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Mennekes AMTRON Charge Control Anwendungsbeispiele
Mennekes AMTRON Charge Control Anwendungsbeispiele

Mennekes AMTRON Charge Control Anwendungsbeispiele

Für lokale vernetzung, anschluss und lastmanagement
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Anwendungsbeispiele für lokale
Vernetzung, Anschluss und
Lastmanagement für die
Ladestationen AMTRON® Charge
Control
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Charge Control
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Mennekes AMTRON Charge Control

  • Seite 1 Anwendungsbeispiele für lokale Vernetzung, Anschluss und Lastmanagement für die Ladestationen AMTRON® Charge Control AMEDIO AMTRON® Professional+ Professional+ Switch / Router AMEDIO AMTRON® Professional+* Charge Control...
  • Seite 2 Bester Service, beste Preise Ihr Online-Fachhändler für: • Kostenlose und individuelle Beratung • TOP Bewertungen • Hochwertige Produkte • Exzelenter Kundenservice • Kostenloser und schneller Versand • Über 20 Jahre Erfahrung E-Mail: info@unidomo.de Tel.: 04621 - 30 60 89 0 www.unidomo.de uniDomo GmbH &...
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Zu diesem Dokument..........................2 Zielgruppen................................. 2 Ladestation konfigurieren ........................3 Anschlüsse auf der ECU ............................3 Verbindung zur ECU einrichten..........................3 2.2.1 Über USB ..................................3 2.2.2 Über Ethernet ................................4 2.2.3 Über das Netzwerk ..............................4 2.2.4 Einrichtungsdatenblatt ............................. 5 Aufbau der Weboberfläche ............................
  • Seite 5: Zu Diesem Dokument

    Dieses Dokument ist für folgende Produktvariante(n) gültig: n AMTRON® Charge Control Beachten Sie alle zusätzlichen Dokumente, insbesondere die Betriebs- und Installationsan- leitung, von Ihrem jeweiligen Produkt. Copyright ©2021 MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG Zielgruppen Dieses Dokument beinhaltet ausschließlich Informationen für die Elektrofachkraft. Elektrofachkraft Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kennt- nis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Tätigkeiten beurteilen und mögliche Gefahren...
  • Seite 6: Ladestation Konfigurieren

    Ladestation konfigurieren Anschlüsse auf der ECU Abb. 1: Anschlüsse auf der ECU Pos. Verwendung Anschluss Konfiguration des Produkts Micro-USB Verbindung zur ECU einrichten Ist das Produkt mit einem Endgerät (z. B. PC, Laptop) verbunden, kann das Produkt konfiguriert und Status- informationen abgerufen werden. Die Konfiguration erfolgt über eine Weboberfläche in einem aktuellen In- ternet-Browser.
  • Seite 7: Über Ethernet

    Falls der Treiber unter dem Betriebssystem Windows nicht automatisch installiert wird: u Navigieren zu „Systemsteuerung“ > „Gerätemanager“ > „sonstige Geräte“. u Rechtsklick auf „RNDIS/Ethernet Gadget“ > „Treibersoftware aktualisieren“ > „auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ > „aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“ > „Netzwerkadapter“ > „Microsoft Corporation“ > „NDIS-kompati- bles Remotegerät“.
  • Seite 8: Einrichtungsdatenblatt

    u Internet-Browser am Endgerät öffnen. Unter http://IP-Adresse ist die Weboberfläche erreichbar. Beispiel: n IP-Adresse: 192.168.0.70 n Die Weboberfläche ist erreichbar unter: http://192.168.0.70 u Passwort eingeben. 1 „2.2.4 Einrichtungsdatenblatt“ [  5] Durch Eingabe der jeweiligen IP-Adresse im Internet-Browser kann jedes Produkt im Netz- werk über das Endgerät konfiguriert werden.
  • Seite 9: Aufbau Der Weboberfläche

    Aufbau der Weboberfläche Abb. 3: Aufbau Weboberfläche bei Firmware Version 5.12.3 (Beispiel) Menü Parameter Anmerkung / Information * Einstellung / Status Schaltfläche zum Auswählen der Sprache Schaltfläche zum Zurücksetzen und Speichern der geänderten Einstellungen und zum Neustart des Produkts * Die Anmerkungen / Informationen (3) enthalten viele wichtige Informationen, die Hilfestel- lungen zum jeweiligen Parameter und zur Konfiguration geben.
  • Seite 10 Bester Service, beste Preise Ihr Online-Fachhändler für: • Kostenlose und individuelle Beratung • TOP Bewertungen • Hochwertige Produkte • Exzelenter Kundenservice • Kostenloser und schneller Versand • Über 20 Jahre Erfahrung E-Mail: info@unidomo.de Tel.: 04621 - 30 60 89 0 www.unidomo.de uniDomo GmbH &...
  • Seite 11: Statusinformationen Einsehen

    2.3.2 Statusinformationen einsehen Abb. 4: Menü „Dashboard“ Im Menü „Dashboard“ werden Statusinformationen des Produkts angezeigt, z. B. n Aktueller Zustand n Störungsmeldungen n Ladevorgänge n IP-Adresse (Parameter „Schnittstellen“) n … n Vorgenommene Konfigurationen n Lastmanagement n Anbindung eines externen Energiezählers n …...
  • Seite 12: Netzwerk Einrichten

    Netzwerk einrichten Das Produkt ist mit allen Ladestationen mit ECU (AMEDIO, AMTRON® Professional, AMTRON® Charge Con- trol) vernetzbar. Grundsätzlich sind die ECUs mit unterschiedlichen Firmware Versionen (für die Anbindung mehrere Ladepunkte an ein Backend-System oder für Lastmanagement) miteinander kom- patibel. Eine Ausnahme ist die folgende Firmware Version: n Die 4.52 ist mit höheren Firmware Versionen nicht kompatibel.
  • Seite 13: Netzwerk Mit Dynamischen Ip-Adressen (Dhcp) Einrichten

    Netzwerk mit dynamischen IP-Adressen (DHCP) einrichten 3.1.1 ECU als DHCP-Server bei einer Vernetzung über einen Switch Die ECU als DHCP-Server zu verwenden und die Ladestationen über einen Switch zu ver- netzen, ist die einfachste Möglichkeit ein Netzwerk einzurichten. Sind die Ladepunkte über einen Switch miteinander verbunden, kann die Konfiguration der Ladepunkte für die Netzwerkkommunikation erfolgen.
  • Seite 14: Router Als Dhcp-Server

    Abb. 7: Weboberfläche des DHCP-Servers zur Konfiguration von dynamischen IP-Adressen u Folgende Parameter in der Weboberfläche des DHCP-Servers einstellen: Parameter Einstellung Weboberfläche - LS1 / DHCP-Server Netzwerkeinstellungen anzeigen u „Anzeigen“ auswählen. Modus der Ethernet-Konfiguration u „DHCP-Server“ auswählen. u Auf die Schaltfläche „Save“ klicken, um die Einstellung(en) zu speichern. u DHCP-Clients wieder einschalten bzw.
  • Seite 15 DHCP-Client DHCP-Client Router / DHCP-Server DHCP-Client DHCP-Client Abb. 8: Router als DHCP-Server Einstellungen in den Weboberflächen von jeder vernetzten Ladestationen u In der Weboberfläche von jeder vernetzten Ladestation zu dem Menü „Netzwerk“ > „LAN“ navigieren. Abb. 9: Weboberfläche von jeder vernetzten Ladestation zur Konfiguration von dynamischen IP-Adressen Erforderliche Einstellungen in der Weboberfläche Parameter LS1 / DHCP-Client...
  • Seite 16: Netzwerk Mit Statischen Ip-Adressen Einrichten

    Die Ladestationen sind nun vernetzt. Durch Eingabe der jeweiligen IP-Adresse im Internet-Browser kann je- de ECU im Netzwerk über das Endgerät konfiguriert werden. Ist die IP-Adresse des Produkts nicht bekannt (z. B. aufgrund einer dynamischen IP-Adress- vergabe durch einen DHCP-Server), kann die IP-Adresse entweder über einen Netzwerk Scan (als freies Tool auf dem Endgerät installieren) oder über die Weboberfläche des Rou- ters / Switches bestimmt werden.
  • Seite 17: Über Den Usb-Anschluss Von Jeder Ladestation

    3.2.1 Über den USB-Anschluss von jeder Ladestation u In der Weboberfläche von jeder vernetzten Ladestation zu dem Menü „Netzwerk“ > „LAN“ navigieren. Abb. 11: Weboberfläche von allen vernetzten Ladestationen zur Konfiguration von statischen IP-Adressen u Folgende Parameter in der Weboberfläche von jeder vernetzten Ladestation einstellen: Parameter Einstellung Weboberfläche Netzwerkeinstellungen anzeigen...
  • Seite 18 u Alle Ladestationen spannungsfrei schalten oder vom Ethernet-Switch trennen. u Die erste Ladestation einschalten bzw. mit dem Ethernet-Switch verbinden. u In der Weboberfläche zu dem Menü „Netzwerk“ > „LAN“ navigieren. Abb. 12: Weboberfläche zur Konfiguration von statischen IP-Adressen u Folgende Parameter in der Weboberfläche einstellen: Parameter Einstellung Weboberfläche Netzwerkeinstellungen anzeigen...
  • Seite 19: Produkt In Einen Bestehenden Ladepunktverbund Einbinden

    Produkt in einen bestehenden Ladepunktverbund einbinden Folgende Reihenfolge zum Einbinden des Produkts in einen bestehenden Ladepunktverbund beachten: 1. Produkt installieren und vernetzen. 2. Produkt über die Weboberfläche im Ladepunktverbund einbinden. 3. Firmware von allen vernetzten Produkten aktualisieren. Grundsätzlich sind die ECUs mit unterschiedlichen Firmware Versionen (für die Anbindung mehrere Ladepunkte an ein Backend-System oder für Lastmanagement) miteinander kom- patibel.
  • Seite 20: Betrieb Von Lokalem Und Dynamischem Lastmanagement (Dlm)

    Betrieb von lokalem und dynamischem Lastmanagement (DLM) Beim Lastmanagement geht es in erster Linie darum, dass möglichst viele Fahrzeuge gleichzeitig laden können, ohne dabei die Energieversorgung zu überlasten. Die zur Verfügung stehende Energie soll opti- mal auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt werden. Die Fahrzeuge sollen dabei mit dem jeweils höchst möglichen Ladestrom geladen werden.
  • Seite 21 DLM-Satellite DLM-Master Switch / Router DLM-Satellite DLM-Satellite Abb. 13: DLM-Master - DLM-Satellites n Das Lastmanagement verteilt den max. verfügbaren Netzanschlussstrom auf die angeschlossenen Fahrzeuge. n Das Lastmanagement reagiert abhängig aller internen phasengenauen Messungen. n Es werden alle aktuellen Ladeströme in „Echtzeit“ berücksichtigt. n Das Lastmanagement regelt die angeschlossenen Fahrzeuge im gesamten Ladepunktverbund gleich- berechtigt.
  • Seite 22: Use Case: Parkplatz Mit Mehreren Ladepunkten

    Im Folgenden werden die unterschiedlichen Möglichkeiten (Use Cases) des Lastmanagements und die hierfür notwendige Konfiguration beschrieben. Use case: Parkplatz mit mehreren Ladepunkten Einsatzbereich: Aus Kostengründen kann es bei der Installation sinnvoll sein, die Versorgungsleitung nicht auf die volle Ka- pazität des Ladepunktverbunds (alle Ladestationen an einer Versorgungsleitung) auszulegen, sondern die- se zu begrenzen.
  • Seite 23: Use Case: Parkplatz Mit Mehrere Ladestationen Und Gemeinsamen Netzanschluss

    Parameter Einstellung Weboberfläche LP1 / DLM-Master LP2 / LP3 / LP4 / DLM-Satellite Ladeeinrichtungs Unterverteilungsstrom- begrenzung (L1/L2/L3) [A] Betreiber Unterverteilungsstrombegren- zung (L1/L2/L3) [A] Use case: Parkplatz mit mehrere Ladestationen und gemeinsamen Netzanschluss Einsatzbereiche: n Aus Kostengründen kann es bei der Installation sinnvoll sein, die Versorgungsleitung nicht auf die volle Kapazität aller Ladestationen an jeweils einer Versorgungsleitung auszulegen, sondern diese zu be- grenzen.
  • Seite 24 Hauptsicherung für den Ladepunktverbund mit der Netzwerk-ID = 1 / Ladeeinrichtungs Unterver- teilungsstrombegrenzung Hauptsicherung für den Ladepunktverbund mit der Netzwerk-ID = 0 / Ladeeinrichtungs Unterver- teilungsstrombegrenzung Leitungsschutzschalter für den jeweiligen Ladepunkt Netzwerk-ID = 1 (grün markiert) Netzwerk-ID = 0 (orange markiert) Einstellungen in den Weboberflächen von jeder vernetzten Ladestationen u In der Weboberfläche von jeder vernetzten Ladestation zu dem Menü...
  • Seite 25: Use Case: Berücksichtigung Dynamischer Messwerte Eines Externen Energiezählers (Standalone Anwendung Mit Einem Ladepunkt Und Master-Satellite Anwendung Mit Mehreren Ladestationen Und Gemeinsamen Netzanschluss)

    u Auf die Schaltfläche „Save“ klicken, um die Einstellung(en) zu speichern. ü Das Lastmanagement sorgt nun dafür, dass die Außenleiterströme in der Versorgungsleitung auf den jeweiligen Stromwert begrenzt sind. Beispiel Einstellungen in der Weboberfläche - DLM Netzwerk-ID: 0 Parameter LP3 / DLM-Master LP4 / DLM-Satellite Dynamisches Lastmanagement - DLM DLM-Master (mit internem...
  • Seite 26: Option 1: Energiezähler Misst Nur Externe Verbraucher

    Ziel für das Lastmanagement: Sicherstellung von Stromversorgung und Betriebssicherheit eines Verbunds von Ladepunkten. Einsatzbereich: Um eine Überlast am Gebäudeanschluss mit einem oder mehreren Ladepunkten zu verhindern (Blackout- schutz), ist es notwendig, die aktuellen Stromwerte aus dem Gebäudeanschluss mit einem zusätzlichen ex- ternen Energiezähler zu erfassen.
  • Seite 27 Anschluss Beispiel: Einfamilienhaus (Standalone) DLM-Master Abb. 17: Energiezähler misst nur externen Verbraucher: Anschluss Beispiel bei einem Einfamilienhaus (Standalone) Netz Hauptsicherung F1 / Ladeeinrichtungs Unterverteilungsstrombegrenzung Hauptenergiezähler M1 Leitungsschutzschalter für den LP1 Sicherung F2 Energiezähler M2 Switch / Router...
  • Seite 28 Anschluss Beispiel: Mehrfamilienhaus (Master-Satellite) DLM-Master Abb. 18: Energiezähler misst nur externe Verbraucher: Anschluss Beispiel bei einem Mehrfamilienhaus (Master-Satellite) Netz Hauptsicherung F1 / Ladeeinrichtungs Unterverteilungsstrombegrenzung Hauptenergiezähler M1 Leitungsschutzschalter für die LP2, LP3, … Leitungsschutzschalter für den LP1 Sicherung F2 Energiezähler M2 Switch / Router Einstellungen in der Weboberfläche des DLM-Masters u In der Weboberfläche von dem DLM-Master zu dem Menü...
  • Seite 29 Abb. 19: Weboberfläche des DLM-Masters zur Konfiguration von Lastmanagement u Folgende Parameter in der Weboberfläche des DLM-Masters einstellen: Parameter Einstellung Dynamisches Lastmanagement - u „DLM-Master (mit internem DLM-Slave)“ auswählen. DLM Master/Slave Ladeeinrichtungs Untervertei- Netzanschlussstrom, der für Lastmanagement maximal zur Verfügung lungsstrombegrenzung (L1/L2/L3) steht.
  • Seite 30 Parameter Einstellung Konfiguration Externer Zähler Einstellung, welcher Energiezähler verwendet wurde. IP-Adresse des externen Zählers IP-Adresse des Energiezählers. Portnummer des externen Zäh- Port-Nummer des Energiezählers. lers Netzanschlussstrombegrenzung Stromobergrenze für Lastmanagement (Nennstrom der Hauptsiche- (L1/L2/L3) [A] rung am Gebäudeanschluss). Die externen Verbraucher, die von dem Energiezähler erfasst werden, müssen hier ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Seite 31: Option 2: Energiezähler Misst Externe Verbraucher Und Ladestationen (Gesamtverbrauch)

    4.3.2 Option 2: Energiezähler misst externe Verbraucher und Ladestationen (Gesamtverbrauch) Der DLM-Master fragt in regelmäßigen Abständen den aktuellen Verbrauch, den der Energiezähler M2 misst, ab. Der DLM-Master regelt die einzelnen Ladeströme der Ladepunkte so nach, dass der Messwert des Energiezählers M2 den eingestellten Wert „Netzanschlussstrombegrenzung (L1/L2/L3) [A]“ nicht über- schreitet.
  • Seite 32 Anschluss Beispiel: Mehrfamilienhaus (Master-Satellite) DLM-Master Abb. 21: Energiezähler misst den Gesamtverbrauch: Anschluss Beispiel bei einem Mehrfamilienhaus (Mas- ter-Satellite) Netz Hauptsicherung F1 / Ladeeinrichtungs Unterverteilungsstrombegrenzung Hauptenergiezähler M1 Energiezähler M2 Leitungsschutzschalter für die LP2, LP3, … Leitungsschutzschalter für den LP1 Sicherung F2 Switch / Router Einstellungen in der Weboberfläche des DLM-Masters u In der Weboberfläche von dem DLM-Master zu dem Menü...
  • Seite 33 Abb. 22: Weboberfläche des DLM-Masters zur Konfiguration von Lastmanagement u Folgende Parameter in der Weboberfläche des DLM-Masters einstellen: Parameter Einstellung Dynamisches Lastmanagement - u „DLM-Master (mit internem DLM-Slave)“ auswählen. DLM Master/Slave Ladeeinrichtungs Untervertei- Netzanschlussstrom, der für Lastmanagement maximal zur Verfügung lungsstrombegrenzung (L1/L2/L3) steht.
  • Seite 34 Parameter Einstellung Konfiguration Externer Zähler Einstellung, welcher Energiezähler verwendet wurde. IP-Adresse des externen Zählers IP-Adresse des Energiezählers. Portnummer des externen Zäh- Port-Nummer des Energiezählers. lers Netzanschlussstrombegrenzung Stromobergrenze für Lastmanagement (Nennstrom der Hauptsiche- (L1/L2/L3) [A] rung am Gebäudeanschluss). Die externen Verbraucher, die von dem Energiezähler erfasst werden, müssen hier ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Seite 35: Use Case: Schnittstelle (Modbus Tcp Server) Für Energiemanagementsysteme (Ems) Aktivieren

    „An“ auswählen. Modbus TCP Server Basis-Portnummer TCP Portnummer, auf die der Modbus TCP-Socket Verbindungen akzeptiert. Modbus TCP Server Registersatz u „MENNEKES“ auswählen. Erlaube Modbus TCP Server Starten/Stoppen der u „An“ auswählen. Transaktion Erlaube UID über Modbus TCP Server zu übertra-...
  • Seite 36 Der digitale Eingang des Energiezählers kann als Downgrade-Eingang zur Stromreduzierung für einen La- depunkt oder einen Ladepunktverbund verwendet werden. Zur Ansteuerung des digitalen Eingangs gibt es zwei Möglichkeiten: n über ein externes 12 V DC oder 24 V DC Steuersignal n über ein Koppelrelais und einer zusätzlichen Spannungsversorgung Ansteuerung über ein externes 12 V DC oder 24 V DC Steuersignal Das Steuersignal kann beispielsweise von einem externen Lastabwurfrelais oder einer externen Zeitschalt- uhr erzeugt werden.
  • Seite 37 Im Menü „Dashboard“ > „DLM Status“ unter „Betreiber Unterverteilungsstrombegrenzung (L1/L2/L3) [A]“ kann überprüft werden, ob die Stromobergrenze reduziert wird, sobald der digitale Eingang angesteuert wird. Konfiguration des digitalen Eingangs am Energiezähler Siemens 7KM2200 (TCP) Um die erforderliche Einstellung „HT/NT“ auszuwählen, werden die Tasten F1, F2, F3 und F4 am Energie- zähler benötigt.
  • Seite 38: Schieflastvermeidung

    Schieflastvermeidung Unter Schieflast versteht man die ungleichmäßige Belastung der Außenleiter eines Dreiphasenwechsel- stromnetzes. Um Schieflast zu vermeiden, muss die Last gleichmäßig auf die drei Außenleiter aufgeteilt werden. In Deutschland ist gemäß den Technischen Anschlussbedingungen der Netzbetreiber (TAB) am Netzanschlusspunkt eine Asymmetrie auf bis zu 20 A begrenzt. Über die Weboberfläche kann eine Schief- last der Ladestation vermieden werden.
  • Seite 39 Parameter Einstellung Weboberfläche Dynamisches Lastmana- Stellt die Funktion des Ladepunkts in einem DLM-Netzwerk für das Lastmana- gement - DLM Master/ gement ein. Der Ladepunkt, der die Einstellung „DLM-Master (mit internem Slave DLM-Slave)“ bekommt, ist der DLM-Master. Der Ladepunkt, die die Einstellung „DLM-Slave (Master-Auto-Discovery)“...
  • Seite 40: Glossar

    Glossar Begriff Erklärung DLM-Netzwerk / DLM- Dynamisches Lastmanagement Master / DLM-Satellite Durch Lastmanagement werden die Ladeströme aller Ladepunkte, die sich in bzw. DLM-Slave (Benen- einem DLM-Netzwerk befinden, reduziert, sobald die Summe aller Ladeströme nung in der Weboberflä- die einstellbare Stromobergrenze für Lastmanagement überschreitet. Lastma- che) nagement kann in einem DLM-Netzwerk oder bei alleinstehenden Ladepunk- ten betrieben werden.
  • Seite 41 MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG Aloys-Mennekes-Str. 1 57399 KIRCHHUNDEM GERMANY Phone: +49 2723 41-1 info@MENNEKES.de www.chargeupyourday.com...

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