Überblick ......................11 Aufbau des Produkts ................... 13 Installation ......................14 5.1. Mechanische Befestigung ......................14 5.2. Berechnung des Sicherheitsabstands einer BWS, die an das MSC-System angeschlossen ist ....15 5.3. Elektrische Anschlüsse ........................16 5.3.1. Hinweise in Bezug auf Anschlusskabel ................16 5.3.2.
Seite 4
9.1.10.2. Ressourcenzuordnung ..................93 9.1.10.3. Bericht drucken ....................93 9.1.10.4. Anschließen an MSC ....................96 9.1.10.5. Einblenden der Parameter des angeschlossenen Masters ........96 9.1.10.6. Senden der Konfiguration an das MSC System ............96 9.1.10.7. Herunterladen einer Konfigurationsdatei (Projekts) vom Basismodul......97 9.1.10.8. Konfigurationsprotokoll ..................97 9.1.10.9. Systemaufbau .....................98 9.1.10.10.
Seite 5
T FLIP FLOP (max. Anzahl = 16 mit MSC-CB) ............163 9.4.2.3. SR FLIP FLOP ....................164 9.4.2.4. Manueller Restart (USER RESTART MANUAL) (max. Anzahl = 16 mit MSC-CB, max. Anzahl = 32 mit MSC-CB-S einschließlich anderer NEUSTART-Operatoren) ....164 9.4.2.5. Überwachter Restart (USER RESTART MONITORED) (max. Anzahl = 16 mit MSC-CB, max.
Lesen Sie immer alle Dokumente durch, um einen vollständigen Überblick für die sichere Instal- lation, Inbetriebnahme und Bedienung des Geräts zu bekommen. Die Dokumente können unter www.euchner.de heruntergeladen werden. Geben Sie hierzu die Dok. Nr. in die Suche ein. 1.5. Haftungsausschluss und Gewährleistung Wenn die o.
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 1.6. Hinweise zu Cybersecurity EUCHNER-Komponenten und -Systeme dürfen nicht in öffentliche Netze integriert werden. EUCHNER-Komponenten sind nur für den Einsatz in privaten Netzen vorgesehen. Für einen Remote-Zugriff nutzen Sie ein VPN. 1.7. Hinweise zur Datenverordnung (EU Data Act) Dieses Produkt erzeugt im Betrieb Daten, die dem Benutzer gemäß...
2.2. Wichtige Sicherheitshinweise WARNUNG Ì MSC erreicht die folgenden Sicherheitsniveaus: SIL 3, Maximum SIL 3, PL e, Kat. 4, Typ 4 gemäß den einschlägigen Normen. Jedoch sind die endgültigen Sicherheitseinstufungen SIL und PL der Anwendung von der Anzahl der Sicherheitskomponenten, ihren Parametern und den hergestellten Anschlüssen abhängig, die sich aus der Risikoanalyse ergeben.
Wahrscheinlichkeit gefährlicher Ausfälle pro Stunde (Probability of Dangerous Failure per Hour) Safety Integrity Level (nach EN IEC 61508) Maximum SIL Safety Integrity Level Claim Limit (nach EN IEC 62061:2021) Software 2.4. Angewandte Normen MSC erfüllt die folgenden europäischen Richtlinien: Ì 2006/42/EG „Maschinenrichtlinie“ Ì 2014/30/EU „EMV-Richtlinie“...
5-Wege-Bus (proprietärer Bus von EUCHNER), der sich auf der Rückseite jedes Moduls befindet. Mit den MSC Erweiterungsmodulen FI8, FI16 und FM4 kann die Anzahl der Eingänge im System erhöht werden, sodass mehr externe Geräte angeschlossen werden können. FM4 stellt ferner 8 Ausgänge des Typs OUT_TEST zur Verfügung.
Seite 12
All dies erfolgt über eine einfache und intuitive grafische Benutzeroberfläche. Die Konfiguration am PC wird über eine USB-Verbindung an das Basismodul MSC-CB oder MSC-CB-S gesendet. Die Datei wird in MSC-CB/MSC-CB-S abgelegt und kann auch auf der proprietären M-A1 Speicherkarte (Zubehör) gespeichert werden.
Der Lieferumfang der Erweiterungsmodule umfasst: Ì Sicherheitsinformation Ì Rückseitiger MSCB Steckverbinder Wichtig! Für die Installation eines Erweiterungsmoduls wird der mitgelieferte MSCB Steckverbinder sowie ein weiterer MSCB Steckverbinder für den Anschluss an MSC-CB/MSC-CB-S benötigt. Dieser kann separat als Zubehör bestellt werden. 2121331-09-07/25 (Originalbetriebsanleitung)
2. Erweiterungsstecker gem. Anzahl zu installierender Module verbinden. 3. Erweiterungssteckerreihe auf DIN-Schiene befestigen. Von oben nach unten einhaken. 4. MSC-Modul an der DIN-Schiene befestigen. Von oben nach unten einhaken. Modul andrücken bis es spürbar einrastet. 5. Entfernung des Moduls durch Herunterziehen des Sperrhakens auf der Rückseite.
5.2. Berechnung des Sicherheitsabstands einer BWS, die an das MSC-System angeschlos- sen ist Sämtliche berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen, die an MSC angeschlossen sind, müssen in einem Abstand ange- ordnet werden, der mindestens dem Mindestsicherheitsabstand S entspricht, sodass die Gefahrenstelle erst nach Stoppen der gefährlichen Bewegung der Maschine erreicht werden kann.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3. Elektrische Anschlüsse Die Module des MSC-Systems sind mit steckbaren Anschlussklemmen für die elektrischen Anschlüsse versehen. Jedes Modul kann 8, 16 oder 24 Anschlüsse aufweisen. Die Anschlussklemmen sind als Schraubklemmen ausgeführt und können als Zubehörsets bestellt werden.
1) Hinweis zum Geltungsbereich der UL-Zulassung: Die Geräte wurden gemäß den Anforderungen von UL508 und CSA/ C22.2 no. 14 (Schutz gegen elektrischen Schlag und Feuer) geprüft. Die Anschlüsse für jedes Modul des MSC-Systems sind in den nachfolgenden Tabellen aufgeführt: 5.3.2.1.
OSSD Ausgänge geteilt. Um den Meldeausgang verwenden zu können, muss der entsprechende OSSD Ausgang mit automatischem Neustart ohne externe Rückführkreisüberwachung verwendet werden. Um den STATUS1 Ausgang (Klemme 7) zu verwenden, muss im EUCHNER Safety Designer beim OSSD1 der automatische Neustart ohne Rückführkreisüberwachung eingestellt werden.
M-A1-Speicherkarte gespeichert und dann von dort auf die zu konfigurierenden Basismodule heruntergeladen werden. HINWEIS Wenn die Datei auf der Speicherkarte nicht mit der Datei in MSC-CB/MSC-CB-S identisch ist, werden die Konfigurationsdaten im MSC-CB/MSC-CB-S überschrieben und somit endgültig gelöscht.
5.3.4.2. Funktion RESTORE (Wiederherstellen) Falls das Modul MSC-CB/MSC-CB-S defekt ist, kann es gegen ein neues Modul ausgetauscht werden. Da die gesamte Konfiguration auf der M-A1 Speicherkarte gespeichert ist, muss diese lediglich in das neue Modul eingesteckt und das MSC System eingeschaltet werden, wodurch die gesicherte Konfiguration sofort geladen wird. Auf diese Weise lassen sich Arbeitsunterbrechungen auf ein Minimum verringern.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.5. Modul FI8FO2 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AKTION 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC OSSD1_A Ausgang PNP Active High...
OSSD Ausgänge geteilt. Um den Meldeausgang verwenden zu können, muss der entsprechende OSSD Ausgang mit automatischem Neustart ohne externe Rückführkreisüberwachung verwendet werden. Um den STATUS1 Ausgang (Klemme 7) zu verwenden, muss im EUCHNER Safety Designer beim OSSD1 der automatische Neustart ohne Rückführkreisüberwachung eingestellt werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.7. Modul FI8 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC INPUT1 Eingang Digitaler Eingang 1 Eingang gemäß...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.9. Modul FI16 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC INPUT1 Eingang Digitaler Eingang 1 Eingang gemäß...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.10. Modul AC-FO4 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC OSSD1_A Ausgang PNP Active High...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.12. Module SPM0 – SPM1 – SPM2 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC NODE_SEL0 Eingang Eingang Knotenauswahl („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) NODE_SEL1 Eingang Spannungsversorgung 0 V DC Spannungsversorgung 24 V DC an PROXI1_24V Ausgang PROXI1 Anschlüsse des 1.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC POWER SUPPLY 5VDC/ 24VDC EXT_0V ENCODER TTLB BROWN 5VDC/24VDC WHITE EXT_0V EXT_0V N.C. N.C. GREEN YELLOW N.C. N.C. GREY PINK POWER SUPPLY POWER SUPPLY 5VDC/ ENCODER HTL 24VDC EXT_0V ENCODER SIN/COS 24VDC EXT_0V BROWN BROWN 24VDC...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.13. Modul AZ-FO4 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC REST_FBK1 Eingang Rückführkreis/Neustart 1 Eingang gemäß EN IEC 61131-2...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.15. Modul O8 SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC Spannungsversorgung 24 V DC 24 V DC STATUS 1-8 Meldeausgänge 1-8...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.17. Modul AH-FO4SO8 SIGNAL BESCHREIBUNG AUSFÜHRUNG 24 V DC Spannungsversorgung 24 V DC Eingang NODE_SEL0 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Knotenauswahl Eingang NODE_SEL1 Eingang („Typ B“ gemäß EN IEC 61131-2) Spannungsversorgung 0 V DC REST_FBK1 Eingang Rückführkreis/Neustart 1 Eingang gemäß EN IEC 61131-2...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.3.19. Beispiel für den Anschluss des MSC-Systems an die Maschinensteuerung Bild 6: Beispiel für den Anschluss des MSC-Systems an die Maschinensteuerung 2121331-09-07/25 (Originalbetriebsanleitung)
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 5.4. Checkliste nach der Installation Mit dem MSC-System können Fehler in den einzelnen Modulen erkannt werden. Um den einwandfreien Betrieb des Systems zu garantieren, sind die folgenden Prüfungen bei Inbetriebnahme und mindestens einmal jährlich durchzuführen: 1. Vollständige System-PRÜFUNG durchführen (siehe „PRÜFEN des Systems“) 2.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 6. Ablaufplan Mechanische Befestigung Elektrische Anschlüsse zwischen den MSC Modulen und externen Sensoren Erstellen des Diagramms NEIN Validierung SW OK? Anschluss über USB an Basismodul Herunterladen des Diagramms in Basismodul NEIN Kon gurationsprüfung (einschl. vollständiger System-PRÜFUNG siehe „Projektüberprüfung“)
7. Signale 7.1. CI1/CI2 Bus-Kommunikation Erweiterungsmodul Das CI-Modul aus der MSC Familie, ermöglicht den Anschluss von Erweiterungsmodulen die sich in größerem Abstand zum MSC Basismodul befinden (< 50 m). Durch die Verwendung eines abgeschirmten Kabels (siehe Bild 9: Technische Daten Kabel) werden zwei CI-Module im ge- wünschten Abstand angeschlossen.
Eingänge einfach auf Logikpegel 0 (0 V DC) eingestellt werden. Ì Bei MSC-CB-S ist das MSC-System immer aktiviert. Ein MASTER_ENABLE ist nicht vorhanden. 7.2.2. NODE_SEL Die Eingänge NODE_SEL0 und NODE_SEL1 (auf den Erweiterungsmodulen) dienen dazu, den Erweiterungsmodulen mit den in Tabelle 17 gezeigten Anschlüssen eine Adresse zuzuweisen:...
Führen Sie bei der Installation und während des Betriebes regelmäßig einen vollständigen Systemtest durch. Ì Stellen Sie mit Hilfe der MSC-Software und den LEDs der Sensoren sicher, dass das Modul in kei- nem Fall Anomalien erkennt. HINWEIS Ì...
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 7.2.4. RESTART_FBK Mit dem Signal RESTART_FBK kann MSC ein Rückführkreis-Signal (External Device Monitoring – EDM) von externen Schützen überwachen und es sind sowohl manuelle, wie auch automatische Startarten programmierbar (siehe Liste der möglichen Anschlüsse in Tabelle 18).
Ì Eines Ausgangs Ì Eines Knotens des Logikdiagramms, das mithilfe des EUCHNER Safety Designers entworfen wurde HINWEIS Bei OUT_STATUS bzw. SYS_STATUS bzw. STATUS handelt es sich um die gleiche Art von Ausgang, die Bezeichnungen sind lediglich je nach Modul unterschiedlich.
Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 μF und die maximale induktive Last beträgt 2 mH. Jeder OSSD-Ausgang kann wie in Tabelle 19 gezeigt konfiguriert werden: Der Ausgang wird entsprechend der durch die Software EUCHNER Safety Designer festgelegten Konfiguration nur dann aktiviert, wenn der Automatisch entsprechende Eingang RESTART_FBK mit 24 V DC beschaltet ist.
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 7.3.3.1. Einkanalige OSSD (MSC-CB-S, FI8FO4S, AH-FO4SO8) Die Module MSC-CB-S, FI8FO4S und AH-FO4SO8 besitzen einkanalige OSSD-Ausgänge statt zweikanalige. Für die Ausgänge stehen drei Einstellmöglichkeiten zur Verfügung (Konfiguration über die Software EUCHNER Safety Designer): Ì 4 einkanalige Ausgänge (1 Sicherheitsausgang pro Kanal mit entsprechenden Eingang RESTART_FBK) Ì...
Das Modul AH-FO4SO8 verfügt über 4 Hochstrom-Sicherheitsausgänge (max. 2 A pro Kanal). Bei Verwendung des Moduls AH-FO4SO8 mit dem Ausgangsstrom von > 5 A muss es durch Zwischenschaltung eines ¨ MSC-Steckverbinders von benachbarten Modulen getrennt werden. HINWEIS Zwei als Einzelausgang konfigurierte OSSD können nicht zu einem zweikanaligen Sicherheitsausgang miteinander verbunden werden.
Die Module AZ-FO4/ AZ-FO4O8 verfügen über Sicherheitsrelais mit zwangsgeführten Kontakten, mit jeweils 1 Schließer- Kontakt und 1 Öffner-Rückführkreis-Kontakt. Die Module AZ-FO4/AZ-FO4O8 beinhalten 4 Sicherheitsrelais. Wichtig! Die möglichen Betriebsarten der mit der Software EUCHNER SAFETY DESIGNER konfigurierbaren Module AZ-FO4/AZ-FO4O8 können dem Abschnitt „Relais [RELAY]“ entnommen werden. Erregerspannung 17 –...
Digitale AUSGÄNGE (Anz./Beschreibung) 2/ programmierbar – PNP Active High OSSD (Anz./Beschreibung) 2 Paare/Halbleitersicherheitsausgänge – PNP Active High 400 mA bei 24 V DC max. Anschluss an MSC-CB und MSC-CB-S Über proprietären 5-Wege-MSCB von EUCHNER 8.1.7. Modul FI8FO4S PFH (EN IEC 61508:2010) 1,32 E-8...
3 W max. Digitale EINGÄNGE (Anz./Beschreibung) 12/ PNP Active High gemäß EN IEC 61131-2 Test AUSGÄNGE (Anz./Beschreibung) 8/ zum Prüfen auf Kurzschlüsse, Überlastzustände Anschluss an MSC-CB und MSC-CB-S Über proprietären 5-Wege-MSCB von EUCHNER 8.1.10. Module AC-FO2 – AC-FO4 Modul AC-FO2...
Ì Max. Anzahl anschließbarer CI-Module = 6 Ì Anschließbare Module Das eventuell im System vorhandene Busmodul kann nur nahe am ersten weiteren CI-Modul oder direkt am MSC-CB angeschlossen werden. Max. Anschlusslänge <50 m (pro Abschnitt) 8.2. Mechanische Abmessungen 99 mm...
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9. Software EUCHNER Safety Designer Mit der Anwendungssoftware „EUCHNER Safety Designer“ (SWSD) kann eine Logik für die an die Steuerung und an die Erweiterungen des MSC-Systems angeschlossenen Sicherheitsbauteile entworfen werden. Das MSC Basismodul und die zugehörigen Erweiterungsmodule überwachen und steuern somit die angeschlossenen Si- cherheitskomponenten.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.4. Allgemeines Wenn EUCHNER Safety Designer korrekt installiert wurde, wird ein Symbol auf dem Desktop erstellt. Zum Starten des Programms auf dieses Symbol doppelklicken. Der nachfolgende Startbildschirm wird angezeigt: Bild 46: EUCHNER Safety Designer Nun kann mit der Erstellung von Projekten begonnen werden.
Seite 81
PROJEKT VALIDIEREN VERBINDUNG ZU MSCB HERSTELLEN VERBINDUNG ZU MSC TRENNEN PROJEKT AN MSC SENDEN VORHANDENES PROJEKT HERUNTERLADEN (von MSC) ÜBERWACHEN E/A – ECHTZEITSTATUS – GRAFIK ÜBERWACHEN E/A – ECHTZEITSTATUS – TEXT PROTOKOLLDATEI HERUNTERLADEN ...
Bild 50: EUCHNER Safety Designer, Projektinformationen Nach dem Öffnen wird das Modul MSC-CB-S angezeigt. Mit dem Dropdown-Menü kann das Basismodul MSC-CB und die Firmware Versionen beider Basismodule ausgewählt werden. Auswahl Mehrfach Arbeitsblatt: Mit diesem Häkchen kann die Aufteilung der Konfiguration auf mehrere Seiten aktiviert werden. In diesem Fall stehen dem Benutzer mehrere Seiten mit fester Größe zur Verfügung, um die Komponenten und Verbindungen zu platzieren.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Bild 51: EUCHNER Safety Designer, Erweiterungsmodul auswählen 9.1.7.1. Seitenkonfiguration/-verwaltung Im Menü Optionen können die Größe des Rastergitters, die Größe der Seite und ihre Ausrichtung konfiguriert werden. Bild 52: EUCHNER Safety Designer, Menü Optionen Die Seiten werden über ein Navigationsmenü oder über die oben befindlichen Registerkarten Seite1 / Seite2 / Seite3 ver- waltet, welche die Namen der aktuell geöffneten Seiten anzeigen.
Dem Benutzer steht ein Kontextmenü zur Verfügung, über das Seiten hinzugefügt oder entfernt, umbenannt oder geschlos- sen werden können. Bild 54: EUCHNER Safety Designer, Seitennavigation Kontextmenü 9.1.7.2. Verwaltung von Slave-Modulen Es ist die Funktion „Konfiguriere Firmware-Versionen der Module“ verfügbar. Wenn ausgewählt, kann der Benutzer die Firmware- Version der einzelnen Slave-Module verwalten, indem er den bekannten Firmware-Wert jedes verfügbaren Moduls eingibt.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.7.4. Konfiguration ändern (Aufbau der verschiedenen Module) Durch Auswahl des Symbols kann die Systemkonfiguration geändert werden. Das Konfigurationsfenster wird erneut angezeigt (Bild 51). 9.1.7.5. Benutzerparameter ändern Durch Auswahl des Symbols können die Projektinformationen geändert werden. Das Fenster zu den Projektinforma- tionen erscheint (Bild 50).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Ì Zähler Ì Timer Ì Muting Ì Verschiedenes 3. Werkzeugfenster „Konfiguration“ Dieses Fenster enthält die Beschreibung des Projektaufbaus. 4. Werkzeugfenster „Visuelle Konfiguration“ Dieses Fenster enthält die grafische Darstellung des Projektaufbaus. In diesem Fenster kann zwischen den I/O jedes Moduls navigiert werden, indem die rechte Maustaste auf dem zu analysie- renden Modul betätigt wird.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.9.1. Verwendung der rechten Maustaste Ì Bei Eingangs-/ Ausgangsblöcken - Kopieren/Einfügen - Löschen - Alle zugewiesenen Anschlüsse löschen - Ausrichtung mit anderen Funktionsblöcken (bei Mehrfachauswahl) - Hilfe - Monitor-Modus: Anzeigen/Ausblenden des Eigenschaftsfensters - Status-Block: Aktivieren/Deaktivieren der logischen Negation am Eingangs-Pin Ì...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.9.2. Mehrere Verbindungen Der Benutzer kann mit dem Befehl „Verbindungen“ im Kontextmenü automatisch mehrere Verbindungslinien hinfügen. Ì Bei Auswahl einer Gruppe von Eingängen und eines Operators: Werden alle ausgewählten Eingänge mit den freien Pins des Operators verbunden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Ì Wenn eine Gruppe von Operatoren/Ausgängen ausgewählt wird: Wird der am weitesten links stehende Operator mit allen verbleibenden Operatoren/Ausgängen verbunden. Bild 61: Eingang: automatische Verbindung mit den Operatoren hergestellt 9.1.9.3. Automatische Nummerierung Fieldbus und Probe Es besteht die Möglichkeit, automatisch die Bits einer ausgewählten Gruppe von Fieldbus oder Probe durch den Befehl „Automatische Nummerierung FieldBus (Probe)“...
Seite 90
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Eingänge/Ausgänge Es besteht die Möglichkeit, automatisch die Anschlüsse einer ausgewählten Gruppe von Eingängen oder Ausgängen durch den Befehl „Automatische Nummerierung Eingänge (Ausgänge)“ im Kontextmenü zu nummerieren. Dieser Befehl bietet eine Liste von Modulen, auf denen die Zuweisung vorgenommen werden kann. Wenn ein Modul nicht über ausreichend freie Pins verfügt oder den ausgewählten Eingangstyp nicht unterstützt, wird es in der Zuweisungsliste...
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.10. Beispiel für ein Projekt Bild 70 zeigt ein Beispiel für ein Projekt, bei dem das Modul MSC-CB nur mit zwei Sicherheitskomponenten (Verriegelung und Not-Halt) verbunden ist. Die Eingänge (1, 2, 3) des Moduls MSC-CB zum Anschließen der Kontakte der Sicherheitskomponenten werden auf der linken Seite gelb hervorgehoben angezeigt.
Ist die Überprüfung erfolgreich, wird dem EINGANG und dem AUSGANG des Diagramms eine laufende Nummer zugeord- net. Anschließend erscheint diese Nummer auch im BERICHT sowie im Monitor von EUCHNER Safety Designer. Erst nach erfolgreicher Validierung kann die Konfiguration übermittelt werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.10.2. Ressourcenzuordnung Die Zuordnung der Ressourcen kann durch Auswahl des Symbols dargestellt werden. In der Ressourcenzuordnung sind alle verwendeten Elemente wie Eingänge, Ausgänge, Status, Feldbuseingänge und -ausgänge dargestellt. Bild 72: EUCHNER Safety Designer, Ressourcenzuordnung 9.1.10.3. Bericht drucken Der Systemaufbau kann zusammen mit den Eigenschaften der einzelnen Blöcke gedruckt werden (Symbol...
Seite 94
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC (Originalbetriebsanleitung) 2121331-09-07/25...
Seite 95
Ì Diese Definition des PL und der anderen zugehörigen Parameter gemäß EN ISO 13849-1 bezieht sich nur auf die Funktionen, die durch EUCHNER Safety Designer im MSC System implementiert wurden, wobei angenommen wird, dass die Konfiguration korrekt vorgenommen wurde. Ì...
Durch Klicken auf das Symbol in der Standard-Symbolleiste wird die gespeicherte Konfiguration nach dem Ausführen des entsprechenden Befehls vom PC an MSC-CB/MSC-CB-S übertragen. In MSC-CB/MSC-CB-S wird das Projekt im internen Speicher und (falls vorhanden) auf der M-A1-Speicherkarte gespeichert (erforderliches Passwort: Stufe 2).
Anschließend sind eine „Projektüberprüfung“ (Seite 92) und ein „Prüfen des Systems“ (Seite 104) durchzuführen. Ì In dieser Phase liest EUCHNER Safety Designer (Version 1.9.0 und höher) die in MSC-CB-S enthal- tene Original-csx-Datei mit den Blöcken, Kommentaren, usw. (wie sie vom Planer erstellt wurden). 9.1.10.8. Konfigurationsprotokoll HINWEIS Ì...
System zurückgesetzt und mit dem übertragenen Projekt neu gestartet. HINWEIS Falls das System nicht aus allen in der Konfiguration vorgesehenen Modulen zusammengesetzt ist, wird diese Nichtübereinstimmung am Modul MSC-CB/MSC-CB-S angezeigt und das Modul wird nicht gestartet (siehe SIGNALE). (Originalbetriebsanleitung) 2121331-09-07/25...
Monitor zu aktivieren (erforderliches Passwort: Stufe 1). Es erscheint ein Pop-up- Fenster (in Echtzeit) mit folgendem Inhalt: Ì Status der Eingänge (wenn das Objekt über zwei oder mehr Eingangsanschlüsse mit MSC verfügt, wird nur der erste im Monitor als aktiv angezeigt; siehe abgebildetes Beispiel) Ì...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.10.13. Monitor (E/A-Echtzeitstatus – Text – Grafik) Auf das Symbol klicken, um den Monitor zu aktivieren/deaktivieren (erforderliches Passwort: Stufe 1). Anhand der Farbe der Verknüpfungen (Bild 80) kann die Diagnose (in Echtzeit) wie folgt abgelesen werden: ROT = AUS Ì...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.10.14. Monitor (E/A mit Diagnostik) Wenn für den E/A eine Diagnose aktiv ist, wird der Zahlencode der Diagnose zusammen mit der beschreibenden Meldung angezeigt. Bild 81: Monitor - Diagnose Eingabe (Grafik) Bild 82: Monitor - Diagnose Eingabe (Text)
HINWEIS Das standardmäßig eingegebene Passwort muss geändert werden, um Manipulation zu vermeiden (Passwort Stufe 2) bzw. damit die im MSC geladene Konfiguration nicht sichtbar ist (Passwort Stufe 1). 9.1.10.17. Passwort Stufe 1 Alle Bediener, welche das MSC-System benutzen, müssen über ein PASSWORT der Stufe 1 verfügen.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.1.10.19. Wartungspasswort MSC-CB-S Während der Verbindung (USB oder Ethernet) wird die Wartungsstufe hinzugefügt. Dieses Passwort ermöglicht alle Vorrechte der Ebene 2, mit Ausnahme der Tatsache, dass die Passwörter und die ¨ Netzwerkparameter nicht geändert werden können.
Nachdem das Projekt überprüft, in das Modul MSC-CB/MSC-CB-S hochgeladen und alle Sicherheitskom- ponenten angeschlossen wurden, muss das System auf ordnungsgemäßen Betrieb geprüft werden. Dies erfolgt, indem eine Statusänderung für jede an MSC angeschlossene Sicherheitskomponente erzwungen wird, um zu überprüfen, ob sich der Status der Ausgänge auch tatsächlich ändert.
Wenn AUSGANG auf Logikpegel „High“ (TRUE) ist, muss das FBK-Signal innerhalb der eingestellten Zeit beim Logikpegel „Low“ (FALSE) liegen und umgekehrt. Andernfalls wechselt der Ausgang OUTPUT zum Low-Pegel (FALSE) und der Fehler wird auf dem Basismodul MSC-CB/MSC- CB-S durch das Blinken der CLEAR-LED für den OSSD im Fehler-Modus signalisiert.
Seite 106
OSSD-Rückführkreis nicht angeschlossen: Wenn ausgewählt, muss der Eingang RESTART_FBK nicht angeschlossen sein. Ansonsten muss der Rückführkreis direkt an 24 V DC angeschlossen oder über die Zwangsöffner zurückgeführt werden Dieser Parameter ist nur auf folgende Module anwendbar: Ì MSC-CB mit Firmware-Version ≥ 4.1 Ì FI8FO2 mit Firmware-Version ≥ 0.11 Ì...
Jeder Ausgang SINGLE_OSSD verfügt über den entsprechenden Eingang RESTART_FBK. Der Eingang RESTART_FBK ¨ erscheint bei OSSD-Ausgängen der Module MSC-CB-S und FI8FO4S nur, wenn der manuelle Reset oder Rückführkreis- überwachung aktiviert ist. Beim Modul AH-FO4SO8 ist der Eingang RESTART_FBK obligatorisch und muss wie im Absatz RESTART_FBK beschrieben beschaltet sein.
Seite 108
Modulare Sicherheitssteuerung MSC Bild 96: Beispiel für ein Projekt: 2 Blöcke mit Einzelausgang + 1 Block mit Doppelausgang Nachstehend sind die möglichen Konfigurationen der Module MSC-CB-S, FI8FO4S, AH-F04S08 (2 oder 4 OSSD) abgebildet: Bild 97: Konfiguration der 2-Kanal-Ausgänge Bild 98: Konfiguration von 4 Ein-Kanal-Ausgängen...
Seite 109
Dieser Parameter gilt nur für das Modul AH-FO4SO8, Firmware-Version > 0.1. Reset-Position: MSC-CB-S (Firmware ≥ 7.0), FI8FO4S (Firmware ≥ 0.3) gestattet die Auswahl der physischen Klemme des Moduls zur Erteilung des Reset-Befehls. Dieselbe Klemme kann auch für verschiedene OSSD-Ausgänge verwendet werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.1.3. Signalausgang (STATUS) Mit dem STATUS-Ausgang kann jeder Punkt im Diagramm überwacht werden, indem dieser mit dem Eingang In verbunden wird. Der Ausgang liefert 24 V DC bei einem Eingang von „1“ (TRUE) bzw. 0 V DC bei einem Eingang von „0“ (FALSE).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.1.5. Relais (RELAY) Bei dem Ausgangsrelais handelt es sich um einen Relaisausgang mit Schließer-Kontakt. Die Relaisausgänge sind geschlossen, wenn der Eingang IN gleich „1“ (TRUE) ist, ansonsten sind die Kontakte geöffnet (FALSE). Parameter Kategorie: Es gibt drei verschiedene Kategorien von Relaisausgängen: Kategorie 1.
Seite 112
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Bild 106: Relaisausgang Kat. 2 Ausgang der Testeinrichtung (OTE - Output Test Equipment) Ì Aktivierung: Dies ist nötig bei Konfigurationen der Kategorie 2 für die Meldung gefährlicher Ausfälle gemäß EN ISO 13849-1: 2006 / DAM1 (in Vorbereitung).
Seite 113
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Kategorie 4. Ausgänge mit zwei Relais der Kategorie 4. Jedes Modul AZ-FO4/ AZ-FO4O8 kann bis zu zwei Ausgänge diesen Typs aufweisen. Bei diesem Ausgang werden die Relais paarweise angesteuert. Eigenschaften: Ì 2 zweikanalige Ausgänge. Ì Zweifache interne Relais werden überwacht.
Seite 114
Signals erkannt wird, wechselt der Ausgang in den Logikpegel „High“ (TRUE). Das Signal Error OUT wird zurückgesetzt, wenn eines der folgenden Ereignisse eintritt: 1. Das Aus- und Wiedereinschalten des Systems. 2. Aktivierung des Operators RESET MSC-CB. Bild 110: Beispiel für RELAY [RELAIS] mit korrektem Bild 111: Beispiel für RELAY [RELAIS] mit fehlerhaftem...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2. Eingangsobjekte 9.2.2.1. Not-Halt (E-STOP) Mit dem Funktionsblock E-STOP kann der Eingangsstaus einer Not-Halt-Vorrichtung überprüft werden. Wenn die Not-Halt-Taste gedrückt wurde, ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE). Bild 112:...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Wichtig! Wenn die manuelle Rückstellung (Reset) aktiviert ist, muss ein fortlaufender Eingang verwendet wer- den. Beispiel: Wenn Input1 und Input2 für den Funktionsblock verwendet werden, muss Input3 für den Reset-Eingang verwendet werden. Testausgänge: Mit dieser Option kann ausgewählt werden, welche Prüfausgangssignale an den Not-Halt-Einrichtung gesendet werden sollen.
Seite 117
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Parameter Eingangstyp: Ì Zweifacher NC – ermöglicht den Anschluss von Komponenten mit zwei Öffner-Kontakten. Ì Zweifacher NC/NO – ermöglicht den Anschluss von Komponenten mit einem Öffner- und einem Schließer-Kontakt. Wichtig! Bei inaktivem Eingang (Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE)) wie folgt anzuschließen: ¨...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.3. Einkanalige Verriegelung (SINGLE INTERLOCK) Durch den Funktionsblock EINKANALIGE VERRIEGELUNG wird der Eingangsstatus einer beweglichen Schutzeinrichtung oder einer Sicherheitstür überprüft. Ist die bewegliche Schutzeinrichtung oder die Schutztür geöffnet, entspricht der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.4. Zuhaltungsüberwachung (LOCK FEEDBACK) Mit dem Funktionsblock ZUHALTUNGSÜBERWACHUNG wird der Zustand der Eingänge einer Zuhaltung für eine bewegliche Schutzeinrichtung oder eine Schutztür überprüft. Wenn die Eingänge melden, dass die Zuhaltung verriegelt ist, entspricht der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.5. Schlüsselschalter (KEY LOCK SWITCH) Mit dem Funktionsblock SCHLÜSSELSCHALTER wird der Eingangsstatus eines manuellen Schlüsselschalters überprüft. Ist der Schlüssel nicht gedreht, entspricht der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE). Bild 121: Schlüsselschalter...
Seite 121
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Wichtig! Wenn die manuelle Rückstellung aktiviert ist, muss ein fortlaufender Eingang verwendet werden, der auf die durch den Funktionsblock belegten Eingänge folgt. Beispiel: Wenn Input1 und Input2 für den Funktionsblock verwendet werden, muss Input3 für den Reset-Eingang verwendet werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.6. BWS (ESPE: optoelektronisches Sicherheits-Lichtgitter bzw. Sicherheits-Laserscanner) Mit dem Funktionsblock BWS wird der Eingangsstatus eines optoelektronischen Sicherheits-Lichtgitters (oder Sicherheits- Laserscanners) überprüft. Wenn der durch das Lichtgitter geschützte Bereich unterbrochen wird (Ausgänge des Lichtgitters FALSE), entspricht der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). Ist der Bereich hingegen frei und die Ausgänge „1“ (TRUE), ist der Ausgang OUTPUT „1“...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Gleichzeitigkeit (ms): Stets aktiv. Mit diesem Wert wird die maximal zulässige Zeit (in ms) zwischen der Schaltung der beiden verschiedenen Signale festgelegt, die vom Sicherheits-Lichtgitter eingehen. Aktivierung Fehlerausgang: Wenn aktiviert, wird ein von dem Funktionsblock erkannter Fehler angezeigt.
Seite 124
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Es gibt zwei Arten von Reset: „Manuell“ und „Überwacht“. Bei Auswahl des manuellen Resets überprüft das System nur den Signalübergang von 0 zu 1. Im Falle des überwachten Resets wird der doppelte Übergang von 0 zu 1 und dann zurück zu 0 überprüft.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.8. BA-WAHL (Betriebsartenwahl (MOD-SEL)) Mit dem Funktionsblock BA-WAHL wird der Status der Eingänge eines Betriebsartenwahlschalters (bis zu 4 Eingänge) über- prüft. Wenn nur einer der Eingänge IN „1“ (TRUE) ist, ist der entsprechende Ausgang OUTPUT ebenfalls „1“ (TRUE). In allen anderen Fällen, d.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.9. Lichtschranke (PHOTOCELL) Mit dem Funktionsblock LICHTSCHRANKE wird der Status der Eingänge einer optoelektronischen Sicherheits-Lichtschranke überprüft. Wenn der Strahl der Lichtschranke abgedeckt ist (Ausgang der Lichtschranke FALSE), ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). Wenn der Strahl hingegen nicht abgedeckt ist (Ausgang der Lichtschranke TRUE), ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE).
Seite 127
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Test beim Start: Wenn aktiviert, wird die Prüfung beim Einschalten der externen Komponente durchgeführt. Diese Prüfung erfolgt durch Abdecken und Freigeben der Sicherheitslichtschranke, um eine vollständige Funktionsprüfung durchzuführen und den Ausgang zu aktivieren. Diese Prüfung ist nur beim Anlauf der Maschine (beim Einschalten des Moduls) erforderlich.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.10. Zweihandsteuerung (TWO-HAND) Mit dem Funktionsblock ZWEIHAND wird der Status der Eingänge eines Zweihand-Steuerschalters überprüft. Wenn beide Drucktaster gleichzeitig (innerhalb von max. 500 ms) gedrückt werden, ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE), wobei dieser Status bis zum Loslassen der Drucktaster anhält. Andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE).
Moduls aus. Wichtig! Dieser Eingang kann nur dem MSC-Basismodul zugeordnet werden. ¨ Er muss verwendet werden, wenn die OSSD -Ausgänge eines MSC-Systems mit den Eingängen eines ¨ nachgeschalteten MSC-Systems oder zusammen mit dem Operator NETWORK verbunden werden. 2121331-09-07/25 (Originalbetriebsanleitung)
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.12. SENSOR Mit dem Funktionsblock SENSOR wird der Eingangsstatus eines Sensors (kein Sicherheitssensor) überprüft. Wenn der Strahl des Sensors abgedeckt ist (Ausgang des Sensors FALSE), ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). Wenn der Strahl hingegen nicht belegt ist und der Ausgang des Sensors „1“ (TRUE), ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE).
Seite 131
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Testausgänge: Mit dieser Option kann ausgewählt werden, welche Prüfausgangssignale an den Sensor gesendet werden sollen. Durch diese zusätzliche Prüfung können Kurzschlüsse zwischen den Leitungen erkannt und behoben werden. Hierzu müssen die Prüfausgangssignale konfiguriert werden (unter den verfügbaren Prüfausgangssignalen).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.13. Schaltmatte (S-MAT) Mit dem Funktionsblock Schaltmatte wird der Eingangsstatus einer Schaltmatte überprüft. Wenn eine Person auf der Fußmat- te steht, ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE), andernfalls, d. h. bei freier Fußmatte, ist der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE).
Seite 133
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Testausgänge: Mit dieser Option kann ausgewählt werden, welche Prüfausgangssignale an die Kontakte der Schaltmatte gesendet werden sollen. Durch diese Prüfung können Kurzschlüsse zwischen den Leitungen erkannt und behoben werden. Hierzu müssen die Prüfausgangssignale konfiguriert werden (unter den verfügbaren Prüfausgangssignalen). Die Prüfsignale sind obligatorisch.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.14. Schalter (SWITCH) Mit dem Funktionsblock SWITCH wird der Eingangsstatus eines Drucktasters oder Schalters (KEIN SICHERHEITSSCHALTER) überprüft. Ist der Drucktaster gedrückt, entspricht der Ausgang OUTPUT „1“ (TRUE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). Bild 141:...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.15. Zustimmtaster (ENABLING SWITCH) Mit dem Funktionsblock ZUSTIMMTASTER wird der Status der Eingänge eines 3-stufigen Zustimmtasters überprüft. Wenn dieser nicht gedrückt (Stellung 1) oder vollständig gedrückt (Stellung 3) wird, ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). In der mittleren Stellung (Stellung 2) entspricht der Ausgang OUTPUT „1“...
Seite 136
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Modus 1 (Gerät mit 2 NO + 1 NC) STELLUNG 1: Zustimmtaster vollständig gelöst STELLUNG 2: Zustimmtaster bis Mittelstellung gedrückt STELLUNG 3: Zustimmtaster vollständig gedrückt Stellung Eingang Tabelle 69: Nur mit 2 Schließer + 1Öffner Modus 2 (Gerät mit 2 NO + 1 NC) STELLUNG 1: Zustimmtaster vollständig gelöst...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.16. Testbares Sicherheitsgerät (TESTABLE SAFETY DEVICE) Mit dem Funktionsblock TESTBARES SICHERHEITSGERÄT wird der Status der Eingänge eines einkanaligen oder zweika- naligen Sicherheitssensors (sowohl Öffner, als auch Schließer) überprüft. Sensortyp und Verhalten sind den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen: Bild 144: Testbares Sicherheitsgerät...
Seite 138
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei jeder Aktivierung des Geräts ein Reset angefordert werden. Ansonsten folgt die Aktivierung des Ausgangs direkt entsprechend den Eingangsbedingungen. Es gibt zwei Arten von Reset: „Manuell“ und „Überwacht“. Bei Auswahl des manuellen Resets überprüft das System nur den Signalübergang von 0 zu 1. Im Falle des überwachten Resets wird der doppelte Übergang von 0 zu 1 und dann zurück zu 0 überprüft.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.17. Halbleiterausgang (SOLID STATE DEVICE) Mit dem Funktionsblock Halbleiterausgang wird der Status der Eingänge überprüft. Liegt an den Eingängen 24 V DC an, schaltet der Ausgang OUTPUT auf „1“ (TRUE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT „0“ (FALSE). Bild 149:...
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.18. RESTART INPUT Das Element kann als digitaler Eingang (neben den 8 auf MSC-CB-S (Firmware ≥ 7.0), FI8FO4S (Firmware ≥ 0.3) verfügbaren) verwendet und an ein beliebiges externes Gerät angeschlossen werden. Die verwendbaren Eingänge beziehen sich auf die RESTART_FBK-Signale von MSC-CB-S (Firmware ≥...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.2.2.20. LL0 – LL1 Mit diesen Elementen kann ein Logikpegel am Eingang einer Komponente eingespeist werden. Logikpegel 0 Logikpegel 1 Bild 153: Logikpegel Wichtig! LL0 und LL1 können nicht für die Deaktivierung der Logikanschlüsse im Programm verwendet werden.
Beispiel für den Funktionsblock Drehzahlregelung mit „Fehlerausgang“ aktiviert und rechts ein grafisches 3-Schwellenwert-Diagramm (Die durchgehende Linie stellt den Schwellenwert dar, während die gestrichelte Linie die angewandte Hysterese darstellt.) HINWEIS Ab der Softwareversion EUCHNER Safety Designer 1.8.0 bieten die Funktionsblöcke zur Drehzahlre- gelung eine grafische Darstellung der konfigurierten Schwellenwerte. (Originalbetriebsanleitung) 2121331-09-07/25...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.3.1. Geschwindigkeitsüberwachung (SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeitsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts. Wenn die gemessene Geschwindigkeit einen voreingestellten Grenzwert überschreitet, schaltet der Ausgang OVER auf „0“ (FALSE). Liegt die Geschwindigkeit unter dem voreingestellten Grenzwert, ist der Ausgang OVER „1“ (TRUE).
Seite 144
Durch Ändern dieses Werts wird die Anzahl der einfügbaren Schwellen Geschwindigkeit 2 von mindestens 1auf höchstens 8 bei MSC-CB (Firmware ≥ 4.0) und Tabelle 76: Einstellungen bis zu 2 Grenzwerte MSC-CE-SPM (Firmware ≥ 2.0) und auf höchstens 4 bei MSC-CB/ MSC-CB-S (Firmware <...
Seite 145
OVER „0“ ist (FALSE). Sollte die gemessene Geschwindigkeit dagegen unter dem eingegebenen Wert liegen, ist der Ausgang OVER des funktionellen Blocks „1“ (TRUE). Bei MSC-CB (Firmware ≥ 4.0), MSC- CB-S (Firmware ≥ 5.1) und MSC-CE-SPM (Firmware ≥ 2.0) kann der Wert mit einer Dezimalstelle eingegeben werden. Bild 163: Geschwindigkeit 1 –...
Seite 146
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Frequenz: Gibt die maximalen errechneten Frequenzwerte fM und fm (verringert um die eingegebene Hysterese) an. Ì Wenn der angezeigte Wert GRÜN ist, ist die berechnete Frequenz im richtigen Bereich. Ì Ist der angezeigte Wert ROT, müssen die in den folgenden Formeln angegebenen Parameter geändert werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.3.2. Geschwindigkeitsbereichsüberwachung (WINDOW SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeitsbereichsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Ausgang WINDOW „1“ (TRUE) ist, wenn sich die gemessene Geschwindigkeit innerhalb eines zuvor festgelegten Geschwindigkeits- bereichs befindet. Bild 165: Geschwindigkeitsbereichsüberwachung Parameter Achstyp: Definiert den Typ der Achse, der vom Gerät überwacht wird.
Seite 148
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Pitch: Sollte die Wahl des Achstyps „Linear“ und des Sensortyps „Drehend“ sein, wird dieses Feld aktiv. Hier wird eingetragen, welche Strecke bei einer Sensorumdrehung zurückgelegt wird. Sin/Cos: deaktiviert die analoge Steuerung: (Nur verfügbar, wenn mindestens ein Sin/Cos-Encoder-Eingang vorhanden ist.) Es ist mög- lich, die analoge Steuerung sin20 + cos20 zu deaktivieren, wodurch eine vereinfachte Überprüfung der Zuverlässigkeit der Encodersignale...
Seite 149
WINDOW „0“ (FALSE) ist. Sollte die gemessene Geschwindigkeit dagegen unter dem eingegebenen Wert liegen, ist der Ausgang WINDOW des Funktionsblocks „1“ (TRUE). Bei MSC-CB (Firmware ≥ 4.0), MSC-CB-S (Firmware ≥ 5.1) und MSC-CE-SPM (Firmware ≥ 2.0) kann der Wert mit einer Dezimalstelle eingegeben werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.3.3. Stillstandsüberwachung (STAND STILL) Der Funktionsblock Stillstandsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Ausgang ZERO „1“ (TRUE) wird, wenn die Geschwindigkeit 0 ist. Ist die Geschwindigkeit nicht 0, wird der Ausgang ZERO „0“ (FALSE). Bild 171: Stillstandüberwachung...
Seite 151
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Sin/Cos: deaktiviert die analoge Steuerung: (Nur verfügbar, wenn mindestens ein Sin/Cos-Encoder-Eingang vorhanden ist.) Es ist mög- lich, die analoge Steuerung sin20 + cos20 zu deaktivieren, wodurch eine vereinfachte Überprüfung der Zuverlässigkeit der Encodersignale möglich ist. Ì...
Seite 152
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Frequenz Stillstand: Gibt die berechneten Werte der maximalen Frequenz fM und fm (verringert um die eingegebene Hys- terese) an. Ì Sollte der angezeigte Wert GRÜN erscheinen, ist die berechnete Frequenz im richtigen Bereich. Ì Sollte der angezeigte Wert ROT erscheinen, müssen die in den folgenden Formeln angegebenen Parameter geändert werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.3.4. Geschwindigkeits- / Stillstandsüberwachung (STAND STILL AND SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeits- / Stillstandsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Aus- gang ZERO „1“ wird, wenn die Geschwindigkeit 0 ist. Außerdem wird der Ausgang Over „0“ (FALSE), wenn die gemessene Geschwindigkeit einen zuvor festgelegten Grenzwert überschreitet.
Seite 154
Durch Ändern dieses Werts wird die Anzahl der einfügbaren Schwellen Geschwindigkeit 2 von mindestens 1auf höchstens 8 bei MSC-CB (Firmware ≥ 4.0) und Tabelle 79: Einstellungen bis zu 2 Grenzwerte MSC-CE-SPM (Firmware ≥ 2.0) und auf höchstens 4 bei MSC-CB/ MSC-CB-S (Firmware <...
Seite 155
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auswahl Näherungsschalter: Gestattet die Auswahl des Näherungssensors zwischen PNP, NPN, Schließer-Kontakt (NO), Öffner-Kontakt (NC), 3- oder 4- Draht. Um ein Performance Level = Pl e zu garantieren, muss ein PNP NO verwendet werden (siehe „Näherungsschaltereingang an Drehzahlüberwachungsmodule SPM“ auf Seite 36).
Seite 156
OVER „0“ ist (FALSE). Sollte die gemessene Geschwindigkeit dagegen unter dem eingegebenen Wert liegen, ist der Ausgang OVER des funktionellen Blocks „1“ (TRUE). Bei MSC-CB (Firmware ≥ 4.0), MSC- CB-S (Firmware ≥ 5.1) und MSC-CE-SPM (Firmware ≥ 2.0) kann der Wert mit einer Dezimalstelle eingegeben werden. Bild 181: Geschwindigkeit 1 –...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.3.5. Geschwindigkeitsvergleich (SPEED EQUALITY CHECK) Der Funktionsblock SPEED EQUALITY CHECK überwacht die eingehen- den Frequenzwerte (Achse1, Achse2) von zwei Gebern und prüft, ob diese eine Abweichung aufweisen. Der Benutzer kann die Auflösungen der beiden Geber, den maximalen Schwellenwert für die Abweichung (in Prozent) und den Schwellenwert-Timeout einstellen.
Eingang, der invertiert werden soll. Anschließend erscheint ein kleiner Kreis an dem invertierten Eingang. Um die Invertierung abzuschalten, einfach erneut auf denselben Eingang klicken. Wichtig! Die maximal zulässige Anzahl der Funktionsblöcke ist 64 mit MSC-CB bzw. 128 mit MSC-CB-S. 9.4.1. Logische Operatoren 9.4.1.1.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.1.4. Der logische Operator OR ergibt einen Ausgang von „1“ (TRUE), wenn mindestens einer der Eingänge „1“ (TRUE) ist. Bild 188: Parameter Anzahl Eingänge: Mit dieser Option werden 2 bis 8 Eingänge eingestellt. 9.4.1.5. Der logische Operator NOR ergibt einen Ausgang von „0“ (FALSE), wenn mindestens einer der Eingänge „1“...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.1.7. XNOR Der logische Operator XNOR ergibt einen Ausgang von „0“ (FALSE), wenn die Anzahl der Eingänge mit „1“ (TRUE) gerade ist oder wenn die Eingänge alle „0“ (FALSE) sind. Bild 191: XNOR Parameter Anzahl Eingänge: Mit dieser Option werden 2 bis 8 Eingänge eingestellt.
Parameter Anzahl Eingänge: Mit dieser Option werden 2 bis 4 Eingänge eingestellt. 9.4.1.10. Digitaler Vergleicher (DIGITAL COMPARATOR) (nur bei MSC-CB-S) Der Operator DIGITAL COMPARATOR kann im binären Format eine Gruppe an Signalen mit einer Konstanten oder mit einer zweiten Gruppe an Signalen vergleichen.
Seite 162
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Operator Beschreibung Der Ausgang OUTPUT ist „1“ (TRUE), wenn der Wert, der sich aus den Eingängen zusammensetzt, gleich der Konstanten ist. Gleichheit (=) Wenn die beiden Werte nicht gleich sind, dann ist der Ausgang OUTPUT = „0“ (FALSE).
Statusänderungen werden entsprechend den Wahrheitstabellen vorgenommen, die für jeden Operator dargestellt werden. 9.4.2.1. D FLIP FLOP (max. Anzahl = 16 mit MSC-CB) Mit dem Operator D FLIP FLOP wird der zuvor eingestellte Status am Ausgang Q entsprechend der folgenden Wahrheitstabelle gespeichert.
Ausgangsstatus speichern: Ist dies ausgewählt, wird der Ausgangsstatus des Flip-Flops im nichtflüchtigen Speicher bei jedem Wechsel gespeichert. Beim Einschalten des MSC-Systems wird der zuletzt gespeicherte Wert wiederhergestellt. Es sind bis zu 8 Flip-Flops mit Speicherung des Ausgangsstatus möglich, die durch ein ‚M‘ unterschieden werden HINWEIS Ì...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.2.5. Überwachter Restart (USER RESTART MONITORED) (max. Anzahl = 16 mit MSC-CB, max. Anzahl = 32 mit MSC-CB-S einschließlich anderer NEUSTART-Operatoren) Mit dem Operator USER RESTART MONITORED wird das Neustartsignal entsprechend der folgenden Wahrheitstabelle gespeichert. Bild 201: Überwachter Restart...
Mit Anfrageausgang: Wenn aktiviert, kann signalisiert werden, dass die Möglichkeit zum Neustarten besteht. Restart Eingang Logik (nur MSC-CB-S): Mit dieser Option kann die Anzahl der verwendetet Neustartlogikeingänge (1 bis 7) eingestellt werden. Wenn 1 ausgewählt ist, dann wird die Logik nicht berücksichtigt.
Mit Anfrageausgang: Wenn aktiviert, kann signalisiert werden, dass die Möglichkeit zum Neustarten besteht. Restart Eingang Logik (nur MSC-CB-S): Mit dieser Option kann die Anzahl der verwendetet Neustartlogikeingänge (1 bis 7) eingestellt werden. Wenn 1 ausgewählt ist, dann wird die Logik nicht berücksichtigt.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.2.8. PRE-RESET (nur MSC-CB-S, max. Anzahl = 32 einschließlich anderer Neustart Operatoren) Der Operator PRE-RESET kann verwendet werden, wenn mehrere Neustarttaster verwendet werden müssen. Beispielsweise kann es die Notwendigkeit haben, dass ein Neustartschalter (Pre-Reset) in der Gefahrenzone (an einem Punkt, in der die komplette Zone einge- sehen werden kann) und ein Neustartschalter (Reset) außerhalb der...
Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.3. Zuhaltungsoperatoren 9.4.3.1. Zuhaltungslogik (GUARD LOCK) (max. Anzahl mit MSC-CB = 4, max. Anzahl mit MSC-CB-S = 8) Mit dem Operator GUARD LOCK wird der Zustand der Zuhaltung einer ELEKTROMECHANISCHEN ZUHALTUNG überwacht. Hierzu wird die Übereinstimmung zwischen dem Zuhaltebefehl und dem Status eines INTERLOCK und eines FEEDBACKS geprüft.
Seite 170
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Eingang GATE: Der Eingang GATE erfasst den Status der Türstellung. Die Stellung der Tür (GATE) wird unter Verwendung geeigneter Kontakte überwacht. Zum Beispiel kann der Status der Tür durch einen Schließerkontakt ausgewertet werden, welcher bei Schließung der Tür aktiv wird, wie im Fall der Abbildung.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Betriebsarten Der Operator GUARD LOCK überprüft die Übereinstimmung zwischen dem Status der Ansteuerung UNLOCK_CMD, der Türstellung (INTERLOCK) über den Eingang GATE und den Status des Elektromagneten über den Eingang LOCK_FBK. Der Hauptausgang OUTPUT, nimmt den Wert „1“ (TRUE) an, wenn die Tür geschlossen und zugehalten ist.
Seite 172
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auf der rechten Seite sind die Parameter des GUARD LOCK-Operators dargestellt. Auf der linken Seite ist ein Beispiel einer Anwendung dargestellt. Es ist zu erkennen, dass das Feedback des Elektromag- Tipp! neten aus zwei Kontakten besteht, einem Öffner- und einem Schließerkontakt. Wird der Elektromagnet mit Strom versorgt, wechseln die beiden Kontakte den Status.
Seite 173
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Betriebsart mit Gate: In diesem Fall darf der Parameter „Tür nicht vorhanden“ nicht ausgewählt sein. Der Eingang Gate muss notwendigerweise an ein Eingangsfunktions- block des Typs INTERLOCK angeschlossen sein, welches den Status der Tür erfasst. Der Eingang LOCK_FBK muss notwendigerweise an einen Eingangsfunktionsblock des Typs LOCK FEEDBACK angeschlos- sen sein.
Seite 174
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auf der rechten Seite sind die Parameter des GUARD LOCK-Operators dargestellt. Auf der linken Seite ist ein Beispiel einer Anwendung dargestellt. Es ist zu erkennen, dass das Feedback des Elektromag- neten aus zwei Kontakten besteht, einem Öffner- und einem Schließerkontakt. Wird der Elektromagnet Tipp! mit Strom versorgt, wechseln die beiden Kontakte den Status.
Seite 175
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Betriebsart mit Verpflichtung zum Öffnen der Tür: In diesem Fall darf der Parameter „Tür nicht vorhanden“ nicht ausgewählt sein. Stattdessen muss der Parameter „Schutztür zwingend öffnen“ aus- gewählt werden. Der Eingang GATE muss notwendigerweise an ein Signal des Typs INTERLOCK angeschlossen sein, welches den Status der Türstellung erfasst.
Seite 176
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auf der rechten Seite sind die Parameter des GUARD LOCK-Operators dargestellt. Auf der linken Seite ist ein Beispiel einer Anwendung dargestellt. Es ist zu erkennen, dass das Feedback des Elektromag- neten aus zwei Kontakten besteht, einem Öffner- und einem Schließerkontakt. Wird der Elektromagnet Tipp! mit Strom versorgt, wechseln die beiden Kontakte den Status.
Seite 177
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC In der Betriebsart „Verpflichtung Gate öffnen“ zeigt der Operator GUARD LOCK einen Fehler an, wenn er das Öffnen der Tür nach einer Anfrage zur Deaktivierung der Zuhaltung nicht erfasst. Dieses Konzept wird in der Abbildung im Anschluss (siehe Abbildung) hervorgehoben.
Seite 178
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC WARNUNG Wenn die manuelle Rückstellung aktiviert ist, muss ein fortlaufender Eingang verwendet werden, der auf die durch den Funktionsblock belegten Eingängen folgt. Beispiel: Wenn Input1 und Input2 für den Funktionsblock verwendet werden, muss Input3 für Reset- Eingang verwendet werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.4. ZÄHLER-Operatoren Die Operatoren des Typs ZÄHLER gestatten dem Benutzer, ein Signal (TRUE) zu erzeugen, sobald die eingegebene Zählung erreicht wird. 9.4.4.1. Zähler (COUNTER) (max. Anzahl = 16) Der Operator COUNTER ist ein Impulszähler. Es gibt drei Betriebsarten: 1.
Zählerstatus: Wenn ausgewählt, kann über den Ausgang COUNTER der aktuelle Zählerwert an den Block COUNTER COM- PARATOR weitergegeben werden. 9.4.4.2. Vergleich Zählerwert (COUNTER COMPARATOR) (nur MSC-CB-S und MSC-CB ≥ 4.0) Der Operator COUNTER COMPARATOR ermöglicht es den Ausgang Counter des Operators COUNTER mit einem Schwellenwert zu ver- gleichen.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5. TIMER-Operatoren (max. Anzahl = 32 mit MSC-CB, max. Anzahl = 48 mit MSC-CB-S) Mit den Operatoren des Typs TIMER kann ein Signal (TRUE oder FALSE) für eine benutzerdefinierte Zeit erzeugt werden. 9.4.5.1. MONOSTABIL Mit dem Operator MONOSTABIL wird durch die steigende/ fallende Flanke des Eingangs ein Ausgang von „1“...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.2. MONOSTABIL_B Mit diesem Operator wird durch die steigende/fallende Flanke des Eingangs ein Ausgang „1“ (TRUE) erzeugt. Dieser Zustand bleibt während der eingestellten Zeit t erhalten. Parameter Zeit: Die Verzögerung kann auf einen Wert zwischen 10 ms und 1098,3 s eingestellt werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.3. Wischkontakt (PASSING MAKE CONTACT) Der Operator PASSING MAKE CONTACT stellt einen Ausgang zur Ver- fügung, der das am Eingang vorhandene Signal am Ausgang als Puls zur Verfügung stellt. Wenn dieses Signal länger als die eingestellte Zeit „1“...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.4. Verzögerung (DELAY) Der Operator DELAY ermöglicht die Anwendung einer Signalverzöge- rung und schaltet den Ausgang nach der eingestellten Zeit auf „1“ (TRUE), wenn das Signal am Eingang den Status ändert. Parameter Zeit: Die Verzögerung kann auf einen Wert zwischen 10 ms und 1098,3 s eingestellt werden.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.5. Langzeitverzögerung (LONG DELAY) (nur MSC-CB-S und MSC-CB ≥ 4.0) Der Operator LONG DELAY ermöglicht die Anwendung einer Signal- verzögerung bis zu 15 Stunden und schaltet den Ausgang nach der eingestellten Zeit auf „1“ (TRUE), wenn das Signal am Eingang den Status ändert.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.6. Vergleich Timer-Wert (DELAY COMPARATOR) (nur MSC-CB-S und MSC-CB ≥ 4.0) Der Operator DELAY COMPARATOR ermöglicht es den Ausgang Timer der Timer-Operatoren mit einem Schwellenwert zu vergleichen. Ist der Timer-Wert des Timer-Operators kleiner als der Schwellenwert, dann ist der Ausgang „0“...
Ì 60,1 s – 1098,3 s: Schritt 100 ms 9.4.5.8. Langzeitverzögerungsleitung (LONG DELAY LINE) (nur MSC-CB-S und MSC-CB ≥ 4.0) Der Operator ermöglichst die Anwendung einer Signalverzögerung und schaltet den Ausgang bei einem Ausbleiben des Signals auf den Eingang nach einer einstellten Zeit (bis zu 15 Stunden) auf „0“ (FALSE).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.5.9. Takterzeugung (CLOCKING) Mit dem Operator CLOCKING wird ein Taktsignalausgang mit der gewünschten Zeitdauer erzeugt, wenn der Eingang „1“ (TRUE) ist. Beim Clocking stehen bis zu 7 Eingänge für die Ausgangssteuerung des Tastverhältnisses zur Verfügung. Parameter Zeit: Die Verzögerung kann auf einen Wert zwischen 10 ...
In anderen Worten ermöglicht das System, wenn es Material erkennt und dieses von einem eventuellen Bediener unterscheidet (in einer potenziellen Gefahrensituation), vorübergehend die Sicherheitsvorrichtung zu umgehen und so dem Material das Durchqueren des Durchgangs zu gestatten. 9.4.7. MUTING-Operatoren (max. Anzahl = 4 mit MSC-CB, max. Anzahl = 8 mit MSC-CB-S) 9.4.7.1. Gleichzeitiges Muting (MUTING „Con“)
Seite 190
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auswahl LICHTGITTER Eingang Muting Muting Aktiviert Tabelle 83: Zustandstabelle gleichzeitiges Muting bei Auswahl LICHTGITTER Auswahl SENSOR Eingang Muting Muting Aktiviert Tabelle 84: Zustandstabelle gleichzeitiges Muting bei Auswahl SENSOR Muting verlängern: Nur bei „Mutingende = Lichtgitter“: Sollte aktiviert werden, wenn beispielsweise bekannt ist, dass nach Beendigung des Muting Gegenstände über die Palette hinausragen und das Lichtgitter belegen könnten, wodurch...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.7.2. MUTING „L“ Die Aktivierung der Muting-Funktion erfolgt im Anschluss an die Un- terbrechung der Sensoren S1 und S2 (Reihenfolge ist unerheblich) in einem vom Bediener bestimmten Zeitraum zwischen 2 s und 5 s. Der Muting-Status endet nach der Freigabe des Durchgangs.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.7.3. „Sequenzielles“ MUTING Die Aktivierung der Muting-Funktion erfolgt im Anschluss an die se- quenzielle Unterbrechung der Sensoren S1 und S2, gefolgt von den Sensoren S3 und S4 (ohne zeitliche Begrenzung). Läuft die Palette in Gegenrichtung, lautet die korrekte Sequenz: S4, S3, S2, S1.
Seite 193
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Auswahl LICHTGITTER Eingang Muting Muting Aktiviert Tabelle 85: Zustandstabelle sequenzielles Muting bei Auswahl LICHTGITTER Auswahl SENSOR Eingang Muting Muting Aktiviert Tabelle 86: Zustandstabelle sequenzielles Muting bei Auswahl SENSOR Muting verlängern: Nur bei „Mutingende = Lichtgitter“: Sollte aktiviert werden, wenn beispielsweise bekannt ist, dass nach Beendigung des Muting Gegenstände über die Palette hinausragen und das Lichtgitter belegen könnten, wodurch der...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.7.4. MUTING „T“ Die Aktivierung der Muting-Funktion erfolgt im Anschluss an die Un- terbrechung der Sensoren S1 und S2 (Reihenfolge ist unerheblich) in einem vom Bediener bestimmten Zeitraum zwischen 2 s und 5 s. Der Muting-Status endet nach der Freigabe eines der beiden Sensoren.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.4.7.5. MUTING OVERRIDE Die OVERRIDE-Funktion wird erforderlich, wenn die Maschine im An- schluss an fehlerhafte Sequenzen der Muting-Aktivierung stoppt und dabei Material den gefährlichen Durchgang belegt. Dieser Vorgang aktiviert den Ausgang OUTPUT und gestattet so, das Material zu entfernen, das den Durchgang versperrt.
Seite 196
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Zeitüberschreibung (s): Ermöglicht die Einstellung der Zeit von 10 s bis unendlich, innerhalb der die Überbrückungsfunktion beendet werden muss. Auslösen des Override: Ermöglicht die Konfiguration des Starts der Override-Funktion (pulsartig oder zustandsgetriggert). Mit Override-Ausgang: Ermöglicht die Aktivierung eines aktiven Override-Signalausgangs (aktiv, wenn High).
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.5. Sonstige Funktionsblöcke 9.5.1. Serieller Ausgang (SERIAL OUTPUT) (max. Anzahl = 4) Mit dem Operator SERIAL OUTPUT wird der Status von bis zu 8 Sen- soren ausgegeben, wobei die Daten serialisiert werden. Arbeitsprinzip Mit diesem Operator wird der Status aller beschalteten Eingänge auf...
Feedback number: Anzahl der Rückmeldeanschlüsse wählbar (1 – 4). Verzögerungszeit Schütze (ms): Zeitfenster für die Überwachung des externen Feedback-Signals (zum Zustand des Ausgangs). Aktivierung Rücksetzeingang: Wenn aktiviert, kann der Fehler zurückgesetzt werden ohne die MSC neu zu starten. 9.5.3. TERMINATOR Der Operator TERMINATOR kann dazu verwendet wer- den, einen Eingang hinzuzufügen, der im Programm...
Aktivierung Fehlerausgang: Wenn aktiviert, ist das Anliegen des STATUS-Ausgangs Error_OUT möglich. Globale Aktivierung Reset (MSC-CB Firmware ≥ 4.0, MSC-CB-S Firmware ≥ 5.2): Wenn aktiviert, kann das gesamte System mit einer Reset-Taste von einem beliebigen Knoten im Netzwerk neu gestartet werden. Wenn nicht aktiviert, können alle Knoten neu gestartet werden, außer dem Knoten, der den Stopp verursacht hat (dieser Knoten muss mit einem eigenen...
Seite 200
= 11,3 ms + [175,3 ms ∙ (Anzahl Master − 1)] (Master MSC-CB-S) t = 12,7 ms + [232,7 ms ∙ (Anzahl Master − 1)] Das Netzwerk kann nur mit Mastern desselben Typs realisiert werden: nur MSC-CB oder nur MSC-CB-S. ¨ Beispiel Netzwerk mit 4 Knoten:...
Seite 201
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Bedingung 3: Wenn der Eingang IN des Funktionsblocks Netzwerk an einem der 4 Knoten in den Zustand „0“ (FALSE) schaltet, siehe Bild 261 und Bild 262: 1. Der lokale Ausgang geht in den Zustand „0“ (FALSE) über.
Seite 202
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Bild 262: Verwendungsbeispiel für den Funktionsblock NETWORK (Kategorie 4) Anwendungsbeispiel in der Kategorie 2 (EN ISO 13849-1): Bild 263: Datenfluss Netzwerk Netzwerkparameter für die Berechnung des PL Logik Netzwerk Architektur Kat. 2 Master 1 Master 3...
Seite 203
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Anwendungsbeispiel in der Kategorie 4 (EN ISO 13849-1): Bild 264: Datenfluss Netzwerk Netzwerkparameter für die Berechnung des PL Logisches Blockschaltbild einer Sicherheitsfunktion, die das Netzwerk verwendet Architektur Kat. 4 Diagnosedeckungs- Master 1 Master 2 Master 3...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.5.5. Rückstellung (RESET) Dieser Operator erzeugt eine Rückstellung des Systems, wenn an dem entsprechenden Eingang ein OFF-ON-OFF-Übergang mit einer Dauer von weniger als 5 s vorliegt. t < 5 s Bild 266: Reset Bild 265: Resetdauer HINWEIS Ì...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.5.7. Eingang/Ausgang zur internen Rückführung (max. Anzahl = 8, nur MSC-CB-S ≥ 6.0) Mit den Operatoren IntFbk In/Out können logische Schleifen erstellt oder der Ausgang eines Funktionsblocks mit dem Eingang eines anderen Funktionsblocks verbunden werden. Nach einer logischen Zyklusverzögerung des Basismoduls nimmt jedes IntFbk_In den gleichen logischen Wert wie das entsprechende IntFbk_Out an.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.6. Sonderanwendungen 9.6.1. Ausgangsverzögerung bei manueller Betriebsart Falls zwei OSSD-Ausgänge, davon ein Ausgang verzögert, (in der Betriebsart MANUELL) benötigt werden, ist folgendes Diagramm zu verwenden: Bild 270: Zwei Ausgänge, davon ein Ausgang verzögert (Betriebsart MANUELL) Wenn der Operator Verzögerung verwendet wird, muss die Anwendung wie folgt sein: ¨...
Ì Die Sicherheitsparameter der MSC-Konfiguration können dem Bericht der Software EUCHNER SA- FETY DESIGNER entnommen werden. In der oberen Symbolleiste gibt es zwei neue grüne Symbole (ab Firmware MSC-CB Version 3.0 oder höher): Bild 271: Die Symbole der Simulatorfunktion Diese Symbole beziehen sich auf die neue Simulatorfunktion.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.7.1. Schematische Simulation Die Schematische Simulation durch Klicken auf das Symbol aktiviert. Die schematische Simulation gestattet das Überprüfen/Steuern des Signalverlaufs im Ausgang der verschiedenen funktio- nellen Blöcke in Echtzeit, d.h. während der Simulation selbst. Der Benutzer kann frei wählen, welche Ausgänge der Blöcke gesteuert werden sollen und die Reaktion der verschiedenen Elemente der schematischen Darstellung anhand der Farbe der unterschiedlichen Leitungen überprüfen.
Seite 209
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Durch Anklicken der Schaltfläche in der rechten unteren Ecke jedes Eingangsblocks kann der jeweilige Ausgangszustand aktiviert werden (auch bei unterbrochener Simulation, d. h. wenn die Zeit nicht läuft– es handelt sich dann um eine „stati- sche“ Simulation). Wenn nach dem Anklicken die Schaltfläche rot wird, ist der Ausgang „0“ („LOW“) und umgekehrt, wenn die Schaltfläche grün wird ist der Ausgang „1“...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.7.2. Verwaltung der grafischen Simulation Die grafische Simulation wird durch Klicken auf das Symbol aktiviert. Die grafische Simulation ermöglicht es, den zeitlichen Verlauf der Signale grafisch darzustellen. Der Benutzer muss zunächst in einer Textdatei die Stimuli, d. h. den zeitlichen Verlauf der Wellenformen, die als Eingänge verwendet werden (Stimuli), definieren.
Seite 211
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Nach dem Anklicken des Symbols erscheint folgender Bildschirm: Bild 275: Auswahlmenü für den grafischen Simulationsmodus Im Folgenden werden die einzelnen Schaltflächen des Menüs ausführlich beschrieben (siehe Bild 49): Schaltfläche Template Stimuli: Ermöglicht es, die Template-Datei unter gewünschtem Namen und am gewünschten Spei- cherort auf der Festplatte zu speichern.
Seite 212
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Schaltfläche Simulation mit Stimuli: Ermöglicht das Hochladen einer (fertiggestellten) Template-Datei. Nach dem Hochladen kann die Simulation sofort gestartet werden. Am Ende der Simulation wird ein Diagramm mit den resultierenden Signalen angezeigt. Schaltfläche Simulation laden: Ermöglicht das Laden einer zuvor abgeschlossenen Simulation, sofern mindestens eine Simulation gespeichert wurde.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.7.2.1. Anwendungsbeispiel für die grafische Simulation Das folgende Beispiel bezieht sich auf den Einsatz einer Presse, die innerhalb einer Sicherheitszone aufgestellt wurde. Der Motor der Presse kann nur dann betrieben werden, wenn zwei Bedingungen gleichzeitig vorliegen: Das Tor des sicheren Bereichs ist geschlossen und der Befehl zur Motoraktivierung erfolgt.
Seite 214
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Simulationsergebnis Im Diagramm werden die Signale der Simulation abgebildet. In diesem Fall: Ì Bei 2000 ms steigt das Signal „Sichere Zone“ auf den Logikpegel 1. Es zeigt das Schließen des Tores an. Ì Bei 3000 ms steigt das Signal „Start_Presse“ auf den Logikpegel 1. Es zeigt die Anforderung zur Aktivierung durch den Operator an.
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC 9.7.3. MSC-Fehlercodes Bei einer Funktionsstörung übermittelt das MSC System einen Code entsprechend für den vom Basismodul festgestellten Fehler an die Software EUCHNER Safety Designer. So kann der Code abgelesen werden: Ì Basismodul (zeigt FEHLER über LED an) über das USB-Kabel an den PC anschließen.
Seite 216
SLAVE ERROR Check / Replace slave in fail INTERNAL ERROR Restart the system / Replace module for repair INTERNAL ERROR BUS GENERIC ERROR Check backplane connection MSC Configuration Memory (M-A1) failures DECIMAL ERROR CORRECTIVE ACTION M-A1 ERROR REDUNDANT M-A1 FAILURE M-A1 FAILURE...
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC DECIMAL ERROR CORRECTIVE ACTION OSSD4 FOUND ON AT STARTUP Check OSSD4 connection OSSD4 FEEDBACK SIGNALS INCONGRUENT OSSD4 FEEDBACK OUT FAILURE Restart the system / Replace module for repair OSSD4 FEEDBACK OUT FAILURE OSSD4 OSSDS ON SEQUENCE...
Seite 223
Betriebsanleitung Modulare Sicherheitssteuerung MSC Code MEANING DECIMAL Configured Proximity2 missing Detected interleaved Proximity inputs inconsistency Sensor current below the minimum allowed value Sensor current exceeds the maximum allowed value Unconnected sensor Sensor supply overload Current value at sensor input too high...
Standard-Symbolleiste angezeigt werden (erforderliches Pass- wort: Stufe 1). Es wird eine Tabelle mit den letzten 5 Fehlern angezeigt, welche seit dem Senden des Schemas an die MSC oder seit der letzten Löschung des Fehlerprotokolls (Symbol: ) aufgetreten sind.
Das Produkt erfüllt die Anforderungen der Ì Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (bis 19.01.2027) Ì Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (ab 20.01.2027) Die EU-Konformitätserklärung finden Sie unter www.euchner.de. Geben Sie dazu die Bestellnummer Ihres Geräts in die Suche ein. Unter Downloads ist das Dokument verfügbar. 2121331-09-07/25 (Originalbetriebsanleitung)