3.2.3 Globale Parameter 3.2.4 Systemkommandos 3.3 Ansteuerung der Signalsäule 3.3.1 Ansteuerung in der Betriebsart Signalsäulenmodus 3.3.2 Ansteuerung in der Betriebsart Autoscalemodus 3.3.3 Ansteuerung in der Betriebsart Füllstandsmodus 3.3.4 Ansteuerung in der Betriebsart Individualmodus 3.3.5 Ansteuerung der Sirenen-Funktionen 3.4 Konfiguration der eSIGN über Indexparametrierung 3.5 Fehlermeldungen aus dem Gerät 3.6 Diagnosefunktion Version: 1.1 - 04/2025...
1 Vorwort 1.1 W as ist IO-Link? IO-Link ist eine weltweit standardisierte I/O-Technologie (IEC61131-9) zur Verbindung zwischen Steuerung und Sensor/Aktor unterhalb der Feldbusebene. Es wird die bekannte Verbindungstechnik mit ungeschirmten M12-Kabeln verwendet. Dabei wird die 3-Leiter-Verbindung eines digitalen Schaltsignals um die bidirektionale Kommunikation erwei- tert.
1.2 S ystemübersicht Ein IO-Link System besteht grundsätzlich aus folgenden Komponenten: – IO-Link Master – IO-Link Device (z. B.: Sensoren, Ventile, I/O-Module, Signalgeräte) – Ungeschirmte Standardleitungen – Engineeringtool zur Projektierung und Parametrierung von IO-Link Der IO-Link Master stellt die Verbindung zwischen den IO-Link Devices und dem Auto- matisierungssystem her.
Zur Nutzung dieser zusätzlichen Ver- sorgungsspannung wird eine 5-Leiter- Standardleitung benötigt. 2.1.1 Anschluss Der Anschluss der eSIGN erfolgt über einen 4-poligen M12-Stecker mit folgender Belegung: Artikelnummern: – 657.010.55 - 9 Segmente BK – 657.110.55 - 9 Segmente mit Sirene BK –...
2.1.2 Übersicht Elektrischer Anschluss IO-Link Standard M12 Pinbelegung Aderfarbe IO-Link Funktion M12- Kabel (nach IEC 60947-5-2) braun weiß blau schwarz 2.2 S tatus LED Der Funktionsstatus der Signalsäule wird durch zwei LEDs angezeigt. Die Status LEDs befinden sich im Unterteil der Signalsäule. Generell gilt für die Status LED: –...
Nach dem Import der IODD in der Steuerung nach neuen Geräten suchen. Daraufhin sollte die Signalsäule eSIGN automatisch erkannt werden. Die Vorgehensweise beim Import der IODD und bei der Suche nach Geräten ist abhängig vom Her- steller der Steuerung. Genaue Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Her- stellerdokumentation.
3 eSIGN Funktionsbeschreibung 3.1 B etriebsarten der Säule Die eSIGN bietet vier Betriebsarten: – Signalsäulenmodus – Autoscalemodus – Füllstandsmodus – Individualmodus Die Betriebsarten können nur einzeln ausgewählt und nicht kombiniert werden. Die Einstellung der Betriebsart erfolgt über den Parameter „Operating Mode“.
Einstellungen von Segment 1-15 ver- wenden Einstellung von Segment 1 verwenden 3.2.4 Systemkommandos 3.2.4.1 Resetfunktion der eSIGN auf Auslieferzustand Durch das Kommando „Werkseinstellung zurücksetzen“ wird die bestehende Parametrierung gelöscht und auf den Auslieferzustand zurückgesetzt. Der Auslieferzustand ist „Autoscalemodus“: – mit 3 Stufen (RD/YE/GN) für die Variante mit 6 oder 9 Segmenten –...
Seite 17
3.2.4.3 Back-to-box Diese Funktion ermöglicht es einem Device, die Parameter auf die ursprünglichen Aus- lieferungswerte zurückzusetzen, ohne dass eine Interaktion mit übergeordneten Mechanismen wie der Datenspeicherung oder der SPS-basierten Parametrierung erforderlich ist. Sie ist besonders nütz- lich, wenn ein Device aus einer bereits parametrierten Anlage entfernt und z. B. als Ersatzteil reak- tiviert wird.
3.3 A nsteuerung der Signalsäule 3.3.1 Ansteuerung in der Betriebsart Signalsäulenmodus Einzelne eSIGN Segmente (z.B. 3) können zu einer Stufe zusammengeschaltet werden. Dadurch kann eine klassische Signalsäule in elektronisch modularer Form realisiert werden. In diesem Modus haben die Stufen feste Positionen und können aus sein, wenn die entsprechende Stufe und das optische Signal nicht aktiviert wird.
3.3.2 Ansteuerung in der Betriebsart Autoscalemodus Dies ist die Standard-Betriebsart bei Auslieferung. In dieser Betriebsart werden die eSIGN-Segmente automatisch und gleichmäßig auf die Anzahl der angesteuerten Pins (Bits) und Statusmeldungen aufgeteilt. Mit dieser Einstellung kann das volle Potenzial der eSIGNdurch eine vollflächige Signalisierung aus- geschöpft werden.
3.3.3 Ansteuerung in der Betriebsart Füllstandsmodus In dieser Betriebsart wird über die Signalsäule ein Analogwert angezeigt. Die eSIGN-Segmente werden als Füllstandsanzeige verwendet. Die Bandbreite reicht von 0%, wenn alle Segmente aus- geschaltet sind, bis zu 100%, wenn alle Segmente aktiviert sind.
3.3.4 Ansteuerung in der Betriebsart Individualmodus In dieser Betriebsart wird jedes Segment als eigenes Schaltsignal abgebildet. Jedes eSIGN-Segment (6, 9 oder 15 pro Säule) kann ganz individuell eingestellt und angesteuert werden und ermöglicht so ein Maximum an individuellen Signa- lisierungsmöglichkeiten. Es ergibt sich bei den Prozessdaten eine Bitanzahl von 15 Bit.
3.3.5 Ansteuerung der Sirenen-Funktionen Für die Sirene wird 1 Byte Prozessdaten verwendet. Es sind Zahlenwerte von 1-10 möglich, die jeweils zu einem der vorbelegten Töne korrespondieren. In folgender Tabelle sind die vorbelegten Töne aufzufinden. Frequenz Beschreibung Max. dB (A) Dauerton Dauerton Pulston Pulston Pulston...
Seite 23
In der folgenden Grafik sind die jeweiligen Auswirkungen der Parameter dargestellt. Beispiel: Version: 1.1 - 04/2025...
3.4 K onfiguration der eSIGN über Indexparametrierung Beschreibung der Parameter Index Sub- Off- Parameter Zuga- Byte- Daten- Daten- Beschrei- Wert index länge spei- bung cherung 0x0- System UIntT8 System 129 App- Com- com- lication mand mand Reset 130 Restore factory set-...
Seite 25
Index Sub- Off- Parameter Zuga- Byte- Daten- Daten- Beschrei- Wert index länge spei- bung cherung 0x1- Function StringT [32] 0x1- Location StringT [32] 0X2- Device UIntT8 0 Device is Status 1 Main- tenance required 2 Out of spe- cification 3 Func- tional check 4 Failure...