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PCE Instruments PCE-DPD-F1 Bedienungsanleitung Seite 21

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Beim Parameter „Nenngewicht" („LoAd") konfigurieren Sie das Nenngewicht der Wägezelle (Wert
zwischen 0 und 999999). Der Dezimalpunkt wird an der Position angezeigt, die im Parameter
„Dezimalpunkt" („dP") konfiguriert wurde. Der Standardwert ist 1000.
Beispiel: Für eine 5 kg Zelle konfigurieren Sie einen Wert von 5000, um in Gramm zu lesen.
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Konfigurieren Sie unter dem Parameter „Erregerspannung" („V.Exc") die Spannung für die Stromver-
sorgung der Wägezelle. Wählen Sie „5Vdc" oder „10Vdc". Der Standardwert ist 10Vdc.
Das Menü „Feldkorrektur" („F.cor") enthält die Funktionen für die empirische Konfiguration der Wägezel-
le.
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Geben Sie bei dem Parameter „Low weight correction" („F.Lo") den realen Wert des tatsächlichen
Gewichts an der Zelle an. Verwenden Sie das kleinstmögliche Gewicht, das nahe bei 0 liegt. Drücken Sie
die Taste SQ, um den Korrekturvorgang zu starten.
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Geben Sie bei der „High weight correction" („F.hI") den tatsächlichen Wert des aktuellen Gewichts an
der Zelle ein. Verwenden Sie das kleinstmögliche Gewicht, das nahe am Nenngewicht der Zelle liegt.
Drücken Sie die Taste SQ, um den Korrekturvorgang zu starten.
Der Eintrag „Systemnullpunkt" („S.ZEr") weist dem „Systemnullpunkt" des Instruments das aktuelle Ge-
wicht zu. Werte für „Bruttogewicht" und „Tara" sind relativ zu diesem Gewicht.
Funktion „Auto-Tara"
Die Funktion „Auto-Tara" aktiviert automatisch die „Tara", wenn das Gewicht von der Wägezelle entfernt
wird. Die „AutoTara"-Konfiguration hat drei Parameter:
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Aktivierungswert: Die Funktion „Autotarieren" wird aktiviert, wenn der Messwert unter dem
festgelegten Wert liegt.
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Stabilitätsbereich: Der Messwert muss stabil sein und seine Schwankung muss unter der in diesem
Parameter festgelegten Anzahl von Zählungen liegen.
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Stabilitätszeit: Der Messwert muss für die in diesem Parameter festgelegte Zeit innerhalb des
Stabilitätsbereichs liegen.
Wenn diese drei Parameter erfüllt sind (das System ist „ohne Gewicht" und der Messwert ist „stabil"),
aktiviert die Funktion „Auto-Tara" automatisch die „Tara".
Beispiel: Wägesystem mit einer Anzeige von 0,0 bis 2500,0 kg. Wenn das Gewicht aus dem System ent-
fernt wird, bleibt immer ein variabler Restwert übrig: 2,2 kg, 3,1 kg, -0,7 kg, ...
Dieser Restwert hängt mit den spezifischen Unzulänglichkeiten der einzelnen Wägezellen zusammen.
Auch dieser Restwert braucht einige Zeit, um sich zu stabilisieren, etwa 1 Sekunde. Um diesen Fehler zu
korrigieren, kann jedes Mal, wenn die Wägezelle entlastet wird, eine manuelle Tara durchgeführt werden.
Die Funktion „Auto-Tara" korrigiert diesen Fehler automatisch, ohne dass der Bediener eingreifen muss,
und konfiguriert die folgenden Parameter:
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Aktivierungswert= 5,0
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Stabilität= 1,0
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Stabilitätszeit= 2 Sekunden
Wenn der Messwert unter „5.0" liegt, wird das „Auto-Tara"-System aktiviert, das die Stabilität des Signals
analysiert. Wenn sich der Messwert über einen Zeitraum von 2 Sekunden um nicht mehr als ±1,0 Punkte
ändert, wird die Tara automatisch aktiviert.
Die Funktion „Autotara" wird durch den Parameter „Maximale Tara" („MAX.t") beeinflusst. Das Gerät
akzeptiert die Aktivierung der Tara nicht, wenn der Messwert höher ist als der „Maximale Tara"-Wert
(„MAX.t").
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