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Informationen Funktionen Einstellungen Störungshinweise...
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Dieses kurzgefaßte Buch dient der schnellen Information fur den Nähmaschinenmechanikerzur DurchfUhrung von Repara— turen. Wir setzen voraus, daß normal vorkommende Montagen, De— montagen usw. unbedingt zur Ausbildung eines Nähmaschi- nenmechanikers gehören. Sie sind hier nicht erwähnt. Dieses Buch enthölt deshalb eine kurze Übersicht Uber die Hauptfunktionen, die erforderlichen...
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FunktionsUbersichten (Grundklasse 68-2 S) Nadelantrieb Die Auf— und Abwärtsbewegung der Nadelstange erfolgt: Vom Handrad 1 auf die Armwelle 2, die Kurbel 3, welche die Bewegung auf das Nadelstangen-Gelenk 4, den Kloben 5 und damit auf rdie Nadelstange 6 Uberträgt. Schl ingenfänger Die doppelt umlaufende Bewegung des Rundgreifers erfolgt: Vom Handrad 1 auf die Armwelle 2, das Kegelrad 7, das Ke—...
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Einstellungen Einstellungen Grundklasse 68—2S BeachtenSie vor ieder EinStellung, daß sämtliche Schrauben des Bewegungsmechanismu fest angezogensind (und auf der ieweiligen Fläche Oder Kerbe sitzen). Nadeleinstich profen 1. Nadelsystem 134 Lr Nr. 90 einsetzen. 2. Handrad drehen (auf sich zu) bis Nadel in Stichplatten— loch einsticht.
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Kloben 36 durch Schraube. 40 befestigen. Schleifenhubiehre 35 wegziehen. Handrad drehen, bis Kloben oben anschlägt. Kegelrad 39 Seite 9 im Eingriff mit Kegelrad 38 drehen, bis Greiferspitze Nadelmitte steht. Abbildung. 10. Kloben 36 abschrauben und Kegelradbef. —Schrauben37 fest— drehen. Beachten Sie aber dabei, daß beide Kegelräder 38 und 39 einwandfrei im Eingriff stehen (ohne zu schwer zu gehen Oder zuviel...
Transporteur—Nachschu einstellen 1. Stichstelierhebel auf größte Vorwärtsstichtänge stellen. 2. Handrad drehen, bis Fadenhebel in höchster Stellung steht. 3. In dieser Stel lung Handrad drehen. Transporteur muß ietzt (nach Beendigung des Transportes) noch einen Zahn nachschieben, bevor er unter die Stich— platte sinkt (Bei normal verzahnten Transporteur).
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Transporteur—H einstel l en Bitte beachten Sie, daß Sie bei der folgenden Einstellung nicht die in der 1. Abbildung gezeigte Transporteur—Hubbewegung, sondern annähernd eine rechteckige Bewegung (2. Abbi Idung) errei chen. Die in der 2. AbbiIdung gezeigte Hubbewegungist deshalber- forderlich, da die eingestellte Stichlänge auch tatsächlich vom TransporteurUberder Stichplctte ausgefUhrtwird.
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Rollfuß einstellen Handraddrehen, bis Nadel im Stichloch einsticht. In dieserStellung rnußder Rollfußparallel mit der Stich— plattenkante .liegen. 1. Abbildung. Korrektur wie folgt vornehmen: Schraube 63 lösen. 2. Abbildung. Rollfußhalter 64 und 65 drehen. Schraube 63 festdrehen. Rollfußsohl 66 mußparallel zur Stichplatten—Oberkante stehen.
Einstellunge Unterklasse 68—2 SIU 2 Nadeleinstich UberprUfenwie auf Seite 8—9. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite 8-11. Nadelschutz eiostellen wie auf Seite 10—1 1 . Spulengehäuse—LUft einstellen wie auf Seite 10—1 1. Nadelstangen—Höhe einstellen wie auf Seite 12—13. StoffdrUckerstangen—Höh einstellen wie auf Seite 12—13.
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Ebenfalls prUfen, 0b Schraube 75 beim Ausschalten der Schneideinrichtung gut an Schraube 76 des Lagerbockes anschlägt. Knopf 77 niederdrUcken. Messertötigkeit ausgeschaltet. 3. Abbildung. In dieser Stellung muß der Messerhalter 78 parallel rechten öußeren Stichplattenkante stehen. Pfei labstand. I . Abbi Idung. Korrektur wie folgt vornehmen: Schraube 79 lösen.
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Messerhalter 78 drehens = Schnittpunkt nach hinten geht von Nadelkante weg. nach vorn = Schnittpunkt kommt näher an Nadel heran. Schraube 81 festdrehen.
Einstellungen Unterklasse 68—3S Nadeleinstich UberprUfen wie auf Seite 8—9, iedoch mit Nadel 134 Lr Nr. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite 8-11. Nadelschutz einstellen wie auf Seite 10—11. Spulengehöuse—LUfte einstellen wie auf Seite 10—11. Nadelstangen—Höhe einstellen wie auf Seite 12—13. Stoff&Uckerstangen-Höhe einstellen wie auf Seite 12-13.
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Einstellungen Unterklasse 68—82 S Nadeleinstich UberprUfen wie auf Seite 8—9. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite 8—11, iedoch nicht Kegelradschrauben lösen, sondern Rutschkupplungsschrauben 8 6 Seite 29. Abbildung. Nadelschutz einstellen auf Seite 10—11 . Spulengehäuse—LUfter einstellen wie auf Seite 10—1 1 , iedoch Schrauben 87 im Langloch lösen und LUfter ent—...
EinstellungenUnterklasse 68—82 S/O Nadeleinstich UberprUfen wie auf Seite 8—9. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite a, iedoch nicht Kegeiradschraubenlösen, sondernRutschkupplungsschrauben 86. Seite 29. 1. Abbildung. Nadelschutz einsteiien auf Seite 10—11. Spulengehäuse—LUfter einstellen wie auf Seite 10—1 1 iedoch Schrauben 87 im Lang loch lösenund LUfter entsprechendverstehen.
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Stichlängenskala zur tatsächlichen Stichlänge einstellen Knopf 95 herunterdrückenund in dieser Stellung hal— ten. 1 . Abbildung. Handrad nach vorn (auf den Nähenden zu) drehen, bis Knopf 95 hörbar einrastet. Knopf loslassen.Jetzt ist die größte Stichlänge (läng- ster Stich) von 4 mm eingestellt. Skalenzahl.
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Messer Nadel. einstellen Handrad drehen, bis Messer in vorderster Stellung steht. 2. In dieser Stellung rnuß die linke Nadelkante mit Schnittpunkt104 abschneiden.1. Abb. Korrektur wie folgt vornehmen: 3. Schraube 105 lösen 2. Abb. 4. Kurbel 106 nach oben Oder unten verstel len. Schraube 105 festdrehen.
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Zahnformriemen nachstellen SolIte es vorkommen, daß der Zahnformriemen 112 zu lose Oder zu fest sitzt, gehen Sie wie folgt vor: Schraube_-VlO lösen. I . Abbildung. Spannrolle Ill drehen, bis der Zahnformriemen112 richtig gespanntist, ohne zu lose zu sein Oder zu einseitig in den Lagern zu drUcken.
Einstellungen Unterklasse 68—82 S//Ox Nadeleinstich Uberprüfen wie auf- Seite 8—9 Greifer einsteuen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite Nadelschutz einsteMen wie auf Seite 10-1 1 Spulengehöuse-Lüfter einstellen wie auf Seite 26. Nadelstangen—Höhe wie auf Seite 12—13. StoffdrUckerstangen-Höhe einstei(en wie auf Seite 12-13. Transporteur—Nachschub einstellen wie auf Seite 26-27.
Einstellungen Unterklasse 68 NT —82 S Nadeleinstich UberprUfenwie auf Seite 8—9. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite 8—1 1, iedoch nicht Kegelradschrauben lösen sondern Rutgchkuppiungsschrauben 86. Seite 29. Abbildung. Nadeischutz einstellen auf Seite 10—1 . Spulengehäuse—LUftereinstellen wie auf Seite 26.
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EinstellungenUnterklasse 68 NT —82 S/O Nadeleinstich UberprUfenwie auf Seite 8—9. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite 8—11,iedoch nicht Kegelradschrauben lösen, sondern Rutschkupplungsschrauben 86 . Seite 29. l. Abbildung. Nadelschutz einstellen wie auf Seite 10—11. Spulengehäuse—LUfter einstellen wie auf Seite 26.
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Einstellungen Unterklasse68—202 S iedoch beide Nadeleinstich UberprUfen wie auf Seite 8-9, Stichlöcher Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadel luft) . Wie auf Seite 8—11 erwähnt vorgehen. IJm den linken Greifer entsprechend zur Nadel ein— stellen zu können, wie folgt vorgehen: Schrauben 115 und 116 lösen. Untere Abbildung.
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Niederhalter einsteilen LUfterhebel herunterklappen, bis Rol I fuß aufliegt. In dieser Stellung soll der Niederhalter 119 Uber der Rollfußsohle 120 stehen. •1. Abbildung. Korrektur wie folgt vornehmen: Schraube 121 lösen. 2. Abbildung. StoffdrUckerstange 122 entsprechend verstel Len. Schraube 121 festdrehen.
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Einstel lungen Unterklasse 68—203S Nadeleinstich UberprUfenwie auf Seite 8—9,iedoch beide Stichlöcher. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadel luft) wie auf Seite Nadelschutz einstellen wie auf Seite 37. Spulengehäuse einstellen wie auf Seite 37. Nadelstangen—Höhe einstel len wie auf Seite 37. StoffdrUckerstangen—Höhe einstellen wie auf Seite 12—13. einstellen Seite 14—15.
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Einstellungen Unterklasse68 —1000 Nadeleinstich UberprUfen wie auf Seite 8 —9, iedoch Nadel 190 R Nr. 110 verwenden. Greifer einstellen ( Schleifenhub, Nadel luft ) wie auf Seite 8 —11, iedoch Schleifenhublehre mm, Teilenummer 981 15 000 5 verwenden. Nadelschutz einstellen wie auf Seite 10 —11. Spulengehäus —LUftereinstellenwie auf Seite 10 —11.
Fadenspannungsauslösun einstellen I Handrad drehen. Sobald der Fadenhebel die oberste Stellung erreicht hat, mu13 a uch die Spannuhgsauslösung beendet sein. Die Spannung darf also nur kurz vor Fadenhebelhoch— stellung ausgelöst werden. Korrektur wie folgt vornehmen: 2. Hutt-nutter131 fösen. l. Abbildung. 3.
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Einstel lungen Unterkiasse 68 —4272 Nadeleinstich prijfen Stichsteiler stellen. Erforderliche Abstandslehre ( Teile —Nr. 981 12 000 8 ) Maßseite 5 mm verwenden. 1. Abbildung. Schraube 140 lösen. Obertransportfußstange 141 soweit verschieben, bis Abstandslehre 142 schließend da— zwischen paßt. Schraube 140 festdrehen.
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Obertrans ortfuß-Bewegung zur Unter- und Nadel— transport—ewegung einste en I . Der Obertransportfußmußdie gleiche Transportbe— wegung wie die Nadel bzw. der Transporteur atos— führen. 1. Abbildung. Korrektur wie folgt vornehmen: 2. Schrauben 73 lösen. 3. Abbi Idung. Exzenter 74 so drehen, daß die unter Punkt I er— wähnte Bewegung entsteht.
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Einstellungen Unterklasse 68—4563 Nadeleinstich UberprUfenwie auf Seite 8—9, iedoch Na— 134 D Nr. 150 verwenden und Stichsteller 1101'stel- I en. Greifer einstellen (Schleifenhub, Nadelluft) wie auf Seite , iedoch befindet sich hier der Greifer links der Na— 8-11 del. Betrachten Sie deshalb die Greiferabbildung ent— geg engesetzt.
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Störungshinweise Störungenkönnen vielseitig sein. Wir haben deshalb hier die häufigsten Störungen erfaßt und Hinweise fur deren Beseitigung gegeben. In iedem Fall aber ist es erforderiich, die Maschine (Siehe Punkt auf die richtigen Einstellungen zu UberprUfen. In den meisten Fällen werden dadurch ftEinstellungenll).
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Schrauben der Spulengehäuse-Spannungsfeder s ind zu hoch, der Faden bleibt höngen: Schrauben genUgend einschrauben. Entsteht dadurch zu starke Spgnnung, Spannungsfeder etwas nachbiegen. Fadenluft Stichplattennute—Greifer zu eng: Nach den Angaben auf Seite 10—11einstellen. Die Luft soil so groß sein, daß die stärkste zu verar— beitende Fadenstärke gut durchgeht.
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Nadel brechen: Greifer falsch eingestellt: Greifer nach Angaben auf Seite 8—11bzw.37 einstellen. Nadel verbogen, Wird von Greiferspitze erfaßt: Neue Nadel nach Seite 4—5 einsetzen. Nadel fur das Stichloch Oder fur den Stoff zu dUnn: Nadelsystem und Stärke nach Seite 4—5 verwenden. Bei Benutzung starker Nadel Stichplatte mit größerem...
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Transporteur steht zu hoch: Er nimmt das Nähgut während des Rückganges wieder mit: Transporteur—Höhe n ach Seite 14-15 einstellen. Transporteur schiebt zu frUh Oder zu spät: Nach Seite .14-15 bzw. 16—17 einstellen. Greifer ausgelaufen: Neuen Greifer einsetzen. Nadel föllt beim Nähen heraus. Befestigungs—Schrapbe klemmt Nadel nicht...
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Verwendungszweck (Materialstärke) der Maschine be— achten Nadel steht zu tief: Nadel, wie in Gebrauchsanleitung beschrieben, einsetzen. Nadel steht zu hoch: Nadelstangen—Höhe nach Seite 12—13einstellen. Schlechte Nadelqualität: Nur Markengarn in angegebener Stärke verwenden. UngenUgender FUßchendruck: Füßchendruck entsprechend der Gebrauchsanleitung einstellen. Faden zwirbelt. Ungleichmäßige Schlingenbildung. Faden ist zu scharf gedreht: Nur Markengarn in angegebener Stärke und Zwirnung verwenden...
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Ungleichmößige Naht (Stichbild, unregelmäßige Stiche) Die gleichen Ursachen wie bei Fadenreißen und Fehl— stichen können auch hier zu Störungen führen. Verschlingung der Fäden oberhalb Oder unterhalb des Stoffes: Unter- und Oberfadenspannung nach Gebrauchsanlei- -tung einstellen. Schlechtes und knotiges Garn: Nur Markengarne verwenden. Stärke und Zwirnung auf Seite 4-5 angegeben.
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Spule unregelmäßig aufgespult, verkehrt eingesetzt, falsch eingefädelt: Aufspulen, einsetzen und einfädeln, wie in Gebrauchs- anleitung angegeben. Maschine näht nicht Uber Nöhte Falten: Nähfußdruck nicht richtig eingestellt. Transporteur—Höhe nach Seite 14—15einstellen. Nähfußdruck entsprechend der Dicke des Stoffes nach Gebrauchsanleitung regulie- ren. Transporteurverzahnungkräuselt den Stoff: Verzahnung des Transporteurs wie vom Werk aus vorge—...
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Kochs Adler D-48 Bielefeld, BRD (Germany), Postfach 103+105 adler Telefon: (0521) 66025/29 Telex: 0932759 adler Telegramme: Adler Bielefeld 4 18 068-02 • Oktober 1975 Printed in Western Germany • Änderungen vorbehalten...