Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar. Technische Änderungen bleiben vorbehalten. MILLTRONICS®ist eine eingetragene Marke der Siemens Milltronics Process Instruments Inc. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an SMPI Technical Publications unter: Technical Publications Siemens Milltronics Process Instruments Inc.
EINLEITUNG ALLGEMEINES ZUR BETRIEBSANLEITUNG Es ist wichtig, diese Betriebsanleitung vor Installation und Betrieb Ihres BW100 Meßumformers durchzulesen. Der BW100 arbeitet in Verbindung mit einer Bandwaage und einem Geschwindigkeitssensor (als Option). Daher wird empfohlen, auch die Betriebsanleitungen dieser Produkte zu Rate zu ziehen.
Förderstärke und Summierung) erfolgt auf dem LC Display. Sie sind auch für den Analogausgang, das Alarmrelais und den externen Summierer verfügbar. Der BW100 ist für die Verwendung mit einer patentierten, bipolaren Milltronics Stromschleife geeignet. Damit kann er via BIC-ll, RS-232 oder RS-422 über große Entfernungen mit einer SPS oder einem Computer kommunizieren.
TECHNISCHE DATEN » 100/115/200/230 V AC ±15%, 50/60 Hz, 15 VA Spannung: » Standard: » Option: » 10 - 15 V DC, 15 W » 18 - 30 V DC, 15 W Applikation: » kompatibel mit den Mass Dynamics Bandwaagen MSI, MMW, und MIC* (oder entsprechenden Modellen) (* nicht in Deutschland verkauft) Genauigkeit:...
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18 AWG, max. Länge 300 m (1000 ft) oder gleichwertiges, je nach örtlichen Bestimmungen Optionen: » Geschw.sensor: » Mass Dynamics MD-36 oder TASS (oder gleichw.) » Dolphin: » Milltronics Software Schnittstelle für Windows und ComVerter Infrarotverbindung » CVCC: » Milltronics bipolare Schleife nach RS-232/RS-422 passiver Konverter, Kommunikationsschnittstelle »...
INSTALLATION Die Installation darf nur durch qualifiziertes Personal und unter Beachtung der einschlägigen technischen Bestimmungen durchgeführt werden. Dieses Produkt darf keinen elektromagnetischen Störeinflüssen ausgesetzt werden. Befolgen Sie die Anweisungen zur Erdung. ABMESSUNGEN 270 mm (10.6") 255 mm (10") 138 mm (5.42") 69 mm (2.7")
Die Kabel können in einer gemeinsamen Leitung verlegt werden. Sie sollten jedoch nicht gemeinsam mit Hochspannungs- oder Stromkabeln verlegt werden. SYSTEMDIAGRAMM Mass Dynamics Bandwaage, siehe Technische Daten ACCUMASS BW100 Geschwindigkeitssensor (Option), siehe Technische Daten mA Ausgang Gerät des Kunden Alarm- oder Relaisausgang Steuergerät des...
ANSCHLUß KLEMMLEISTE Wechselspannung AC TB1 UPPER/ obere/untere LOWER: Klemmleiste TB1 Gleichspannung DC Alle Feldanschlüsse müssen mind. gegen 250 V isoliert sein. Gemäß IEC 1010-1, Anhang H, müssen Gleichspannungsklemmen von einer Schutzkleinspannungsquelle (SELV) versorgt werden. PL-531-3...
Abschluß braun mit schwarz = T17 und blau mit rot = T20 am Anschlußkasten Sollte der Abstand zwischen BW100 und Bandwaage 150 m (500 ft) überschreiten: » Steckbrücken der BW100 Klemmen TB1 – 17/18 und TB1 19/20 entfernen » zusätzliche, geerdete Leitungen verlegen, vom : »...
Abschluß braun mit schwarz = T17 und blau mit rot = T20 am Anschlußkasten Sollte der Abstand zwischen BW100 und Bandwaage 150 m (500 ft) überschreiten: » Steckbrücken der BW100 Klemmen TB1 – 17/18 und TB1 19/20 entfernen » zusätzliche, geerdete Leitungen verlegen, vom : »...
Geschwindigkeitssensor TASS ODER Geschwindigkeitssensor Anschluß der BW100 Klemmen TB1 – 7 an den Klemmstreifen des MD - 36A: ‘2’ bei Laufrichtung des Geschwindigkeitssensors im Uhrzeigersinn (CW) ‘3’ bei Laufrichtung des Geschwindigkeitssensors im Gegenuhrzeigersinn (CCW). Die Laufrichtung des MD - 36A wird von der Vorderseite des Gehäuses vom Geschwindigkeitssensor aus betrachtet.
AUTO ZERO Kontakt als Schließer, Funktion EIN, wenn geschlossen EXTERNER SUMMIERER 1 Versorgung externer maximal 30 V DC, Summierer 100 mA ANALOGAUSGANG zu den Geräten des Kunden galvanisch getrennter mA Ausgang, max. Bürde 750 Ω, nur für AC Ausführungen mA Ausgang bei DC Ausführungen nicht galvanisch getrennt PL-531-3...
EXTERNER SUMMIERER 2 Versorgung, externer maximal 240 V AC / DC Summierer 100 mA RELAISAUSGANG Relais in spannungslosem Zustand gezeigt, Kontaktnennleistung 5 A bei 250 V, ohmsche Last PL-531-3...
SPANNUNGSANSCHLÜSSE WECHSELSPANNUNG AC Die Anlage muß durch eine 16 A Sicherung oder einen Leitungsschutzschalter in der Installation des Kunden gesichert sein. Ein Leitungsschutzschalter, der als solcher gekennzeichnet ist, sollte in Anlagennähe und für den Bediener leicht erreichbar angebracht sein. GLEICHSPANNUNG DC Ausführung 24 V DC Ausführung 12 V DC 18 - 30 V DC...
COMVERTER Dolphin Schnittstelle (Option) ComVerter ACCUMASS BW100 Weitere Angaben zum Anschluß finden Sie in der Dolphin Betriebsanleitung. AUFKLEBER FÜR MAßEINHEITEN Kleben Sie den Aufkleber mit den entsprechenden Maßeinheiten von dem beigefügten Blatt auf Ihren BW100. PL-531-3 10/03/98...
Schalter zum Abgleich der Wägezellen, SW2 Potentiometer zum Abgleich, P1 Tastatur Der BW100 besitzt zwei Betriebsarten: ’Run’ (Normalbetrieb) und ’Programmierung’. Bei Inbetriebnahme wird automatisch der Programmierungsmodus gestartet. Wird der Programmierungsmodus nicht verwendet, so wird nach 10 Minuten der Run Modus aufgerufen. PL-531-3...
Programmierungsmodus Zugriff auf Parameterwert ’Parameteränderung’ Programmierungs- Zustandsanzeige, Parameter- siehe Run Modus modus nummer Tastatur Programmierbetrieb Zugriff Durchlauf Durchlauf auf Run wechselt zwischen aufwärts abwärts Modus den Funktionen ’Parameter wählen’ und ’Wert ändern’ BEDIENUNG Parameterauswahl: Programmierungsmodus nicht aktiviert: vom Run Modus aus Programmiermodus aktiviert: PL-531-3...
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Schnelldurchlauf ODER Für einen Schnelldurchlauf (auf- oder abwärts) ist eine der Pfeiltasten, und dann die Enter Taste zu drücken und gedrückt zu halten. Tasten loslassen, wenn der Durchlauf gestoppt werden soll. Änderung eines Parameterwertes: Parameter auswählen, z. B. P005 = 1 Änderungsfunktion starten Zugriffssperre muß...
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Express : Parameter auf P005 zurückspringen oder Wert auf Werkseinstellung zurückstellen z. B. P999 auf P005 zurückspringen Rückkehr in den Run Modus: z. B. vom Programmier- modus aus, P005 verlassen und in den Run Modus zurückkehren PL-531-3...
B. Anzeige der Fördermenge Parameter, der beim letzten Programmiervorgang aufgerufen wurde, z. B. P005 MASTER RESET Bevor Sie eine Programmierung, Kalibrierung oder einen Abgleich des BW100 vornehmen, sollte ein Master Reset durchgeführt werden. Siehe Kapitel Parameter \ P999. PL-531-3...
ABGLEICH Vor der Inbetriebnahme einer Bandwaage mit zwei Wägezellen sollten die Signale der Wägezellen elektronisch abgeglichen werden. Dies ist ebenfalls bei Entfernen, Neuinstallation oder Ersetzen einer oder beider Wägezellen notwendig. Unabgeglichene Wägezellen können die Leistung Ihres Wägesystems beeinträchtigen. Load Cell = Wägezelle Bügel für Testgewicht Laufrichtung...
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Einstellung, bis ± auf P295 ## = 0 Testgewicht entfernen und überprüfen, daß der Schalter SW2 des BW100 geschlossen ist und P1 auf der eingestellten Position bleibt. Nach dem Abgleich von Wägezellen muß ein Null- und Vollabgleich durchgeführt werden. PL-531-3...
SCHNELLSTART Die Schnellstartparameter (P005 bis P017) müssen für alle Applikationen programmiert werden. Nehmen Sie das Datenblatt des Herstellers oder die Programmierungstabelle zur Hand! Einheiten Referenzwert Förderstärke Referenzwert Geschwindigkeit Geschwindigkeitskonstante Bandlänge Testgewicht Nach der Schnellstartprogrammierung muß ein Null- und ein Vollabgleich durchgeführt werden, um den Run Modus aufnehmen zu können.
INBETRIEBNAHME P005 - P017 programmieren Programmiermodus P005, Siehe Kapitel Bedienung Einheiten, für Parameterauswahl und Änderung der Werte. z. B. 1, t/h P011, Referenzwert Förderstärke z. B. 200 t/h P014, Geschwindigkeit * vom Datenblatt des z. B. 0.5 m/s Herstellers, falls vorhanden P015, Geschwindigkeits- konstante...
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Anmerkung zur Kalibrierung Die Dauer eines Null- und Vollabgleichs hängt von der Geschwindigkeit (P014), der Länge (P016) und der Anzahl der Umläufe (P360) des Bandes ab. Um einen laufenden Null- oder Vollabgleich rückgängig zu machen, und Rückkehr in den Run Modus. PL-531-3...
Nullabgleich Das Förderband einige Minuten laufen lassen, um sicherzustellen, daß es leer ist. Während eines Nullabgleichs werden keine Testgewichte verwendet. Nullabgleich erforderlich Erstnullabgleich Nullpunktberechnung, Anzeige des Frequenzzählers Berechnung Nullpunktabweichung, Erstabweichung = 0 Abweichung akzeptiert, Erstnullabgleich Diesen Wert für spätere Bezugnahme aufeichnen. Führen Sie einen Vollabgleich durch.
Vollabgleich Das Förderband solange laufen lassen, bis es leer ist, und dann anhalten. Bringen Sie das Testgewicht der Bandwaage gemäß der Betriebsanleitung an. Band wieder einschalten. Erstvollabgleich Vollpunktberechnung, Anzeige des Frequenzzählers Berechnung Vollpunkt- abweichung Erstabweichung = 0 Abweichung akzeptiert Erstvollabgleich = #### Zeichnen Sie diesen Wert für spätere Bezugnahme auf.
Run Modus Anzeige Balken- skala Schnelldurchlauf der = Relaiszustand, laufende Anzeige erscheint bei Alarm Summierung r = Förderstärke 1,2 = externer Summierer t1 = Summierer 1 blinkt bei Summierung t2 = Summierer 2 der Förderstärke auf L = Gewichtslast S = Geschwindigkeit 3 = Warnsignal Parameter, Null- und Vollabgleich erforderlich...
B. 0.8 m/s springt auf P014 oder P015 und zeigt neuen Wert an Wenn der BW100 Eingang für konstante Geschwindigkeit (TB1-5/6) gebrückt ist, so wird der Geschwindigkeitsreferenzwert (P014) automatisch eingestellt. Bei Anschluß eines Geschwindigkeitssensors wird die Geschwindigkeitskonstante (P015) automatisch eingestellt.
» Materialzufluß stoppen und Band leer laufen lassen. ✍ » Den BW100 Summierungswert als Endwert notieren _ _ _ _ _ _ » Den Startwert zur Berechnung der BW100 Summierung vom Endwert abziehen. » Die Materialstichprobe wiegen (falls das tatsächliche Gewicht nicht bekannt ist).
Ist der Wert nicht annehmbar, so muß der Materialtest zur Überprüfung der Wiederholbarkeit erneut durchgeführt werden. Unterscheidet sich das Ergebnis des zweiten Tests stark vom Ersten, so wenden Sie sich bitte an Milltronics oder eine örtliche Vertretung. Bei hohen und wiederholbaren Korrekturwerten des Vollpunkts sollte eine manuelle Vollpunktkorrektur durchgeführt werden:...
NEUKALIBRIERUNG Um die Genauigkeit der Bandwaage zu garantieren, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit einen Null- und Vollabgleich durchzuführen. Die Anforderungen hängen stark von den Betriebsbedingungen der jeweiligen Anwendung ab. Anfänglich sind häufige Kontrollen empfehlenswert. Im Laufe der Zeit können sie dann je nach Erfahrung seltener durchgeführt werden.
Erstnullabgleich Auf eine E3 Meldung hin kann es notwendig sein, einen Erstnullabgleich durchzuführen. Siehe Kapitel Bedienung für Parameterauswahl und Änderung der Werte. P377 auswählen Erstnullabgleich aktivieren, Eingabe ‘1’ aktueller Nullpunkt Nullpunktberechnung Anzeige Frequenzzähler Nullabweichung Nullabweichung akzeptiert Erstnullabgleich = #### Erstvollabgleich durchführen. 24/08/99 PL-531-3...
Direkte Nullpunkteingabe Wird die Software oder Hardware ersetzt und ist es betriebsbedingt ungünstig, einen Erstnullabgleich durchzuführen, so kann eine direkte Eingabe (P367) vorgenommen werden. Der letzte Wert des Nullpunkts muß aufgezeichnet werden. Siehe Kapitel Bedienung für Parameterauswahl und Änderung der Werte. aktueller Nullpunkt Eingabe des zuvor aufgezeichneten...
Routine Vollabgleich Zur Durchführung eines Routine Vollabgleichs lassen Sie das Band laufen, bis es leer ist und halten Sie es an. Hängen Sie die Testgewichte an der Bandwaage ein. Siehe dazu die entsprechende Betriebsanleitung der Bandwaage. Lassen Sie das Band bei maximaler Betriebsgeschwindigkeit leer laufen. Erstvollabgleich auslösen Nullabgleich aktueller Vollpunkt = ####...
Erstvollabgleich Auf eine E4 Meldung hin kann es notwendig sein, einen Erstvollabgleich durchzuführen. Siehe Kapitel Bedienung für Parameterauswahl und Änderung der Werte. P388 auswählen Erstvollabgleich aktivieren aktueller Vollpunkt = #### Berechnung Vollpunkt, Anzeige Frequenzzähler Vollabweichung = ## Vollabweichung akzeptiert Erstvollabgleich = #### Rückkehr in den Run Modus PL-531-3...
Direkte Vollpunkteingabe Wird die Software oder Hardware ersetzt und ist es betriebsbedingt ungünstig, einen Erstvollabgleich durchzuführen, so kann eine direkte Eingabe (P368) vorgenommen werden. Der letzte Vollpunkt muß aufgezeichnet werden. Siehe Kapitel Bedienung für Parameterauswahl und Änderung der Werte. aktueller Vollpunkt Eingabe des zuvor aufgezeichneten Vollpunkts neuer Vollpunkt akzeptiert...
Korrekturfaktor Zur Berechnung des Wertes eines neuen oder unbekannten Testgewichts beim aktuellen Vollabgleich wird der Korrekturfaktor verwendet. Für optimale Genauigkeit beim Korrekturfaktor wird ein Routine Nullabgleich empfohlen. Siehe Kapitel Bedienung für Parameterauswahl und Werteänderung. Stoppen Sie das leere Förderband: P359 ausgewählt Eingabe Korrekturfaktor aktiviert, aktuelles Testgewicht...
» Band leer laufen lassen und anhalten. » Verschiedene Testgewichte an der Bandwaage anbringen, um die mechanische Linearität zu überprüfen. Gibt der BW100 bei diesen Tests eine nicht-lineare Gewichtslast wieder, so liegt ein mechanisches Problem vor. Schlagen Sie in der Betriebsanleitung der Bandwaage zur Lösung des Problems durch bessere...
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Null- und Vollabgleich bei 100% vom Referenzwert Förderstärke, gefolgt von Materialtests und manuellen Vollpunktkorrekturen, wurden drei Materialtests bei 50, 100 und 150 t/h vorgenommen, so wie vom BW100 angegeben. Folgende Daten wurden aufgezeichnet. (Zur Verdeutlichung wurde das Beispiel übertrieben.) Die Bandgeschwindigkeit sollte bei allen Materialtests identisch sein und dem Normalbetrieb entsprechen;...
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Der BW100 ist folgendermaßen zu programmieren: P390 = 1 P391 = 11.6 P392 = - 14.3 P393 = 23.2 P394 = 10.5 P395 = 34.7 P396 = - 8 Oft ist eine einzige Kompensationsstelle ausreichend, normal an einem niedrigen Lastwert. Wenn im vorigen Beispiel nur bei 11.6 kg/m eine Kompensation nötig gewesen wäre, so könnte die Programmierung folgendermaßen lauten.
Geschwindigkeitssignal benötigt, das der Bandgeschwindigkeit entspricht. Bei Applikationen mit konstanter Geschwindigkeit (ohne Geschwindigkeits- sensor) kann der BW100 so programmiert werden, daß er ein internes Geschwindig- keitssignal liefert. Dazu muß der Referenzwert der Geschwindigkeit (P014) eingegeben und die Eingangsklemmen für die Geschwindigkeit (TB1-5/6) gebrückt werden.
Milliamperemeter oder ein externes mA Eingangsgerät feinabgestimmt werden. Die LCD des BW100 besitzt eine Balkenskala in Bezug auf den Analogausgang. Der mA Wert erscheint als Prozentsatz des mA Bereiches. Der Parameter P911 dient zur Überprüfung des mA Ausgangswertes. Siehe Kapitel Parameterbeschreibung \ P911.
RELAISAUSGANG Der BW100 besitzt ein SPDT Relais mit Wechselkontakt, das einer der folgenden Alarmfunktionen zugeordnet werden kann (P100): » Förderstärke: Relaisalarm bei hoher und/oder niedriger Förderstärke. » Auto Zero: Relaisalarm, wenn bei einer versuchten Auto Zero Kalibrierung (E9) ein Außer Bereich-Zustand gemeldet wird.
Master-Summierer gespeichert und zur Erhöhung des Werts der internen Summierer oder zum Erzeugen eines Impulses für die externen Summierer verwendet. Der BW100 liefert vier verschiedene Summierungsfunktionen: interner Summierer 1, interner Summierer 2, externer Summierer 1, externer Summierer 2.
Wird der Materialzufluß während einer Auto Zero Funktion wieder aufgenommen, so bleibt die Summierungsfunktion aktiv. KOMMUNIKATION Die BW100 bipolare Stromschleife ermöglicht eine Fernkommunikation mit einem RS-232 oder RS-422 Gerät über eine örtliche Milltronics CVCC oder BIC-ll Schnittstelle. BW100 Host BIC-ll *...
BW100 Nachrichtenbeginn, ASCII Zeichen = STX (Hex Wert = 02). DEVICE (= Gerät) Identifiziert den BW100, den die Nachricht betrifft. Es handelt sich um eine Zahl mit 2 Zeichen, die der I.D. Nr. des Geräts entspricht (P761). ASCII Zeichen = 00 bis 15.
ANFRAGE VON NACHRICHTEN Anfragen von Nachrichten müssen in folgendem Format vom Host zum BW100 übertragen werden. som DEVICE MT eom Beispiel: Daten- ASCII Beispiel Feld Zeichen Beschreibung Nachrichtenbeginn DEVICE für BW100 Nr. 1 Anfrage Förderstärke Nachrichtenende ANTWORT AUF NACHRICHTEN Die Antwort des BW100 auf eine Nachrichtenanfrage für Förderstärke (MT=50), Last (MT=51) oder Geschwindigkeit (MT=52) besitzt folgendes Format.
PARAMETERBESCHREIBUNG P000 Verriegelung Verriegelt die Programmierungsfunktion zur Veränderung der Werte. Die Werte P001 bis P999 können damit nicht mehr verändert werden. Dies verhindert jedoch nicht die Anzeige von Werten mit der Funktion ’Auswahl’. Die Programmierung ist verriegelt, wenn ein anderer Wert als 1954 eingegeben wird.
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P014 Referenzwert Geschwindigkeit Legt den Referenzwert für die Förderbandgeschwindigkeit fest. Einheiten: Meter/s für P005 = 1 oder 2 feet/min für P005 = 3, 4 oder 5 P015 Geschwindigkeitskonstante Dieser Wert wird mit der Frequenz des Geschwindigkeitssensors multipliziert, um die tatsächliche Bandgeschwindigkeit zu berechnen. Eingabe: Ist der Geschwindigkeitseingang für konstante Geschwindigkeit (TB1 5/6 gebrückt) angeschlossen,...
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P018 Anpassung Geschwindigkeitskonstante Dieser Parameter ermöglicht die Anpassung an die Geschwindigkeits- konstante (P015). Anfänglich zeigt dieser Parameter die dynamische Bandgeschwindigkeit an. Stimmt die angezeigte Geschwindigkeit nicht mit der Tatsächlichen überein, so ist die tatsächliche Bandgeschwindigkeit einzugeben. Für Applikationen mit Geschwindigkeitssensor wird der Wert von P015 automatisch angepaßt.
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P080 Dämpfung Legt die Reaktionszeit fest, mit der die Anzeigewerte (Förderstärke, Last und Geschwindigkeit) und die Ausgänge (Alarm und mA) auf Änderungen ansprechen. Die Dämpfungsfunktion (P080) kann durch den Parameter mA Ausgang Dämpfung (P220) für den mA Ausgang umgangen werden. Je größer der Dämpfungswert, desto langsamer die Reaktion.
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Relais/Alarm Funktion, P100 - P117 Diese Parameter beziehen sich auf die Relais/Alarm Funktion. Siehe Kapitel Betrieb \ Relaisausgang. P100 Relaiseinstellung Stellt den Alarmmodus für das Relais ein. Eingabe: 0 = aus 1 = Förderstärke 2 = Auto Zero 3 = Bandgeschwindigkeit 4 = Gewichtslast 5 = Fehler P101...
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mA Ausgangsparameter, P200 - P220 Diese Parameter beziehen sich auf den mA Ausgang. Siehe Kapitel Betrieb \ mA Ausgang für Einzelheiten. P200 mA Bereich Stellt den Bereich des mA Ausgangs ein. Eingabe: 1 = 0 - 20 mA 2 = 4 - 20 mA P201 mA Funktion Zuweisung des mA Ausgangs auf eine der Funktionen des Meßumformers.
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P215 20 mA Feinabgleich Abstimmung des 20 mA Ausgangswertes auf ein Milliamperemeter oder ein anderes mA Eingangsgerät. Eingabe Feinabgleichswert, Bereich 0 - 9999 P220 mA Ausgang Dämpfung Einstellung der Reaktionsgeschwindigkeit des mA Ausgangs auf Änderungen. Je größer der Dämpfungswert, desto langsamer ist die Reaktion. Wird 0 gewählt, so nimmt der mA Ausgang den Dämpfungswert aus Parameter P080 an.
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Parameter zum Abgleich der Wägezellen, P291 - P295 Diese Parameter werden zur Überprüfung oder zum Abgleich der Wägezellen (2) der zugeordneten Bandwaage verwendet. Siehe Kapitel Inbetriebnahme \ Abgleich für weitere Angaben zu diesen Parametern. P291 Wägezellenregister Eingang 1 Dieses Register zeigt beim Abgleich der Wägezellen A und B der Bandwaage den Zählwert an, der der Summierung der Wägezellensignale A und B entspricht.
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P341 Betriebszeit Anzahl der Tage, seit der das Gerät in Betrieb ist. Die Zeit wird einmal täglich in einem Zähler aufgezeichnet, der nicht zurückgesetzt werden kann. Zeitspannen von weniger als 24 Stunden werden weder aufgezeichnet, noch aufsummiert. P350 Kalibrierungssicherheit Dieser Parameter ermöglicht eine zusätzliche Sicherheit zum Verriegelungsparameter (P000).
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P368 Direkteingabe Vollpunkt Mit diesem Parameter kann der Bezugspunkt des Vollpunkts angezeigt oder direkt eingegeben werden. Die Direkteingabe wird dann vorgenommen, wenn die Software oder Hard- ware ersetzt wird und es betriebsbedingt ungünstig ist, einen Erstvollabgleich durchzuführen. P370 Grenzwert Nullabgleich Einstellung eines Grenzwertes für die Nullpunktabweichung vom letzten Erstnullabgleich.
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Linearisierungsparameter, P390 - P396 Diese Parameter ermöglichen eine Kompensation unlinearer Reaktionen des Meßsystems BW100. Siehe Kapitel Neukalibrierung \ Linearisierung für nähere Angaben und ein Anwendungsbeispiel dieser Parameter. P390 Linearisierung Zum Ein- oder Ausschalten der Linearisierungsfunktion. Eingabe: 0 = aus 1 = ein...
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Summierung, P619 - P648 Folgende Parameter beziehen sich auf die Verwendung der BW100 Summierer. Siehe ebenfalls Kapitel Betrieb \ Summierung. Sollte die Auflösung (P631 - P639) so gewählt sein, daß der Summierwert hinter dem reellen Zählwert zurückbleibt, so erscheint die Meldung E2 nach der Eingabe.
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P643 Schließzeit externer Summierer 1 Dieser Parameterwert ist ein Vielfaches von 32 ms, der Kontaktschließzeit für den externen Summierer 1. Der Wert wird bei Eingabe von P1 (Referenz- wert Förderstärke) und P638 (Auflösung externer Summierer 1) automatisch berechnet. Durch diese Kontaktschließzeit kann die Reaktionszeit des Transistorausgangs dem Summierungswert bis zum Referenzwert nachkommen.
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P647 Summiereranzeige Auswahl, welche Summierer angezeigt werden sollen. Die Anzeige erfolgt entweder manuell über die Taste zum Schnelldurchlauf oder automatisch durch Steuerung der Anzeigeart (P081). Eingabe: 1 = Summierer 1 2 = Summierer 2 3 = Summierer 1 und 2 P648 Reset interner Summierer Setzt den internen Summierer zurück.
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Siehe auch Anhang \ Kommunikation. P751 Baudrate Einstellung der Baudrate für die patentierte bipolare Stromschleife. Diese Baudrate gilt nicht für die Kommunikation über den Milltronics Comverter. Eingabe: 300, 1200, 2400, 4800 oder 9600 Baud 4800 Baud werden für die Dolphin Kommunikation über die bipolare Stromschleife benötigt.
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P907 Programmer Schnittstelle Der Test der Infrarotverbindung wird aktiviert, indem im Schnelldurchlauf auf den Parameter zugegriffen wird, oder wiederholt, indem ’Enter’ gedrückt wird. Anzeige: PASS = normal FAIL = mit Milltronics Kontakt aufnehmen Infrarot Kommunikations- verbindung Spiegel BW100 P911 mA Ausgangswert Anzeige des Wertes von der vorigen Messung.
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P940 Wägezelle ’A’, mV Anzeige des mV Eingangssignals von der Wägezelle. Bereich 0.00 - 60.00 mV. P941 Wägezelle ’B’, mV Anzeige des mV Eingangssignals von der Wägezelle. Bereich 0.00 - 60.00 mV. P942 Spannungs/Frequenz Konverter, V Anzeige der Eingangsspannung zum Spannungs/Frequenz Konverter. Bereich 0 - 3.98 V.
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P951 Register Vollabgleich Aufzeichnung, wie oft seit dem letzten Master Reset ein Vollabgleich durchgeführt wurde. P952 Referenzwert Gewichtslast Anzeige des Referenzwertes der Gewichtslast. Dieser Wert entspricht dem Skalenendwert für Alarm- und mA Ausgangsfunktionen. Er wird anhand des Referenzwertes Förderstärke und Geschwindigkeit berechnet. Ende der Test und Diagnose Parameter.
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Kompensation Punkt 1 P392 Kompensation Punkt 2 P394 Kompensation Punkt 3 P396 Korrekturfaktor P359 Linearisierung P390 Linearisierung Punkt 1 P391 Linearisierung Punkt 2 P393 Linearisierung Punkt 3 P395 mA Ausgang Dämpfung P220 mA Ausgangswert P911 mA Bereich P200 mA Feinabgleich, 20 P215 mA Feinabgleich, 4 P214...
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Schließzeit externer Summierer 1 P643 Schließzeit externer Summierer 2 P644 Sensorspannung P944 Softwarerevisionsnummer P900 Spannungs/Frequenz Konverter, f out P943 Spannungs/Frequenz Konverter, V in P942 Speicher P901 Summiereranzeige P647 Testgewicht P017 Verriegelung P000 Wägezelle “A”, mV in P940 Wägezelle “B”, mV in P941 Wägezellenregister Eingang 1 P291...
FEHLERSUCHE Meldung Ursache Maßnahme E1 (Programm.) Sicherheitscode benötigt Eingabe des Codes in P000 E2 (Run Modus) Summiererauflösung zu niedrig Wert erhöhen (P631 - P639) E3 (Run Modus) Nullpunkt außerhalb des evtl. Erstnullabgleich P377, Bereiches siehe Neukalibrierung\Erstnullabgleich E4 (Run Modus) Vollpunkt außerhalb des evtl.
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E103 (Run Modus) Wägezelle Verkabelung überprüfen E104 (Run Modus) Speicherprüfsumme mit Mass Dynamics oder Ihrer örtlichen Vertretung Kontakt aufnehmen kein Geschwindigkeitssignal Schaltkreis für die Geschwindig- keit überprüfen oder Förderband laufen lassen » Fehlermeldungen werden gelöscht, sobald die Ursache behoben ist. »...
Betriebsanleitung zu überprüfen. SOFTWARE REVISIONEN Die Software kann mit einer Diskette unter Verwendung eines (IBM kompatiblen) PC’s und der Milltronics Software Dolphin aktualisiert werden. Nach einer Software Revision ist es empfehlenswert, einen Master Reset (P999) gefolgt von Null- und Vollabgleichen durchzuführen.