Achse Serie ISDB
Kurzanleitung Vierte Auflage
ISDB, ISPDB, ISDBCR,
ISPDBCR, IS-Gusskörper SSPDACR
Danke, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben.
Bitte lesen Sie zusätzlich zu dieser Kurzanleitung die Sicherheitshinweise und das detaillierte Betriebshandbuch (DVD), die
Sie mit diesem Produkt erhalten haben. So stellen Sie sicher, dass Sie das Produkt richtig verwenden.
Die vorliegende Anleitung ist ein Original.
Warnung: Für den Betrieb dieses Produkts benötigen Sie detaillierte Installations- und Betriebsanleitungen.
Diese sind im Handbuch auf DVD enthalten, das Sie in der gleichen Verpackung wie dieses Gerät
erhalten haben. Die Anleitungen müssen immer beim Gerät verbleiben. Ein gedrucktes Exemplar
des Handbuchs erhalten Sie auf Wunsch von Ihrer nächstgelegenen IAI-Vertriebsniederlassung.
Kontaktadressen finden Sie auf dem rückseitigen Umschlag des Handbuchs oder in dieser
Kurzanleitung.
• Das unbefugte Benutzen und/oder Vervielfältigen dieses Handbuchs, auch auszugsweise, ist untersagt.
• Die in den einzelnen Sätzen verwendeten Firmennamen, Produktbezeichnungen und Marken der jeweiligen
Unternehmen sind eingetragene Warenzeichen.
Kontrolle der Produkte
Dieses Produkt besteht in der Standardkonfiguration aus den folgenden Teilen.
Sollten Sie an enthaltenen Teilen Fehler feststellen oder sollten Teile fehlen, setzen Sie sich
bitte mit uns oder mit unserem Zwischenhändler in Verbindung.
1. Komponente (Optionen ausgenommen)
Nr.
Teilebezeichnung
Modell
1
siehe „Typenschild", „Bedeutung der
Achse
Modellbezeichnung"
Zubehör
*1
2
Motor-/Geberkabel
3
Referenzpunkt-
Markierungsaufkleber
4
Kurzanleitung
5
Betriebshandbuch (DVD)
6
Sicherheitshinweise
*1 passende Kabel siehe [Verkabelung]
2. Typenschild
Modell
Seriennummer
3. Bedeutung der Modellbezeichnung
3.1 Einfache staubgeschützte Ausführung
I S D B - M - A - 2 0 0 - 2 0 - 5 0 0 - T 2 - M - B - * *
<Serie>
ISDB : Standardausführung
ISPDB : Präzisionsausführung
<Typ>
S : klein
M : mittelgroß
MX : mittelgroß mit Zwischenlager
L : groß
LX : groß mit Zwischenlager
<Gebertyp>
A : Absolut
I
: Inkremental
WA: Batterielos-Absolut
<Motortyp>
60 : 60 W
100 : 100 W
200 : 200 W
400 : 400 W
<Steigung>
4 : 4 mm
5 : 5 mm
8 : 8 mm
10 : 10 mm
16 : 16 mm
20 : 20 mm
30 : 30 mm
36 : 36 mm
40 : 40 mm
48 : 48 mm
<Hub>
(Anmerkung 1) Diese ID wird nur für interne Zwecke genutzt.
Sie betrifft nicht den Typ des Modells.
(Anmerkung)
Steigungen von 36 mm und 48 mm sind bei ISPDB nicht verfügbar.
(Anmerkung)
Option RT (Führung mit Kugelkäfigen) ist bei ISPDB
mit WA (Batterielos-Absolut) nicht verfügbar.
(Anmerkung)
Nur SCON-CB/CGB, SCON-CAL/CGAL, MSCON, SSEL-CS und
XSEL-P/Q/R/S/RA/SA sind mit WA (Batterielos-Absolut) kompatibel.
3.2 Reinraum-Ausführung
I S D B C R - M - A - 2 0 0 - 2 0 - 5 0 0 - T 2 - M - R T - * *
<Serie>
Aluminiumgehäuse
ISDBCR : Standardausführung
ISPDBCR : Präzisionsausführung
Stahlgehäuse
SSPDACR : Präzisionsausführung
<Typ>
S : klein
M : mittelgroß
MX : mittelgroß mit Zwischenlager
L : groß
LX : groß mit Zwischenlager
<Gebertyp>
A : Absolut
I
: Inkremental
WA: Batterielos-Absolut
<Motortyp>
60 : 60 W
100 : 100 W
200 : 200 W
400 : 400 W
<Steigung>
4 : 4 mm
5 : 5 mm
8 : 8 mm
10 : 10 mm
16 : 16 mm
20 : 20 mm
30 : 30 mm
40 : 40 mm
<Hub>
(Anmerkung 1) Diese ID wird nur für interne Zwecke genutzt.
Sie betrifft nicht den Typ des Modells.
(Anmerkung)
Gebertyp WA (Batterielos-Absolut) ist bei SSPDACR nicht verfügbar.
(Anmerkung)
Option RT (Führung mit Kugelkäfigen) ist bei ISPDBCR
mit WA (Batterielos-Absolut) nicht verfügbar.
Bemerkungen
(Anmerkung)
Nur SCON-CB/CGB, SCON-CAL/CGAL, MSCON, SSEL-CS und
XSEL-P/Q/R/S/RA/SA sind mit WA (Batterielos-Absolut) kompatibel.
Sicherheitsvorkehrungen bei der Handhabung
1. Umgang mit dem Roboter
1.1 Umgang mit dem verpackten Produkt
Sofern nicht anders angegeben, wird die Achse mit separat verpackten Achsrichtungen geliefert.
• Das Produkt darf nicht beschädigt werden oder herunterfallen. Die Verpackung schützt nicht
gegen Stöße, wie sie durch Herunterfallen oder Zusammenstöße entstehen.
• Schwere Packstücke müssen von mehr als zwei Personen transportiert werden. Transportieren
Sie die Packstücke auf geeignete Art und Weise.
• Packstücke dürfen nur liegend zwischengelagert werden. Beachten Sie gegebenenfalls
vorhandene Anleitungen für das jeweilige Packstück.
• Treten Sie nicht auf Packstücke und setzen Sie sich nicht darauf.
• Belasten Sie die Packstücke nicht so, dass die Verpackung verformt wird oder bricht.
• Bei hochgeraden Präzisionsausführungen achten Sie darauf, die Bodenfläche der Basis durch
Kratzen und Schlagen nicht zu beschädigen. Es kann die Verfahrgenauigkeit beeinträchtigen.
1.2 Umgang mit dem unverpackten Roboter
1.2.1 ISDB, ISPDB, ISDBCR, ISPDBCR
(Anm. 1)
ID nur für interne Zwecke
• Tragen Sie die Achse nicht, indem Sie sie am Kabel halten. Ziehen Sie nicht am Kabel, um die
<Optionen>
Achse zu verschieben.
AQ : AQ Seal (Standardausstattung)
• Halten Sie die Achse beim Transport an der Basis.
B : Bremse
C : Kriechsensor
• Stoßen Sie die Achse beim Transport nicht gegen andere Objekte oder Gebäudeteile.
L : Endschalter
• Setzen Sie keinen Teil der Achse übermäßigen Kräften aus.
LL : Endschalter
auf gegenüberliegender Seite
1.2.2 SSPDACR
LM : Masterachse für Synchronbetrieb
•Am Produkt sind 4 Transportösen angebracht. Benutzen Sie diese für den Transport des Produkts.
LLM : Masterachse für Synchronbetrieb
(Endschalter
Die folgende Abbildung zeigt das ausgepackte Produkt.
auf gegenüberliegender Seite)
NM : Umgekehrter Referenzpunkt
RT : Führung mit Kugelkäfigen
S : Slave-Achse für Synchronbetrieb
A1S : Kabelaustrittsrichtung (Links)
A1E : Kabelaustrittsrichtung (Hinten links)
A3S : Kabelaustrittsrichtung (Rechts)
A3E : Kabelaustrittsrichtung (Hinten rechts)
ST : hochgerade Präzisionsausführung
VR : Absaugrohrverbindung
auf gegenüberliegender Seite
<Kabellänge>
N : Keines
S : 3 m
M : 5 m
• Halten Sie das Produkt beim Transport nicht an der Motorabdeckung. Die Motorabdeckung
X□□ : Längenangabe
könnte aufgrund des Gewichts der Achse beschädigt werden und das Produkt könnte
<Steuerung>
herunterfallen.
T1 : XSEL-J/K
Die Motorabdeckung darf nur festgehalten werden, wenn die Ausrichtung der Einrichtung
T2 :SCON
geändert wird und die für den Transport vorgesehenen Metallteile entfernt werden.
SSEL
• Tragen Sie die Achse nicht, indem Sie sie am Kabel halten. Ziehen Sie nicht am Kabel, um die
XSEL-P/Q/R/S
Achse zu verschieben.
MSCON
• Stoßen Sie die Achse beim Transport nicht gegen andere Objekte oder Gebäudeteile.
• Setzen Sie keinen Teil der Achse übermäßigen Kräften aus.
• Bei hochgeraden Präzisionsausführungen achten Sie darauf, die Bodenfläche der Basis durch
Kratzen und Schlagen nicht zu beschädigen. Es kann die Verfahrgenauigkeit beeinträchtigen.
2. Umgang mehrachsigen Ausführungen
2.1 Umgang mit dem verpackten Produkt
Mehrachsige Ausführungen werden in einer Verpackung mit Bodenplatte aus Holz geliefert.
(Anm. 1)
ID nur für interne Zwecke
Die Schlitten sind so befestigt, dass sie sich während des Transports nicht unbeabsichtigt lösen
können. Auch die Enden der Achsen sind befestigt, so dass sie nicht durch externe Vibrationen ins
<Optionen>
Schwingen geraten können.
AQ : AQ Seal (Standardausstattung)
B : Bremse
• Das Produkt darf nicht beschädigt werden oder herunterfallen. Die Verpackung schützt nicht
C : Kriechsensor
gegen Stöße, wie sie durch Herunterfallen oder Zusammenstöße entstehen.
L : Endschalter
• Schwere Packstücke müssen von mehr als zwei Personen transportiert werden.
LL : Endschalter
auf gegenüberliegender Seite
Transportieren Sie die Packstücke auf geeignete Art und Weise.
LM : Masterachse für Synchronbetrieb
• Wenn das Packstück mit Seilen angehoben wird, müssen die Seile unterhalb der
LLM : Masterachse für Synchronbetrieb
Versteifungsrahmen unter der Basis durchgeführt werden. Auch beim Anheben mit einem
(Endschalter
Gabelstapler sind die Gabeln unter der Basis anzusetzen.
auf gegenüberliegender Seite)
NM : Umgekehrter Referenzpunkt
• Setzen Sie das Packstück beim Absetzen keinen Stößen aus und setzen Sie es nicht ruckartig ab.
RT : Führung mit Kugelkäfigen
• Treten Sie nicht auf Packstücke und setzen Sie sich nicht darauf.
S : Slave-Achse für Synchronbetrieb
• Belasten Sie die Packstücke nicht so, dass die Verpackung verformt wird oder bricht.
A1S : Kabelaustrittsrichtung (Links)
A1E : Kabelaustrittsrichtung (Hinten links)
2.2 Umgang mit dem unverpackten Roboter
A3S : Kabelaustrittsrichtung (Rechts)
A3E : Kabelaustrittsrichtung (Hinten rechts)
• Sichern Sie die Schlitten, so dass sie sich während des Transports nicht plötzlich in Bewegung
VR : Absaugrohrverbindung
setzen.
auf gegenüberliegender Seite
• Sollte ein Ende der Achse überhängen, sichern Sie es ordnungsgemäß, so dass es sich infolge
ST : hochgerade Präzisionsausführung
externer Vibrationen nicht zu stark bewegen kann.
<Kabellänge>
• Achsen, die ohne gesicherte Enden transportiert werden, dürfen keinen Stößen über 0,3 g
N : Keines
ausgesetzt werden.
S : 3 m
M : 5 m
• Muss die Achse mit Seilen oder auf andere Art angehoben werden, sorgen Sie für angemessene
X□□ : Längenangabe
Polsterung, um zu vermeiden, dass der Roboter deformiert oder zu starken Belastungen
ausgesetzt wird. Achten Sie außerdem darauf, dass der Roboter in stabiler, waagrechter Lage
<Steuerung>
bleibt. Bringen Sie nötigenfalls ein Werkzeug an den Gewindebohrungen an der Unterseite der
T1 : XSEL-J/K
Basis an, um das Packstück anzuheben.
T2 :SCON
SSEL
• Achten Sie darauf, die Bügel oder Abdeckungen der Achsen oder die Anschlussbox keinen
XSEL-P/Q/R/S
Belastungen auszusetzen. Vermeiden Sie außerdem, dass die Kabel eingeklemmt oder zu stark
MSCON
verformt werden.
3. Umgang mit dem in eine mechanische Anlage (ein System) eingebauten Roboter
Dieser Abschnitt erklärt, wie komplette mechanische Anlagen (Systeme) transportiert werden, in die
Achsen eingebaut sind.
• Sichern Sie die Schlitten, so dass sie sich während des Transports nicht plötzlich in Bewegung setzen.
• Sollte ein Ende der Achse überhängen, sichern Sie es ordnungsgemäß, so dass es sich infolge
externer Vibrationen nicht zu stark bewegen kann.
• Achsen, die ohne gesicherte Enden transportiert werden, dürfen keinen Stößen über 0,3 g ausgesetzt
werden.
• Beim Anheben der mechanischen Anlage (des Systems) mit Seilen dürfen die Achse, die
Anschlussbox usw. keinen Kräften ausgesetzt werden. Vermeiden Sie außerdem, dass die Kabel
eingeklemmt oder zu stark verformt werden.
Installations- und Lagerumgebung
1. Umgebungsbedingungen bei Installation
Während der Installation sind folgende Umgebungsbedingungen einzuhalten.
Allgemein gilt, dass die Umgebungsbedingungen derart sein müssen, dass Personen ohne
Schutzausrüstung arbeiten können.
Achten Sie außerdem darauf, dass ausreichend Platz für Wartungsarbeiten zur Verfügung steht.
• Es darf keine Wärmestrahlung von einer großen Wärmequelle wie einem Härteofen auf die Maschine
gerichtet sein.
• Die Umgebungstemperatur muss zwischen 0 °C und 40 °C liegen.
• Es darf keine Kondensation infolge großer Temperaturschwankungen auftreten.
• Die relative Luftfeuchte darf maximal 85 % betragen.
• Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.
• Die Umgebung muss frei von korrosiven oder entzündlichen Gasen sein.
• Die Maschine darf nicht in einer zu staub-, salz- oder eisenhaltigen Umgebung eingesetzt werden
(außerhalb eines normalen Montagewerks).
• Die Maschine darf nicht mit Chemikalien bespritzt werden (einschließlich Ölnebel und
Schneidflüssigkeit).
• Das Gehäuse darf keinen Stößen oder Vibrationen ausgesetzt werden.
Schützen Sie die Maschine durch geeignete Maßnahmen vor folgenden Einflüssen:
• Störeinflüsse durch statische Elektrizität oder Ähnliches
• Einflüsse durch starke elektrische oder magnetische Felder
• Einflüsse durch ultraviolette oder andere Strahlung
2. Umgebungsbedingungen bei Lagerung und Aufbewahrung
Die Umgebungsbedingungen bei Lagerung und Aufbewahrung müssen den für die Installation
vorgeschriebenen Bedingungen entsprechen. Insbesondere ist bei längerer Lagerung sorgfältig auf die
klimatischen Bedingungen zu achten. Es darf keine Betauung bzw. Kondensation stattfinden.
Sofern nicht ausdrücklich spezifiziert, enthalten die Verpackungen bei Auslieferung der Maschine kein
Trockenmittel. Muss die Maschine in einem Umfeld gelagert werden, in dem von Betauung auszugehen
ist, ist das gesamte Packstück vor Kondensation zu schützen. Alternativ können direkt nach Öffnen der
Verpackung entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Die Maschine darf während der Lagerung kurzzeitig Temperaturen bis 60 °C ausgesetzt werden. Bei
Lagerungszeiten über einem Monat darf die Lagerungstemperatur maximal 50 °C betragen.
Die Maschine muss liegend gelagert und aufbewahrt werden. Soll die Lagerung in verpacktem Zustand
erfolgen, sind gegebenenfalls auf der Verpackung vorhandene Lageangaben zu beachten.