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BW400
BEDIENUNGSANLEITUNG
968128-08
1
(16-09-2024)
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Inhaltszusammenfassung für Bosch BW400

  • Seite 1 BW400 BEDIENUNGSANLEITUNG 968128-08 (16-09-2024)
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Einseitige Verrohrung 3.3.3.2 Beidseitige Verrohrung 3.3.3.3 Montage Luftanschluss Elektrischer Anschluss 3.4.1 Anschlussschema mit AC-Lüfter 3.4.2 Externe Steuerung der WW-Bereitung 3.4.2.1 SMART GRID Anschluss 3.4.2.2 Verdrahtung einer PV-Anlage 3.4.2.3 Anschluss einer externen Heizquellen 3.4.2.4 Verdrahtung einer externen Heizquelle Inbetriebnahme der BW400...
  • Seite 3 Betrieb der BWWP Funktion des Kältekreislaufs Elektrische Zusatzheizung Permanenter Korrosionsschutz des Speichers Automatische Abtauung Wahl der Energiequellen Bedienung der BW400 Bedienfeld und Display 6.1.1 Einstellungen im Hauptmenü 6.1.2 Einstellungen im Servicemenü Hauptmenü - Anzeigenübersicht Servicemenü - Anzeigenübersicht Einstellung der Betriebsparameter durch den Installateur (mit AC-Lüfter) 6.4.1...
  • Seite 4: Allgemeine Informationen

    1 Allgemeine Information 1.1 Die verwendeten Symbole Tipps & Tricks Dieses Symbol kennzeichnet nützliche Informationen für den Installateur und den Benutzer. Diese Hinweise helfen Ihnen bei der Installation und beim effizienten Betrieb des Geräts. Bitte unbedingt beachten Dieses Symbol weist auf Gesetze, Normen und Vorschriften, sowie Herstellerbedingungen hin, die unbedingt beachtet werden müssen.
  • Seite 5: Information Für Den Benutzer

    1.2 Information für den Benutzer Sicherheitshinweis: Dieses Gerät darf nicht durch Kinder oder Personen mit eingeschränkten Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihrer neuen Brauchwasser- körperlichen, sensorischen oder geistigen Wärmepumpe (BWWP). Zweifellos werden Sie mit der Spitzenqualität Fähigkeiten oder Personen, denen es an der BWWP viel und lange Freude haben.
  • Seite 6: Technische Daten

    MPa / Bar 1 / 10 Warmwassertemperatur °C Verstellbar bis max. 62 Warmwassermenge l / 24 Std. 1400 Wasseranschlüsse Kaltwasser 1” Warmwasser 1” Kondensatablauf 1/2” Wärmetauscher 1” Zirkulation 3/4” Wärmetauscher, Oberfläche (BW400) 1.60 Wärmetauscher, inhalt (BW400) 9.60 IP-Schutzklasse * WPZ Zertifikat Nummer. B-119-17-03, Version 2 / Nach EN16147:2017 / Ohne Luftkanal ** Nach ASHRAE...
  • Seite 7: Typenschild

    1.5.1 Typenschild Das Typenschild gibt Auskunft über die technischen Daten Ihres Gerätes. Das Typenschild befindet sich rechts neben dem Kondensatablauf. Die Daten des Typenschilds Die nebenstehende Abbildung zeigt Ihnen wie das Typenschild aufgebaut ist. Die in der ersten Zeile angeben Modellbezeichnung, und die in der zweiten Zeile angegebene Seriennummer sind die eindeutige Identifikation ihres Gerätes. Bei Rückfragen zum Gerät müssen Modellnummer und Seriennummer immer angegeben werden.
  • Seite 8: Konstruktionsschema

    1.6 Konstruktionsschema ø707 (C)
  • Seite 9: Maßtabelle

    LED BETRIEBS- / STÖRUNGSANZEIGE - WP FLANSCHE (STANDARD) LED BETRIEBS- / STÖRUNGSANZEIGE - ZUSATZHEIZUNG ABTAU-WASSERABFLUSS 1/2” R ANZEIGE (DISPLAY) WW-ANSCHLUSS 1” R DREH-/DRUCK REGELKNOPF 1.6.1 Maßtabelle Anschlüsse BW400 WW-Anschluss 1492 Kondensatanschluss 1492 Zirkulation 1311 WT unten Eintritt WT unten Austritt KW-Anschluss Gesamthöhe...
  • Seite 10: Integrierte Wärmetauscher

    Speichertemperatur Priorität genießt. Die Temperatur im WW-Speicher kann. Schäden, die an dem Gerät darf 65°C nicht überschreiten. durch Überhitzung entstanden sind, sind von der Gewährleistung und der Garantie ausgeschlossen. Die Modellreihe BW400 hat 1 Zusatz-Wärmetauscher. Technische Daten Zusatzwärmetauscher Unterer WT Modell Oberfläche Volumen...
  • Seite 11: Transport - Lagerung - Verpackung

    2 Transport - Lagerung - Verpackung 2.1 Transport Für kurze Strecken (Lieferung zur Baustelle) kann die BWWP auch Bei der Annahme der Lieferung darf das horizontal im Lieferwagen transportiert werden. Dabei darf die BWWP Gerät oder die Verpackung nicht nur mit der Rückseite der Verpackung nach unten transportiert beschädigt sein.
  • Seite 12: Lagerung

    2.2 Lagerung Die Lagerung des Gerätes darf nur in senkrechter Position erfolgen. Die Geräte dürfen in keinem Fall gestapelt werden. Der Lagerplatz muss trocken sein (kein Freilager). Die Temperatur im Lagerraum darf -20°C nicht unterschreiten und + 50°C nicht überschreiten. 2.3 Verpackung Die Transportverpackung ist umweltfreundlich (Karton + Holz) und kann problemlos wiederverwendet oder entsorgt und recycelt werden.
  • Seite 13: Installation Der Bwwp

    3 Installation der BWWP 3.1.1 Auspacken der BWWP Entfernen Sie die Kartonage und die Schutzwinkel. Lösen Sie (mit einem 19er Schlüssel) unter der Transportpalette die Muttern an den Befestigungsbolzen so weit, dass Sie die Unterlegscheiben herausziehen können. Bringen Sie nun die BWWP mit der Palette an den Aufstellungsort und nehmen diese, nach dem Entfernen der Muttern, von der Palette ab. Mit Hilfe des Transportgriffs ist dies einfach zu handhaben.
  • Seite 14: Aufstellungshinweise

    3.1.3 Aufstellungshinweise Mindestdeckenhöhe / Kippmass (jedoch Risiko, dass EPP die Decke berührt) = 2030 mm Empfohlene Deckenhöhe ist 1916 mm + 300 mm = 2216 mm, um gute Beweglichkeit und einfache Montage der Luftkanäle sicherzustellen. Bei der Installation der Wärmepumpe kann es notwendig sein, die Wärmepumpe 30-45 Grad zu kippen um sie in richtiger Position...
  • Seite 15: Hydraulischer Anschluss

    3.2 Hydraulischer Anschluss Ihre BWWP hat einen hochwertigen Speicher aus besonders dickem hochwertigem Stahl mit einer Premium Innenbeschichtung (Email), Der Wasseranschluss und die Inbetriebnahme sowie einen permanenten kathodischen Schutz durch eine großzügig müssen, entsprechend den geltenden Gesetzen, dimensionierte Anode aus Magnesium. Dies ist ein optimaler Normen und örtlichen Vorschriften für permanenter Schutz Ihres Geräts.
  • Seite 16: Kaltwasser Anschlussschema

    3.2.1.1 Kaltwasser Anschlussschema Prinzip Zeichnung 1: Kaltwasser-Anschluss. Bitte beachten Sie die speziellen Hygieneregeln für 2: Kugelventil 1”: muss beim Betrieb geöffnet sein. Trinkwasserinstallationen. Der Anschluss muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. In Abhängigkeit von den 3: Schmutzfänger 1 “: Sammelt unerwünschte Partikel aus verwendeten Materialien ist eine galvanische Trennung (z.B. Isolierverschraubung) vorzusehen.
  • Seite 17: Warmwasser Anschlussschema

    3.2.2.1 Warmwasser Anschlussschema WW-Anschluss Prinzip Zeichnung. 1: Warmwasserauslauf aus dem Speicher. 2: Kugelhahn 1”: Muss im Betrieb immer vollständig geöffnet sein. 3: Optional: Thermostatisches Mischventil 1“: Wenn die BWWP mit Temperaturen > 50°C betrieben wird, kann über ein thermostatisches Mischventil die WW-Temperatur so begrenzt werden, dass keine Verbrühungsgefahr entsteht. 4: Zur WW-Installation.
  • Seite 18: Kondensatablauf

    3.2.4 Kondensatablauf Abhängig von der Luftfeuchtigkeit bildet sich am Verdampfer Kondensat. Der Kondensat-Ablaufschlauch muss unbedingt gemäß Montageanleitung zwischen dem Kondensatauslauf der BWWP und dem Abwasseranschluss installiert sein. Bezüglich der Abmessungen des Ablaufschlauchs, siehe Kapitel 3.1.1 dieser Anleitung. Dimension Kondensatauslass: R ½“ Schlauchlänge: installationsabhängig, siehe auch Kapitel „1.6 Konstruktionsschema“...
  • Seite 19: Lufttechnischer Anschluss

    3.3 Lufttechnischer Anschluss 3.3.3 Luftkanalbetrieb 3.3.1 Grundregeln Einseitige oder beidseitige Verrohrungen können den Wirkungsgrad Die Luft ist die wichtigsten kostenlosen Betriebsmittel der BWWP. Die erhöhen. Bitte beachten Sie, dass die Lüftergeschwindigkeit auf „hoch“ BWWP entzieht der Luft Wärmeenergie. Dabei arbeitet die WP umso eingestellt wird.
  • Seite 20 DN160 90°-Bogen 45°-Bogen 30°-Bogen gerades Rohr [Pa/m] [Pa] [Pa] [Pa] BW400 ACHTUNG: Maximal ist eine Luftleitungslänge von 50 m möglich. • Zur Vermeidung von Kondenswasser: Luftleitung und Anschlüsse müssen diffusionsdicht wärmeisoliert ausgeführt • Während des Betriebs wird durch die Wärmepumpe die werden. Umgebungstemperatur abgesenkt. Mit dem optionalen Rohrsystem DN160 kann die Abluft jedoch nach außen oder...
  • Seite 21: Montage Luftanschluss

    3.3.3.3 Montage Luftanschluss Folgende Artikel stehen für den Lufttechnischen Anschluss zur Verfügung: Artikelnummer Bezeichnung 7719003334 WG160/1 Wanddurchf.Kunststoff 7719003359 Band Montagelochband (10m/Rolle) 7719003360 Nageldübel (100ST/Pack) N6x40 7719003408 Kaltschrumpfband (50mm x 15m) 7738110517 Dichtmittel EPP SEMA 7738110906 WG160-2 Wanddurchf. Edelstahl 7738113427 DEPP160-3 Set 3x1mRohr+Verb 7738113428 BEPP160-1 Set 1xBogen+Verb 7738113764...
  • Seite 22: Anschlussschema Mit Ac-Lüfter

    3.4.1 Anschlussschema mit AC-Lüfter...
  • Seite 23 Modell BW400 Bezeichnung Komponente Verdichter (SC18GH) Startkondensator (80 µF) Betriebskondensator (10 µF) Start relais (Verdichter) Lüfter (R2E190) Betriebskondensator (2 µF) Kondensator, Lüfter- geschwindigkeit (6 µF) Heizstab (2kW) Thermostat Elektroheizung Überhitzungsthermostat Hochdruckpressostat (25bar) Magnetventil Erdanschluss (X1 / X2) Signal Anode (Magnesium),...
  • Seite 24: Externe Steuerung Der Ww-Bereitung

    3.4.2 Externe Steuerung der WW-Bereitung 3.4.2.1 SMART GRID Anschluss Die Verdrahtung legt fest, welche (PV-Anlage oder Mehrtarifzähler) Betriebsarten möglich sind. Sie haben zusammen mit Ihrer Photovoltaikanlage die Möglichkeit eigenerzeugten Strom quasi umsonst, oder zumindest preiswert (gilt auch für Mehrtarifzähler), für den Betrieb Ihrer BWWP und zur Energiespeicherung zu nutzen.
  • Seite 25: Anschluss Einer Externen Heizquellen

    Die WP ist in dieser Betriebsweise außer Betrieb, während das Lüftungsgerät weiter betrieben werden kann. Anschlussbeispiel für Heizkessel/Solarstation Die externe Heizquelle wird an den Wärmetauscher der BWWP angeschlossen (siehe Abschnitt 1.6 „Konstruktionsschema“). BW400 Öl Biomasse Solarthermie Externer Temperaturfühler (nur bei externer Steuerung)
  • Seite 26: Verdrahtung Einer Externen Heizquelle

    3.4.2.4 Verdrahtung einer externen Heizquelle Vor allen Arbeiten und Wartungen an Die externe Heizquelle kann über die Klemmen 1 und 2 an der dem Gerät trennen Sie die WP von der Klemmleiste CN7 angeschlossen werden. Dieser Ausgang (230 V AC, elektrischen Versorgung.
  • Seite 27: Inbetriebnahme Der Bw400

    4 Inbetriebnahme der BW400 Die BWWP wird voreingestellt und steckerfertig geliefert. • Verbinden Sie einfach die Wasseranschlüsse mit der Hausinstallation. • Schließen Sie den Kondensatablauf an. • Befüllen Sie die Anlage vollständig bis alle Luft entwichen ist. • Prüfen Sie die Anlage und die Verrohrung auf Dichtigkeit.
  • Seite 28: Betrieb Der Bwwp

    5 Betrieb der BWWP Die primäre Energiequelle der BWWP ist die integrierte Wärmepumpe. Diese funktioniert nach dem thermodynamischen Prinzip und nutzt die in der Luft vorhandene Energie zur Aufbereitung von Warmwasser. 5.1 Funktion des Kältekreislaufs Das gasförmige Kältemittel aus dem Verdampfer wird im Kompressor (5) von 6 bar auf 18 bar verdichtet.
  • Seite 29: Automatische Abtauung

    5.4 Automatische Abtauung Die BWWP ist mit einer kontinuierlichen automatischen Abtaueinrichtung ausgestattet. Dieses System verringert die Häufigkeit der Abtauzyklen und erhöht gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der BWWP (längere Laufzeiten). Dennoch kann es vorkommen, dass der Verdampfer (besonders bei sehr niedrigen Außentemperaturen und bei andauernd hohem WW-Bedarf) abgetaut werden muss. Ein Fühler überwacht die Verdampfer-Temperatur und löst im Bedarfsfall automatisch einen Abtauzyklus aus.
  • Seite 30: Bedienung Der Bw400

    6 Bedienung der BW400 6.1 Bedienfeld und Display Anzeige der Betriebszustände Neben dem Display befinden sich die Leuchtdioden, die den Wasser Betriebszustand der BWWP anzeigen. Die obere LED ist dabei der 45 °C Wärmepumpe zugeordnet während die untere LED der sekundären Heizquelle zugeordnet ist. Energiequelle Wärmepumpe In Betrieb Bereitschaft Störmeldung...
  • Seite 31: Hauptmenü - Anzeigenübersicht

    6.2 Hauptmenü - Anzeigenübersicht Info Anzeige: Nach dem Einschalten der Netzspannung erscheint diese Anzeige. T Wasser Sie gibt die aktuelle tatsächliche WW-Temperatur an. 45 °C Info Anzeige: Verdampfer/Wärmetauscher-Temperatur. Diese Anzeige gibt die aktuelle tatsächlicheTemperatur des Wärmetauschers/Verdampfers an. Bei der RF Modell- T Verd.
  • Seite 32 Betriebsart: Hier können die Wärmequellen ausgewählt werden. Die folgenden Wahlmöglichkeiten sind vorgesehen: Betr.art “AUS”, “WP”, “EL”, “WP+EL”, “Kessel“, “WP+Kess“ Werkseinstellung: “WP“ (ECO Modus = “WP”) (Comfort Modus = “WP+EL”). Diese Betriebsart ermöglicht die Nutzung des Heizstabs, beispielsweise auch im PV Modus. Nur im Comfort Modus = “Nur EL“...
  • Seite 33: Servicemenü - Anzeigenübersicht

    6.3 Servicemenü - Anzeigenübersicht Wird der Einstellknopf länger als 5 Sekunden gedrückt, wechselt die Anzeige zum Servicemenü. Hier werden die Anlageneinstellungen angezeigt. Software Die Anzeige “Software” gibt die Software-Version an. VT12 Im Beispiel ist “VT12” die aktuell verwendete Software-Version Sprache Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, DEUTSCH Polnisch, Slowenisch, Kroatisch...
  • Seite 34: Einstellung Der Betriebsparameter Durch Den Installateur (Mit Ac-Lüfter)

    6.4 Einstellung der Betriebsparameter durch den Installateur (mit AC-Lüfter) 6.4.1 Wahl der Heizquellen Die BWWP ist so vorkonfiguriert, dass sie direkt in Betrieb genommen werden kann. Dabei ist die Betriebsart „WP+EL“ voreingestellt. Über das Menü „Betr.art“ können die verschiedenen Energiequellen oder deren Kombination gewählt werden. Grundsätzlich gilt, dass die primäre Wärmequelle (erste oder einzige Energiequelle im Menü...
  • Seite 35: Smart Grid Anschluss (Pv)

    6.4.6 Smart Grid Anschluss (PV) Der Wechselrichter/Stromzähler muss mit Wenn Sie die BWWP an eine PV-Anlage angeschlossen haben, einem potentialfreien Ausgang ausgestattet müssen Sie die Funktion PV Modus aktivieren. sein, der Strom im Ufa Bereich schalten kann (Goldkontakte). Wegen der geringen Strom- Wählen Sie dabei –...
  • Seite 36: Einstellungen Durch Den Benutzer

    Einsparung mit sich bringt (Standby unterbrochen und die WW-Temperatur kann bis auf “T2 min” absinken. Verlust bei BW400 nur 20W!). Hierdurch wird das System vor Frostschäden bewahrt. Die Werkseinstellung für “T2 min” ist 10°C. Sinkt die Temperatur auf “T2 min”...
  • Seite 37 Aktivierung der Timer-Funktion Benutzermenü: Drehen Sie den Drehknopf, um auf das Timer-Menü zu gelangen. Timer Die Werkseinstellung der Timer-Funktion ist auf “AUS” gesetzt. Drehknopf drücken, bis der Text blinkt und drehen Sie dann bis “EIN” angezeigt wird. Drücken Sie nochmals den Drehknopf und die Timer-Funktion ist aktiviert. Hinweis: Die LED leuchtet orange, da der Benutzer noch den Timer konfigurieren muss, danach leuchtet sie grün.
  • Seite 38 Die Timer Funktion ist nun aktiviert. Timer Drehen Sie den Drehknopf, um auf den Menüpunkt „Timer“- zu gelangen. Die Timer- Funktion ist auf “EIN” gesetzt. Deaktivierung der Timer Funktion. Timer Drehknopf drücken, bis der Text blinkt und drehen Sie dann bis “AUS” angezeigt wird. Bestätigen Sie die Einstellung durch Drücken des Drehknopf.
  • Seite 39: Legionellen Schutzfunktion

    6.5.5 Legionellen Schutzfunktion Benutzen Sie die Legionellen- Legionellen sind Bakterien, die sich in sanitären Anlagen ausbreiten und Schutzfunktion aus dem Service- zu Krankheiten führen können. Allerdings sterben Legionellen bereits ab Menü. Diese arbeitet schneller und einer Temperatur von 50°C ab. verringert das Risiko eines Abbruchs.
  • Seite 40 Aktivierung der Legionellen Schutzfunktion Drehen Sie den Knopf solange bis der Menüpunkt „T Legio“ erscheint. (Als Werkseinstellung ist die Legionellen-Funktion auf “AUS” gestellt.) T Legio Drücken Sie den Drehknopf. Der Text blinkt nun. Drehen Sie dann den Knopf bis “60°C” erscheint. Drücken Sie den Drehknopf einmal und die Legionellen-Sequenz wird aktiviert.
  • Seite 41: Störungs- Und Informationsmeldungen

    7 Störungs- und Informationsmeldungen Es gibt drei Arten von Meldungen. Auf dem Display können gleichzeitig drei verschiedene Meldungen angezeigt werden. Durch einmaliges Drücken des Einstellknopfes am Bedienfeld wird die Meldung bestätigt und zurückgesetzt. 7.1 Informations-Meldung: Informations-Meldungen haben keinen Einfluss auf die Funktion der Meldung BWWP. Sie weist allerdings den Benutzer auf ein Problem hin, das möglich bald beseitigt werden sollte (Meldung 8, 9 und 10).
  • Seite 42: Übersicht Der Fehlermeldungen

    7.4 Übersicht der Fehlermeldungen [Fehler modus] (Rote LED) LED (15) Fehler Blinkt Rot: Fehlermeldung des Kältekreislaufs oder Info-Meldung. 5 6 0 Beide LED (15 + 16) blinken: Betriebsfühler defekt, keine WW-Aufheizung möglich. FEHLER NUMMER / FEHLERURSACHE AUSWIRKUNG ANZEIGE-LED 1 / 15 und 16 Temperaturfühler im oberen Bereich des WP und Zusatzheizung abgeschaltet.
  • Seite 43: Systematische Fehlersuche

    7.5 Systematische Fehlersuche • Wärmepumpe hat keine oder zu wenig Leistung: Wenn Sie einen Fehler vermuten, setzen Sie alle Parameter auf die Werkseinstellungen zurück. Sie finden eine Aufstellung der Werkseinstellungen im Kapitel 6.2, wobei die entscheidenden Parameter gelb hinterlegt sind. • Trennen Sie das Gerät vom Netz und stecken den Stecker nach 1 Minute wieder in die Steckdose, •...
  • Seite 44: Wartung Und Pflege

    8 Wartung und Pflege Ihre BWWP arbeitet automatisch und wartungsarm. Nichtdestotrotz ist eine gewisse Kontrolle, Pflege und Wartung notwendig um den Wert Ihrer BWWP zu erhalten und zu schützen. Wir empfehlen einen entsprechenden Wartungsvertrag abzuschließen oder aber die Wartung in einen bereits bestehenden Vertrag zu integrieren. 8.1 Pflege durch den Benutzer Die BWWP benötigt keine spezielle Wartung durch den Benutzer. Dennoch sollte der Benutzer die folgenden Punkte, die seiner Verantwortung obliegen, regelmäßig beachten: •...
  • Seite 45: Tips & Tricks Für Den Anwender

    Schließen Sie den Kaltwasserzulauf am Hausanschluss • Entleeren Sie den Speicher und die WW-Leitungen Die erneute Inbetriebnahme entspricht der Beschreibung im Kapitel „Inbetriebnahme der BW400“ 8.3.4 Produkt-Lebenszyklus Hinweis: Die BWWP ist äußerst robust gebaut und hat einen besonders Die BWWP gehört nicht in den Hausmüll. Mit schweren und druckfesten Stahltank.
  • Seite 46: Energy Label

    EINSTELLUNG DER WASSERTEMPERATUR (Sollwert): 55 °C SCHALLLEISTUNGSPEGEL (Innen, ohne Luftkanal): 64 dB(A) SCHALLLEISTUNGSPEGEL (Außen, mit Luftkanal): 55 dB(A) DAS SPEICHERVOLUMEN V IN LITERN: BW400 373 L DAS GEMISCHTE WASSER BEI 40 °C V40 in Litern*: BW400 494 L * Volumen V Kalt wasser eintritt = 10 °C...
  • Seite 47: Modbus-Parameter

    10 Modbus-Parameter Read Holding Register (4x) Name Unit Modbus Address Decimal Offset Remarks 005.T_setpoint °C (T Soll) 006.T_min °C (T min) 007.T2_min (T2 min) °C 008.Timer (Timer) OnOff 0 = Off 1 = On 009.Start_HP_Hour Hour (h_Uhr) 010.Start_HP_Min (m_Uhr) 011.Stop_HP_Hour Hour (h_Stop) 012.Stop_HP_Min (h_Stop) 013.H_pump...
  • Seite 48 Read Holding Register (4x) Name Unit Modbus Address Decimal Offset Remarks 030.Fan_type* 0 = AC (VrntTyp) 1 = EC 031.EC_Fan_Level1 * (EC LS1) 032.EC_Fan_Level2 * (EC LS2) 033.EC_Fan_Level3 * (EC LS3) 034.Legionel_Auto_function_days 104.RTCSek 105.RTCMin 106.RTCHour 107.RTCDay 108.RTCDate 109.RTCMonth 110.RTCYear 115 ModbusAdresse 1-247 116 ModbusBaudrate 1=19200 2=9600 117 Modbus Paritet 0=None 1=ODD 2=EVEN 118 ModbusAllowWrite 1=Allow write...

Diese Anleitung auch für:

Bw400.2

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