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Die Zellen (Parameter) - Pulsar 2 Gebrauchsanweisung

Test
(0,2 – 4A max 35W, Akkutype)
T e s
t
1
, 0 A
N i
- C d
Akkutest wird in drei Etappen durchgeführt.
1.
genaue Spannungsmessung
2.
Spannungsmessung unter Belastung mit vorgegebener Last über 10 Sekunden
3.
innere Widerstandsmessung
Nachdem der Akkupack angeschlossen wurde, sollte die angezeigte Zellenzahl überprüft und
gegebenenfalls korrigiert werden. Durch Druck auf die „E" Taste startet der Messvorgang.
T e s t
1 2 ,
9 3 3 V
S t a r
t
1 0
N i
- C d
beginnt 10-sekündigen Belastungstest
T e s t
1 , 0 A
0 , 0 0 0 Ω
1 2 , 5 5 8 V
jetzt folgt eine 5-sekündige Impulsbelastung und danach wird der innere Widerstand errechnet
T e s t
1 , 0 A
0 , 0 3 2 Ω
1 2 , 6 3 7 V
nachdem die „M" Taste gedrückt wurde, wird der innere Widerstand angezeigt und die Spannung
auf eine Zelle umgerechnet
T e s t
1 , 0 A
0 , 0 0 3 Ω
1 , 2 6 3 V C
C
-
informiert, dass es sich hier um die Werte einer Zelle handelt
Wiederholter Druck auf die „E" Taste wiederholt den Test.
Die eingesetzte Messmethode unterscheidet sich womöglich von denen, die bei den anderen
Akkuherstellern eingesetzt werden. Unsere Messung beinhaltet auch den Widerstand der Leitungen und
Steckungen. Somit sollen die Messungen nur als Vergleichsmessungen angesehen werden. Die
Vergleichsmessungen sollten mit dem gleichen Anschlusskabel durchgeführt werden.
Alarmhinweise
Tc=50,0
- Überschreitung der eingestellten Temperatur Toff (blinkt „Tc=")
Vb=16,0V high
- zu hohe Versorgunsspannung (blinkt „high")
Vb=10,5V low
- zu niedrige Versorgunsspannung (blinkt „low")
VC=high
- überschrittene Spannung des Akkupacks; Zellenzahl falsch, oder Akku
beschädigt, oder zu hoher Ladestrom eingestellt
In den Alarmfällen wird der Prozess unterbrochen. Nachdem die Ursache behoben ist, löscht der Druck
auf eine beliebige Taste den Alarm.
Die Zellen
(Parameter)
Ni-Cd
Ni-Mh
Nckel-
Nickel-
Name
Cadmium
Metallhybrid
Spannung
1,2V
1,2V
Entladespannung
0.9V
0,9V
max.
1,85V
1,85V
Ladespannung
0,2 – 2C
0,2 – 1C
Ladestrom
max 4C
max 2C
Zellenzahl
1 - 30
1 - 30
C - bedeutet Akkukapazität (z.B. 1C für einen 2400mAh Akku ist Strom von 2,4A)
In der Tabelle sind allgemeine Hinweise für die einzelnen Akkutypen. Es empfiehlt sich jedoch, die
genauen Daten aus den Hersteller-Datenblättern zu entnehmen.
Als Beispiel – laden von Ni-Mh Zellen mit 2C sollte nur mit Akkukühlung erfolgen. Einschaltung des
Inflex verringert deutlich die Erwärmung des Akkupakets. Generell können Antriebsakkus, die einen
geringen inneren Widerstand haben, mit höheren Strömen geladen werden. Senderakkus sollten
generell nicht mit Strömen über 1A geladen werden. Die Begrenzung resultiert aus den dünnen Kabeln
und Leiterbahnen im Sender, die Wärmeabfuhr in den Sendern ist zudem sehr begrenzt.
Ni-Cd und Ni-Mh – in den Zellen kann es zum so genannten Memoryeffekt kommen, weil die Akkus
oft nicht ganz entladen werden. Solche Zellen sollten möglichst mit der Funktion Entladen / Laden
geladen werden. Bei den Zellen lohnt es sich von Zeit zu Zeit eine Regenerierung mit einem Strom von
0,2 – 0,5C durchzuführen. Die neuen Zellen sollten mit 0,2 – 0,3C (3 – 5 Durchgänge) formiert
werden.
Li-Ion und Li-Pol – in den Paketen können Zellen parallel und in Reihe geschaltet werden. Die
Zellenzahl, die im Ladegerät eingestellt wird, entspricht den in Reihe geschalteten Einheiten. Zum
Beispiel müssen bei einem Paket 2P3R (je 2 Zellen parallel in 3 Reihen) folglich 3 Zellen eingestellt
werden. ACHTUNG! Eine falsch eingestellte Zellenzahl kann zur Beschädigung der Zellen und
einem Anschließenden Brand führen! Li-Ion und Li-Pol Akkupacks sollten ab und zu darauf
überprüft werden, ob die einzelnen Zellen die gleiche Spannung aufweisen. Pulsar 2 eignet sich mit der
Funktion Format sehr gut dazu. Format des Gesamtpacks macht nur dann Sinn, wenn alle Akkus im
Paket den gleichen Ladezustand aufweisen.
Pb-bat, RAM, Li-Ion, Li-Pol, Li-Ta – durch Reduzierung der Spannung (V end) verlängert sich die
Lebensdauer der Zellen. Z.B. beträgt bei Li-Pol die Standardladespannung 4,20V, die Lebensdauer
beträgt dann ca. 300 Ladezyklen. Bei 4,10V verlängert sich die Lebensdauer auf insgesamt ca. 500
Ladezyklen. Die nutzbare Kapazität reduziert sich dadurch auf ca. 80%.
Kapazitätsüberwachung kann bei neuen oder lange gelagerten Ni-Cd und Ni-Mh Zellen wichtig sein.
Bei den Zellen kann unter Umständen Inflex oder Delta-peak den Ladezustand nicht richtig erkennen.
Auch bei falsch eingestellter Zellenzahl bei Li-Pol und Li-Ion schützt die Kapazitätsüberwachung vor
Beschädigung der Zelle.
Pb-bat
RAM
Li-Ion
Li-Pol
Lithium-
Lithium-
Lithium-
Bleiakku Alkaline
Ionnen
Polymer
Tadiran
2V
1,5V
3,6V
3,7V
1,8V
1,0V
2,7V
3,0V
2,35V*
1,65V*
4,2V*
4,2V*
3,45V*
0,1 –
0,2 – 1C
0,1 – 1C
0,1 – 1C
0,4C
1 - 18
1 - 26
1 - 12
1 - 12
Li-Ta
3,0V
2,4V
0,1 –
0,4C
1 - 12
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