Abbildung 6-3: Betrieb mit einer IP-Adresse und NAT
Dieses Prinzip bietet den zusätzlichen Vorteil einer mit der Firewall vergleichbaren Schutzfunktion,
da die internen LAN-Adressen im Internet auf Grund der umgesetzten Verbindung nicht verfügbar
sind. Alle eingehenden Anfragen werden durch den Router gefiltert. Dieser Filtervorgang kann
Eindringlinge davon abhalten, einen ernsthaften Angriff auf Ihr System zu starten. Bei Verwendung
der Port-Weiterleitung hingegen können Sie einen PC (z. B. einen Web-Server) im lokalen Netzwerk
für externe Benutzer zugänglich machen.
MAC-Adressen und Adressenauflösungsprotokoll
Eine IP-Adresse allein ist für die Übertragung von einem LAN-Gerät zu einem anderen noch nicht
ausreichend. Für die Übertragung von Daten zwischen LAN-Geräten muss die IP-Adresse des
Zielgeräts in die MAC-Adresse (Media Access Control) konvertiert werden. Jedes Gerät in einem
Ethernet-Netzwerk besitzt eine MAC-Adresse, bei der es sich um eine 48-Bit-Zahl handelt, die
jedem Gerät durch den jeweiligen Hersteller zugewiesen wird. Das Verfahren, das die IP-Adresse
mit einer MAC-Adresse verknüpft, wird als Adressenauflösung bezeichnet. Das Internet-Protokoll
verwendet das Address Resolution Protocol (ARP, Adressenauflösungsprotokoll) für die Auflösung
von MAC-Adressen.
Netzwerke, Routing, Firewalls: Grundlagen
Referenzhandbuch für den Web Safe Router, Modell RP614 v2
Private IP-Adressen, durch
Benutzer zugewiesen
IP-Adressen, durch
ISP zugewiesen
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