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EUCHNER MSC Installation Und Verwendung

Modulare sicherheitssteuerung
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für EUCHNER MSC

  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Funktion MULTIPLE LOAD (Mehrfach Laden) ..........15 Funktion RESTORE (Wiederherstellen) ............16 ENCODERANSCHLÜSSE MIT RJ45-STECKVERBINDER (SPM1, SPM2)....21 Beispiel für den Anschluss des MSC Systems an die Maschinensteuerung ..23 CHECKLISTE NACH DER INSTALLATION ............24 ABLAUFPLAN ..............................25 SIGNALE ................................26 EINGÄNGE ......................
  • Seite 4 Beispiel für ein Projekt ................65 Projektüberprüfung .................. 66 Projektbericht ..................67 Anschließen an MSC ................. 68 Senden der Konfiguration an das MSC System .......... 68 Herunterladen einer Konfigurationsdatei (Projekt) von MSC-CB ....68 Konfigurations-PROTOKOLL ..............69 Systemaufbau ..................70 Trennen des Systems ................
  • Seite 5 Passwort Ebene 2 ..................73 Passwortänderung ................... 74 PRÜFEN des Systems ................... 75 OBJEKTSPEZIFISCHE FUNKTIONSBLÖCKE ............76 AUSGANGSOBJEKTE ..................76 OSSD (Sicherheitsausgänge) ..............76 STATUS-Ausgang ..................76 FELDBUS Ausgang (FIELDBUS PROBE) ............77 Relais (RELAY) ..................78 EINGANGSOBJEKTE ..................81 Not-Halt (E–STOP) ..................
  • Seite 6 MUTING OVERRIDE (max. Anzahl = 4) ............. 138 SONSTIGE FUNKTIONSBLÖCKE ..............140 Serieller Ausgang (SERIAL OUTPUT) ............140 Netzwerk (NETWORK) ................141 Verbindungspunkt: Eingang/Ausgang ............ 144 SPEZIELLE ANWENDUNGEN ................. 145 Ausgangsverzögerung bei manueller Betriebsart ........145 MSC FEHLERCODES ..................146 Haftungsausschluss und Gewährleistung ..................147...
  • Seite 7: Einführung

    Dieses Symbol weist auf einen wichtigen Hinweis hin.  MSC erreicht die folgenden Sicherheitsniveaus: SIL 3, SILCL 3, PL e, Kat. 4, Typ 4 ge- mäß den einschlägigen Normen. Jedoch sind die endgültigen Sicherheitseinstufungen SIL und PL der Anwendung von der Anzahl der Sicherheitskomponenten, ihren Para- metern und den hergestellten Anschlüssen abhängig, die sich aus der Risikoanalyse...
  • Seite 8: Abkürzungen Und Symbole

    M-A1 = Speicherkarte für MSC-CB (Zubehör) MSCB = Proprietärer Bus für Erweiterungsmodule EUCHNER Safety Designer (SWSD) = MSC Konfigurationssoftware für Windows OSSD = Sicherer Schaltausgang (Output Signal Switching Device) MTTF = Mittlere Zeit bis zu einem gefährlichen Ausfall (Mean Time to Dangerous Failure)
  • Seite 9: Überblick

    Darüber hinaus sind 8 Eingänge und 16 Ausgänge, jeweils (über den Feldbus) sensorsteuerbar, verfügbar. Mit den MSC Erweiterungsmodulen FI8, FI16 und FM4 kann die Anzahl der Ein- gänge im System erhöht werden, sodass mehr externe Geräte angeschlossen wer- den können. FM4 stellt ferner 8 Ausgänge des Typs OUT_TEST zur Verfügung.
  • Seite 10 All dies erfolgt über eine einfache und intuitive grafische Benutzeroberfläche. Die Konfiguration, die am PC durchgeführt wird, wird über eine USB-Verbindung an MSC-CB gesendet. Die Datei wird in MSC-CB abgelegt und kann auch auf der proprietären M-A1 Speicherkarte (Zubehör) gespeichert werden. Somit lässt sich die Konfiguration rasch auf ein anderes MSC-CB-Modul kopieren.
  • Seite 11: Aufbau Des Produkts

    Der Lieferumfang der Erweiterungsmodule umfasst: • Mehrsprachige Installationsanleitung • Rückseitiger MSCB Steckverbinder.  Hinweis: Für die Installation eines Erweiterungsmoduls wird der mitgelieferte MSCB Steckverbinder sowie ein weiterer MSCB Steckverbinder für den Anschluss an MSC- CB benötigt. Dieser kann separat als Zubehör bestellt werden.
  • Seite 12: Installation

    INSTALLATION Mechanische Befestigung Die Module des MSC Systems wie folgt auf einer 35 mm DIN-Schiene befestigen: 1. Eine Anzahl rückseitiger 5-poliger MSCB Steckverbinder entsprechend der Anzahl der zu installierenden Module miteinander verbinden. 2. Die auf diese Weise hergestellte Steckverbinderreihe auf der DIN-Schiene be- festigen (zuerst oben einhaken).
  • Seite 13: Berechnung Des Sicherheitsabstands Einer Bws, Die An Das Msc System Angeschlossen Ist

    Schutzeinrichtung nachlesen.  Es ist zu beachten, dass die Gesamtreaktionszeit abhängig ist von: Reaktionszeit MSC + Reaktionszeit BWS + Reaktionszeit Maschine (d. h. die Zeit, die die Maschine zum Stoppen der gefährlichen Bewegung ab Übermittlung des Stopp- signals benötigt).
  • Seite 14: Hinweise In Bezug Auf Anschlusskabel

    Frequenzwandler) oder sonstige Störquellen empfohlen.  Kabel für Anschlüsse mit einer Länge von mehr als 50 m müssen einen Querschnitt von mindestens 1 mm² (AWG16) aufweisen. Die Anschlüsse des MSC Systems sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt: Basismodul MSC-CB KLEMME SIGNAL...
  • Seite 15: Usb-Anschluss

    MSC-CB-Module herun- tergeladen werden.  Wenn die Datei auf der M-A1 Speicherkarte nicht mit der Datei in MSC-CB identisch ist, werden die Konfigurationsdaten im MSC-CB überschrieben und somit endgültig gelöscht. WARNUNG: ALLE DATEN, DIE VORHER IM MSC-CB VORHANDEN WAREN, GEHEN...
  • Seite 16: Funktion Restore (Wiederherstellen)

    Funktion RESTORE (Wiederherstellen) Falls das Modul MSC-CB defekt ist, kann es gegen ein neues Modul ausgetauscht werden. Da die gesamte Konfiguration auf der M-A1 Speicherkarte gespeichert ist, muss diese le- diglich in das neue Modul eingesteckt und das MSC System eingeschaltet werden, wodurch die gesicherte Konfiguration sofort geladen wird.
  • Seite 17 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AKTION 24 VDC Spannungsversorgung 24 VDC NODE_SEL0 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Knotenauswahl NODE_SEL1 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Spannungsversorgung 0 VDC INPUT1 Eingang Digitaler Eingang 1 Eingang gemäß EN 61131-2 INPUT2 Eingang Digitaler Eingang 2 Eingang gemäß...
  • Seite 18 FI16 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AKTION 24 VDC Spannungsversorgung 24 VDC NODE_SEL0 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Knotenauswahl NODE_SEL1 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Spannungsversorgung 0 VDC INPUT1 Eingang Digitaler Eingang 1 Eingang gemäß EN 61131-2 INPUT2 Eingang Digitaler Eingang 2 Eingang gemäß...
  • Seite 19 AC-FO4 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AKTION 24 VDC Spannungsversorgung 24 VDC NODE_SEL0 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Knotenauswahl NODE_SEL1 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Spannungsversorgung 0 VDC OSSD1_A Ausgang PNP Active High Sicherheitsausgang 1 OSSD1_B Ausgang PNP Active High RESTART_FBK1 Eingang Rückführkreis/Neustart 1...
  • Seite 20 AC-FO2 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG AKTION 24 VDC Spannungsversorgung 24 VDC NODE_SEL0 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Knotenauswahl NODE_SEL1 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Spannungsversorgung 0 VDC OSSD1_A Ausgang PNP Active High Sicherheitsausgang 1 OSSD1_B Ausgang PNP Active High RESTART_FBK1 Eingang Rückführkreis/Neustart 1...
  • Seite 21: Encoderanschlüsse Mit Rj45-Steckverbinder (Spm1, Spm2)

    ENCODERANSCHLÜSSE MIT RJ45-STECKVERBINDER (SPM1, SPM2) SPMTB SPMH SPMS n.c. n.c. n.c. Twisted * n.c. n.c. n.c. Twisted * Input n.c. n.c. n.c. Twisted * Tabelle 9 * Wenn Twisted-Pair-Kabel verwendet werden. Abbildung 4 – Anschlussbeispiele...
  • Seite 22 AZ-FO4 KLEMME SIGNAL BESCHREIBUNG BETÄTIGUNG Spannungsversorgung 24 VDC 24 VDC NODE_SEL1 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Knotenauswahl NODE_SEL2 Eingang Eingang ("Typ B" gemäß EN 61131-2) Spannungsversorgung 0 VDC 0 VDC REST_FBK1 Eingang Rückführkreis/Neustart 1 Eingang (gemäß EN 61131-2) REST_FBK2 Eingang Rückführkreis/Neustart 2...
  • Seite 23: Beispiel Für Den Anschluss Des Msc Systems An Die Maschinensteuerung

    PNP Active High SYS_STATUS6 Ausgang Programmierbarer digitaler Ausgang 6 PNP Active High SYS_STATUS7 Ausgang Programmierbarer digitaler Ausgang 7 SYS_STATUS8 Ausgang Programmierbarer digitaler Ausgang 8 PNP Active High Tabelle 11 Beispiel für den Anschluss des MSC Systems an die Maschinensteuerung Abbildung 5...
  • Seite 24: Checkliste Nach Der Installation

    Prüfen, ob alle Kabel korrekt eingesteckt und die Klemmenleisten ordnungsgemäß festgeschraubt sind. Prüfen, ob alle LEDs (Anzeigen) korrekt aufleuchten. Prüfen, ob alle Sensoren, die an das MSC System angeschlossen sind, richtig positio- niert sind. Prüfen, ob das MSC System ordnungsgemäß an der DIN-Schiene befestigt ist.
  • Seite 25: Ablaufplan

    ABLAUFPLAN Mechanische Befestigung Elektrische Anschlüsse zwischen den MSC Modulen und externen Sensoren Erstellen des Diagramms NEIN Validierung SW OK? Anschluss über USB an MSC-CB Herunterladen des Diagramms in MSC-CB NEIN Konfigurationsprüfung (einschl. vollständiger System-PRÜFUNG siehe Seite 66 „Projektüberprüfung“) an MSC-CB OK? Trennen der Verbindung über USB...
  • Seite 26: Signale

    MASTER_ENABLE2.  Diese Signale müssen beide permanent auf Logikpegel 1 (24 VDC) eingestellt sein, damit das MSC System ordnungsgemäß funktioniert. Falls der Benutzer das MSC Sys- tem deaktivieren muss, können diese Eingänge auf Logikpegel 0 (0 VDC) eingestellt werden. NODE_SEL Die Eingänge NODE_SEL0 und NODE_SEL1 (auf den Erweiterungsmodulen) dienen dazu,...
  • Seite 27: Näherungsschaltereingang An Drehzahlüberwachungsmodule Spm

    Näherungsschaltereingang an Drehzahlüberwachungsmodule SPM Konfiguration mit kombinierten Näherungsschaltern an einer Achse (Abbildung 5) kann im Modus "Näherungsschalter kombiniert" Das SPM-Modul für eine Messung mit zwei Näherungsschaltern an einer Achse konfiguriert werden. Unter den folgenden Bedingungen kann der Performance Level PLe erreicht werden: ...
  • Seite 28: Restart_Fbk

    RESTART_FBK Mit dem Signaleingang RESTART_FBK kann MSC ein Rückführkreis-Signal (External Device Monitoring – EDM) von externen Schützen überwachen und es sind sowohl manuelle, wie auch automatische Startarten programmierbar (siehe Liste der möglichen Anschlüsse in Tabelle 13).  Wenn nötig, muss die Ansprechzeit von Schützen durch ein zusätzliches Gerät über- wacht werden.
  • Seite 29: Ausgänge

    Die maximale kapazitive Last beträgt 0,82 F, die maximale induktive Last 30 mH.  Der Anschluss externer Geräte an die Ausgänge ist nicht zulässig, außer wenn dies in der Konfiguration vorgesehen ist, die mit der Software EUCHNER Safety Designer durchgeführt wurde. Jeder OSSD-Ausgang kann wie in Tabelle 14 gezeigt konfiguriert werden:...
  • Seite 30: Sicherheitsrelais (Az-Fo4/Az-Fo4O8)

    Der Ausgang wird entsprechend der durch EUCHNER Safety Designer festgelegten Konfigu- Automatisch ration nur dann aktiviert, wenn der entsprechende Eingang RESTART_FBK mit 24 VDC be- schaltet ist. Der Ausgang wird entsprechend der durch EUCHNER Safety Designer festgelegten Konfigu- Manuell ration nur dann aktiviert, wenn der entsprechende Eingang RESTART_FBK dem logischen Übergang 0-->1 folgt.
  • Seite 31: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN ALLGEMEINE SYSTEMEIGENSCHAFTEN Sicherheitstechnische Parameter Parameter Wert Norm Siehe Tabelle mit den Technischen Daten des jeweiligen Moduls EN IEC 61508:2010 99,8% Sicherheitsstandard Type B SILCL EN IEC 62061:2005 EN IEC 61496-1:2013 High EN ISO 13849-1 MTTFd (Jahre) 30 ÷ 100 EN IEC 62061:2005 Kategorie Gerätelebensdauer...
  • Seite 32: Allgemeine Daten

    20 %/Versorgung Klasse II (LVLE) Überspannungskategorie Digitale EINGÄNGE PNP Active High (EN 61131-2) OSSD (MSC-CB, FI8FO2, AC-FO2, AC-FO4) PNP Active High – 400 mA @ 24 VDC max. (je OSSD) Digitale AUSGÄNGE PNP Active High – 100mA @ 24 VDC max.
  • Seite 33: Msc-Cb

    400 mA @ 24 VDC max. STECKPLATZ für M-A1 Verfügbar Anschluss an PC USB 2.0 (Hi Speed) – Kabellänge max.: 3 m Anschluss an Erweiterungsmodul über proprietären 5-Wege-Bus MSCB von EUCHNER FI8FO2 (EN IEC 61508:2010) 5,72 E-9  Bemessungsspannung 24 VDC...
  • Seite 34: Fi8/Fi16

    3 W max. Digitale EINGÄNGE (Anz./Beschreibung) PNP Active High gemäß EN 61131-2 Test OUTPUT (Anz./Beschreibung) 4/zum Prüfen auf Kurzschlüsse, Überlastzustände Anschluss an MSC-CB über proprietären 5-Wege-Bus MSCB von EUCHNER (EN IEC 61508:2010) 5,56 E-9  Bemessungsspannung 24 VDC 20 % Verlustleistung 3 W max.
  • Seite 35: Az-Fo4/Az-Fo4O8

    Schließer-Kontakte INPUT FBK/RESTART 4/EDM-Steuerung/Automatischer oder manueller Betrieb mittels (Anz./Beschreibung) NEUSTART-Taste möglich Digitaler AUSGANG 8/programmierbarer Ausgang (Anz./Beschreibung) PNP Active High Ansprechzeit 12 ms Mechanische Lebensdauer Kontakte > 40 x 10 Anschlussart Klemmenleisten Anschluss an MSC-CB über proprietären 5-Wege-Bus MSCB von EUCHNER...
  • Seite 36: Spm0/Spm1/Spm2

    1 Hz … 4 kHz Grenzwertbereiche Anzahl Näherungsschalter max. Frequenz max. Näherungs- 5 kHz schalter Max. Anzahl von Achsen Frequenzabstand Stillstand/ > 10 Hz Geschwindigkeitsüberschrei- tung > 5 % Abstand Schwellwerte Anschluss an MSC-CB über proprietären 5-Wege-Bus MSCB von EUCHNER...
  • Seite 37: Mechanische Abmessungen

    MECHANISCHE ABMESSUNGEN 99 mm 22.5 mm 108 mm Abbildung 8...
  • Seite 38: Signale

    SIGNALE Basismodul MSC-CB (Abbildung 9) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–8 OSSD1/2 CLEAR1/2 STATUS1/2 GRÜN ORANGE BLAU GELB ROT/GRÜN GELB GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG M-A1 erkannt (max. 1 s) (max. 1s) Schreiben/Laden des Diagramms 5 X Blin- 5 X Blinken...
  • Seite 39: Fi8Fo2 (Abbildung 10)

    FI8FO2 (Abbildung 10) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–8 OSSD1/2 CLEAR1/2 STATUS1/2 GRÜN ORANGE GELB ROT/GRÜN GELB GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 18 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–8 OSSD1/2 CLEAR1/2 STATUS1/2 GRÜN GELB ORANGE ROT/GRÜN GELB GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung vom Ba- Zustand EINGANG...
  • Seite 40: Fi8 (Abbildung 11)

    FI8 (Abbildung 11) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–8 GRÜN ORANGE GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 20 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–8 GRÜN ORANGE GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung Zustand EINGANG vom Basismodul wartet BLINKT Zeigt die Signaltabelle wenn kein EINGANG oder AUSGANG...
  • Seite 41: Fm4 (Abbildung 12)

    FM4 (Abbildung 12) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–12 GRÜN ORANGE GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 22 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–12 GRÜN ORANGE GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung Zustand EINGANG vom Basismodul wartet BLINKT Zeigt die Signaltabelle wenn kein EINGANG oder AUSGANG...
  • Seite 42: Fi16 (Abbildung 13)

    FI16 (Abbildung 13) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–16 GRÜN ORANGE GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 24 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL IN1–16 GRÜN ORANGE GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung Zustand EINGANG vom Basismodul wartet BLINKT Zeigt die Signaltabelle wenn kein EINGANG oder AUSGANG...
  • Seite 43: Ac-Fo2 (Abbildung 14)

    AC-FO2 (Abbildung 14) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL OSSD1/2 CLEAR1/2 STATUS1/2 GRÜN ORANGE ROT/GRÜN GELB GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 26 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL OSSD1/2 CLEAR1/2 STATUS1/2 GRÜN ORANGE ROT/GRÜN GELB GELB wenn das Modul auf die erste Mittei- bei Ausgang wartet auf lung vom Basismodul wartet...
  • Seite 44: Ac-Fo4 (Abbildung 15)

    AC-FO4 (Abbildung 15) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL OSSD1/4 CLEAR1/4 STATUS1/4 GRÜN ORANGE ROT/GRÜN GELB GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 28 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL OSSD1/4 CLEAR1/4 STATUS1/4 GRÜN ORANGE ROT/GRÜN GELB GELB wenn das Modul auf die erste Mittei- bei Ausgang wartet auf lung vom Basismodul wartet...
  • Seite 45: Az-Fo4 (Abbildung 16)

    AZ-FO4 (Abbildung 16) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL SEL0/1 RELAY1/4 CLEAR1/4 GRÜN ORANGE GRÜN GELB Einschalten – Erst-PRÜFUNG Tabelle 30 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL SEL0/1 RELAY1/4 CLEAR1/4 GRÜN ORANGE GRÜN GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung vom wartet auf bei geöffnetem Basismodul wartet...
  • Seite 46: Az-Fo4O8 (Abbildung 17)

    AZ-FO4O8 (Abbildung 17) BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL SEL0/1 RELAY1/4 CLEAR1/4 STATUS1/8 GRÜN ORANGE GRÜN GELB GELB Einschalten – Erst- PRÜFUNG Tabelle 32 – Startanzeige BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL SEL0/1 RELAY1/4 CLEAR1/4 STATUS1/8 GRÜN ORANGE GRÜN GELB GELB wenn das Modul auf die erste Mitteilung wartet auf vom Basismodul...
  • Seite 47: Spm0, Spm1, Spm2 (Abbildung 18)

    SPM0, SPM1, SPM2 (Abbildung 18) ENC* PROX BEDEUTUNG IN FAIL EXT FAIL GRÜN ORANGE GELB GELB GELB Einschalten – Erst- PRÜFUNG Tabelle 34 – Startanzeige ENC* PROX IN FAIL EXT FAIL BEDEUTUNG GRÜN ORANGE GELB GELB GELB wenn das Modul auf Achse im nor- die erste Mitteilung malen Ge-...
  • Seite 48: Fehlerbehebung

    Reparatur an rungsmodul EUCHNER schicken. • System neu starten. Fehler in • Prüfen, welches Modul Erweiterungs- sich im FEHLER-Modus modul befindet. Fehler M-A1 6 X Blinken 6 X Blinken M-A1 austauschen Tabelle 36 – Fehlerbehebung MSC-CB Abbildung 19 – MSC-CB...
  • Seite 49: Fi8Fo2 (Abbildung 20)

    GELB ROT/GRÜN GELB GELB 2 oder 3 Modul zur Reparatur Interner Fehler an EUCHNER schicken Blinken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB Fehler Kompatibilität 5 X Blinken 5 X Blinken 5 X Blinken kompatibel. Zum Blinken Blinken Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken.
  • Seite 50: Fi8 (Abbildung 21)

    GRÜN GELB 2 oder 3 Modul zur Reparatur an Interner Fehler EUCHNER schicken Blinken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompatibel. Fehler Kompatibilität Blinken Blinken Zum Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken. • System neu starten. • Wenn das Problem wei- Fehler bei Kommunika-...
  • Seite 51: Fm4 (Abbildung 22)

    GRÜN GELB 2 oder 3 Modul zur Reparatur an Interner Fehler EUCHNER schicken Blinken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompatibel. Fehler Kompatibilität Blinken Blinken Zum Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken. • System neu starten. • Wenn das Problem wei- Fehler bei Kommunika-...
  • Seite 52: Fi16 (Abbildung 23 - Fi16)

    ORANGE GELB 2 oder 3 Modul zur Reparatur an Interner Fehler EUCHNER schicken Blinken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompatibel. Fehler Kompatibilität Blinken Blinken Zum Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken. • System neu starten. • Wenn das Problem wei- Fehler bei Kommunika-...
  • Seite 53: Ac-Fo2/Ac-Fo4 (Abbildung 24)

    GELB GELB 2 X / 3 X Modul zur Reparatur an Interner Fehler Blinken EUCHNER schicken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompatibel. Zum Fehler Kompatibilität 5 X Blinken 5 X Blinken Blinken Blinken Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken. • OSSD1/2-Anschlüsse prüfen 4 X Blinken •...
  • Seite 54: Az-Fo4 (Abbildung 25)

    ORANGE GRÜN GELB • Modul zur Reparatur an Interner Fehler 2/3 X Blinken EUCHNER schicken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompatibel. Fehler Kompatibilität 5 X Blinken 5 X Blinken 5 X Blinken Zum Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken. 4 X Blinken •...
  • Seite 55: Az-Fo4O8 (Abbildung 26)

    GRÜN GELB 2/3 X • Modul zur Reparatur Interner Fehler Blinken an EUCHNER schicken • Firmware-Version nicht mit MSC-CB kompati- Fehler 5 X Blinken 5 X Blinken 5 X Blinken 5 X Blinken bel. Zum Firmware- Kompatibilität Upgrade an EUCHNER schicken.
  • Seite 56: Spm0, Spm1, Spm2 (Abbildung 26)

    GELB GELB 2 oder 3 X • Modul zur Reparatur Interner Fehler Blinken an EUCHNER schicken Zeigt die physi- • Firmware-Version sche Adresse nicht mit MSC-CB Fehler Kompatibili- des Moduls kompatibel. Zum tät Blinken Blinken Blinken Blinken Firmware-Upgrade an EUCHNER schicken.
  • Seite 57: Software Euchner Safety Designer

    SOFTWARE EUCHNER Safety Designer Mit der Anwendungssoftware EUCHNER Safety Designer (SWSD) kann eine Logik für die an die Steuerung und an die Erweiterungen der MSC-CB angeschlossenen Sicherheitsbau- teile entworfen werden. Das MSC System und die zugehörigen Erweiterungsmodule überwachen und steuern so- mit die angeschlossenen Sicherheitskomponenten.
  • Seite 58: Allgemeines

    Allgemeines Wenn EUCHNER Safety Designer korrekt installiert wurde, wird ein Symbol auf dem Desktop erstellt. Zum Starten des Programms: auf dieses Symbol doppelklicken. => Der nachfolgende Startbildschirm wird angezeigt: Abbildung 28 Nun kann mit der Erstellung von Projekten begonnen werden.
  • Seite 59: Standard-Symbolleiste

    PROJEKT VALIDIEREN 13 -> VERBINDUNG ZU MSC HERSTELLEN 14 -> PROJEKT AN MSC SENDEN 15 -> VERBINDUNG ZU MSC TRENNEN 16 -> VORHANDENES PROJEKT HERUNTERLADEN (VON MSC) 17 -> ÜBERWACHEN(E/A-Echtzeitstatus –Grafik) 18 -> ÜBERWACHEN(E/A-Echtzeitstatus –Text) 19 -> PROTOKOLLDATEI HERUNTERLADEN 20 ->...
  • Seite 60: Textmenüleiste

    Standard-Symbolleiste auswählen. Das Fenster zu den Projektinformationen wird angezeigt (Abbildung 31). Abbildung 31 Anschließend erscheint in EUCHNER Safety Designer ein Fenster, in dem nur das Modul MSC-CB gezeigt wird. Über die Pull-down-Menüs im oberen Bereich des Bildschirms (Erweiterungsmodul aus- wählen) lassen sich die für das System benötigten Module hinzufügen.
  • Seite 61: Konfiguration Ändern (Aufbau Der Verschiedenen Module)

    Projektinformationen geändert werden. Der Dialog zur Eingabe der Projektinformationen erscheint (Abbildung 33). Für diese Ak- tion ist keine Abmeldung aus MSC erforderlich. In der Regel wird dies verwendet, wenn ein neuer Benutzer ein neues Projekt erstellen muss (auch bei Verwendung eines zuvor erstellten Projekts).
  • Seite 62: Werkzeugleisten Für Objekte, Operatoren, Konfiguration

    Werkzeugleisten für OBJEKTE, OPERATOREN, KONFIGURATION Auf der linken und rechten Seite des Hauptfensters werden vier große Werkzeug- Fenster angezeigt (siehe Abbildung 34): Abbildung 34 1 > WERKZEUG-FENSTER "OBJEKTE" Dieses Fenster enthält die verschiedenen Funktionsblöcke, aus denen sich das Projekt zusammensetzt. Diese Blöcke sind in vier verschiedene Typen unterteilt: - Eingang - Drehzahlüberwachung - Ausgang...
  • Seite 63: Erstellen Des Diagramms

    Erstellen des Diagramms Nach Auswahl des Systemaufbaus kann das Projekt konfiguriert werden. Das Logikdiagramm wird mithilfe der DRAG & DROP-Funktion erstellt: • Erforderliche Objekte aus den oben beschriebenen Fenstern auswählen (die einzelnen Objekte werden nachfolgend näher beschrieben) und in den Konstruktionsbereich zie- hen.
  • Seite 64 An Operator-Blöcken  Kopieren/Einfügen  Löschen  Ausrichtung mit anderen Funktionsblöcken (bei Mehrfachanwahl)  Hilfe  Aktivieren/Deaktivieren der Negation am Eingangspin  Monitor-Modus: Anzeigen/Ausblenden des Eigenschaftsfensters An Klemmen  Ausrichtung mit anderen Funktionsblöcken (bei Mehrfachanwahl) An Verbindungen (Leitungen)  Löschen ...
  • Seite 65: Beispiel Für Ein Projekt

    Beispiel für ein Projekt Abbildung 37 zeigt ein Beispiel für ein Projekt, bei dem das Modul MSC-CB nur mit zwei Sicherheitskomponenten (INTERLOCK und E-STOP) verbunden ist. Die Eingänge (1, 2, 3) des Moduls MSC-CB zum Anschließen der Kontakte der Sicherheits- komponenten werden auf der linken Seite gelb hervorgehoben angezeigt.
  • Seite 66: Projektüberprüfung

    Erst nach erfolgreicher Prüfung wird die Konfiguration übermittelt.  Mit der Validierungsfunktion wird lediglich überprüft, ob die Programmierung mit den Eigenschaften des MSC Systems vereinbar ist. Damit ist jedoch nicht garantiert, dass das Gerät so programmiert wurde, dass alle Sicherheitsanforderungen für die Anwendung erfüllt werden.
  • Seite 67: Projektbericht

    Projektbericht Der Systemaufbau kann zusammen mit den Eigenschaften der einzelnen Blöcke gedruckt werden (Symbol in der Standard-Symbolleiste).
  • Seite 68: Anschließen An Msc

    Standard-Symbolleiste wird die gespeicherte Konfiguration nach dem Ausführen des entsprechenden Befehls vom PC an MSC-CB über- tragen. In MSC-CB wird das Projekt im internen Speicher und (falls vorhanden) auf der M- A1 Speicherkarte gespeichert (erforderliches Passwort: Stufe 2).
  • Seite 69: Konfigurations-Protokoll

    Konfigurations-PROTOKOLL  In der Konfigurationsdatei (Projekt) sind das Erstellungsdatum und der CRC-Wert (vierstellige hexadezimale Kennung) eines in MSC-CB gespeicherten Projekts ent- halten.  In diesem Protokoll können bis zu fünf aufeinanderfolgende Ereignisse aufgezeich- net werden. Anschließend werden die Ergebnisse beginnend mit dem ältesten Ereig- nis überschrieben.
  • Seite 70: Systemaufbau

    Systemaufbau Der aktuelle Aufbau des MSC Systems kann über das Symbol geprüft werden (erfor- derliches Passwort: Ebene 1). Es erscheint ein Pop-up-Fenster mit folgendem Inhalt: - Angeschlossene Module - Firmware-Version der einzelnen Module - Knotennummer (physische Adresse) der einzelnen Module.
  • Seite 71: Monitor (E/A-Echtzeitstatus - Textform)

    Monitor zu aktivieren (erforderliches Passwort: Ebene 1). Es erscheint ein Pop-up-Fenster (in Echtzeit) mit folgendem Inhalt: - Status der Eingänge (wenn das Objekt über zwei oder mehr Eingangsanschlüsse mit MSC ver- fügt, wird nur der erste im MONITOR als aktiv angezeigt; siehe abgebildetes Beispiel)
  • Seite 72: Monitor (E/A-Echtzeitstatus - Text - Grafik)

    MONITOR (E/A-Echtzeitstatus – Text – Grafik) Auf das Symbol klicken, um den Monitor zu aktivieren/deaktivieren (erforderliches Passwort: Ebene 1). Anhand der Farbe der Verknüpfungen (Abbildung 33) kann die Diagnose (in Echtzeit) wie folgt abgelesen werden: ROT = AUS GRÜN = EIN ORANGE GESTRICHELT = Verbindungsfehler ROT GESTRICHELT = FREIGABE anstehend (z.
  • Seite 73: Passwortschutz

    (Passwort Ebene 2) oder damit die in MSC geladene Konfiguration nicht sichtbar ist (Passwort Ebene 1). Passwort Ebene 1 Alle Bediener, die das System MSC-CB benutzen, müssen über ein PASSWORT der Ebene 1 verfügen. Mit diesem Passwort können nur die PROTOKOLL-Datei, der Aufbau des Systems, der Echtzeit-MONITOR und Upload-Vorgänge angezeigt werden.
  • Seite 74: Passwortänderung

    Passwortänderung Durch Klicken auf das Symbol kann die PASSWORT-Änderung aktiviert werden, nach- dem die Verbindung mit dem Passwort der Ebene 2 hergestellt wurde. Es erscheint ein Fenster (Abbildung 45), in dem das neue Passwort ausgewählt werden kann. Altes und neues Passwort in die entsprechenden Felder eingeben (max. 8 Zeichen). Auf OK klicken.
  • Seite 75: Prüfen Des Systems

    PRÜFEN des Systems  Nachdem das Projekt überprüft, in das Modul MSC-CB hochgeladen und alle Sicher- heitskomponenten angeschlossen wurden, muss das System auf ordnungsgemäßen Betrieb geprüft werden. Dies erfolgt, indem eine Statusänderung für jede an MSC angeschlossene Sicherheits- komponente erzwungen wird, um zu überprüfen, ob sich der Status der Ausgänge auch tatsächlich ändert.
  • Seite 76: Objektspezifische Funktionsblöcke

    OBJEKTSPEZIFISCHE FUNKTIONSBLÖCKE AUSGANGSOBJEKTE OSSD (Sicherheitsausgänge) OSSD-Ausgänge erfordern keine Wartung. Output1 und Output2 liefern 24 VDC bei einem Eingang von "1" (TRUE) bzw. 0 VDC bei einem Eingang von "0" (FALSE).  Jedes OSSD-Paar verfügt über einen Eingang bei RESTART_FBK. Dieser Eingang muss immer wie im Absatz RESTART_FBK beschrieben beschal- tet sein.
  • Seite 77: Feldbus Ausgang (Fieldbus Probe)

    Sensor muss das Bit, mit dem der Zu- stand dargestellt wird, eingegeben werden. Die Zustände werden auf dem Feldbus mit zwei Bytes dargestellt. (Nähere Informationen sind dem Feldbus-Handbuch auf der CD-ROM "EUCHNER Safety De- signer" zu entnehmen.)  WARNUNG: Der Ausgang FELDBUS AUSGANG ist KEIN Sicherheitsausgang.
  • Seite 78: Relais (Relay)

    Relais (RELAY) Bei dem Ausgangsrelais handelt es sich um einen Relaisausgang mit Schließer-Kontakt. Die Relaisausgänge sind geschlossen, wenn der Eingang IN gleich "1" (TRUE) ist, ansons- ten sind sie geöffnet (FALSE). Parameter Kategorie. Es gibt drei verschiedene Kategorien von Relaisausgängen: Kategorie 1.
  • Seite 79 Ausgang der Testeinrichtung (OTE - Output Test Equipment)  Aktivierung: Dies ist nötig bei Konfigurationen der Kategorie 2 für die Meldung gefähr- licher Ausfälle gemäß EN 13849-1: 2006 / DAM1 (in Vorbereitung).  OTE-Ausgang: normalerweise EIN. Bei Fehler der internen Rückführung oder der Rück- führkreisüberwachung (EDM) =>...
  • Seite 80 Beispiel für Einsatz nur mit dem internen Relais Beispiel für Einsatz mit externen und überwachten Magnetventilen Schützen mit Rückführung Manueller Reset: Wenn ausgewählt, kann bei jedem Abfall des Eingangssignals IN ein Re- set angefordert werden. Ansonsten wird der Ausgang direkt entsprechend dem Zustand des Eingangs IN aktiviert.
  • Seite 81: Eingangsobjekte

    EINGANGSOBJEKTE Not-Halt (E–STOP) Mit dem Funktionsblock E-STOP kann der Eingangs- status einer Not-Halt-Vorrichtung überprüft werden. Wenn die Not-Halt-Taste gedrückt wurde, ist der Aus- gang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls ist der Aus- gang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Eingangstyp: - Einkanaliger NC – ermöglicht den Anschluss von Not-Halt-Vorrichtungen mit einem Öffner-Kontakt - Zweikanaliger NC –...
  • Seite 82 Test beim Start: Wenn aktiviert, wird die Prüfung beim Einschalten der externen Kompo- nente (Not-Halt) durchgeführt. Diese Prüfung erfolgt durch Drücken und Loslassen des Not-Halt, um eine vollständige Funktionsprüfung durchzuführen und den Ausgang zu ak- tivieren. Diese Prüfung wird nur beim Anlauf der Maschine angefordert (beim Einschalten des Moduls).
  • Seite 83: Verriegelung (Interlock)

    Verriegelung (INTERLOCK) Durch den Funktionsblock VERRIEGELUNG wird der Eingangsstatus einer beweglichen Schutz- einrichtung oder einer Schutztür überprüft. Ist die bewegliche Schutzeinrichtung oder das Si- cherheitstor geöffnet, ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Eingangstyp: - Zweikanaliger NC –...
  • Seite 84 Test beim Start: Wenn aktiviert, wird die Prüfung beim Einschalten der externen Kompo- nente durchgeführt. Diese Prüfung erfolgt durch Öffnen der beweglichen Schutzeinrich- tung oder der Schutztür, um eine vollständige Funktionsprüfung durchzuführen und den Ausgang zu aktivieren. Diese Prüfung wird nur beim Anlauf der Maschine angefordert (beim Einschalten des Moduls).
  • Seite 85: Einkanalige Verriegelung (Single Interlock)

    Einkanalige Verriegelung (SINGLE INTERLOCK) Durch Funktionsblock EINKANALIGE VERRIEGELUNG wird der Eingangsstatus einer be- weglichen Schutzeinrichtung oder eines Sicherheits- tors überprüft. Ist die bewegliche Schutzeinrichtung oder das Sicherheitstor geöffnet, ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei jeder Ak- tivierung der beweglichen Schutzeinrichtung bzw.
  • Seite 86: Zuhaltungsüberwachung (Lock Feedback)

    Zuhaltungsüberwachung (LOCK FEEDBACK) Funktionsblock ZUHALTUNGSÜBER- WACHUNG wird der Zustand der Eingänge einer Zuhaltung für eine bewegliche Schutzeinrichtung oder eine Sicherheitstüre überprüft. Wenn die Eingänge melden, dass die Zuhaltung verriegelt ist, ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE), andern- falls ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Parameter Eingangstyp: - Einkanaliger NC –...
  • Seite 87: Schlüsselschalter (Key Lock Switch)

    Schlüsselschalter (KEY LOCK SWITCH) Mit dem Funktionsblock SCHLÜSSELSCHALTER wird Eingangsstatus eines manuellen Schlüsselschalters überprüft. Ist der Schlüssel nicht gedreht, ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Eingangstyp: - Einfacher NO – ermöglicht den Anschluss von Komponenten mit einem Schließer-Kontakt - Zweifacher NO –...
  • Seite 88 sen die Prüfausgangssignale konfiguriert werden (unter den verfügbaren Prüfausgangs- signalen). Test beim Start: Wenn aktiviert, wird die Prüfung beim Einschalten der externen Kompo- nente durchgeführt. Diese Prüfung erfolgt durch Öffnen und Aktivieren des Schlüssel- schalters, um eine vollständige Funktionsprüfung durchzuführen und den Ausgang zu ak- tivieren.
  • Seite 89: Bws

    (ESPE: optoelektronisches Sicherheits-Lichtgitter bzw. optoelektronischer Sicherheits-Laserscanner) Mit dem Funktionsblock BWS wird der Ein- gangsstatus eines optoelektronischen Sicher- heits-Lichtgitters (oder Sicherheits- Laserscanners) überprüft. Wenn der durch das Lichtgitter geschützte Bereich belegt ist (Aus- gänge des Lichtgitters FALSE), ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Wenn dieser Bereich hin- gegen nicht belegt ist und die Ausgänge des Lichtgitters "1"...
  • Seite 90 Gleichzeitigkeit (ms): Dies ist nur aktiv, wenn der vorherige Parameter aktiviert wurde. Mit diesem Wert wird die maximale Zeit (in ms) zwischen der Schaltung der beiden verschie- denen Signale festgelegt, die vom Sicherheits-Lichtgitter eingehen. Aktivierung Fehlerausgang: Wenn aktiviert, wird ein von dem Funktionsblock erkannter Fehler gemeldet.
  • Seite 91: Sicherheits-Fußschalter (Footswitch)

    Sicherheits-Fußschalter (FOOTSWITCH) Mit dem Funktionsblock FUSSSCHALTER wird Eingangsstatus eines Sicherheits- Fußschalters überprüft. Ist der Fußschalter nicht gedrückt, ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Eingangstyp: - Einfacher NC – ermöglicht den Anschluss von Fußschaltern mit einem Öffner-Kontakt - Einfacher NO –...
  • Seite 92  WARNUNG: Wenn die manuelle Rückstellung aktiviert ist, muss ein fortlaufender Eingang verwendet werden. Beispiel: Wenn Input1 und Input2 für den Funktions- block verwendet werden, dann muss Input3 für den Reset-Eingang benutzt werden. Testausgänge: Mit dieser Option kann ausgewählt werden, welche Prüfausgangssignale an die Komponentenkontakte gesendet werden sollen.
  • Seite 93: Ba-Wahl (Betriebsartenwahl (Mod-Sel))

    BA-WAHL (Betriebsartenwahl (MOD-SEL)) Mit dem Funktionsblock BA-WAHL wird der Status der Eingänge eines Betriebsarten- wahlschalters (bis zu 4 Eingänge) über- prüft: Wenn nur ein Eingang IN "1" (TRUE) ist, ist der entsprechende Ausgang OUTPUT ebenfalls "1" (TRUE). In allen anderen Fäl- len, d.
  • Seite 94: Lichtschranke (Photocell)

    Lichtschranke (PHOTOCELL) Mit dem Funktionsblock LICHTSCHRANKE wird der Status der Eingänge einer optoelektroni- schen Sicherheits-Lichtschranke überprüft. Wenn der Strahl der Lichtschranke abgedeckt ist (Ausgang der Lichtschranke FALSE), ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Wenn der Strahl hingegen nicht abgedeckt ist (Ausgang der Lichtschranke TRUE), ist der Ausgang OUTPUT "1"...
  • Seite 95 Filter (ms): Dies ermöglicht das Filtern der Signale, die von den externen Schützen einge- hen. Der Filter kann zwischen 3 und 250 ms eingestellt werden und beseitigt ein etwaiges Kontaktprellen. Die Filterdauer wirkt sich auf die Berechnung der Gesamtansprechzeit des Moduls aus.
  • Seite 96: Zweihand; Zweihandsteuerung (Two-Hand)

    Zweihand; Zweihandsteuerung (TWO-HAND) Mit dem Funktionsblock ZWEIHAND wird der Status Eingänge eines Zweihand- Steuerschalters überprüft. Nur wenn beide Drucktaster innerhalb von 500 ms gedrückt werden, ist der Ausgang "1" (TRUE), andern- falls ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Eingangstyp: - Zweikanalig NO – ermöglicht den An- schluss eines Zweihandschalters mit ei- nem Schließer-Kontakt für jeden Taster (EN 574 III A).
  • Seite 97: Sensor

    SENSOR Mit dem Funktionsblock SENSOR wird der Ein- gangsstatus eines Sensors (kein Sicherheits- sensor) überprüft. Wenn der Strahl des Sensors abgedeckt ist (Ausgang des Sensors FALSE), ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Wenn hinge- gen der Strahl nicht belegt ist und der Ausgang des Sensors "1"...
  • Seite 98 Objektbeschreibung: Hier kann eine Funktionsbeschreibung für die Komponente eingege- ben werden. Der Text wird im oberen Teil des Symbols angezeigt.
  • Seite 99: Schaltmatte (S-Mat)

    Schaltmatte (S-MAT) Mit dem Funktionsblock SCHALTMATTE wird der Status der Eingänge einer Schaltmatte überprüft. Wenn eine Person auf der Fußmatte steht, ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE), andernfalls, d. h. bei freier Fußmatte, ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE). Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei je- der Aktivierung der Schaltmatte ein Reset an- gefordert werden.
  • Seite 100 Filter (ms): Dies ermöglicht das Filtern der Signale, die von den externen Schützen einge- hen. Der Filter kann zwischen 3 und 250 ms eingestellt werden und beseitigt ein etwaiges Kontaktprellen. Die Filterdauer wirkt sich auf die Berechnung der Gesamtansprechzeit des Moduls aus.
  • Seite 101: Schalter (Switch)

    Schalter (SWITCH) Mit dem Funktionsblock SWITCH wird der Ein- gangsstatus eines Drucktasters oder Schalters (KEIN SICHERHEITSSCHALTER) überprüft. Ist der Drucktaster gedrückt, ist der Ausgang OUTPUT "1" (TRUE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei jeder Aktivierung des Geräts ein Reset angefordert wer- den.
  • Seite 102 Objektbeschreibung: Hier kann eine Funktionsbeschreibung für die Komponente eingege- ben werden. Der Text wird im oberen Teil des Symbols angezeigt.
  • Seite 103: Zustimmtaster (Enabling Switch)

    Siehe Wahrheitstabellen am Seitenende.  Für den Funktionsblock ENABLING SWITCH muss das zugewiesene Modul mindestens die Firmwa- re-Version wie in der nachstehenden Tabelle an- gegeben aufweisen: MSC-CB FI8FO2 FI16 Parameter Eingangstyp: Zweikanalig NO – ermöglicht den Anschluss eines Zustimmtasters mit zwei Schlie- ßer-Kontakten.
  • Seite 104 Tabelle – Modus 2 (Gerät mit 2 NO + 1 NC) STELLUNG 1: Zustimmtasters vollständig gelöst STELLUNG 2: Zustimmtasters bis Mittelstellung gedrückt STELLUNG 3: Zustimmtasters vollständig gedrückt Stellung Eingang (nur bei 1 Schließer + 1 Öffner) Aktivierung Fehlerausgang: Wenn aktiviert, wird ein von dem Funktionsblock erkannter Fehler gemeldet.
  • Seite 105: Testbares Sicherheitsgerät (Testable Safety Device)

    Testbares Sicherheitsgerät (TESTABLE SAFETY DEVICE) Mit dem Funktionsblock TESTBARES SICHERHEITS-GERÄT wird der Status der Eingänge eines einkanaligen oder zweikanaligen Sicherheitssensors (sowohl Öffner, als auch Schließer) überprüft. Sensortyp und Verhalten sind den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. (einfacher Öffner) (einfacher Schließer) (zweikanalig NC) (zweikanalig NC-NO) Gleichzeitigkeitsfehler * Gleichzeitigkeitsfehler *...
  • Seite 106 Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei jeder Aktivierung des Geräts ein Reset angefor- dert werden. Ansonsten folgt die Aktivierung des Ausgangs direkt entsprechend den Ein- gangsbedingungen. Es gibt zwei Arten von Reset: "Manuell" und "Überwacht". Bei Auswahl des manuellen Resets überprüft das System nur den Signalübergang von 0 zu 1. Im Falle des überwachten Resets wird der doppelte Übergang von 0 zu 1 und dann zurück zu 0 überprüft.
  • Seite 107: Halbleiterausgang (Solid State Device)

    Halbleiterausgang (SOLID STATE DEVICE) Mit dem Funktionsblock HALBLEITERAUSGANG wird der Status der Eingänge überprüft. Liegt an Aus- den Eingängen 24 VDC an, schaltet der gang OUTPUT auf "1" (TRUE), andernfalls ist der Ausgang OUTPUT "0" (FALSE). Parameter Manueller Reset: Wenn aktiviert, kann bei jeder Aktivierung der Sicherheitsfunktion ein Reset angefordert werden.
  • Seite 108: Feldbuseingang (Fieldbus Input)

    Sie werden auf dem Feldbus mit einem Byte dargestellt. (Nähere Informationen sind dem Feldbus- Handbuch auf der CD-ROM "EUCHNER Safety Designer" zu entnehmen.)  WARNUNG: FIELDBUS INPUT ist KEIN Sicherheitseingang. LL0-LL1 Mit diesen Elementen kann ein Logikpegel am Eingang einer Kom- ponente eingespeist werden.
  • Seite 109: Funktionsblöcke Zur Drehzahlüberwachung

    FUNKTIONSBLÖCKE ZUR DREHZAHLÜBERWACHUNG Sicherheitswarnung!  Ein externer Fehler oder eine Funktionsstörung am Encoder/Näherungsschalter oder an dessen Anschlüssen führt nicht unbedingt zum Wechsel des Sicherheitsstatus am normalen Ausgang des Funktionsblocks (z.B. "Zero"). Fehler oder Funktionsstörungen am Encoder/Näherungsschalter oder der Verkabelung werden aber vom Modul er- kannt und über das aktivierbare Diagnose-Bit (Fehlerausgang (Error)) an jedem Funk- tionsblock verwaltet und spezifiziert.
  • Seite 110: Geschwindigkeitsüberwachung (Speed Control)

    Geschwindigkeitsüberwachung (SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeitsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Ausgang OVER "0" (FALSE) ist, wenn die gemessene Geschwindigkeit einen zuvor festgelegten Grenzwert überschreitet. Sollte die Geschwindig- keit unter diesem zuvor festgelegten Grenzwert liegen, ist der Ausgang OVER "1" (TRUE). Parameter Achstyp: Definiert den Typ der Achse, der vom Gerät über- wacht wird.
  • Seite 111 Pitch: Sollte die Wahl des Achstyps "Linear" und des Sensortyps "Drehend" sein, gestattet dieses Feld das Eingeben des Pitch (Steigung), um eine Konvertierung der Sensorumdrehung in die zurückgelegten Strecke zu ermöglichen. Auswahl Näherungsschalter: Gestattet die Auswahl des Näherungssensors zwischen PNP, NPN, Schließer-Kontakt (NO), Öffner-Kontakt (NC), 3- oder 4- Draht.
  • Seite 112: Geschwindigkeitsbereichsüberwachung (Window Speed Control)

    Geschwindigkeitsbereichsüberwachung (WINDOW SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeitsbereichsüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Aus- gang WINDOW "1" (TRUE) ist, wenn sich die gemessene Ge- schwindigkeit innerhalb eines zuvor festgelegten Geschwin- digkeitsbereichs befindet. Parameter Achstyp: Definiert den Typ der Achse, der vom Gerät über- wacht wird.
  • Seite 113 Übersetzungsverhältnis: Dieser Parameter ist aktiv, wenn auf der ausgewählten Achse zwei Sensoren vorhanden sind. Dieser Parameter gestattet das Eingeben des Übersetzungsverhältnis- ses (gear ratio) zwischen den beiden Sensoren. Sollten sich die beiden Sensoren auf demselben beweglichen Objekt befinden, ist das Verhältnis 1, andernfalls muss die Zahl in Bezug auf das Verhältnis eingegeben werden.
  • Seite 114: Stillstandüberwachung (Stand Still)

    Stillstandüberwachung (STAND STILL) Der Funktionsblock Stillstandüberwachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, indem der Ausgang ZERO "1" (TRUE) wird, wenn die Geschwindigkeit 0 ist. Ist die Ge- schwindigkeit nicht 0, wird der Ausgang ZERO "0" (FALSE). Parameter Achstyp: Definiert den Typ der Achse, der vom Gerät über- wacht wird.
  • Seite 115 Grenzwert Stillstand: In dieses Feld die maximale Geschwindigkeit eingeben, die noch einem Stillstand entspricht. Oberhalb dieses Grenzwertes ist der Ausgang ZERO des Funktionsblocks "0" (FALSE). Sollte die gemessene Geschwindigkeit dagegen unter dem eingegebenen Wert lie- gen, ist der Ausgang ZERO des Funktionsblocks "1" (TRUE). Frequenz Stillstand: Gibt die berechneten Werte der maximalen Frequenz fM und fm (verringert um die eingegebene Hysterese) an.
  • Seite 116: Geschwindigkeits-/Stillstandsüberwachung (Stand Still And Speed Control)

    Geschwindigkeits-/Stillstandsüberwachung (STAND STILL AND SPEED CONTROL) Der Funktionsblock Geschwindigkeits-/Stillstandüber- wachung überprüft die Geschwindigkeit eines Geräts, in- dem der Ausgang ZERO "1" wird, wenn die Geschwindig- keit 0 ist. Außerdem wird der Ausgang OVER "0" (FALSE), wenn die gemessene Geschwindigkeit einen zuvor festge- legten Grenzwert überschreitet.
  • Seite 117 Auswahl Näherungsschalter: Gestattet die Auswahl des Nä- herungssensors zwischen PNP, NPN, Schließer-Kontakt (NO), Öffner-Kontakt (NC), 3- oder 4-Draht. (Um ein Performance Level=Ple zu garantieren, muss ein PNP NO verwendet werden (siehe "Näherungsschaltereingang an Drehzahl- überwachungsmodule SPM", Seite 27). Frequenz Stillstand / Frequenz1 / Frequenz2: Gibt die berechneten Werte der maximalen Frequenz fM und fm (verringert um die eingegebene Hysterese) an.
  • Seite 118 Geschwindigkeit 1, 2, 3, 4: In dieses Feld wird der Höchstwert der Geschwindigkeit eingegeben. Wird die Geschwindigkeit überschritten ist der Ausgang OVER des Funktionsblocks "0" (FALSE). Sollte die gemessene Geschwindigkeit dagegen unter dem eingegebenen Wert liegen, ist der Ausgang OVER des Funktionsblocks 1 (TRUE).
  • Seite 119: Funktionsblöcke Im Fenster "Operator

    FUNKTIONSBLÖCKE IM FENSTER "OPERATOR" Alle Eingänge dieser Operatoren können invertiert werden (logisches NOT). Dies erfolgt durch Klicken mit der rechten Maustaste auf den Eingang, der invertiert werden soll. An- schließend erscheint ein kleiner Kreis an dem invertierten Eingang. Um die Invertierung abzuschalten, erneut auf denselben Eingangspin klicken.
  • Seite 120: Not

    Durch logisches NOT wird der logische Status des Eingangs invertiert. Logisches OR ergibt einen Ausgang von "1" (TRUE), wenn mindestens einer der Eingänge "1" (TRUE) ist. Parameter Anzahl Eingänge: Mit dieser Option werden 2 bis 8 Eingänge eingestellt. Logisches NOR ergibt einen Ausgang von "0" (FALSE), wenn mindestens einer der Eingänge "1"...
  • Seite 121: Xor

    Logisches XOR ergibt einen Ausgang von "0" (FALSE), wenn die Anzahl der Eingänge mit "1" (TRUE) gerade ist oder wenn alle Eingän- ge "0" (FALSE) sind. Parameter Anzahl Eingänge: Mit dieser Option werden 2 bis 8 Eingänge eingestellt. XNOR Logisches XNOR ergibt einen...
  • Seite 122: Multiplexer

    MULTIPLEXER Mit dem logischen MULTIPLEXER wird das Signal der Eingänge je nach SEL-Auswahl an den Ausgang gesendet. Wenn für SEL1– SEL4 nur ein Bit gesetzt ist, wird der aus- gewählte Eingang mit dem Ausgang ver- bunden. Sind die SEL-Eingänge: - mehr als eins = "1" (TRUE) oder - keins = "1"...
  • Seite 123: Speicher-Operatoren

    SPEICHER-OPERATOREN Operatoren des Typs MEMORY ermöglichen das Speichern von Daten (TRUE oder FALSE), die von anderen Projektkomponenten kommen. Statusänderungen werden entsprechend den Wahrheitstabellen vorgenommen, die für je- den Operator dargestellt werden. D FLIP-FLOP (max. Anzahl = 16) Mit dem Operator D FLIP-FLOP wird der zuvor eingestellte Status am Ausgang Q entspre- chend der folgenden Wahrheitstabelle gespei- chert.
  • Seite 124: Manueller Restart (User Restart Manual)

    Manueller Restart (USER RESTART MANUAL) (max. Anzahl = 16, einschließlich "Überwach- ter Restart" (USER RESTART MONITORED)) Mit dem Operator USER RESTART MANUAL wird das Neustartsignal entsprechend der folgenden Wahrheitstabelle gespeichert. Clear Restart Speicher behalten Steigende Flanke Abfallende Speicher Flanke behalten Parameter Aktivierung Löscheingang: Wenn aktiviert, kann der Speichervorgang zurückge- setzt werden.
  • Seite 125: Zuhaltungslogik (Guard Lock) (Max. 16)

    Zuhaltungslogik (GUARD LOCK) (max. 16) GUARD LOCK Mit dem Operator GUARD LOCK wird die Verriege- lung/Entriegelung einer ELEKTROMECHANISCHEN ZUHALTUNG überwacht. Hierzu wird die Überein- stimmung zwischen dem Verriegelungsbefehl und dem Status eines INTERLOCK und eines FEEDBACKS geprüft. Der Hauptausgang (OUTPUT) ist "1" (TRUE), wenn die Zuhaltung geschlossen und verriegelt ist.
  • Seite 126 Manueller Reset: Es gibt zwei Arten von Reset: "Manuell" und "Überwacht". Bei Auswahl des manuellen Re- sets überprüft das System nur den Signalübergang von 0 zu 1. Im Falle des überwachten Resets wird der doppelte Übergang von 0 zu 1 und dann zurück zu 0 überprüft. Wichtig: Bei manueller Rückstellung muss der Eingang verwendet werden, der auf die durch den Funktionsblock belegten Eingänge folgt.
  • Seite 127: Zähler-Operatoren

    ZÄHLER-OPERATOREN Die Operatoren des Typs ZÄHLER gestatten dem Benutzer, ein Signal (TRUE) zu erzeugen, so- bald die eingegebene Zählung erreicht wird. Zähler (COUNTER (max. Anzahl = 16)) Der Operator COUNTER ist ein Impulszähler. Es gibt drei Betriebsarten: o AUTOMATISCH o MANUELL o MANUELL+AUTOMATISCH Zählerwert 6 für alle Beispiele: 1) Der Zähler erzeugt einen Impuls mit der...
  • Seite 128 Die Parameter Aktivierung Rücksetzeingang (Clear): Ist dies ausgewählt, wird die Clear-Anfrage aktiviert, um die Zählung wieder aufzunehmen, indem der Ausgang Q wieder auf 0 gebracht wird (FALSE). Außerdem wird die Möglichkeit gegeben, die automatische Funktion (Automati- sche Aktivierung) mit manuellem Reset zu aktivieren. Erfolgt die Auswahl nicht, ist die Betriebsart in diesem Fall automatisch und beim Errei- chen der eingegebenen Zählung begibt sich der Ausgang auf 1 (TRUE) und bleibt dort während zwei interner Zyklen.
  • Seite 129: Timer-Operatoren (Max. Anzahl = 16)

    TIMER-OPERATOREN (max. Anzahl = 16) Mit den Operatoren des Typs TIMER kann ein Signal (TRUE oder FALSE) für eine benutzer- definierte Zeit erzeugt werden. Takterzeugung (CLOCKING) Mit dem Operator CLOCKING wird ein Takt- signalausgang mit der gewünschten Zeit- dauer erzeugt, wenn der Eingang "1" (TRUE) ist.
  • Seite 130 Wenn nicht ausgewählt, ist die Logik umgekehrt, d. h. der Ausgang wird bei fallender Flanke des Eingangssignals auf "0" (FALSE) gesetzt und bleibt für die eingestellte Zeit in diesem Zustand. Dieser Zustand kann verlängert werden, solange der Eingang auf "0" (FALSE) bleibt.
  • Seite 131: Wischkontakt (Passing Make Contact)

    Wischkontakt (PASSING MAKE CONTACT) Der Operator PASSING MAKE CONTACT stellt einen Ausgang zur Verfügung, der das am Eingang vorhandene Signal am Ausgang als Puls zur Verfügung stellt. Wenn das Eingangssignal länger als die eingestellte Zeit "1" (TRUE) ist, wird der Puls auf die eingestellte Zeit begrenzt.
  • Seite 132: Verzögerung (Delay)

    Verzögerung (DELAY) Der Operator DELAY ermöglicht die Anwen- dung einer Signalverzögerung und schaltet den Ausgang nach der eingestellten Zeit auf "1" (TRUE), wenn das Signal am Eingang den Status ändert. Parameter Zeit: Die Verzögerung kann auf einen Wert zwischen 10 ms und 1098,3 s ein- gestellt werden.
  • Seite 133: Die Muting-Funktion

    Die Muting-Funktion Die Muting-Funktion ermöglicht eine zeitweise und automatische Unterbrechung des Be- triebs einer Sicherheitsvorrichtung, um einen normalen Materialfluss über einen ge- schützten Durchgang zu ermöglichen. In anderen Worten ermöglicht das System, wenn es Material erkennt und dieses von ei- nem eventuellen Bediener unterscheidet (in einer potentiellen Gefahrensituation), vo- rübergehend die Sicherheitsvorrichtung zu umgehen und so dem Material das Durchque- ren des Durchgangs zu gestatten.
  • Seite 134 Auswahl LICHTGITTER Eingang Muting Muting aktiv Auswahl SENSOR Eingang Muting Muting aktiv Muting verlängern: nur wenn "Mutingende" = "Lichtgitter": Sollte aktiviert werden, wenn beispielsweise bekannt ist, dass nach Beendigung des Muting Gegenstände über die Palette hinausragen und das Lichtgitter belegen könnten, wodurch der Eingang INPUT auf "0"...
  • Seite 135: Muting "L

    MUTING "L" Die Aktivierung der Muting-Funktion erfolgt im Anschluss an die Unterbrechung der Sensoren S1 und S2 (die Reihenfolge hat keine Bedeu- tung) in einem vom Bediener bestimmten Zeit- raum zwischen 2s und 5s. Der Muting-Status endet nach der Freigabe des Durchgangs.
  • Seite 136: Sequenzielles" Muting

    "Sequenzielles" MUTING Die Aktivierung der Muting-Funktion erfolgt im Anschluss an die sequenzielle Unterbrechung der Sensoren S1 und S2, anschließend der Sen- soren S3 und S4 (ohne zeitliche Begrenzung). Läuft die Palette in Gegenrichtung, lautet die korrekte Sequenz: S4, S3, S2, S1. Der Operator MUTING mit "sequenzieller"...
  • Seite 137: Muting "T

    Auswahl SENSOR Eingang Muting Muting aktiv Muting verlängern: nur wenn "Mutingende" = "Lichtgitter": Blind Time sollte aktiviert werden, wenn beispielsweise bekannt ist, dass nach Beendigung des Muting Gegenstände über die Palette hinausragen und das Lichtgitter belegen könnten, wodurch der Eingang auf "0"...
  • Seite 138: Muting Override (Max. Anzahl = 4)

    MUTING OVERRIDE (max. Anzahl = 4) Die Override-Funktion wird erforderlich, wenn die Maschine im Anschluss an fehlerhafte Sequenzen der Muting-Aktivierung stoppt und dabei Material den ge- fährlichen Durchgang belegt. Dieser Vorgang aktiviert den Ausgang OUTPUT und gestattet es so, das Material zu entfernen, das den Durchgang versperrt.
  • Seite 139 Zu prüfende Bedingungen bei Aktivierung der Override-Funktion "Mit bedeckten Sensor Lichtgitter Input Override Output Sensoren" ausgewählt bedeckt bedeckt Zeitüberschreitung (s): Stellt die Zeit von 10 s bis unendlich ein, innerhalb der die Overri- de-Funktion beendet werden muss. Auslösen des Override: Ermöglicht die Konfiguration des Starts der Override-Funktion (pulsartig oder zustandsgetriggert).
  • Seite 140: Sonstige Funktionsblöcke

    SONSTIGE FUNKTIONSBLÖCKE Serieller Ausgang (SERIAL OUTPUT) Mit dem Operator SERIAL OUTPUT wird der Status von bis zu 8 Sensoren ausgegeben, wobei die Daten seriali- siert werden. Arbeitsprinzip Mit diesem Operator wird der Status aller beschalteten Eingänge auf zwei verschiedene Arten ausgegeben: Asynchrone Serialisierung: 1) Der Status der Leitung ist im Ruhezustand "1"...
  • Seite 141: Netzwerk (Network)

    Arbeitsprinzip Mit diesem Operator können STOP- und RESET-Befehle einfach über ein lokales MSC Netzwerk verteilt werden. Für den Operator "NETZWERK" müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: 1) Der mit einem einfachen oder doppelten Eingang verbundene Eingang Network_In muss mit dem Ausgang Network_Out des vorangehenden Moduls im Netzwerk verbunden sein.
  • Seite 142  Bei der Netzwerkkonfiguration können maximal 10 Basismodule angeschlos- sen werden.  An jedes Basismodul dürfen höchstens 9 Erweiterungsmodule angeschlossen wer- den. Bedingung 1: Beim Einschalten (siehe Abbildung): 1. Die AUSGÄNGE der verschiedenen Knoten befinden sich im Zustand "0" (FALSE). 2.
  • Seite 143 Bedingung 3: Wenn der Eingang IN des Funktionsblocks NETWORK an einem der vier Knoten in den Zustand "0" (FALSE) schaltet (siehe Abbildung 49): Der lokale AUSGANG geht in den Zustand "0" (FALSE) über. Das RUN-Signal wird weiterhin über die Leitung Network_Out gesendet. Die Zustände der übrigen Knoten bleiben unverändert.
  • Seite 144: Verbindungspunkt: Eingang/Ausgang

    Verbindungspunkt: Eingang/Ausgang Wenn das Schaltbild sehr umfangreich und eine Verbindung zwischen zwei sehr weit aus- einanderliegenden Elementen erforderlich ist, kann die Komponente “Verbindung: Ein- gang/Ausgang” verwenden. Um eine Verbindung herzustellen, müssen "Verbindung: Eingang" und "Verbindung: Aus- gang" den gleichen Namen aufweisen.
  • Seite 145: Spezielle Anwendungen

    SPEZIELLE ANWENDUNGEN Ausgangsverzögerung bei manueller Betriebsart Falls zwei OSSD-Ausgänge, davon ein Ausgang verzögert (in der Betriebsart MANUELL) benötigt werden, ist folgende Logik zu verwenden: Abbildung 50 – Zwei Ausgänge, davon ein Ausgang verzögert (Betriebsart MANUELL)  Wenn der Operator Verzögerung verwendet wird, muss die Anwendung wie folgt sein: - Die beiden Ausgänge müssen über die Funktion USER RESTART MANUAL mit auto- matischem Reset programmiert werden.
  • Seite 146: Msc Fehlercodes

    Basismodul MSC-CB festgestellten Fehler an die Software EUCHNER Safety Designer. So kann der Code ausgelesen werden: - das Basismodul MSC-CB (das den Fehler anzeigt) mit dem USB-Kabel an den PC an- schließen; - die Software EUCHNER Safety Designer (SWSD) starten;...
  • Seite 147: Haftungsausschluss Und Gewährleistung

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND GEWÄHRLEISTUNG Wenn die o. g. Bedingungen für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht einge- halten werden oder wenn die Sicherheitshinweise nicht befolgt werden, führt dies zu einem Haftungsausschluss und dem Verlust der Gewährleistung.

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