Die zweite Schreibweise lässt sich leichter merken und in den Computer eingeben.
Daneben sind die 32 Bit der Adresse in zwei Bereiche unterteilt. Der erste Teil der Adresse
bezeichnet das Netzwerk, der zweite Teil den Host-Knoten oder die Host-Station im Netzwerk.
Die Position des Trennpunkts kann je nach Adressbereich und Anwendung variieren.
Für IP-Adressen sind fünf Standardklassen festgelegt. Diese Adressklassen verwenden
unterschiedliche Methoden zur Bestimmung des Netzwerk- und des Host-Teils der Adresse und
ermöglichen damit die Präsenz unterschiedlichen Anzahlen von Hosts in einem Netzwerk. Jeder
Adresstyp beginnt mit einem eindeutigen Bit-Muster, anhand dessen die TCP/IP-Software die
Adressklasse erkennt. Nach Bestimmung der Adressklasse ist die Software in der Lage, auch den
Host-Teil der Adresse zu bestimmen. Die nachfolgende Abbildung zeigt die drei wichtigsten
Adressklassen sowie für jeden Adresstyp den Netzwerk- und den Host-Teil der Adresse.
Klasse A
Netzwerk
Klasse B
Netzwerk
Klasse C
Abbildung 6-1: Die drei wichtigsten Adressklassen
Die fünf Adressklassen lauten:
•
Klasse A
Bei Adressen der Klasse A kann ein Netzwerk bis zu 16.777.214 Hosts enthalten. Dabei ist die
Netzwerknummer durch acht Bits und die Knotennummer durch 24 Bits dargestellt. Adressen
der Klasse A gehören zu folgendem Bereich:
1.x.x.x bis 126.x.x.x.
•
Klasse B
Bei Adressen der Klasse B kann ein Netzwerk bis zu 65.354 Hosts enthalten.
Die Netzwerknummer und die Knotennummer sind dabei jeweils durch 16 Bits dargestellt.
Adressen der Klasse B gehören zu folgendem Bereich:
128.1.x.x bis 191.254.x.x.
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