen an einer offen liegenden Feder des Druckregelventils gewährleistet ist.
Quetsch-
Im Bedarfsfall hilft MANKENBERG bei der Auswahl eines passenden Typs mit geschlosse-
gefahr
ner Federhaube.
Bei Missachtung dieser Vorschrift: Quetschgefahr für das Bedienungspersonal
• Vor Einbau eines Druckregelventils ist sicherzustellen, dass der Rohrleitungsabschnitt dem Einbau-
schema entspricht, das im jeweiligen MANKENBERG-Datenblatt beschrieben ist. Insbesondere soll-
te ein Sicherheitsventil installiert und ein passender Schmutzfänger vorgeschaltet sein.
Bei einigen Baureihen muss bauseits eine Steuerleitung zwischen Druckregelventil und
Rohrleitung verlegt werden – dies ist im o.g. Einbauschema beschrieben.
Beachten Sie:
- Nur Steuerleitungen aus Metall verwenden, nicht aus Kunststoff!
- Abstand Druckminderventil/Anschluss Steuerleitungen an die Rohrleitung
1 x DN vor dem Ventil und G10x DN hinter dem Ventil
- Abstand Überströmventil/Anschluss Steuerleitungen an die Rohrleitung
Hinweis
K 5x DN vor und hinter dem Ventil
- Abstand Vakuumregelventil/Anschluss Steuerleitung je nach Bauart wie Druckminderventil
DM oder ein Überströmventil UV
- Bei Medium Dampf Steuerleitung schräg mit Gefälle zum Ventil hin verlegen, siehe
(Katalog-)Abschnitt <Know How Druckminderventile>.
- Die Steuerleitung soll dem Anschluss an der Armatur entsprechen.
- Zum Vermeiden von Schwingungen sind einstellbare Drosseln im Drosselblock integriert.
• Das Druckregelventil soll erst bei der ersten Inbetriebnahme durch Einstellung der Stellschraube am
Federmodul auf die Betriebsbedingungen justiert werden – siehe Abschnitt 7 <Erste Inbetriebnah-
me>.
Es ist aber vor Einbau sicherzustellen, dass im Einbauzustand genügend Platz für den passenden
Steck- oder Maulschlüssel oberhalb/unterhalb der Stellschraube vorhanden ist.
Druckregelventile sollen grundsätzlich in waagerechte Leitungen so eingebaut werden,
dass das Pilotventil nach oben zeigt
wichtiger
Hinweis
5.3 Schritte beim Einbau
• Armaturen sollten erst auf der Baustelle endgültig ausgepackt und vor der Montage auf Beschädi-
gungen untersucht werden. Beschädigte Armaturen dürfen nicht eingebaut werden.
•
Es ist sicherzustellen, dass die Abdeckungen an allen Armaturenstutzen vor Einbau entfernt wurden.
•
Die Armatur ist danach auf Sauberkeit zu prüfen. Innenteile müssen frei von Flüssigkeit (z.B. Kon-
denswasser) sein: Falls erforderlich, Anschlussstutzen vor Einbau mit sauberer Druckluft ausblasen.
•
Art und Abmessungen der Leitungs- oder Behälteranschlüsse müssen zu der einzubauenden Arma-
tur passen und mit den Anschlussflächen der Armatur fluchten und planparallel dazu sein.
•
Ist die Armatur am Gehäuse mit einem Pfeil gekennzeichnet, muss der Durchfluss im Rohrabschnitt
mit der gekennzeichneten Durchflussrichtung übereinstimmen.
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