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Inhaltsverzeichnis
Atego 970 - 976
Betriebsanleitung
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Inhaltszusammenfassung für Mercedes-Benz Atego 970 2014

  • Seite 1 Atego 970 - 976 Betriebsanleitung...
  • Seite 2 Symbole WARNUNG Warnhinweise machen auf Gefahren aufmerk- sam, die Ihre Gesundheit oder Ihr Leben bzw. die Gesundheit oder das Leben anderer Per- sonen gefährden können. Umwelthinweis Umwelthinweise geben Ihnen Informationen zu umweltbewusstem Handeln oder umwelt- bewusster Entsorgung. ! Sachschadenshinweise machen Sie auf Risiken aufmerksam, die zu Schäden an Ihrem Fahrzeug führen können.
  • Seite 3 Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung zeigen ein Linkslenker-Fahrzeug. Bei Rechts- lenkern weicht die Anordnung von Fahrzeug- teilen und Bedienelementen entsprechend Mercedes-Benz passt seine Fahrzeuge stän- dig dem neuesten Stand der Technik an. Mercedes-Benz behält sich daher Änderun- gen in folgenden Punkten vor:...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Stichwörter ..........4 Auf einen Blick ........25 Einleitung ..........17 Sicherheit ..........33 Öffnen und Schließen ......43 Fahrerarbeitsplatz ......51 Klimatisierung ........85 Bordcomputer und Anzeigen ..... 97 Audiosysteme ........127 Fahrbetrieb ........137 Arbeitsbetrieb ........201 Wartung und Pflege ......
  • Seite 6 Stichwörter Druckluftleitungen an- und abkop- peln ..........195 Abblendlicht Fahrhinweise für Zentralachsan- ein- und ausschalten ......64 hänger ........... 191 Glühlampen wechseln ...... 69 Identifizierungsnummer prüfen Abfahrtskontrolle (Bordcompu- (Bordcomputer) ......108 ter) ............103 Anhängerkupplung ® Abgasnachbehandlung BlueTec siehe separate Betriebsanleitung ®...
  • Seite 7 Stichwörter Audiosystem NOT-AUS-Schalter ......77 Pflege ..........224 Allgemeine Hinweise ...... 128 Starthilfe ........246 Wichtige Sicherheitshinweise ..128 wichtige Sicherheitshinweise ..220 Aufkleber Batterietrennschalter allgemeine Sicherheitshinweise ..17 siehe NOT-AUS-Schalter Auflieger Batterie wechseln (Funkfernbedie- absatteln ........194 nung) ............ 47 aufsatteln ........
  • Seite 8 Stichwörter Hydraulikflüssigkeit ....... 278 Vorratsdruck prüfen ....... 107 Kraftstoff Fettsäuremethylester Wecker einstellen ......108 FAME ..........282 Bordwerkzeug ........228 Kraftstoffzusatz ......281 Bordwerkzeugtasche ......228 Motoröl .......... 278 Bremsanlage Betriebsstunden Technische Daten ......285 prüfen (Bordcomputer) ....108 Vorratsdruck ........101 Betriebstemperatur Bremsassistent siehe Technische Daten...
  • Seite 9 Stichwörter Einfüllöffnung Motoröl ...... 213 Einlernvorgang (automatisiertes Dach Getriebe) ..........163 siehe Aufstelldach Einstellen siehe Dachluke Instrumentenbeleuchtung ....27 Dachluke ..........50 Einstellungen (Bordcomputer) ..109 Dauerbremse ........152 Einstieg ..........48 Dauerfahrlicht Einzelbereifung (Reifendruck) ..259 siehe Tagfahrlicht Elektromagnetische Verträglich- Diagnosedaten keit aufrufen (Bordcomputer) ....
  • Seite 10 Stichwörter Fahrhinweise ........182 Fehlermeldungen eingeschränkte Bremswirkung siehe Ereignisfenster auf salzgestreuten Straßen .... 145 Fenster Gefällstrecken ....... 144 Seitenfenster öffnen und schlie- nasse Fahrbahn ......145 ßen ..........48 neue Bremsbeläge ......145 Fernlicht Fahrhöhe einstellen ein- und ausschalten ......65 ®...
  • Seite 11 Stichwörter Gesamtwegstrecke ......100 Gurt Geschwindigkeit begrenzen siehe Sicherheitsgurt Gurtstraffer siehe Limiter Geschwindigkeit einstellen Aktivierung ........37 Funktion ........... 37 siehe TEMPOMAT Geschwindigkeitsbegrenzung ..187 2. Geschwindigkeitsbegrenzung ..174 Getränkehalter Haltegriff siehe Cupholder am Ein und Ausstieg ......48 Getriebe Haltestellenbremse ......
  • Seite 12 Stichwörter Intervallwischen ........76 Komfortkopfstütze siehe Kopfstütze Komfortschließanlage ......45 Konformitätserklärungen ....19 Kabellampe ........228 Kontroll-Info (Bordcomputer) ... 107 Kabel und Druckluftleitungen Kontrollleuchten ........28 anschließen ........195 Konturmarkierungen Anschlüsse ........195 allgemeine Sicherheitshinweise ..20 trennen .......... 196 Kopfstütze Kaltstarthilfe ........
  • Seite 13 ..........113 Meldungen Ölwechsel ........278 siehe Display-Meldungen Qualität (Blatt-Nr.) ......278 Menüs im Detail ........ 104 SAE-Klassen ........278 Mercedes-Benz Servicestützpunkt Motorölstand siehe Qualifizierte Fachwerkstatt prüfen ..........216 Mindestprofiltiefe ......255 Motorschutz (Display-Meldung) ..113 Mittelsitz Motortypschild ........277...
  • Seite 14 Stichwörter MSS (Motor-Start-Stopp-Automa- Ölstand tik) ............173 Automatikgetriebe ......217 Mückenschutz Motor ..........216 Ölstand (Motor) siehe Insektenschutzrollo Multifunktionshebel ......32 prüfen (Bordcomputer) ....107 Ölwechsel .......... 278 Original-Teile ........21 Navigation .......... 105 Nebellicht Pairing ..........135 Glühlampen wechseln ...... 69 Nebelscheinwerfer Pannenhilfe ........
  • Seite 15 Stichwörter Reifen Retarder -abnutzung ........254 allgemeine Hinweise ...... 153 -alter ..........256 Display-Meldung ......119 -druck ..........254 reinigen .......... 211 -höchstgeschwindigkeit ....256 Rollsperre ........... 151 Lebensdauer ........256 Rückfahrleuchte -profiltiefe ........255 Glühlampen wechseln ...... 71 runderneuert ........257 Rückfahrsperre ........
  • Seite 16 Stichwörter Schraubendreher Spiegel ..........63 siehe Bordwerkzeug Spiegelheizung ........64 Schutzgitter gegen Insekten ....50 Sprache Seitenfenster einstellen (Bordcomputer) ..... 109 SRS (Supplemental Restraint Sys- öffnen/schließen ......48 Seitenmarkierungsleuchte tem) ............36 Glühlampe wechseln ......72 Standheizung Servicetermin siehe Zusatzheizung Display-Meldung ......
  • Seite 17 Stichwörter Tastenschaltung ........ 166 Technische Daten Überbreite Betriebstemperatur (Kühlmittel- Spiegel einstellen ......63 temperatur) ........285 Bremsanlage ........285 einstellen (Bordcomputer) ..... 109 Druckluftanlage ......285 Um-/Einbauten ........21 Druckluftbehälter ......286 Umbereifung ........256 Fahrzeugtypschild ......276 Umluftbetrieb ........86 Federspeicher ........
  • Seite 18 Stichwörter in der Druckluft-Bremsanlage ..140 prüfen (Bordcomputer) ....107 Zentralachsanhänger ......191 Zentralverriegelung ent- und verriegeln (Schlüssel) ..44 Wagenheber Komfortschließanlage ...... 45 ansetzen ........240 ver- und entriegeln (Schalter) ..45 Bordwerkzeug ........ 228 Zigarettenanzünder ......79 Warmluft-Zusatzheizung zulässige Achslast ......
  • Seite 19: Einleitung

    Vor der ersten Fahrt lichen Systeme aufgelistet. Bei Fragen zur Ausstattung und Bedienung Diese Betriebsanleitung, das Wartungsheft können Sie sich an jeden Mercedes-Benz Ser- und die ausstattungsabhängigen Zusatzanlei- vicestützpunkt wenden. tungen sind Bestandteil des Fahrzeugs. Füh- ren Sie diese Unterlagen stets im Fahrzeug mit.
  • Seite 20: Umweltschutz

    Einleitung Umweltschutz Stellen Sie den Motor während verkehrs- bedingter Wartezeiten ab. Wirtschaftlich und umweltbewusst Überwachen Sie den Kraftstoffverbrauch. fahren Umwelthinweis Betriebssicherheit und Zulassung Die Daimler AG bekennt sich zu einem umfas- senden Umweltschutz. Hinweise zum Fahrbetrieb Ziele sind der sparsame Einsatz der Ressour- Das Fahrzeug kann beschädigt werden, wenn cen und ein schonender Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen, deren Erhal-...
  • Seite 21: Konformitätserklärungen

    Sie das Fahrzeug neu zertifizieren Richtlinie 1999/5/EG. melden Sie die Leistungsänderung dem Weitere Informationen erhalten Sie in jedem Versicherungsträger. Mercedes-Benz Servicestützpunkt. Sonst erlöschen die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz. Elektromagnetische Verträglichkeit Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen, informie- Die elektromagnetische Verträglichkeit der ren Sie den Käufer über die veränderte Motor-...
  • Seite 22: Fahrzeug-Registrierung

    öffentlichen Straßen betreiben dür- fen. Dies kann in bestimmten Ländern ein Straf- Fahrzeug-Registrierung tatbestand oder eine Ordnungswidrigkeit Es kann vorkommen, dass Mercedes-Benz sein. Auch Vergünstigungen bei Kauf und/ seine Servicestützpunkte anleitet, an oder Betrieb des Fahrzeugs können rückwir- bestimmten Fahrzeugen technische Inspekti- kend ungültig werden, z.
  • Seite 23: Mercedes-Benz Original-Teile

    Diese Aufbaurichtlinien gewährleisten, Sachmängelhaftung wie bei Neuteilen. dass Fahrgestell und Aufbau eine Einheit bilden und die höchstmögliche Betriebs- Wenn Sie von Mercedes-Benz nicht frei gege- und Fahrsicherheit erreicht wird. bene Teile, Reifen und Räder verwenden, kann die Betriebssicherheit des Fahrzeugs Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus gefährdet sein.
  • Seite 24: Gespeicherte Daten Im Fahrzeug

    Einleitung Dies ist der Fall, wenn Einsetzen der Stabilitätsregelungssys- teme. sich die in der Betriebserlaubnis geneh- Umgebungszustände. Dazu gehört z. B. die migte Fahrzeugart ändert Außentemperatur. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern Die Daten sind ausschließlich technischer zu erwarten ist Natur und können dazu verwendet werden, sich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert.
  • Seite 25 Einleitung ebenso die Übermittlung bestimmter Fahr- zeugdaten aus dem Fahrzeug. Zu den Zusatz- funktionen gehört z. B. die Fahrzeugortung im Notfall. Beachten Sie, dass bei Fahrzeugen mit Tele- matikgeräten (z. B. FleetBoard) – je nach Kon- figuration – zusätzliche Daten gespeichert werden, die auch über die Telematikgeräte ausgelesen und z.
  • Seite 27 Cockpit ..........26 Kombiinstrument ........ 27 Schaltereinheiten ........ 29 Kombischalter ........31 Multifunktionshebel ......32...
  • Seite 28: Funktion

    Cockpit Cockpit Funktion Seite Funktion Seite Lichtschalter Steckdosen (12 V/24 V) Leuchtweiteregler Ablagefächer Kombiinstrument Getriebeschaltung (Schalt- hebel, Gebergerät oder Multifunktionslenkrad Bedieneinheit) Schaltereinheiten Instru- Feststellbremse mententafel Multifunktionshebel Bedieneinheit Klimatisie- rung Zündschloss Mobiltelefon-Vorrüstung Lenkrad einstellen Instrumententafel Mitte mit Schaltereinheit Zusatz- Cupholder leuchten Belüftungsdüsen Kombischalter Schaltereinheit...
  • Seite 29 Kombiinstrument Kombiinstrument Anzeigen und Bedienelemente Funktion Seite Funktion Seite Tachometer ú Taste Tageswegstre- cke zurücksetzen Statusanzeige û Umschalttaste Display Außentemperatur-/Kühl- mitteltemperaturanzeige Drehzahlmesser ? Reset-Taste Ökometer Instrumentenbeleuchtung ® AdBlue Stand einstellen: Kraftstoffstand W heller X dunkler Vorratsdruck Bremskreis 1 oder 2 Außentemperatur-/Kühl- mitteltemperaturanzeige Gesamtwegstrecke...
  • Seite 30 Kombiinstrument Kontrollleuchten Funktion Seite Funktion Seite Fahrtrichtungsanzeiger ; Motordiagnose Vorratsdruck Bremskreis K Fernlicht \ und ^ ! Feststellbremse Stoppleuchte d ASR (Antriebs-Schlupf- Kontrollleuchten Regelung) Ü Automatikgetriebe Neutral- H Fahrerhausverriegelung stellung V Dauerbremse Ù Störlampe erhöhte Getrie- y Störlampe Dauerbremse beöltemperatur % Kaltstarthilfe v Zugfahrzeugbremse J Vorratsdruck Bremsanlage...
  • Seite 31: Schaltereinheiten

    Schaltereinheiten Schaltereinheiten Cockpit Funktion Seite Funktion Seite D Ladebordwand, Schaltereinheit über der siehe separate Frontscheibe Betriebsanleitung ¸ Aufstelldach öffnen = Verteilergetriebe in P Aufstelldach schlie- Straßen-Schaltstel- ßen lung schalten o Leselicht Fahrer ; Verteilergetriebe in h Nachtbeleuchtung Gelände-Schaltstel- lung schalten j Innenbeleuchtung einschalten 8 Ausgleichsgetriebe-...
  • Seite 32 Schaltereinheiten Funktion Seite Funktion Seite j Laderaumleuchte Schaltereinheit Beifahrer- ein-/ausschalten tür À Rundumleuchte & Türen verriegeln ein-/ausschalten % Türen entriegeln i Arbeitsscheinwerfer T Fenster Beifahrer- ein-/ausschalten seite schließen V Zusatzscheinwerfer S Fenster Beifahrer- ein-/ausschalten seite öffnen Z Arbeitsscheinwerfer p Leselicht Beifahrer Rangierhilfe einschalten Schaltereinheit Fahrertür...
  • Seite 33: Aufstelldach Öffnen

    Kombischalter Liege Kombischalter Funktion Seite Leseleuchte Liege ¸ Aufstelldach öffnen P Aufstelldach schlie- ßen ä Zusatzheizung Funktion Seite Fernlicht aus (bei einge- schaltetem Abblendlicht) Fernlicht ein (bei einge- schaltetem Abblendlicht) Lichthupe Fahrtrichtungsanzeiger, rechts Fahrtrichtungsanzeiger, links Hupe Scheibenwischer Scheibenwaschanlage Scheinwerfer-Reinigungs- anlage...
  • Seite 34 Multifunktionshebel Multifunktionshebel Funktion Seite Dauerbremse Leerlaufdrehzahl Limiter TEMPOMAT Leerlaufdrehzahl erhöhen Geschwindigkeit erhöhen: TEMPOMAT, Dauerbremse, Limiter Leerlaufdrehzahl verrin- gern Geschwindigkeit verrin- gern: TEMPOMAT, Dauer- bremse, Limiter Dauerbremse einschalten Ausschalten: TEMPOMAT, Limiter, Leerlaufdrehzahl- Erhöhung Fahrsystem auswählen: Limiter oder TEMPOMAT...
  • Seite 35 Wissenswertes ........34 Insassensicherheit ......34 Haustiere im Fahrzeug ....... 41...
  • Seite 36: Insassensicherheit

    Körperbehinderung angepasst werden. kabelung sowie elektronischen Bauteilen Wenden Sie sich wegen Einzelheiten an einen oder deren Software vor. Mercedes-Benz Servicestützpunkt. Ihr Fahrzeug kann bei einem Unfall stark ver- zögert oder stark beschleunigt werden. Wäh- Sicherheitsgurte rend Ihr Fahrzeug verzögert oder beschleu-...
  • Seite 37 Insassensicherheit Stellen Sie deshalb sicher, dass immer alle heit“ — „Kinder im Fahrzeug“. Beachten Sie Insassen — insbesondere auch schwangere die Montageanleitung des Herstellers der Frauen — richtig angegurtet sind. Kinder-Rückhalteeinrichtung. Gurten Sie keinesfalls Gegenstände zusam- Der Sicherheitsgurt muss eng und unver- men mit einer Person an.
  • Seite 38: Gurthöheneinstellung

    Abhängig von der Sitzausführung können Sie die Gurthöhe für den Fahrer-/Beifahrersitz Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, Sicherheits- einstellen. gurte zu verwenden, die Mercedes-Benz spe- ziell für den jeweiligen Sitz frei gegeben hat. Beachten Sie die Hinweise zum Reinigen der Sicherheitsgurte ( Seite 208).
  • Seite 39: Aktivierung Des Gurtstraffers Und Des Fahrer-Airbags

    Insassensicherheit Das Fahrzeug kann erheblich deformiert wer- Lassen Sie das SRS umgehend in einer quali- den, ohne dass der Fahrer-Airbag auslöst. fizierten Fachwerkstatt überprüfen und in Dies ist der Fall, wenn nur relativ leicht ver- Stand setzen. formbare Teile getroffen werden und es nicht Wenn die Kontrollleuchte + im Kombiin- zur notwendigen Verzögerung kommt.
  • Seite 40 Insassensicherheit tung stark verzögert oder beschleunigt Stellen Sie die Sitze vor Fahrtantritt richtig wird. ein. Achten Sie stets darauf, dass die Sitz- lehne in nahezu aufrechter Position steht. Wenn der Gurtstraffer auslöst, kommt es zu Die Mitte der Kopfstütze muss den Kopf einem Knall und es kann Pulverstaub austre- etwa in Augenhöhe unterstützen.
  • Seite 41 Insassensicherheit Ihrer Kleidungsstücke sind. Verstauen Sie Nehmen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs solche Gegenstände an einem geeigneten immer den Schlüssel mit und verriegeln Sie Ort. das Fahrzeug. Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug. WARNUNG Wenn Sie eine Airbagabdeckung verändern WARNUNG oder Gegenstände, z.
  • Seite 42 Herstellers des Kinder-Rückhalte- einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalte- systems. systeme. Lassen Sie die Befestigungssys- Kinder-Rückhaltesysteme und Informationen teme der Kinder-Rückhaltesysteme in einer über das richtige Kinder-Rückhaltesystem qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen, erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Ser- bevor Sie wieder ein Kinder-Rückhaltesystem vicestützpunkt. montieren.
  • Seite 43: Haustiere Im Fahrzeug

    Haustiere im Fahrzeug Haustiere im Fahrzeug WARNUNG Wenn Sie Tiere unbeaufsichtigt oder ungesi- chert im Fahrzeug lassen, können sie z. B. auf Tasten oder Schalter drücken. Dadurch können sie Fahrzeugausstattungen aktivieren und sich z. B. einklemmen Systeme ein‑ oder ausschalten und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
  • Seite 45 Wissenswertes ........44 Schließanlage ........44 Türen ............ 48 Seitenfenster öffnen und schlie- ßen ............48 Dach ............. 49...
  • Seite 46: Schließanlage

    Hilfeleistung mit einem Ersatz- Mit der Funkfernbedienung ent- und ver- schlüssel zeitaufwändig. Eine Hilfeleistung riegeln ist nur über einen Mercedes-Benz Service- Wenn Sie das Fahrzeug mit der Funkfern- stützpunkt möglich. bedienung entriegeln und innerhalb von Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen daher, für 25 Sekunden keine Tür öffnen, verriegelt...
  • Seite 47: Türverriegelung Innen

    Schließanlage Mit der Taste zentral ver- und entriegeln Entriegeln: Auf die Taste : etwa 1 Sekunde lang drücken. Bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung wer- Die Kontrollleuchte = blinkt. Die Fahrertür den automatisch beide Türen ver- und entrie- ist entriegelt. gelt, wenn Sie Erneut auf die Taste : etwa 1 Sekunde eine Tür mit dem Schlüssel ver- und entrie- lang drücken.
  • Seite 48 Seite 47). Schlüssel länger als 1 Sekunde in Stellung Wenn Sie eine Funkfernbedienung verlieren, 3 drehen. lassen Sie diese in einem Mercedes-Benz Ser- Die Türen sind verriegelt. Die Seitenfenster vicestützpunkt sperren. Dadurch ist ein Miss- schließen sich. brauch der verlorenen Funkfernbedienung Schlüssel in Stellung 2 drehen und abzie-...
  • Seite 49: Batterien Erneuern

    Schließanlage Batterien erneuern Auf die Taste : etwa 1 Sekunde lang drü- cken. Verwenden Sie 2 Batterien des Typs CR 1620. Die Kontrollleuchte = blinkt. Die Fahrertür ist entriegelt. oder Erneut auf die Taste : etwa 1 Sekunde lang drücken. Die Kontrollleuchte = blinkt.
  • Seite 50: Seitenfenster Öffnen Und Schließen

    Seitenfenster öffnen und schließen Türen Ein- und Aussteigen WARNUNG Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen, können sie das Fahrzeug in Bewegung setzen, indem sie z. B. die Feststellbremse lösen das Getriebe in die Neutralstellung schal- den Motor starten. Zusätzlich können sie Fahrzeugausstattungen bedienen und sich einklemmen.
  • Seite 51 Dach Dach Aufstelldach Aufstelldach öffnen und schließen WARNUNG Beim Schließen des Aufstelldachs können Körperteile eingeklemmt werden. Zudem kön- nen Personen im Schließbereich sein oder während des Schließvorgangs in den Schließ- bereich gelangen, z. B. Kinder. Es besteht Ver- letzungsgefahr! Stellen Sie während des Schließvorgangs sicher, dass niemand in der Nähe des Schließ- bereichs ist.
  • Seite 52: Aufstelldach Mechanisch Schließen

    Dach Verdunkelung/Insektenschutzrollo So lange den Schraubendreher entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Aufstell- dach ganz geschlossen ist. Schraubendreher herausziehen. Stopfen wieder in die Öffnung einsetzen. Dachluke Sie können die Dachluke einseitig (vorne oder hinten) oder beidseitig (vorne und hinten) öff- nen.
  • Seite 53 Wissenswertes ........52 Sitze ............52 Liegen ........... 59 Lenkrad einstellen ......63 Spiegel ..........63 Beleuchtungsanlage ......64 Klare Sicht ........... 76 Spannungsversorgung ......77 Nützliches ..........79 Kommunikation ........82...
  • Seite 54 Sitze Wissenswertes Sicherheitsgurt durchrutschen und sich dabei z. B. am Unterleib oder Hals verletzen. Es Diese Betriebsanleitung beschreibt alle besteht erhöhte Verletzungsgefahr oder Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen sogar Lebensgefahr! Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Stellen Sie den Sitz vor Fahrtantritt richtig ein. Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- Achten Sie stets darauf, dass die Sitzlehne in tung erhältlich waren.
  • Seite 55 Sitze Oberkörper anliegen. Der Beckengurt muss Drücken Sie nicht den Faltenbalg nach innen. immer fest und möglichst tief am Becken, d. h. in der Hüftbeuge, anliegen. ! Um Schäden an den Sitzen und der Sitz- heizung zu vermeiden, beachten Sie fol- Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass die gende Hinweise: Kopfstütze den Hinterkopf auf Augenhöhe...
  • Seite 56 Sitze Statischer Sitz und Schwingsitz Stan- Sitzlehne einstellen: Sitzlehne entlasten. dard Hebel ; nach oben ziehen und halten. Sitzlehne durch Be-/Entlasten in die gewünschte Position bringen. Hebel ; loslassen. Sitzlängsrichtung einstellen: Hebel C nach oben ziehen und halten. Sitz durch Vor-/Zurückschieben in die gewünschte Position bringen.
  • Seite 57 Sitze Schwingsitz Klima Sitz durch Vor-/Zurückschieben in die gewünschte Position bringen. Hebel A loslassen. Sitz vor-/zurückschieben, bis er hörbar ein- rastet. Schwingblockierung lösen: Hebel ? nach rechts stellen. Der Sitz kann durchschwingen. Schwingblockierung einrasten: Hebel ? nach links stellen. Die Schwingblockierung rastet ein und die Sitzfederung ist blockiert.
  • Seite 58 Sitze Schwingsitz Komfort Hebel F nach oben ziehen. Der Sitz fährt die zuletzt eingestellte Höhe Sie können zur Unterstützung der Wirbel- säule die Lehnenwölbung (Lordosenstütze) und die Seitenkonturen anpassen. Sitzlehnenkontur einstellen: Oben oder unten auf den Schalter G drücken. Die untere Sitzlehnenkontur wird stärker oder schwächer.
  • Seite 59: Beifahrer- Und Mittelsitz Mit Komfortkopfstütze

    Sitze Sitzkissen durch Vor-/Zurückschieben in Oben oder unten auf den Schalter H drü- die gewünschte Position bringen. cken. Die untere Sitzlehnenkontur wird stärker Hebel A loslassen. oder schwächer. Sitzneigung einstellen: Hebel : nach Sitzheizung einschalten: Oben auf den oben ziehen und halten. Schalter E drücken.
  • Seite 60 Sitze Beifahrer- und Mittelsitz Kopfstütze einstellen: Kopfstütze : nach oben ziehen oder nach unten drü- cken, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Kopfstütze : nach hinten drücken oder nach vorne ziehen, bis die gewünschte Nei- gung erreicht ist. Kopfstütze ausbauen: Entriegelung A drücken und halten.
  • Seite 61: Sicherheitsnetz Aufspannen

    Liegen Sitzlehne durch Be-/Entlasten in die sitz nach vorn oder stellen Sie die Sitze gewünschte Position bringen. weiter vor. Sonst kann die Liege an die Sitze stoßen und beide Bauteile beschädigen. Hebel ; loslassen. Sitzlehne umklappen/Ablagefunktion nutzen: Hebel ; nach oben ziehen und halten.
  • Seite 62 Liegen Haltegummi : nach unten ziehen und aus Liege unten dem Sicherungsbügel ; aushängen. Liege unten (langes Fahrerhaus) Liege nach oben schwenken und festhal- ten. Wichtige Sicherheitshinweise Halteriemen = mit Klettband von der WARNUNG Rückwand lösen. Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der Halteriemen = über die Liege ziehen und Fahrt ohne montiertes Sicherheitsnetz auf der an der Unterseite der Liege am Haken ?
  • Seite 63 Liegen Liege unten (kurzes Fahrerhaus) Liege hochklappen Liege nach oben schwenken und festhal- Wichtige Sicherheitshinweise ten. WARNUNG Gurtschlosszunge in das Gurtschloss drü- Wenn sich ein Fahrzeuginsasse während der cken und einrasten. Fahrt auf einer Liege aufhält, kann er nicht Fahrersitz und Beifahrersitz in gewünschte zurückgehalten werden.
  • Seite 64 Liegen Sitzlehne zur Liege umbauen Halten Sie die Sitzlehne beim Hoch‑ oder Herunterklappen stets fest. Sitzlehne hochklappen WARNUNG Beim Herausziehen der Sitzfläche können Sie sich oder andere Fahrzeuginsassen zwischen Sitzrahmen und Sitzfläche einklemmen. Es besteht Verletzungsgefahr! Stellen Sie sicher, dass beim Herausziehen der Sitzfläche niemand ein Körperteil im Bewegungsbereich der Sitzfläche hat.
  • Seite 65: Lenkrad Einstellen

    Spiegel Sitzlehne ; in die waagerechte Position schwenken und halten. Die Gurtschlosszunge B in die Gurtschlös- ser A rechts und links einrasten. Sitzlehne herunterklappen Sitzlehne ; leicht anheben, festhalten und die Lösetasten C der Gurtschlösser A rechts und links drücken. Haltegurte : lösen.
  • Seite 66 Beleuchtungsanlage sächlichen Abstand zu hinter Ihnen fahrenden Verkehrsteilnehmern. Ein falsch eingestellter Außenspiegel kann den Sichtbereich nach hinten beeinträchti- gen. Überprüfen Sie deshalb vor Fahrtbeginn immer die Einstellung der Außenspiegel am Fahrzeug. Stellen Sie den Anfahrspiegel, Rampen- spiegel und Weitwinkelspiegel von Hand ein.
  • Seite 67 Beleuchtungsanlage Licht einschalten Wenn Ihr Fahrzeug nur Nebelschlusslicht hat, drehen Sie den Lichtschalter : auf Standlicht L und ziehen ihn eine Stufe heraus. Lichtschalter : auf T drehen. Das Standlicht, die Kennzeichenbeleuch- tung, die Umriss- und Seitenmarkierungs- Leuchtweite einstellen leuchten sind eingeschaltet. Passen Sie mit dem Leuchtweiteregler den Lichtkegel der Scheinwerfer dem Beladungs- Abblendlicht...
  • Seite 68: Fernlicht

    Beleuchtungsanlage Fernlicht Innenbeleuchtung automatisch Innenbeleuchtung eingeschaltet Abblendlicht einschalten. Schalter in die gewünschte Stellung schie- Kombischalter nach vorn ? drücken und ben. einrasten. Die Kontrollleuchte K im Kombiinstru- Wenn Sie den Schalter in Stellung 3 ment geht an. stellen und eine Tür öffnen, geht die Innen- beleuchtung an.
  • Seite 69: Außenbeleuchtung

    Beleuchtungsanlage Innenbeleuchtung einschalten: Oben Einschalten: Unten auf die Leseleuchte : auf den Schalter : drücken. drücken. Innenbeleuchtung automatisch: Unten Ausschalten: Oben auf die Leseleuchte : auf den Schalter : drücken. drücken. Wenn eine Tür geöffnet wird, schaltet sich die Innenbeleuchtung ein. Leseleuchte ein- und ausschalten Innenbeleuchtung ausschalten: Schal- (Rückwand)
  • Seite 70: Glühlampen-Übersicht

    Sie deshalb darauf, dass alle Glühlampen Wenn die neue Glühlampe nicht leuchtet, immer funktionieren. eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, bei Ausfall einer Glühlampe von Abblendlicht oder Fern- Glühlampen-Übersicht licht auch die entsprechende Glühlampe im anderen Scheinwerfer zu wechseln.
  • Seite 71 Beleuchtungsanlage Fahrtrichtungsan- P 21 W 24 V Ausstiegslicht W 5 W 24 V zeiger vorn Rundumleuchten H1 70 W 24 V Fahrtrichtungsan- P 21/5 W 24 V zeiger seitlich, Sei- Vordere Glühlampen tenmarkierungs- leuchte Abblendlicht, Fernlicht, Standlicht, Nebel- licht Umrisslicht vorn R 10 W 24 V Der Glühlampenwechsel wird am rechten Scheinwerfer beschrieben.
  • Seite 72 Beleuchtungsanlage Fahrtrichtungsanzeiger vorne Abblendlicht: Sicherungsfeder = aus- hängen. Der Glühlampenwechsel wird am linken Fahrtrichtungsanzeiger beschrieben. Kunststoffabdeckung ; nach oben schwenken und abnehmen. Kabelstecker von der Glühlampe ? abzie- hen. Sicherungsfeder aushängen. Glühlampe ? herausnehmen. Neue Glühlampe so in die Fassung einset- zen, dass der Sockelteller in die Ausspa- rung passt.
  • Seite 73 Beleuchtungsanlage Fahrtrichtungsanzeiger seitlich Schraube ; herausdrehen. Lichtscheibe mit Gehäuse : abnehmen. Glühlampe mit leichtem Druck nach links drehen und wechseln. Neue Glühlampe einsetzen und mit leichtem Druck nach rechts drehen. Hintere Glühlampen Rücklicht Fahrtrichtungsanzeiger seitlich (Beispiel) Schraube ; herausdrehen. Lichtscheibe : am Lampenträger aushän- gen und abnehmen.
  • Seite 74 Beleuchtungsanlage Rückfahrleuchte Nebelschlussleuchte Schrauben : herausdrehen und Licht- scheibe abnehmen. Glühlampe mit leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen. Neue Glühlampe einsetzen und mit leichtem Druck nach rechts drehen. 6-Kammer-Rücklicht: Zum Wechseln der Glühlampe für die Kennzeichenleuchte die Reflektoreinheit herausziehen. Umriss-/Seitenmarkierungsleuchte Seitenmarkierungsleuchten (Beispiel) Sicherung am Kabelstecker ;...
  • Seite 75 Beleuchtungsanlage Glühlampe mit Kabelstecker (Beispiel rechts) Kabelstecker ; abziehen. Glühlampe ; mit Kabelstecker = nach Sicherungsfeder aushängen. oben drehen und herausnehmen. Glühlampe = herausnehmen. Sicherung am Kabelstecker = zusammen- Neue Glühlampe so in die Fassung einset- drücken und festhalten. zen, dass der Sockelteller in die Ausspa- Kabelstecker = abziehen.
  • Seite 76 Beleuchtungsanlage Schrauben : herausdrehen und Licht- Mit Schraubendreher die Sperrfeder ein- scheibe ; abnehmen. drücken und Lichtscheibe : abnehmen. Glühlampe = mit leichtem Druck nach Glühlampe Innenbeleuchtung =/Lese- links drehen und herausnehmen. leuchte ; herausnehmen. Neue Glühlampe einsetzen und mit Neue Glühlampe einsetzen.
  • Seite 77 Grenzübertritt in diese Länder möglichst Lichtscheibe : mit Schraubendreher aus nahe an der Grenze nach den folgenden Vor- dem Drehscharnier aushebeln. gaben von Mercedes-Benz abkleben. Benut- Glühlampe herausnehmen. zen Sie dazu eine handelsübliche und licht- Neue Glühlampe einsetzen. undurchlässige Selbstklebefolie. Entfernen Sie die Klebestreifen während Ihrer Rückkehr...
  • Seite 78: Klare Sicht

    Klare Sicht Sie verschlissene oder beschädigte Wischer- gummis umgehend aus. Scheibenwischer ein- und ausschalten Kombischalter links an der Lenksäule Abklebefläche für Linksverkehr-Fahrzeuge bei Ein- ª Scheibenwischer aus satz in Ländern mit Rechtsverkehr Scheinwerfer links © Intervallwischen Scheinwerfer rechts ¬ Langsames Wischen ®...
  • Seite 79: Spannungsversorgung

    Spannungsversorgung Wenn Sie den Schalter länger als Frontscheibenheizung 20 Sekunden in Stellung ª lassen, ist die Wischpause automatisch 4 Sekunden. Scheibenwaschanlage Einschalten: Motor starten. Oben auf den Schalter Frontscheibenhei- zung : drücken. Die Kontrollleuchte ; im Schalter geht an. Ausschalten: Unten auf den Schalter Kombischalter links an der Lenksäule Frontscheibenheizung : drücken.
  • Seite 80: Spannungsversorgung Wiederherstellen

    Spannungsversorgung Abdeckung : nach oben schwenken. schränkt oder nicht mehr verfügbar, z. B. die Servolenkung, Beleuchtungsanlage und das Schalterstift ; herausziehen oder Schalt- stift = nach oben schwenken. ABS. Die Druckluftversorgung fällt aus. Sie brauchen dann zum Lenken erheblich mehr Alle Verbraucher mit Ausnahme des Tacho- grafen sind von den Batterien getrennt.
  • Seite 81: Nützliches

    Nützliches dose angeschlossenen Nebenverbraucher ein- und ausschalten. Aschenbecher im Komfort-Cockpit Aschenbecher öffnen: Blende : am Griffteil anfassen und nach oben schwen- Oben auf den Schalter Spannungswand- ken. ler : drücken. Aschenbechereinsatz entnehmen: Die 12-V-Steckdose ist eingeschaltet und Aschenbechereinsatz ; seitlich anheben die Kontrollleuchte ;...
  • Seite 82: Alarm Ausschalten/Rauchmelder Kurzzeitig Deaktivieren

    Nützliches Schlüssel im Zündschloss auf Radiostel- lung drehen. Zigarettenanzünder : eindrücken. Wenn die Spirale glüht, springt der Zigaret- tenanzünder selbstständig zurück. Rauchmelder über der Fahrertür (Beispiel) Die 24-V-Steckdose mit Zigarettenanzün- der : können Sie auch als Stromquelle für Alarm ausschalten/Rauchmelder kurz- elektrische Geräte bis maximal 100 W ver- zeitig deaktivieren wenden.
  • Seite 83: Batterie Wechseln

    Nützliches Wenn die Batterie leer ist, ertönt etwa alle Verstauen Sie Gegenstände stets so, dass 40 Sekunden ein kurzer Ton. Erneuern Sie sie in diesen oder ähnlichen Situationen dann die Batterie so schnell wie möglich. nicht herumschleudern können. Sonst ist die Funktion des Rauchmelders Stellen Sie stets sicher, dass Gegenstände nicht gewährleistet.
  • Seite 84: Cupholder

    Kommunikation Kühlbox Schließen: Wenn der Drehverschluss bis zum Anschlag 1 gedreht ist, Außenklappe Die Kühlbox ist stufenlos regelbar von 10 † nach oben schwenken. bis Ò18 †. Drehverschluss mit dem Schlüssel bis zum Anschlag 2 drehen. Abdeckkappe aufsetzen. Cupholder Getränkefach öffnen: Deckel : nach oben schwenken.
  • Seite 85: Mobiltelefon An Die Freisprecheinrichtung Anschließen

    Um das Bluetooth Mobiltelefon mit einer Außenantenne zu betreiben und im Fahrzeug zu laden, benötigen Sie eine pas- sende Ladeschale. Diese erhalten Sie im Mercedes-Benz Zubehörhandel. Wenn Sie nachträglich eines der folgenden Kommunikationsgeräte einbauen, beachten Sie die Einbaubedingungen von Mercedes- Benz: Mobiltelefon Funkgerät...
  • Seite 87 Wissenswertes ........86 Klimatisierungssysteme bedie- nen ............86...
  • Seite 88: Klimatisierungssysteme Bedienen

    Klimatisierungssysteme bedienen Wissenswertes Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- tung erhältlich waren. Länderspezifische Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- nen Funktionen ausgestattet sein könnte. Dies betrifft auch sicherheitsrelevante Sys- Belüftungsdüsen Mitte (Beispiel) teme und Funktionen.
  • Seite 89 Klimatisierungssysteme bedienen Luftstrom regulieren z Lenkt Luft zur Frontscheibe und zu den Seitenfenstern. q Lenkt Luft zur Frontscheibe und zum Fußraum. r Lenkt Luft zum Fußraum und zu den Mittel- und Seitendüsen. m Direktbelüftung Mitteldüsen und Sei- tendüsen. Temperatur wählen Gebläseschalter Umluftbetrieb Frischluftbetrieb...
  • Seite 90: Einstellbeispiele

    Klimatisierungssysteme bedienen Einstellbeispiele Bedieneinheit Klimatisierung wie abgebil- det einstellen. Entfrosten der Frontscheibe Belüftungsdüsen ( Seite 86) nach Bedarf öffnen. Wenn der Motor die Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat, Zusatzheizung ein- schalten ( Seite 90). Lüften Bedieneinheit Klimatisierung wie abgebil- det einstellen. Belüftungsdüsen ( Seite 86) schließen.
  • Seite 91 Klimatisierungssysteme bedienen ! Schalten Sie die Klimaanlage mindestens einmal im Monat für etwa 10 Minuten ein. Sonst können Sie den Kältemittelkompres- sor schädigen. Klimaanlage einschalten: Motor starten. Bedieneinheit Klimatisierung wie abgebil- Oben auf den Schalter Klimaanlage : drü- det einstellen. cken.
  • Seite 92 Klimatisierungssysteme bedienen Bedieneinheit Klimatisierung wie abgebil- können giftige Abgase, insbesondere Kohlen- det einstellen. monoxid, in das Fahrzeug eindringen. Das ist Im Einstellbeispiel ist das Kühlen im z. B. in geschlossenen Räumen der Fall, oder Umluftbetrieb dargestellt. Nutzen Sie den wenn das Fahrzeug im Schnee stecken bleibt. Umluftbetrieb nur kurzfristig, zum Schnel- Es besteht Lebensgefahr! len kühlen oder bei sehr hohen Außentem-...
  • Seite 93: Zwangsabschaltung

    Klimatisierungssysteme bedienen das Kühlmittel zu erwärmen. Dadurch Sie benötigen für die Zusatzheizung einen schonen Sie den Motor und sparen Kraft- zusätzlichen Kraftstoffbehälter für handels- stoff (nur mit Warmwasser-Zusatzheizung) üblichen Dieselkraftstoff, wenn Sie das Fahrzeug bei laufendem Motor und niedrigen Außen- temperaturen die Heizung zu unterstützen.
  • Seite 94 Klimatisierungssysteme bedienen Zusatzheizung einschalten: Oben auf Schalter : drücken. Die Zusatzheizung heizt oder belüftet auf die eingestellte Temperatur. Zusatzheizung ausschalten: Unten auf Schalter Zusatzheizung : drücken. Die Zusatzheizung läuft etwa 3 Minuten nach und schaltet sich dann automatisch Bedienung mit der Schaltuhr GEFAHR Wenn Sie einen Einschaltzeitpunkt vorge- wählt haben, schaltet sich die Zusatzheizung...
  • Seite 95: Vorwahlheizbetrieb

    Klimatisierungssysteme bedienen Mit Taste Û oder â den gewünsch- Auf Taste b drücken. ten Wochentag auswählen. Im Anzeigefeld = blinkt die Heizstufe. Auf Taste b drücken. Mit Taste Û oder â die gewünschte Der ausgewählte Wochentag ist gespei- Heizstufe einstellen. chert.
  • Seite 96 Klimatisierungssysteme bedienen Einschaltzeitpunkt deaktivieren: Wenn Sie identische Vorwahlzeiten (Uhr- Arbeitsschritte wie im Abschnitt „Ein- zeit und Wochentag) in den Vorwahlspei- schaltzeitpunkt einstellen“ beschrieben chern einstellen, wird nur der zuletzt ein- durchführen. gestellte Vorwahlspeicher gespeichert. Wenn das Symbol y im Anzeigefeld = Wenn Sie die Zusatzheizung das erste Mal angezeigt wird, auf Taste Û...
  • Seite 97 Klimatisierungssysteme bedienen Probleme mit der Zusatzheizung Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Meldung wird Die Bordnetzspannung war unterbrochen. Alle gespeicherten Ein- im Anzeigefeld der stellungen sind gelöscht. Schaltuhr angezeigt Die automatische Hardware-Erkennung ist gerade aktiv. oder die Uhrzeit blinkt. Wenn die automatische Hardware-Erkennung beendet ist, Wochentag, Uhrzeit und Betriebsdauer einstellen.
  • Seite 99 Wissenswertes ........98 Kombiinstrument ........ 98 Bordcomputer ........101...
  • Seite 100 Kombiinstrument Wissenswertes Systeme nicht erkennen. Die Betriebssicher- heit Ihres Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein. Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Es besteht Unfallgefahr! Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Fahren Sie vorsichtig weiter. Lassen Sie das Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Fahrzeug umgehend in einer qualifizierten Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- Fachwerkstatt überprüfen.
  • Seite 101: Kraftstoffanzeige

    Kombiinstrument Schalten und fahren Sie nicht nach Gehör, das Kupplungspedal länger als 5 Sekunden sondern nach dem Drehzahlmesser. durchtreten Vermeiden Sie Überdrehzahlen im roten das Getriebe länger als 5 Sekunden in Neu- Gefahrenbereich. Sonst könnte ein Motor- tralstellung geschaltet lassen. schaden die Folge sein.
  • Seite 102: Einstellungen

    Kombiinstrument Eine veränderte Außentemperatur wird ver- ® Wenn 1 Segment leuchtet, ist der AdBlue zögert angezeigt. Stand zwischen Reserve und ¼-vollem ® AdBlue Behälter. Das Display im Drehzahlmesser zeigt wahl- weise die Außentemperatur oder die Kühlmit- Wenn 2 Segmente leuchten, ist der teltemperatur an.
  • Seite 103: Vorratsdruck

    Bordcomputer Gesamtwegstrecke Den Bremskreis mit dem niedrigeren Vorrats- Tageswegstrecke druck zeigt die Kontrollleuchte : oder ; an. An der Anzeige = sehen Sie den Druck in Tageswegstrecke zurücksetzen diesem Bremskreis. Auf die TRIP-Taste = etwa 2 Sekunden drücken. Sie können den Vorratsdruck beider Die Tageswegstrecke ;...
  • Seite 104: Bedienung

    Bordcomputer Bedienung WARNUNG Wenn das Kombiinstrument ausgefallen ist oder eine Störung vorliegt, können Sie Funk- tionseinschränkungen sicherheitsrelevanter Systeme nicht erkennen. Die Betriebssicher- heit Ihres Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein. Es besteht Unfallgefahr! Fahren Sie vorsichtig weiter. Lassen Sie das Fahrzeug umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
  • Seite 105 Bordcomputer Abfahrtskontrolle Wenn keine Display-Meldungen mit roter Sta- tusanzeige vorhanden sind, startet nach der Anzeigenkontrolle die Abfahrtskontrolle. Während der Abfahrtskontrolle überprüft der Bordcomputer folgende Funktionen: Anzeigebeispiel Ölstand Statusanzeige Kühlwasserstand Ganganzeige Zustand der Bremsbeläge Anzeige Ausgleichsgetriebesperren, Waschwasserstand Nebenabtriebe und Zusatzachse Zustand des Luftfilters Feld Display-Meldungen, System-Kurzzei- Zustand der Glühlampen chen, Störungssymbole und Störungsort...
  • Seite 106: Sendersuchlauf Oder Spei

    Bordcomputer Informationsanzeige Grundanzeige Im Feld A kann das Display folgende Infor- mationen anzeigen die Uhrzeit das Weckersymbol (für eingeschalteten Wecker) die Geschwindigkeit für den Limiter Ö/ TEMPOMAT é Geschwindigkeit Uhrzeit die Tageswegstrecke Tageswegstrecke Audiogerät Menüs im Detail Lautstärke regulieren Allgemeine Hinweise Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- lenkrad.
  • Seite 107 Bordcomputer Speicher Wenn aktiv ist, wechselt das Radio Das Menü ist verfügbar bei Fahrzeugen mit zum vorherigen oder nächsten Senderspei- ® CD-Radio Bluetooth cherplatz. ® CD-Radio Bluetooth Komfort CD-Player bedienen ® CD-Radio Bluetooth mit Telefonfestein- Audiogerät einschalten. CD-Player wählen, siehe separate Betriebs- ®...
  • Seite 108: U Liste Der Hauptmenüs

    Bordcomputer Mit : zum Wahlwiederholungsspeicher Diese Handlungsfolge wird in diesem wechseln. Abschnitt als Tabelle dargestellt: Mit & oder * den gesuchten Namen V U Liste der Hauptmenüs oder die gesuchte Telefonnummer wählen. Mit : den Wählvorgang starten. Hauptmenü wählen und &...
  • Seite 109 Bordcomputer Vorratsdruck in den Bremskreisen prüfen Hauptmenü Untermenü V U Liste der Hauptmenüs Einstellungen Sperren anzei‐ gen? Seite 109) Kontroll-Info Uhrzeit Vorratsdruck & * Pfeiltasten im Radiomodus Das Display zeigt die Vorratsdrücke der Temperaturein‐ 1: 6,3 bar Bremskreise an, z. B. heit 2: 6,2 bar.
  • Seite 110 Bordcomputer Menü Wecker Wiederholen Sie die Motorölstandskontrolle. Wenn wiederholt keine Motorölstands- Weckmodus einstellen Anzeige möglich ist, lassen Sie die Motoröl- stands-Anzeige in einer qualifizierten Fach- V U Liste der Hauptmenüs werkstatt überprüfen. Wecker & * Wenn eine Nachfüllmenge angezeigt wird, Motoröl nachfüllen ( Seite 217).
  • Seite 111 Bordcomputer Menü Sprache Mit & oder * eine Stunde wählen und mit V speichern. V U Liste der Hauptmenüs Mit & oder * eine Minute wählen und mit V speichern. Sprache & * Funktion der Pfeiltasten im Radiomodus einstellen Das Display zeigt die verfügbaren Sprachen Das Display kann das Untermenü...
  • Seite 112 Bordcomputer Menü Diagnose Hinweise zu Display-Meldungen Diagnosedaten aufrufen Einleitung Display-Meldungen Diagnosedaten enthalten Informationen, mit Display-Meldungen enthalten Betriebsinfor- denen Sie dem Service-Personal bei der Feh- mationen, Fehlermeldungen oder Warnun- lerdiagnose helfen können, z. B. über Ferndi- gen, die im Display automatisch angezeigt agnose.
  • Seite 113 Bordcomputer Display-Meldungen Statusanzeige Anzeigefelder im Display Um Display-Meldungen nach der Wertigkeit zu unterscheiden, gehen einzelne Segmente Anzeigebeispiel der Statusanzeige : gelb oder rot an. Störungssymbol zur Ursache Lampe/Siche‐ Display-Meldung, z. B. Display-Meldungen mit gelber Status- rung defekt anzeige Weiterführende Informationen mit V Die Statusanzeige : geht bei Störungen nie- aufrufen derer Priorität gelb an, z.
  • Seite 114 Bordcomputer Bei folgenden schweren Störungen geht Kurzzeichen System zusätzlich die Stoppleuchte an: Abgasnachbehandlung Vorratsdruck im Bremskreis 1 oder 2 des ® BlueTec Zugfahrzeugs zu niedrig Vorratsdruck im Bremskreis des Anhän- Supplemental Restraint gers/Aufliegers zu niedrig System Vorratsdruck im Federspeicherkreis des Tachograf Zugfahrzeugs zu niedrig Zusatzheizung...
  • Seite 115: Funktionseinschränkung Möglich

    Bordcomputer Display-Meldungen Display-Meldung mit gelber Statusanzeige Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Das Bremssystem des Fahrzeugs und/oder des Anhängers/ Aufliegers hat eine Störung. Die entsprechende Kontrollleuchte Störung ABS Anhän‐ v und/oder w geht an. ABS kann abgeschaltet sein. WARNUNG Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern. Beachten Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
  • Seite 116 Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Das Bremssystem des Fahrzeugs und/oder des Anhängers/ Aufliegers hat eine Störung. Die entsprechende Kontrollleuchte Funktionsein‐ v und/oder w geht an. schränkung möglich ABS kann abgeschaltet sein. WARNUNG Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern. Beachten Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
  • Seite 117: Motorschutz: Leistung Reduziert

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Sie haben die Feststellbremse nicht angezogen. Fahrzeuge mit parametrierbarem Sondermodul (PSM): Sie haben Feststellbremse die Feststellbremse nicht angezogen und den Nebenabtrieb ein- einlegen geschaltet. Das Fahrzeug kann wegrollen. Sie können sich und andere gefährden. WARNUNG Das abgestellte Fahrzeug kann wegrollen.
  • Seite 118: Kupplung: Überlastung Kupplung Abkühlen Lassen

    Wegfahrsperre unternommen. Die Wegfahrsperre ist aktiviert. aktiviert Gültigen Schlüssel oder Ersatzschlüssel verwenden. Mercedes-Benz empfiehlt, dass Sie für Notfälle einen jederzeit erreichbaren Ersatzschlüssel mitführen. Sie können den Motor nicht starten. Die Starterbatterien sind entladen. Von einem anderen Fahrzeug Starthilfe geben lassen Seite 246).
  • Seite 119 Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Der Kraftstoff ist aufgebraucht. Kraftstoff tanken ( Seite 189). Diesel nachtanken Die Display-Meldung geht aus. Wenn Sie nicht tanken, wird die Display-Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt. ® AdBlue ist bis auf die Reserve aufgebraucht. ®...
  • Seite 120 Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Waschwasser auffüllen ( Seite 215). ¨P gelegentlich Waschwasser nach‐ füllen Wenn die Display-Meldung beim Einschalten der Beleuchtung angezeigt wird, ist eine der folgenden Glühlampen oder Siche- Lampe/Sicherung rungen defekt: defekt Lampe/ Standlicht Sicherung überprü‐ Abblendlicht (Beispiel) Rücklicht...
  • Seite 121 Bordcomputer Display-Meldungen mit roter Statusanzeige Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen ABS am Anhänger/Auflieger ist außer Funktion. Es besteht die Gefahr, dass der Anhänger/Auflieger überbremst. WARNUNG Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern. Beachten Sie die Hinweise in der separaten Betriebsanleitung des Anhänger-/Auflieger-Herstellers.
  • Seite 122: Keilriemen/Generator Werkstatt Auf- Suchen

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Spannung im Bordnetz ist unter 22 V gesunken. Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern. Keilriemen/Genera‐ Mögliche Ursachen sind ein defekter Drehstromgenerator oder ein tor Werkstatt auf‐ gerissener Keilrippenriemen. suchen Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen.
  • Seite 123: Leistung Reduziert

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen ® Die Abgasnachbehandlung BlueTec kann eine Störung haben. Die Kontrollleuchte ; blinkt. Leistung reduziert Die Motorleistung ist reduziert. ® Fahrzeuge mit Telligent -Schaltautomatik: Das Getriebe wech- selt in die manuelle Betriebsart. Getriebe manuell schalten ( Seite 158).
  • Seite 124: Motoröl Ablassen

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch. Die Motorleistung verringert sich. Kühlmitteltempera‐ Geschwindigkeit verringern. tur zu hoch 115 °C In einen niedrigeren Gang schalten. (Beispiel) Gegenstände entfernen, die die Luftzufuhr zum Kühler behin- dern, z. B. aufgewirbeltes Papier. Der Luftfilter ist verschmutzt.
  • Seite 125: Gang 3, 4: Schalten Nicht Möglich

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Der Ölstand im Motor ist bedeutend zu niedrig. Die Betriebssi- cherheit des Motors ist gefährdet. 7,5 l Motoröl Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrs- sofort nachfüllen situation beachten. (Beispiel) Motor abstellen. Feststellbremse anziehen.
  • Seite 126: Gang R: Schalten Nicht Möglich

    Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Getriebeschaltung hat Schaltstörungen. Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrs- Gang R: Schalten situation beachten. nicht möglich Motor abstellen und Feststellbremse anziehen. Einlernvorgang durchführen ( Seite 163). Getriebeschaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt über- prüfen lassen.
  • Seite 127 Bordcomputer Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die CAN-Verbindung zum Kombiinstrument ist ausgefallen. Zusätzlich ertönt ein Warnton. Sofort Werkstatt WARNUNG aufsuchen Das Display kann wichtige Informationen für die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr anzeigen. Es besteht Unfallgefahr! Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrs- situation beachten.
  • Seite 128 Bordcomputer Kontrollleuchte Motordiagnose Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Kontroll- Wenn keine Störung vorliegt, geht die Kontrollleuchte ; wäh- leuchte ; geht kurz- rend der Anzeigenkontrolle des Kombiinstruments kurzzeitig an zeitig an und wieder und wieder aus. aus. Die Kontroll- ®...
  • Seite 129: Inhaltsverzeichnis

    Wichtige Sicherheitshinweise ..128 Allgemeine Hinweise ......128 Diebstahlschutz ........ 129 Bediensystem ........130 ® Bluetooth Einstellungen ....134...
  • Seite 130: Wichtige Sicherheitshinweise

    Allgemeine Hinweise Wichtige Sicherheitshinweise Bedienen Sie diese Geräte nur bei stehendem Fahrzeug. WARNUNG WARNUNG Das CD-Laufwerk ist ein Laserprodukt der Wenn Sie mobile Audio‑/Videoquellen wäh- Klasse 1. Wenn Sie das Gehäuse des CD-Lauf- rend der Fahrt handhaben oder bedienen, werks öffnen, können unsichtbare Laser- sind Sie vom Verkehrsgeschehen abgelenkt.
  • Seite 131: Diebstahlschutz

    Diebstahlschutz Alle weiteren Informationen zu den einzelnen Funktionen erhalten Sie im Internet unter www.mercedes-benz.de/betriebsanleitung- lkw. Diebstahlschutz Um das CD‑Radio für Diebe nutzlos zu machen, ist es durch einen vierstelligen Code geschützt. Den Code für Ihr CD‑Radio erhal- ten Sie zusammen mit dieser Zusatzanlei- tung.
  • Seite 132: Bediensystem

    Bediensystem Bediensystem Übersicht CD-Radio Funktion Dreh-/Druckknopf drücken: ein-/ausschalten drehen: Lautstärke einstellen Einstellungen in Menü ändern ´ Ordner wechseln im MP3- und USB-Betrieb Kurzdruck: Anruf annehmen Langdruck: ® Bluetooth einschalten ® Bluetooth Suche starten ® Bluetooth Kopplung (Pairing/Extern) starten ® Mikrofon zum Telefonieren über Bluetooth...
  • Seite 133 Bediensystem Funktion Kurzdruck: Menü auswählen: TP-Funktion ein-/ausschalten Spielzeitanzeige einstellen XMUT ein-/ausschalten RDS ein-/ausschalten ® Art der Bluetooth Kopplung einstellen Langdruck: verbundenes Mobiltelefon anzeigen CD-Laufwerk Display Kurzdruck: Audioquelle lautlos schalten Langdruck: CD auswerfen Radio: Kurzdruck: Sendersuchlauf Langdruck: manuelle Sendersuche CD- und USB-Betrieb: Kurzdruck: Titelsprung vorwärts Langdruck:...
  • Seite 134 Bediensystem Funktion Kurzdruck: Audioquelle auswählen: Radio CD-Wiedergabe AUX-Funktion BT-Audio (MP3 abspielen) Menü verlassen Langdruck: aktuelle Verkehrsmeldung beenden Kurzdruck: Wellenbereich umschalten Langdruck: Sender automatisch speichern Radio: Kurzdruck: Sendersuchlauf Langdruck: manuelle Sendersuche CD- und USB-Betrieb: Kurzdruck: Titelsprung rückwärts Langdruck: schneller Rücklauf AUX-Betrieb: auf vorderen AUX-Anschluss umschalten AUX-Anschluss Mini-USB-Anschluss...
  • Seite 135: Funktionsüberblick

    Bediensystem Funktion ¸ bis  Radio: Kurzdruck: Sender aus Senderspeicher wählen Langdruck: Sender manuell speichern CD- und USB-Betrieb: ¿ Zufallstitelwahl ein-/ausschalten À Titelwiederholung ein-/ausschalten ® Bluetooth Logo Kurzdruck: Anruf beenden/ablehnen Langdruck: ® Bluetooth deaktivieren ´ Ordner wechseln im MP3- und USB-Betrieb Kurzdruck: Klangmenü...
  • Seite 136: Bluetooth Einstellungen

    Mobiltelefonen und zum Verbinden von ® Bluetooth fähigen Mobiltelefonen mit dem CD-Radio erhalten Sie ® Bluetooth Funktion einschalten bei Ihrem Mercedes-Benz Servicestütz- punkt oder Taste ; lang drücken. ON. Das Blue- Das Display zeigt kurz über das Internet unter www.mercedes- ® tooth Symbol ª...
  • Seite 137 ® Bluetooth Einstellungen Über die Zifferntasten ¸ bis  eine Mobiltelefon koppeln ein- bis sechsstellige, leicht zu merkende ® Mobiltelefon über Bluetooth Pairing Nummer (z. B. 1111) eingeben. koppeln Die Ziffernfolge beginnt bei 0. Durch mehrmaliges Drücken der Zifferntaste Taste t so oft drücken, bis das Display erscheinen die Zahlen 0 bis 9.
  • Seite 138 ® Bluetooth Einstellungen Über die Zifferntasten ¸ bis  eine ein- bis sechsstellige, leicht zu merkende Nummer (z. B. 1111) eingeben. Die Anzahl der einzugebenden Ziffern ist abhängig vom jeweiligen Mobiltelefon. Taste ; lang drücken, bis ein Hinweis- ton ertönt. Das CD-Radio ist bereit zum Koppeln mit dem Mobiltelefon.
  • Seite 139 Wissenswertes ........138 Fahren ..........138 Bremsen ..........144 Übersicht Getriebeschaltung ... 154 Schaltgetriebe ........156 Automatisierte Getriebe ....158 Automatische Getriebe ....166 Betrieb ..........170 Fahrsysteme ........175 Niveauregelung ......... 179 Zusatzachsen ........181 Fahrhinweise ........181 Tanken ..........189 Anhänger/Auflieger ......
  • Seite 140: Wissenswertes

    Fahren Sicht- und Funktionskontrolle im Fahr- Wissenswertes zeug Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Notgeräte/Verbandskasten prüfen Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Sie finden eine Übersicht über Notgeräte und Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Verbandskasten im Kapitel „Pannenhilfe“ Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- Seite 228). tung erhältlich waren.
  • Seite 141: Zündschloss

    Fahren ® Kraftstoff-/AdBlue Vorrat prüfen Fahrstellung Startstellung ® Kraftstoff-/AdBlue Vorrat an der Kraft- ® stoffanzeige und der AdBlue Anzeige prü- Wenn Sie den Schlüssel in Stellung g abzie- fen ( Seite 99). hen, ist die Lenkung verriegelt. Bei Bedarf Kraftstoff ( Seite 189) und ®...
  • Seite 142: Sicherheitsprüfung

    Fahren Wenn der Motor nicht anspringt, Startvor- gang nach maximal 20 Sekunden unterbre- chen. Schlüssel im Zündschloss bis zum Anschlag g zurückdrehen. Startvorgang nach etwa 1 Minute wieder- holen. Nach 3 Startvorgängen eine Pause von etwa 3 Minuten einhalten. Sicherheitsprüfung Schlüssel einstecken/abziehen Lenkung entriegelt/Radiostellung Vorratsdruck in der Druckluft-Bremsan-...
  • Seite 143 Fahren Vorratsdruck im Nebenverbraucherkreis prüfen WARNUNG Bei Druckverlust oder zu geringem Vorrats- druck im Nebenverbraucherkreis ® fällt bei Fahrzeugen mit Telligent -Schalt- automatik die Schaltautomatik aus benötigen Sie bei Fahrzeugen ohne Telli- ® gent -Schaltautomatik erheblich mehr Kraft zum Schalten. Entwässerungsventil am Druckluftbehälter Es besteht Unfallgefahr! Motor starten.
  • Seite 144 Fahren Fahrgestellrahmen auf Fahrniveau heben Schlüssel im Zündschloss in Fahrstellung oder senken ( Seite 179). 2 drehen. Die Display-Meldung Ú oder Û und Wenn die Kontrollleuchte H im Kombi- die Statusanzeige gehen aus. instrument nicht ausgeht, Fahrerhaus in Die Kontrollleuchte ï im Kombiinstru- Fahrstellung kippen ( Seite 232), ment geht aus.
  • Seite 145: Anhalten Und Abstellen

    Fahren Schalten Sie Gänge nicht nach Gehör. Halten Schalten Sie nicht während der Fahrt die Zün- Sie die Drehzahl möglichst immer im grünen dung aus. Bereich des Drehzahlmessers. WARNUNG Fahren Sie den Motor bei mittlerer Drehzahl zügig warm. Je nach Außentemperatur Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug erreicht der Motor nach etwa 10 bis lassen, können sie das Fahrzeug in Bewegung...
  • Seite 146: Bremsen

    Bremsen ® nachbehandlung BlueTec mehrfach die Einleitung Abgasanlage reinigen. Dieser Abschnitt enthält wichtige Informatio- ® Wenn die Abgasnachbehandlung BlueTec nen zum Thema Bremsen und gliedert sich die Abgasanlage reinigt, wird ein Luftventil wie folgt: geschaltet. Dabei können Sie ein Zischen ®...
  • Seite 147: Eingeschränkte Bremsleistung Auf Gestreuten Straßen

    Gleichen Sie die verminderte Bremswirkung durch stärkeren Druck auf das Bremspedal aus. Nasse Fahrbahn Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicher- heitsgründen, nur für Mercedes-Benz frei Wenn Sie bei starkem Regen längere Zeit fah- gegebene Bremsbeläge oder Bremsbeläge ren, ohne zu bremsen, kann die Bremse beim mit gleichem Qualitätsstandard in Ihr Fahr-...
  • Seite 148 Bremsen Zur Schonung der Betriebsbremse kann BS, Lassen Sie während der Prüfung Personen abhängig vom Beladungszustand des Fahr- weder ein- noch aussteigen. Dadurch vermei- zeugs und den Witterungsverhältnissen, die den Sie, dass Sie Druckverluste durch luftge- Dauerbremse (Motorbremse/Retarder) hin- ® federte Sitze oder die Telligent -Niveaurege- zuschalten.
  • Seite 149: Allgemeine Hinweise

    Bremsen Bremsen mit Blockierschutz ABS (Antiblockiersystem) WARNUNG Allgemeine Hinweise Die Räder des Anhängers/Aufliegers können ABS regelt den Bremsdruck so, dass die beim Bremsen blockieren und der Lastzug Räder beim Bremsen nicht blockieren. kann instabil werden, wenn Dadurch bleibt die Lenkfähigkeit Ihres Fahr- der Anhänger/Auflieger kein ABS hat zeugs beim Bremsen erhalten.
  • Seite 150: Das Display Zeigt N P

    Bremsen Wenn Sie das Zugfahrzeug mit einem Anhän- Einschalten: Oben auf Taste : drücken. ger/Auflieger mit ABS oder einem elektroni- Die Display-Meldung geht aus. schen Bremssystem fahren wollen: Steuerkabel an die Steckdose oder den BAS (Brems-Assistent) Stecker ABS/BS anschließen Seite 195). WARNUNG Wenn Sie das Sattelzugfahrzeug ohne Auflie- Wenn BAS gestört ist, kann sich der Brems-...
  • Seite 151: Feststellbremse Prüfen

    Bremsen Informationen zur Feststellbremse des Auflieger oder ein beladenes Fahrzeug kann Anhängers/Aufliegers finden Sie in der wegrollen. Es besteht Unfallgefahr! Betriebsanleitung des Herstellers. Prüfen Sie in der Prüfstellung, ob die Fest- stellbremse ausreicht, um das Zugfahrzeug zu Feststellbremse prüfen halten. Wenn das Zugfahrzeug nicht gehalten wird, sichern Sie das Fahrzeug einschließlich Anhänger/Auflieger zusätzlich mit Unterleg- keilen.
  • Seite 152: Feststellbremse Lösen

    Bremsen Feststellbremse lösen WARNUNG Wenn Sie bei winterlichen Straßenverhältnis- sen und eingeschalteter Haltestellenbremse bremsen, können die Räder kurz vor dem Anhalten blockieren. Auch wenn Sie dann den Fuß vom Bremspedal nehmen, bleiben die Räder blockiert. Dadurch kann das Fahrzeug ins Schleudern geraten oder wegrutschen, z.
  • Seite 153 Bremsen Die Haltestellenbremse ist in Bereitschaft, aber nicht aktiv. Haltestellenbremse aktivieren: Fahr- zeug bis zum Stillstand abbremsen. Die Haltestellenbremse ist aktiv. Haltestellenbremse lösen: Fahrpedal niedertreten. Wenn das Fahrzeug anfährt, löst die Halte- stellenbremse automatisch und ist wieder in Bereitschaft. Rollsperre einschalten: Oben auf den Haltestellenbremse ausschalten: Unten Schalter : drücken.
  • Seite 154: Dauerbremse Ein- Und Ausschalten

    Bremsen kurzzeitig der Warnsummer. Die Rollsperre Die Dauerbremse schaltet automatisch ein, wird gelöst und die Kontrollleuchte Z in wenn der Instrumententafel geht aus. die Fahrzeugelektronik nach mehreren Bremsungen ein beladenes Fahrzeug erkannt hat und Sie das Bremspedal nie- Dauerbremse dertreten Wichtige Sicherheitshinweise der TEMPOMAT im Schubbetrieb regelt.
  • Seite 155 Bremsen Wenn die Kontrollleuchte V im Kombiin- strument nach der Anzeigenkontrolle blinkt, ist der Dauerbremshebel nicht in Stellung g. Wenn ABS (Antiblockiersystem) regelt, schal- tet die Dauerbremse aus. Die Kontrollleuchte V im Kombiinstrument bleibt an. Motorbremse Die Wirkung der Motorbremse ist abhängig von der Motordrehzahl.
  • Seite 156: Übersicht Getriebeschaltung

    Übersicht Getriebeschaltung Übersicht Getriebeschaltung 6-Gang-Schaltgetriebe Das Getriebe hat 6 Vorwärts- gänge und 1 Rückwärtsgang. Sie schalten die Gänge mit dem Schalthebel ; und dem Kupp- lungspedal :. Weitere Informationen zur Getriebeschaltung finden Sie im Abschnitt „Schaltgetriebe“ Seite 156). Beachten Sie insbesondere die Hinweise zur Getriebeschaltung. 9-Gang-Schaltgetriebe Das Getriebe hat 8 Vorwärts- gänge, 1 Kriechgang und 1 Rück-...
  • Seite 157: Tastenschaltung Für Automatikgetriebe

    Übersicht Getriebeschaltung ® Telligent -Schaltautomatik Das Getriebe hat 6 Vorwärts- gänge und 1 Rückwärtsgang. Sie Schalten die Gänge mit dem Gebergerät D. Das Kupplungs- system kuppelt automatisch. Mit dem Betriebsarten-Wahl- schalter E können Sie die manuelle oder automatische Betriebsart wählen. Sie bestimmen im automatischen Betrieb mit dem Gebergerät D die Schaltrichtung.
  • Seite 158: Schaltgetriebe

    Schaltgetriebe Sie können im Fahrbetrieb an Steigungen oder Gefällstrecken die Schaltbereiche manuell mit den Tasten * und & an der Tastenschaltung : begrenzen oder erweitern. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Automatikgetriebe“ ( Seite 166). Beachten Sie insbesondere die Hinweise zur Getriebeschaltung. Ihre Hand oder den Arm nicht auf dem Schaltgetriebe Schalthebel ab.
  • Seite 159 Schaltgetriebe Schaltbereich wechseln ! Wenn Sie den Schaltbereich von der schnellen in die langsame Gruppe wech- seln, halten Sie die Geschwindigkeit des Fahrzeugs unterhalb von 25 km/h. Wenn Sie bei höheren Geschwindigkeiten von der schnellen in die langsame Gruppe wech- seln, kann das Getriebe beschädigt wer- den.
  • Seite 160: Automatisierte Getriebe

    Automatisierte Getriebe Probleme mit dem Getriebe Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Keine Kraftübertragung Verteilergetriebe ist in Neutralstellung. zu den Antriebsachsen. Verteilergetriebe in Straßen- oder Geländeschaltstellung schal- ten ( Seite 172). Die Elektronik steuert im Fahrbetrieb die Automatisierte Getriebe Kupplungsbetätigung, z. B. beim ®...
  • Seite 161: Betriebsarten

    Automatisierte Getriebe Gebergerät Nach der Anzeigenkontrolle des Kombi- instruments zeigt das Display kurzzeitig die aktuelle Betriebsart an. Sie können jederzeit die Betriebsart wech- seln. Manuelle Betriebsart einschalten: Betriebsarten-Wahlschalter A drücken. Das Display zeigt rechts die manuelle Betriebsart Automatische Betriebsart einschalten: Betriebsarten-Wahlschalter A erneut drü- Linkslenker cken.
  • Seite 162: Automatische Betriebsart

    Bei Bedarf, z. B. an größeren Steigungen, In der manuellen Betriebsart müssen Sie können Sie über die Kickdown-Funktion die Schaltvorgänge selbst einleiten. Anfahrleistung erhöhen. Mercedes-Benz empfiehlt, die manuelle Verzögern Betriebsart bei Fahrten in schwierigem Gelände einzuschalten. Dadurch vermeiden Fahrpedal loslassen.
  • Seite 163: In Neutralstellung Schalten

    Automatisierte Getriebe Anhalten Fahrzeuge mit Rückfahrwarner: Der Rück- fahrwarner ertönt. Fahrzeug abbremsen. Bremspedal oder Feststellbremse lösen Wenn erforderlich, zurückschalten. und Fahrpedal langsam niedertreten. Die Elektronik kuppelt kurz vor Erreichen der Leerlaufdrehzahl aus. Fahrtrichtung schnell wechseln Wenn das Fahrzeug angehalten wird, schal- tet die Elektronik in den 1.
  • Seite 164 Automatisierte Getriebe Sichern Sie das abgestellte Fahrzeug mit der Feststellbremse gegen Wegrollen. Fahrzeug anhalten. Feststellbremse anziehen. Neutraltaste ? drücken. Wenn das Display anzeigt, ist der Schalt- vorgang abgeschlossen. Motor abstellen. Wenn Sie bei eingelegtem Gang und gelöster Feststellbremse den Motor abstel- len, zeigt das Display ! an.
  • Seite 165: Kleinen Einlernvorgang Durchführen

    Automatisierte Getriebe Probleme mit dem Getriebe Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Keine Kraftübertragung Verteilergetriebe ist in Neutralstellung. zu den Antriebsachsen. Verteilergetriebe in Straßen- oder Geländeschaltstellung schal- ten ( Seite 172). Wenn der Einlernvorgang abbricht, zeigt das Einlernvorgang Display eine Ereignismeldung an. Allgemeine Hinweise Schlüssel im Zündschloss bis zum Damit die fahrzeugspezifischen Daten von...
  • Seite 166 Automatisierte Getriebe Wenn das Display anzeigt, ist der Einlern- vorgang beendet. Neutraltaste : loslassen. Wenn das Display nach dem kleinen Einlern- vorgang erneut die Störung anzeigt: Großen Einlernvorgang durchführen. Großen Einlernvorgang durchführen Feststellbremse anziehen. Schlüssel im Zündschloss bis zum Anschlag zurückdrehen. Gleichzeitig Neutraltaste : und Schalt- taste ;...
  • Seite 167: Einlernfehler

    Automatisierte Getriebe Einlernfehler Während des Einlernvorgangs zeigt das Display Einlern- und Bedienfehler als Fehlercode an. Diese Fehlercodes werden nicht gespeichert. Fehlercode Mögliche Ursachen und Lösungen GS 06 Einlernfehler GS 32 Einlernvorgang wiederholen. GS 19 Das Fahrzeug rollt. Feststellbremse anziehen. GS 20 U <<...
  • Seite 168: Automatische Getriebe

    Automatische Getriebe Automatische Getriebe Automatikgetriebe Wichtige Sicherheitshinweise ! Wenn die Kontrollleuchte Ù im Kom- biinstrument während der Fahrt angeht, ist die Temperatur des Getriebeöls oder des Kühlmittels zu hoch. Ein geringer oder zu hoher Getriebeölstand kann die Ursache sein. Wenn die Öltemperatur im Getriebe anhaltend erhöht ist, kann das Getriebe beschädigt werden.
  • Seite 169: Fahrprogramm Wechseln

    Automatische Getriebe Sie können das Fahrprogramm jederzeit Rückwärtsgang wechseln: Schalten Sie nur bei stehendem Motor starten. Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl in Das Fahrprogramm Economy ist aktiv. den Rückwärtsgang. Auf die Taste MODE = drücken. Neutralstellung Die Kontrollleuchte ; geht an. Das Fahr- Die Kraftübertragung vom Motor programm Power ist aktiv.
  • Seite 170 Automatische Getriebe Kickdown schalten Wenn die Dauerbremse (Motorbremse/ Retarder) eingeschaltet ist, schaltet das Der Kickdown dient dazu, das Fahrzeug maxi- Getriebe nur bis in den 2. Gang zurück. mal zu beschleunigen. Begrenzen Sie deshalb den Schaltbereich Fahrpedal über den Druckpunkt hinaus bis in Extremsituationen rechtzeitig auf den zum Anschlag niedertreten.
  • Seite 171 Automatische Getriebe Probleme mit dem Getriebe Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Die Kontrollleuchte Wenn die Kontrollleuchte Ù dauernd leuchtet, ist die Öltem- Ù im Kombiinstru- peratur des Automatikgetriebes zu hoch. ment geht an. Retarder ausschalten. Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrs- situation beachten.
  • Seite 172: Betrieb

    Betrieb Schlüssel im Zündschloss in Fahrstellung Betrieb drehen. ASR (Antriebs-Schlupf-Regelung) Die Kontrollleuchte d im Kombiinstru- ment geht an und nach etwa 2 Sekunden Wichtige Sicherheitshinweise aus. ASR ist eingeschaltet. WARNUNG Wenn die Kontrollleuchte d nicht aus- geht, ist ASR gestört. Störung in einer qua- Wenn Sie ASR ausschalten, nimmt ASR beim lifizierten Fachwerkstatt beheben lassen.
  • Seite 173: Ausgleichsgetriebesperren Ein- Und Ausschalten

    Betrieb Fahren Sie nicht mit eingeschalteten ten, kann die Elektronik unerwünscht schal- Ausgleichsgetriebesperren auf griffiger ten. Durch die Zugkraftunterbrechung kann Fahrbahn. das Fahrzeug z. B. an Steigungen zurückrol- len. Es besteht Unfallgefahr! Fahren Sie nicht mit eingeschalteten Ausgleichsgetriebesperren schneller als Fahren Sie immer aufmerksam und seien Sie 50 km/h.
  • Seite 174 Betrieb Schalter Ausgleichsgetriebesperren in Schalten Sie das Verteilergetriebe im Fahr- Stellung 1 drehen. betrieb immer in Straßen-Schaltstellung 1 Die Längssperre Verteilergetriebe ist ein- oder Gelände-Schaltstellung 2. geschaltet. In der Neutralstellung g findet keine Kraft- Schalter Ausgleichsgetriebesperren in übertragung vom Verteilergetriebe zu den Stellung 2 drehen.
  • Seite 175: Allgemeine Hinweise

    Betrieb trollleuchte % im Statusbereich des Bord- anfahren. Es besteht Unfall- und Verletzungs- computers ausgegangen ist. gefahr! Schalten Sie immer die Zündung aus und Die Kaltstarthilfe erleichtert das Starten bei sichern Sie das Fahrzeug gegen Wegrollen, tiefen Außentemperaturen (unter −15 †); sie bevor Sie das Fahrzeug verlassen.
  • Seite 176: Geschwindigkeitsbegrenzung

    Betrieb Oben auf den Schalter : drücken. Wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss in Fahrstellung drehen, aktiviert sich MSS auto- matisch. Wenn Sie den Schlüssel zurückdre- hen, deaktiviert sich MSS automatisch. Der Motor wird automatisch abgestellt, wenn für mindestens 3 Sekunden die Motordrehzahl unter 660 1/min liegt das Fahrzeug steht das Getriebe in Neutralstellung geschaltet...
  • Seite 177: Fahrsysteme

    Fahrsysteme Fahrsysteme Einleitung Fahrsysteme Das Fahrzeug kann mit folgenden Fahrsyste- men ausgestattet sein: Ö Limiter ( Seite 175) é TEMPOMAT ( Seite 177) Die aufgeführten Fahrsysteme sind nur Hilfs- mittel, die Sie unterstützen, mit vorgewählter Geschwindigkeit zu fahren. Leerlaufdrehzahl erhöhen: Multifunkti- onshebel in Stellung : antippen.
  • Seite 178: Übersicht Multifunktionshebel

    Fahrsysteme wortung für Sicherheitsabstand, Geschwin- Multifunktionshebel kurz in Pfeilrich- digkeit, rechtzeitiges Bremsen und das Ein- tung : drücken. halten der Fahrspur liegt bei Ihnen. Passen Der Limiter ist eingeschaltet und die aktu- Sie Ihre Fahrweise immer den aktuellen Stra- elle Geschwindigkeit ist als Geschwindig- ßen‑...
  • Seite 179: Einschalten

    Fahrsysteme Multifunktionshebel kurz in Pfeilrichtung ben, z. B. starker Verkehr, auf kurvenreiche = drücken. Straßen oder im Gelände. oder auf glatten oder rutschigen Straßen. Die Antriebsräder könnten durch Bremsen TEMPOMAT einschalten. oder Beschleunigen die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann schleudern. bei schlechter Sicht, z.
  • Seite 180: Geschwindigkeit Erhöhen/Verringern

    Fahrsysteme Wenn Sie den TEMPOMAT nicht einschalten oder können, zeigt der Bordcomputer Multifunktionshebel in Pfeilrichtung : - - ,- km/h grau an. oder ; drücken und halten, bis die Der TEMPOMAT schaltet sich automatisch gewünschte Geschwindigkeit im Bordcom- aus, wenn Sie puter angezeigt wird.
  • Seite 181: Ausschalten

    Niveauregelung Ausschalten Bediengerät Wenn Sie den TEMPOMAT ausschalten, bleibt die Geschwindigkeit nach dem Ausschalten gespeichert. Multifunktionshebel kurz in Pfeilrichtung = drücken. oder Wenn der TEMPOMAT das Fahrzeug antreib, Bremspedal niedertreten. oder Zum Limiter wechseln. Niveauregelung ® NR (Telligent -Niveauregelung) Bediengerät : aus dem Halter am Fahrer- Wichtige Sicherheitshinweise sitz nehmen.
  • Seite 182 Niveauregelung Zusätzlich geht die Kontrollleuchte ï im Fahrgestellrahmen heben Kombiinstrument an. Fahrgestellrahmen senken Wenn die benötigte Höhe erreicht ist, auf STOP (Fahrgestellrahmen heben/ die Taste G drücken. senken) Feststellbremse anziehen. Höhe des Fahrgestellrahmens spei- Schlüssel im Zündschloss in Fahrstellung chern/abrufen drehen.
  • Seite 183: Zusatzachsen

    Fahrhinweise Fahrzeug be- und entladen tisch aus. Nach etwa 50 Sekunden lässt sich die Anfahrhilfe mit Wiedereinschalt- ! Bevor Sie Wechselaufbauten abnehmen, sperre erneut einschalten. senken Sie den Fahrgestellrahmen ganz ab. Die Anfahrhilfe ohne Wiedereinschalt- Sonst federt der Fahrgestellrahmen beim sperre schaltet sich nach 120 Sekunden Abnehmen des Aufbaus schlagartig aus.
  • Seite 184: Einfahren

    Fahrhinweise Schalten Sie die Gänge rechtzeitig. WARNUNG Schalten Sie nicht zum Abbremsen des An Steigungen oder im Gefälle kann die Fest- Fahrzeugs zurück. stellbremse nicht ausreichen, um das Fahr- Treten Sie bei Fahrzeugen mit Automatik- zeug zu sichern. Ein Fahrzeug mit Anhänger/ getriebe das Fahrpedal nicht über den Auflieger oder ein beladenes Fahrzeug kann wegrollen.
  • Seite 185 Fahrhinweise Geländefahrten erhöhen die Möglichkeit von WARNUNG Fahrzeugschäden, die in der Folge zum Aus- Wenn brennbare Materialien, z. B. Laub, Gras fall von Aggregaten oder Systemen führen. oder Zweige, mit heißen Teilen der Abgasan- Passen Sie Ihre Fahrweise den Geländever- lage in Kontakt sind, können sich diese Mate- hältnissen an.
  • Seite 186 Fahrhinweise Abschleppseil und ein Klappspaten im gänge. Befahren Sie Steigungen ohne Anzu- Fahrzeug sind. halten, bis Sie oben auf der Kuppe sind. Wenn Ihr Fahrzeug eine Steigung nicht bewältigen Reifen: Profiltiefe ( Seite 255) und Rei- kann, halten Sie an. Schalten Sie in den Rück- fendruck prüfen ( Seite 257).
  • Seite 187 Fahrhinweise Auf Bodenkontakt der Räder achten. ASR einschalten ( Seite 170). Unbekanntes, nicht einsehbares Gelände, ABS einschalten ( Seite 147). äußerst vorsichtig befahren. Sicherheits- Ausgleichsgetriebesperren ausschalten halber aussteigen und die Geländepassage Seite 170). vorher anschauen. Verteilergetriebe in Straßen-Schaltstellung Auf Hindernisse achten, z. B. Felsbrocken, schalten ( Seite 172).
  • Seite 188: Fahrzeugausführung

    Fahrhinweise Fahrzeuge — insbesondere die Frontscheibe Nach Betrieb in Schlamm, Sand, Wasser oder — beschädigt werden. nach ähnlichen Schmutzbeanspruchungen: Prüfen Sie nach jeder Gelände- oder Baustel- Bremsscheiben, Bremsbeläge, Räder und lenfahrt und vor der Fahrt auf öffentlichen Achsgelenke reinigen und auf Schäden prü- Straßen die Reifen auf eingeklemmte Fremd- fen.
  • Seite 189 Fahrhinweise Fahrweise Geschwindigkeitsbegrenzung Mit Ihrer Fahrweise können Sie den Kraft- WARNUNG stoffverbrauch niedrig halten: Wenn der Lastzug schlingert, können Sie die Fahren Sie vorausschauend. Kontrolle über den Lastzug verlieren. Der Vermeiden Sie häufiges Beschleunigen und Lastzug kann sogar umkippen. Es besteht Unfallgefahr! Abbremsen.
  • Seite 190 Fahrhinweise Der Rückfahrwarner kann an der Schluss- Warnsummer leuchte oder am Querträger verbaut sein. Der Warnsummer ertönt, wenn Rückfahrwarner leise schalten Sie den Sicherheitsgurt am Fahrersitz nicht angelegt haben Die Leiseschaltung des Rückfahrwarners ist die Wegfahrsperre aktiviert ist nur bei Fahrzeugen ohne Automatikgetriebe Sie bei aktivierter Rollsperre und Fahrzeug- möglich.
  • Seite 191: Tanken

    Tanken ab. Sonst können Sie den Motor beschädi- Wenn Kraftstoff verschluckt wurde, neh- gen. men Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch. Lösen Sie kein Erbrechen aus. Wechseln Sie mit Kraftstoff benetzte Klei- Tanken dung umgehend. ® Kraftstoff-/AdBlue Behälter WARNUNG Kraftstoffe sind leicht entzündlich. Bei unsachgemäßem Umgang mit Kraftstoff besteht Brand‑...
  • Seite 192 Tanken Kraftstoff-Sonderzusätze führen ggf. zu DIN 70070/ISO 22241. Verwenden Sie keine Additive. Funktionsstörungen ® Wenn AdBlue /DEF beim Tanken mit Katalysatorschäden lackierten Oberflächen oder Aluminiumo- Motorschäden. berflächen in Kontakt kommt, spülen Sie Weitere Informationen zum Kraftstoff finden die betroffenen Flächen sofort mit viel Was- Sie im Abschnitt „Betriebsstoffe“...
  • Seite 193: Anhänger/Auflieger

    Anhänger/Auflieger ® Wenn Sie mit AdBlue in Berührung gekom- Fahrhinweise für Anhänger/Auflieger men sind, beachten Sie folgendes: Allgemeine Hinweise ® Waschen Sie AdBlue auf der Haut umge- ! Beachten Sie unbedingt folgende Sicher- hende mit Wasser und Seife ab heitshinweise zum Fahrbetrieb mit Anhän- ®...
  • Seite 194 Anhänger/Auflieger dere ; oder hintere Knickwinkel : ver- ändert. Bei einem eingeknickten Lastzug verrin- gert sich der Freiraum zwischen Zugfahr- zeug und Anhänger/Auflieger. Schwenkwinkel WARNUNG Wenn Sie bei extremen Kurvenfahrten den Schwenkwinkel überschreiten, können die Kabel, Druckluft‑ und Hydraulikleitun- gen abreißen die Anhängevorrichtung und die Zugdeich- sel beschädigt werden.
  • Seite 195 Anhänger/Auflieger Stellen Sie stets sicher, dass die Sattelkupp- lung unbeschädigt und nach dem Aufsatteln verriegelt ist. Zugfahrzeug und Auflieger (Beispiel) Bei extremen Kurvenfahrten auf den Schwenkwinkel = achten. Sattelkupplung (Beispiel) Auflieger mit Unterlegkeilen gegen Wegrol- Aufsatteln/Ankuppeln len sichern. Hinweis zur Zugabstimmung Sattelkupplung : mit dem Hebel ;...
  • Seite 196 Anhänger/Auflieger Zuggestängeabstützung auf die Höhe der schlägt in diesem Fall unkontrolliert seitlich Anhängerkupplung einstellen, siehe herum. Wenn dabei eine Person im Gefahren- Betriebsanleitung des Herstellers. bereich ist, besteht Verletzungsgefahr! Langsam rückwärtsfahren, bis die Anhän- Stellen Sie sicher, dass keine Person im gerkupplung schließt.
  • Seite 197: Anordnung Der Anschlüsse

    Verbrennungen der Füße kom- entsprechende Spannungswandler. Die men. Es besteht Verletzungsgefahr! Spannungswandler erhalten Sie in jedem Treten Sie niemals auf die Abdeckung des Mercedes-Benz Servicestützpunkt. Schalldämpfers. Kupplungskopf der Bremsleitung (gelb) : anschließen. Anordnung der Anschlüsse Kupplungskopf der Vorratsleitung (rot) ;...
  • Seite 198: Windabweiser

    Dadurch verringern Sie den Kraftstoffver- Kupplungskopf der Bremsleitung (gelb) : brauch. abnehmen. Spannungsversorgung von der Steckdose Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen den Windab- oder dem Stecker 24 V (15‑polig) ? tren- weiser in einer qualifizierten Fachwerkstatt nen. einstellen zu lassen. Verbindungskabel von der Steckdose ABS Wenn Sie den Windabweiser einstellen, über-...
  • Seite 199 Windabweiser höhe. Beachten Sie die jeweiligen landesspe- Diagramme zifischen gesetzlichen Vorschriften. Diagramm ermitteln, das zum Fahrzeug passt. Höhendifferenz H zwischen Regenleiste und Aufbau messen. Abstand S zwischen Rückwand und Aufbau messen. Mit Höhendifferenz H und Abstand S im Diagramm die Einstellraste A ermitteln. S-Fahrerhaus mit einteiligem Windabweiser Verstellung Windabweiser (Beispiel) An beiden Fahrzeugseiten:...
  • Seite 200: Winterbetrieb

    Winterbetrieb z. B. der Fall, wenn das Fahrzeug im Schnee stecken bleibt. Es besteht Lebensgefahr! Wenn Sie den Motor oder die Zusatzheizung laufen lassen müssen, halten Sie das Abgas- endrohr und den Bereich um das Fahrzeug schneefrei. Öffnen Sie auf der dem Wind abgewandten Fahrzeugseite ein Fenster, um die ausreichende Versorgung mit Frischluft zu gewährleisten.
  • Seite 201 Mercedes-Benz frei gegeben und empfoh- len sind. Dadurch vermeiden Sie Fahrzeug- schäden. Wenden Sie sich bei Fragen an eine qualifizierte Fachwerkstatt. ! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, dass Sie Schneeketten auf alle Antriebsräder mon- tieren. Wenn Sie die Schneeketten nicht auf alle Antriebsräder montieren, schalten Sie bei Fahrzeugen mit Permanent-Allrad- antrieb die Längssperre ein.
  • Seite 203 Wissenswertes ........202 Nebenabtriebe ........202 Kipperbetrieb ........204...
  • Seite 204: Allgemeine Hinweise

    Nebenabtriebe Den Nebenabtrieb können Sie nur einschal- Wissenswertes ten, wenn Diese Betriebsanleitung beschreibt alle das Fahrzeug steht Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen die Feststellbremse angezogen ist Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des der Motor läuft (Leerlaufdrehzahl) Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- Fahrzeuge mit Kupplungspedal: das tung erhältlich waren.
  • Seite 205 Nebenabtriebe Nebenabtrieb ein- und ausschalten Automatikgetriebe mit Entriegelung Schaltsperre Getriebeabhängigen Nebenabtrieb ein- schalten Schaltsperre entriegeln Fahrzeug anhalten. Fahrzeug anhalten. Feststellbremse anziehen. Feststellbremse anziehen. Getriebe in Neutralstellung schalten und Getriebe in Neutralstellung schalten und Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Fahrzeuge mit Kupplungspedal: Kupp- Nach etwa 10 Sekunden Nebenabtrieb ein- lungspedal durchtreten und halten.
  • Seite 206: Schaltsperre Verriegeln

    Kipperbetrieb Feststellbremse anziehen und Nebenab- trieb erneut einschalten. Wenn im Display / blinkt, erkennt die Elektronik nicht den aktuellen Fahrzeugzu- stand: Getriebe in Neutralstellung stehendes Fahrzeug angezogene Feststellbremse Sie können den Nebenabtrieb nicht einschal- ten. Fußschalter Nebenabtrieb ? treten und Fahrzeugzustand prüfen und Nebenabtrieb halten.
  • Seite 207 Kipperbetrieb Steckstifte an der Kippbrücke überprüfen WARNUNG und sichern, siehe separate Betriebsanlei- Beim Öffnen der Bordwandverschlüsse kann tung des Herstellers. die Bordwand nach unten schlagen. Dies gilt Die Kippbrücke muss immer mit Steckstif- insbesondere, wenn sie durch Ladegut belas- ten auf einer Seite gesichert sein, auf die tet ist und dadurch unter Spannung steht.
  • Seite 209 Wissenswertes ........208 Reinigung und Pflege ......208 Wartung ..........211...
  • Seite 210: Reinigung Und Pflege

    Pflege. Reinigung der Sicherheitsgurte: Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, nur Pflege- Entfernen Sie Flecken und Verunreini- mittel zu verwenden, die für Mercedes-Benz gungen unverzüglich. Dadurch vermei- frei gegeben sind. Diese Pflegemittel erhalten den Sie bleibende Rückstände oder Sie in jedem Mercedes-Benz Servicestütz- Schäden.
  • Seite 211 Sie sich in einem solchen Fall an eine qualifi- Schalten Sie stets die Scheibenwischer und zierte Fachwerkstatt. die Zündung aus, bevor Sie die Frontscheibe oder die Wischerblätter reinigen. ! Wenn das Fahrzeug eine Mercedes-Benz Chassis-Schutzversiegelung hat: WARNUNG Verwenden Sie keinen Hochdruckreini- Wenn Sie Karosserieöffnungen oder Anbau- ger und keine pulsierende Rundstrahl- teile als Trittstufen benutzen, können Sie...
  • Seite 212: Hochdruckreinigung

    Reinigung und Pflege Schnee ! Das Abgasnachbehandlungssystem ® BlueTec darf ausschließlich im abgekühl- ten Zustand gereinigt werden. Sonst kön- Dadurch erhöhen Sie die Trittsicherheit. nen die Sensoren beschädigt werden. Trittstufen vorn Achten Sie darauf, dass Sie bei der Reini- gung niemals den Wasserstrahl in das Abgasrohr lenken.
  • Seite 213: Wartung

    Konservieren Sie nach der Motorwäsche den Motor. Schützen Sie dabei den Rie- mentrieb vor Konservierungsmitteln. Verwenden Sie nur Wachskonservie- rungsmittel für Motoren nach Blatt-Nr. 385.4 der Mercedes-Benz Betriebsstoff- vorschriften. Retarder Luftansaugrohr (Beispiel) Beachten Sie die folgenden Hinweise: Reinigen Sie den Retarder regelmäßig mit einem Hochdruckreiniger ohne Lösungs-...
  • Seite 214 Entsorgung von Motoröl beachten. Betriebsanleitung nicht vermittelt werden. Lassen Sie diese Arbeiten von geschultem Auskunft erteilt jede qualifizierte Fachwerk- statt, z. B. jeder Mercedes-Benz oder MTU Fachpersonal ausführen. Servicestützpunkt. Leere Gebinde, Reini- Lassen Sie Service-Arbeiten immer von einer gungstücher und Pflegemittel umweltgerecht...
  • Seite 215: Schließen

    Wartung Wartungsstellen Kühlmittel, Flüssigkeitsstand prüfen und nachfüllen ( Seite 213) Motoröl nachfüllen ( Seite 217) Hydraulisches Kupplungssystem, Flüssig- Wartungsklappe ohne Dämpfer keitsstand prüfen ( Seite 214) Wartungsklappe : links und rechts außen ziehen, dann in Pfeilrichtung nach oben schwenken. Kühlmittelstand Fahrzeuge ohne Dämpfer an der Wartungs- WARNUNG klappe :: Sicherungsstange ;...
  • Seite 216 Deckel : weiterdrehen und abnehmen. Für das hydraulische Kupplungssystem ist Kühlmittel bis zur Max.-Markierung ; Hydraulikflüssigkeit nach Blatt-Nr. 345.0 der nachfüllen. Auf die Kühlmittelzusammen- Mercedes-Benz Betriebsstoffvorschriften setzung und Wasserqualität achten zwingend vorgeschrieben. Seite 280). Die Hydraulikflüssigkeit für das hydraulische Deckel : aufsetzen und bis zum Anschlag Kupplungssystem muss nicht erneuert wer- festdrehen.
  • Seite 217: Wischerblätter Wechseln

    Stellen Sie sicher, dass kein Scheibenwasch- mittelkonzentrat neben die Einfüllöffnung gelangt. Mischen Sie dem Waschwasser ganzjährig ein Scheibenwaschmittelkonzentrat nach Blatt-Nr. 371.0 der Mercedes-Benz Betriebs- Linkslenkerfahrzeug (Beispiel) stoffvorschriften bei. Passen Sie das Deckel : des Waschwasserbehälters Mischungsverhältnis den Außentemperatu- abziehen.
  • Seite 218: Ölstand Im Motor

    Wartung ! Fassen Sie das Wischerblatt nur am Wischerarm an. Sie können sonst das Wischergummi beschädigen. ! Öffnen Sie keinesfalls die Frontklappe, wenn ein Wischerarm nach vorn geklappt ist. Sonst beschädigen Sie die Frontklappe. Klappen Sie die Wischerarme nicht ohne Wischerblatt an die Frontscheibe.
  • Seite 219: Motoröl Nachfüllen

    Die Ursache dafür kann ein zu Abschnitt „Betriebsstoffe“ ( Seite 278). hoher oder geringer Getriebeölstand sein. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, vor Antritt Wenn die Getriebeöltemperatur öfter längerer Fahrten die im Bordcomputer ange- erhöht ist, besteht die Gefahr eines Getrie- zeigte Ölfüllmenge zu ergänzen.
  • Seite 220: Bedeutung

    Wartung Anzeigbare Codes im Display Codes für den Ölstand: Code Bedeutung oL oK Der Ölstand im Getriebe ist in Ordnung. oL Lo Der Ölstand im Getriebe ist zu niedrig. Die nachfolgend angezeigte Zahl gibt die Getriebeölmenge an, die nachgefüllt werden muss, z. B. = 1 Liter.
  • Seite 221 Wartung Ölstand mit Ölmessstab prüfen und Getriebeöl nachfüllen WARNUNG Bestimmte Bauteile am Motor können sehr heiß sein. Bei Tätigkeiten am Motor besteht Verletzungsgefahr! Lassen Sie nach Möglichkeit den Motor abkühlen und berühren Sie nur die im Folgen- den beschriebenen Bauteile. Fahrzeug waagerecht abstellen.
  • Seite 222: Korrosionsschutz Prüfen

    Streusalzrückstände den Korrosionsschutz ! Verwenden Sie nur frei gegebene Getrie- beschädigen. beöle in den vorgeschriebenen SAE-Klas- sen. Das Fahrzeug kann mit einer Mercedes-Benz Füllen Sie das Getriebeöl bei betriebswar- Chassis-Schutzversiegelung versehen sein. mem Automatikgetriebe nicht über die Die Mercedes-Benz Chassis-Schutzversiege- obere Warmbereichmarkierung nach.
  • Seite 223 Wartung lauge oder Säureumwandler neut- Sie müssen getrennt gesam- ralisieren und mit Wasser reini- melt und einer umweltge- gen. rechten Verwertung zuge- Tragen Sie einen Augenschutz. führt werden. Beim Mischen von Wasser und Entsorgen Sie Batterien Säure kann die Flüssigkeit in die umweltgerecht.
  • Seite 224 Wartung Wartung und Pflege Beachten Sie beim An- und Abklemmen der Batterie unbedingt die beschriebene Rei- Allgemeine Hinweise henfolge der Batterieklemmen. Beachten Sie in diesem Abschnitt die Hin- Achten Sie bei der Starthilfe stets darauf, weise und Informationen zu den Batterien. dass Sie nur Batteriepole mit identischer Sie können dadurch sicherstellen, dass die Polarität verbinden.
  • Seite 225 Batterien eine höhere Lebensdauer. ! Verwenden Sie zum Laden der Batterien Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen beim Batte- ein handelsübliches Ladegerät. Achten Sie riewechsel Folgendes: auf die richtige Ladespannung. Laden Sie neue Batterien nicht mit der Schnell- Erneuern Sie immer beide Batterien.
  • Seite 226 Wartung Laden Sie die Batterien bei einer Umgebungs- Markierung stehen. Etwa 15 mm über der temperatur von über 0 † auf. Die optimale Plattenoberkante. Umgebungstemperatur ist zwischen 10 † Destilliertes oder entionisiertes Wasser und 25 †. nachfüllen. Batterien ausbauen. Stopfen hineindrehen. Stopfen an den Batterien herausdrehen.
  • Seite 227 Wartung Fahrzeugstilllegung Wenn Sie Ihr Fahrzeug stilllegen, sind beson- dere Maßnahmen nach Blatt-Nr. 382.0 der Mercedes-Benz Betriebsstoffvorschriften erforderlich. Nähere Informationen erhalten Sie bei jedem Mercedes-Benz Servicestützpunkt.
  • Seite 229 Wissenswertes ........228 Wo finde ich was ....... 228 Fahrerhaus ........230 Motor ..........234 Reifenpanne ........237 Elektrische Sicherungen ....242 Starthilfe, An- und Abschleppen ..246...
  • Seite 230: Wissenswertes

    Wo finde ich was Staufach in der rechten Tür Wissenswertes Verbandskasten/ Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Verbandstasche Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- tung erhältlich waren. Länderspezifische Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- Warnweste nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
  • Seite 231: Innen Bei Mitteltunnel

    Wo finde ich was Unterlegklotz Aussparung zur Betätigung der Ablass- Lampe mit 10 m lan- schraube am Wagenheber gem Kabel Aufnahme Radschlüssel (Fahrerhaus kip- pen, oder Radmuttern lösen/nachziehen) Sicherungsstift Aussparung zur Betätigung der Seilwinde Bohrung für Sicherungsstift Verbindungskabel für Anhänger Spannhülse zur Aufnahme der Handkur- bel (Betätigung der Reserveradwinde) Pumphebel zusammensetzen: Siche-...
  • Seite 232: Fahrerhaus

    Fahrerhaus Bordwerkzeug in der Bordwerkzeugta- Unterlegkeil am Radlauf sche Unterlegkeil herausnehmen Montagehülse für Radwechsel Rad- und Pump- schlüssel Unterlegkeil vor dem linken Radlauf (Beispiel) Sicherungsbügel : in Pfeilrichtung drü- Verlängerungsstab cken und halten. für Radschlüssel Unterlegkeil ; nach oben herausziehen. Unterlegkeil einsetzen Sicherungsbügel : in Pfeilrichtung drü- cken und halten.
  • Seite 233 Fahrerhaus Staufächer schließen( Seite 81) . Mechanische Fahrerhaus-Kippanlage Aus Sicherheitsgründen den Bereich vor Fahrerhaus nach vorne kippen dem Schalthebel frei halten. Türen schließen. Fahrzeug mit Unterlegkeilen gegen Weg- rollen sichern. Richtigen Sitz des vorderen Koppelbolzens prüfen ( Seite 247). WARNUNG Das Fahrerhaus kann beim Kippen ruckartig sowohl in die Endstellung als auch in die Aus- gangsstellung fallen.
  • Seite 234: Mechanisch-Hydraulische Fahrerhaus-Kippanlage

    Fahrerhaus Prüfen, ob nach dem Motorstart die Kon- trollleuchte H im Kombiinstrument aus- geht. Mechanisch-hydraulische Fahrer- haus-Kippanlage Fahrerhaus nach vorn kippen Hinweise vor dem Kippen des Fahrerhau- ses beachten ( Seite 230). Fahrerhaus am Haltegriff = etwas nach unten ziehen und Entriegelungsgriff ; zie- hen.
  • Seite 235 Fahrerhaus Zurückkippen in Fahrstellung wiederholen und Fahrerhaus erneut zurückkippen. WARNUNG Ein entriegeltes Fahrerhaus kann beim Verzö- gern des Fahrzeugs folgende Gefahren verur- sachen: Es kann nach vorn kippen. Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Personen im Fahrerhaus können nach vorne geschleudert werden.
  • Seite 236: Starten Und Abstellen Des Motors Bei Gekipptem Fahrerhaus

    Motor Probleme beim Fahrerhaus kippen Mechanisch-hydraulische Fahrerhaus-Kippanlage Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Das Fahrerhaus lässt Der Ventilhebel der mechanisch-hydraulischen Fahrerhaus-Kipp- sich nicht kippen. pumpe steht in Ventilhebelstellung „Zurückkippen in Fahrstel- lung“. Ventilhebel an der mechanisch-hydraulischen Fahrerhaus-Kipp- pumpe in Ventilhebelstellung „Kippen nach vorne“ stellen Seite 232).
  • Seite 237: Automatisch Entlüften (Kraftstoffanlage Ohne Kraftstoff-Vorfilter)

    Motor So lange auf den externen Motorstart- lüften. Sonst können Sie den Starter Motorstopp : drücken, bis der Motor beschädigen. anspringt. Motor bis zu 1 Minute ununterbrochen star- ten, bis der Motor gleichmäßig läuft. Motor starten und Drehzahl erhöhen Die Kraftstoffanlage entlüftet sich bei leer Auf den externen Motorstart-Motor- gefahrenem Kraftstoffbehälter selbststän- stopp : drücken und halten.
  • Seite 238: Schaltmöglichkeiten Im Motor-Notbetrieb (Fahrzeuge Mit Automatikge- Triebe)

    Motor Umwelthinweis Entsorgen Sie das Wasserkraftstoffgemisch umweltgerecht. Kraftstoff-Vorfilter mit der Handpumpe entlüften So oft auf die Handpumpe : des Kraft- stoff-Vorfilters drücken, bis das Filterge- häuse ganz mit Kraftstoff gefüllt ist. Motor starten und etwa 1 Minute laufen lassen. Die Kraftstoffanlage entlüftet sich selbst- ständig.
  • Seite 239: Motor Startet Nicht

    Reifenpanne Motor startet nicht Problem Mögliche Ursachen/Folgen und M Lösungen Der Motor springt bei Das Fließvermögen des Dieselkraftstoffs ist infolge von Paraffin- tiefen Außentempera- ausscheidung nicht ausreichend. turen nicht an. Um die Störungen infolge Paraffinausscheidung zu beseitigen, gesamte Kraftstoffanlage erwärmen, z. B. durch Abstellen des Fahrzeugs in einer beheizten Halle.
  • Seite 240 ® teme wie z. B. ABS oder ESP abgestimmt. gegen Wegrollen, z. B. mit der Feststell- Verwenden Sie nur die von Mercedes-Benz bremse und/oder mit Unterlegkeilen. geprüften und empfohlenen Reifen, Räder Lösen Sie nicht die Feststellbremse, wenn oder Zubehörteile. Sonst können sich das Fahrzeug angehoben ist.
  • Seite 241 Starten Sie nicht den Motor und vermeiden Sie andere Erschütterungen, wenn das Fahrzeug angehoben ist. Sonst kann das Fahrzeug vom Wagenheber rutschen. Zuberhörteile, die nicht von Mercedes-Benz frei gegeben sind oder nicht fachgerecht ver- wendet werden, können die Fahrsicherheit beeinträchtigen.
  • Seite 242 Reifenpanne Hinterachse Reserveradwinde drehen, bis das Seil gespannt ist. Muttern : abschrauben. Reserverad mit Reserveradwinde ablassen, Seil ganz abrollen. Reserverad seitlich oder nach hinten herausziehen. Reserverad vom Reserveradhalter abschrauben. Befestigungsplatte durch die Felgenmitte herausnehmen. Entfernen Sie regelmäßig Rost und Ver- Wagenheber unter der Achse an der Rad- schmutzung von den Muttern : und Befes- seite ansetzen.
  • Seite 243: Zwillingsbereifung

    Reifenpanne Zwillingsbereifung Radmuttern Für Einzelbereifung mit Leichtmetallrad Montagehülse für Zwillingsbereifung (Fahrzeuge Für Zwillingsbereifung mit Leichtmetall- mit Leichtmetallrad) Bei Leichtmetallrad: Vor dem Aufsetzen der Kennzeichnung von Radmuttern für Räder Montagehülsen (im Bordwerkzeug) Leichtmetallrad auf Radbolzen aufstecken. Für Stahlrad Räder aufsetzen und 2 bis 3 Radmuttern aufschrauben.
  • Seite 244: Elektrische Sicherungen

    Elektrische Sicherungen Lassen Sie alle Räder nach 50 km nachzie- hen. Lassen Sie das Anziehdrehmoment der Rad- muttern bei neuen oder neu lackierten Felgen nach etwa 1000 bis 5000 km Fahrt prüfen. ! Radmuttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen, eventuell nachziehen. Beschädigte Radmuttern-Abdeckkappen oder Radmut- ternabdeckung erneuern.
  • Seite 245: Anordnung Der Sicherungen Im Hauptsicherungsträger

    Elektrische Sicherungen Anordnung der Sicherungen im Verbraucher Hauptsicherungsträger 24-V-Steckdosen 15 A Digitaler Tachograf, Kombi- 10 A instrument, Diagnosekupp- lung Kl. 30 Anhängersteckdose Kl. 30 20 A Anhängersteckdose ABS 20 A Kl. 30 Innenbeleuchtung, Toll Col- 10 A lect Kl. 30 Scheinwerfer-Reinigungs- 10 A anlage...
  • Seite 246 Elektrische Sicherungen Anordnung der Sicherungen im Verbraucher Zusatzsicherungsträger Schlusslicht, Standlicht, 10 A Seitenmarkierungsleuchten rechts, Anhängersteckdose Getriebesteuerung 15 A Motormanagement Kl. 15, 10 A GGVSE: NOT-AUS Schaltereinheit Fahrertür, 10 A Außenspiegeleinstellung, Abgasnachbehandlungsein- heit Kl. 15 Sicherungen F1–F14 (A1) 10 A ® Allrad, ESP , Zusatzheizung Sicherungen F1–F14 (A2)
  • Seite 247 Elektrische Sicherungen Wenn ein Stromkreis ausfällt, den Verbrau- Verbraucher cher ausschalten. Ladebordwand 10 A Schmelzsicherungen Getriebesteuerung 10 A Arbeitsscheinwerfer, Retar- 10 A Verbraucher Frontscheibenheizung 20 A Tagfahrlicht 10 A Frontscheibenheizung 10 A Getriebeölkühlung, Kühlbox 10 A Hauptsicherungsträger Getriebeölkühlung Allison 25 A Sicherung mit dem Sicherungszieher ;...
  • Seite 248: Starthilfe, An- Und Abschleppen

    Starthilfe, An- und Abschleppen Sicherungsautomat aus dem Modul aus. Nehmen Sie unverzüglich ärztliche herausziehen. Hilfe in Anspruch. Stift ? in Stellung eingeschaltet 1 drü- WARNUNG cken. Auf den Auslöser = drücken. Beim Ladevorgang und bei der Starthilfe kann Wenn der Stift ? in Stellung ausgeschaltet explosives Gasgemisch der Batterie entwei- 2 springt, ist der Sicherungsautomat in chen.
  • Seite 249: Allgemeine Hinweise

    Starthilfe, An- und Abschleppen Allgemeine Hinweise Motor starten und mit Leerlaufdrehzahl lau- fen lassen. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Starthilfekabel abklemmen: Minuspol- Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der Klemmen des Starthilfekabels zuerst von Batterie ( Seite 220). den Minuspolen abklemmen. Lassen Sie die Batterien nach der Starthilfe in Pluspol-Klemmen des Starthilfekabels von einer qualifizierten Werkstatt überprüfen.
  • Seite 250: Anhängevorrichtung Hinten

    Starthilfe, An- und Abschleppen Koppelbolzen ; durch die Öse der Abschleppstange nach unten drücken. Koppelbolzen ; etwa 90° nach hinten schwenken und in der Verriegelung einras- ten. Anhängevorrichtung hinten Verwenden Sie zum Rangieren, An- und Abschleppen die hintere Anhängevorrich- tung. Querträger mit Anhängevorrichtung (Beispiel) WARNUNG Sicherung ;...
  • Seite 251 Starthilfe, An- und Abschleppen 9‑Gang-Getriebe: In den 5. oder 6. Gang und so das Fahrzeug unkontrolliert abbrem- schalten. sen. Dadurch können Sie die Kontrolle über Fahrzeug anschleppen. das Fahrzeug verlieren. Es besteht Unfallge- fahr! Die Schleppgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten. Verwenden Sie stets eine Abschleppstange.
  • Seite 252 Starthilfe, An- und Abschleppen Fahrzeug mit Hinterachsschaden Abschnitt „Federspeicher-Feststellbremse abschleppen lösen“ ( Seite 251). Allgemeine Hinweise zum Abschleppen Allgemeine Hinweise zum Abschleppen beachten. WARNUNG Quersperre einschalten ( Seite 170). Wenn die Zündung beim Abschleppen mit Beide Antriebswellen ausbauen. angehobener Vorderachse eingeschaltet ist, Allrad-Fahrzeuge: Gelenkwelle zwischen kann ASR die Räder der Hinterachse unkon- Vorderachse und Verteilergetriebe aus-...
  • Seite 253 Starthilfe, An- und Abschleppen Federspeicher-Feststellbremse lösen Anordnung der Federspeicherbremszy- linder Die Anordnung der Federspeicherbremszylin- der ist von der Achsausstattung abhängig. Vorderachse Hinterachse 4x2, Federspeicherbremszylinder mit Löseschraube Federspeicherbremszylinder mit Löseschraube und Löseanzeige Fahrzeug mit Unterlegkeilen gegen Weg- rollen sichern. ! Lösen Sie die Löseschraube mit maximal Federspeicherbremszylinder (Beispiel Sattelzug- fahrzeug) 70 Nm.
  • Seite 254 Starthilfe, An- und Abschleppen Setzen Sie alle Federspeicherbremszylin- der : in Fahrstellung 3 zurück. Bremsanlage bis zum Abschaltdruck auf- füllen. Hebel der Feststellbremse bis zum Anschlag in die Lösestellung schwenken. Löseschraube ; des Federspeicher- bremszylinders : im Uhrzeigersinn in Fahrstellung 3 drehen. Löseschraube ;...
  • Seite 255 Wissenswertes ........254 Wichtige Sicherheitshinweise ..254 Reifendruck ........257...
  • Seite 256: Wichtige Sicherheitshinweise

    Reifenprofil den Reifenzustand WARNUNG Im Reifenfachhandel, in qualifizierten Fach- Im Fahrbetrieb erhöhen sich Reifentempera- werkstätten oder bei jedem Mercedes-Benz tur und Reifendruck. Wenn Sie den Reifen- Servicestützpunkt erhalten Sie weitere Infor- druck an warmen Reifen absenken, führt dies mationen zu zu einem zu niedrigen Reifendruck bei abge- kühlten Reifen.
  • Seite 257 Wichtige Sicherheitshinweise veränderter Fahrstabilität niedriger Geschwindigkeit zu Aquaplaning erhöhtem Kraftstoffverbrauch. kommen. Es besteht Unfallgefahr! Wenn der Reifendruck zu hoch ist, führt dies Meiden Sie deshalb Spurrillen und bremsen Sie vorsichtig. einem längeren Bremsweg einer schlechteren Reifenhaftung einem erhöhten Reifenverschleiß Die Ventilkappen auf den Reifenventilen schützen die Ventileinsätze vor Feuchtigkeit und Verschmutzung.
  • Seite 258: Reifentragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex Und Reifentypen

    Lassen Sie deshalb Reifen, die älter als Im Reifenfachhandel, in qualifizierten Fach- 6 Jahre sind, in einer qualifizierten Fachwerk- werkstätten oder bei jedem Mercedes-Benz statt überprüfen und gegebenenfalls erneu- Servicestützpunkt erhalten Sie weitere Infor- ern. Dies gilt auch für das Reserverad.
  • Seite 259: Reifendruck Ermitteln

    Runderneuerte Reifen Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, nur Reifen Der Reifendruck ändert sich pro 10 † Luft- und Räder zu verwenden, die Mercedes-Benz temperatur um etwa 30 bis 40 kPa (0,3 bis speziell für ihr Fahrzeug geprüft und frei gege- 0,4 bar, 4,4 bis 5,8 psi). Beachten Sie diese ben hat.
  • Seite 260 Reifendruck Reifengröße (Beispiel) Reifengröße : am Reifen ablesen. Fahrzeugtypschild (Beispiel) Zulässige Achslast ; am Fahrzeugtyp- schild ermitteln. Reifendrucktabelle entsprechend der Bereifungsart auswählen. Einzelbereifung ( Seite 259) Zwillingsbereifung ( Seite 266) Abgelesene Reifengröße : in der Reifen- drucktabelle suchen. Abgelesenen und zur Bereifungsart pas- senden Tragfähigkeitsindex unter der Rei- fengröße in der Reifendrucktabelle suchen.
  • Seite 261: Einzelbereifung

    Reifendruck Einzelbereifung Die Angaben für Achslasten sind in kg. Reifen Last- 2900 3200 3400 3600 3800 index 9.5 R 17.5 550 kPa 625 kPa 675 kPa 725 kPa – (5,5 bar, (6,25 bar, (6,75 bar, 80 psi) 91 psi) 98 psi) 7,25 bar, 105 psi) 10 R 17.5...
  • Seite 262 Reifendruck Reifen Last- 2900 3200 3400 3600 3800 index 285/70 R 19.5 – – – 500 kPa 525 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, 72 psi) 76 psi) 285/70 R 19.5 – – – 500 kPa 525 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, 72 psi) 76 psi) 9.00 R 20...
  • Seite 263 Reifendruck Reifen Lastin- 4000 4100 4300 4400 4500 265/70 R 19 650 kPa 650 kPa 700 kPa 725 kPa – (6,5 bar, (6,5 bar, (7,0 bar, 94 psi) 94 psi) 102 psi) 7,25 bar, 105 psi) 265/70 R 19 600 kPa 625 kPa 650 kPa 675 kPa...
  • Seite 264 Reifendruck Reifen Lastin- 4000 4100 4300 4400 4500 11 R 22.5 – 500 kPa 525 kPa 550 kPa 575 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, (5,5 bar, (5,75 bar, 72 psi) 76 psi) 80 psi) 83 psi) 275/70 R 22 525 kPa 525 kPa 575 kPa 575 kPa...
  • Seite 265 Reifendruck Reifen Lastin- 4700 4900 5000 5100 5300 10.00 R 20 575 kPa 600 kPa 625 kPa 650 kPa 675 kPa (5,75 bar, (6,0 bar, (6,25 bar, (6,5 bar, (6,75 bar, 83 psi) 87 psi) 91 psi) 94 psi) 98 psi) 11.00 R 20 550 kPa 550 kPa...
  • Seite 266 Reifendruck Die Angaben für Achslasten sind in kg. Reifen Lastin- 5400 5450 5600 5700 285/70 R 19.5 800 kPa 800 kPa 825 kPa 850 kPa (8,0 bar, (8,0 bar, (8,25 bar, (8,5 bar, 116 psi) 116 psi) 120 psi) 123 psi) 305/70 R 19.5 700 kPa 725 kPa...
  • Seite 267 Reifendruck Reifen Lastin- 5400 5450 5600 5700 275/80 R 22.5 700 kPa 700 kPa 725 kPa 750 kPa (7,0 bar, (7,0 bar, (7,25 bar, (7,5 bar, 102 psi) 102 psi) 105 psi) 109 psi) 275/80 R 22.5 675 kPa 700 kPa 725 kPa 725 kPa (6,75 bar,...
  • Seite 268: Reifen Lastindex

    Reifendruck Reifen Lastindex 6100 6200 7100 7500 275/70 R 22.5 800 kPa 825 kPa – – (8,0 bar, (8,25 bar, 116 psi) 120 psi) 275/80 R 22.5 800 kPa 800 kPa – – (8,0 bar, (8,0 bar, 116 psi) 116 psi) Die Angaben für Achslasten sind in kg.
  • Seite 269 Reifendruck Reifen Lastindex 4600 5000 5300 5700 245/70 R 17.5 – – 500 kPa 525 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, 73 psi) 76 psi) 245/70 R 17.5 – – 500 kPa 525 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, 73 psi) 76 psi) Die Angaben für Achslasten sind in kg.
  • Seite 270 Reifendruck Reifen Lastindex 5900 6000 6200 6700 265/70 R 19.5 – – – 500 kPa (5,0 bar, 72 psi) 9 R 22.5 – 500 kPa 525 kPa 575 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, (5,75 bar, 72 psi) 76 psi) 83 psi) Die Angaben für Achslasten sind in kg.
  • Seite 271 Reifendruck Reifen Lastindex 6800 7000 7100 7200 285/70 R 19.5 500 kPa 525 kPa 525 kPa 550 kPa (5,0 bar, (5,25 bar, (5,25 bar, (5,5 bar, 72 psi) 76 psi) 76 psi) 80 psi) 285/70 R 19.5 – 500 kPa 525 kPa 525 kPa (5,0 bar,...
  • Seite 272 Reifendruck Reifen Lastindex 7700 7800 8100 9000 245/70 R 17.5 750 kPa 775 kPa 800 kPa – (7,5 bar, (7,75 bar, (8,0 bar, 109 psi) 112 psi) 116 psi) 265/70 R 19.5 650 kPa 650 kPa 700 kPa – (6,5 bar, (6,5 bar, (7,0 bar, 94 psi)
  • Seite 273 Reifendruck Reifen Lastindex 7700 7800 8100 9000 10 R 22.5 575 kPa 575 kPa 625 kPa 700 kPa (5,75 bar, (5,75 bar, (6,25 bar, (7,0 bar, 83 psi) 83 psi) 91 psi) 102 psi) 11 R 22.5 525 kPa 525 kPa 550 kPa 625 kPa (5,25 bar,...
  • Seite 274 Reifendruck Reifen Lastindex 9300 10100 10300 10 R 22.5 725 kPa (7,25 bar, 800 kPa 825 kPa 105 psi) (8,0 bar, (8,25 bar, 116 psi) 120 psi) 11 R 22.5 650 kPa (6,5 bar, 725 kPa 750 kPa 94 psi) (7,25 bar, (7,5 bar, 105 psi)
  • Seite 275 Reifendruck Reifen Lastindex 10400 10500 11200 10 R 22.5 850 kPa (8,5 bar, 850 kPa – 123 psi) (8,5 bar, 123 psi) 11 R 22.5 750 kPa (7,5 bar, 750 kPa 825 kPa 109 psi) (7,5 bar, (8,25 bar, 109 psi) 120 psi) 275/70 R 22.5 800 kPa (8,0 bar,...
  • Seite 277 Wissenswertes ........276 Fahrzeugtypschild/Achslasten ..276 Motortypschild ........277 Betriebsstoffe ........277 Betriebsdaten ........285 Druckluftbehälter ......286...
  • Seite 278: Wissenswertes

    Fahrzeugtypschild/Achslasten Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) Wissenswertes = ist zusätzlich im Türrahmen auf der Fah- rerseite. Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Angaben auf dem Fahrzeugtypschild Redaktionsschlusses dieser Betriebsanlei- tung erhältlich waren. Länderspezifische Abweichungen sind möglich. Beachten Sie, dass Ihr Fahrzeug nicht mit allen beschriebe- nen Funktionen ausgestattet sein könnte.
  • Seite 279: Motortypschild

    Informationen zu frei gegebenen Motortyp Betriebsstoffen erhalten Sie in jedem Motorbaumuster Mercedes-Benz Servicestützpunkt. Motornummer Sie erkennen die von Mercedes-Benz frei gegebenen Betriebsstoffe an folgender Auf- Das Motortypschild ist in Fahrtrichtung links, schrift auf der Gebindebezeichnung: hinten am Motor. MB-Freigabe (z. B. Freigabe 228.5)
  • Seite 280: Anwendungsbereiche

    Nr. 228.3/.5. Beachten Sie dies auch bei einem Mischbetrieb von handelsüblichem Dieselkraftstoff und Kraftstoff Fettsäure- Hydraulikflüssigkeiten methylester FAME. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen besonders ! Für die hydraulische Kupplungsbetäti- die Motoröle nach Blatt-Nr. 228.5 der gung und Getriebeschaltung sind Hydrau- Mercedes-Benz Betriebsstoffvorschriften.
  • Seite 281: Motoröl Ein-/Nachfüllen

    Motoröle werden unterschieden nach Motorölmarke Qualitätsstufe (Blatt-Nr.) SAE-Klasse (Viskosität) Wenn im Ausnahmefall das im Motor einge- füllte Motoröl nicht verfügbar ist, füllen Sie ein anderes für Mercedes-Benz frei gegebe- nes Motoröl nach. Motoröle SAE-Klassen (Viskosität) Einbereichsmotoröle Mehrbereichsmotoröle Getriebeöle Ölwechselintervalle sind abhängig von...
  • Seite 282 Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshin- Wasser aufbereiten. weise zu den Betriebsstoffen ( Seite 277). Beachten Sie die Mercedes-Benz Betriebs- Im Werk wird ein Kühlmittel eingefüllt, das stoffvorschrift nach Blatt-Nr. 325.5. den Frostschutz, den Korrosionsschutz und Weitere Informationen zur Betriebs- und Ver-...
  • Seite 283: Kraftstoffqualität

    Beachten Sie beim Umgang mit Kraftstoffen Weitere Informationen über die erforderliche das Thema „Wichtige Sicherheitshinweise“ Wasserqualität und frei gegebene Kühlmittel- Seite 277). zusätze ohne Frostschutzeigenschaften erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Ser- Kraftstoffqualität vicestützpunkt. Informationen über aktuelle länderspezifi- sche Kraftstoff-Schwefelgehalte erhalten Sie Dieselkraftstoffe in jedem Mercedes-Benz Servicestützpunkt...
  • Seite 284 FAME sofort mit Wasser ab. Beachten Sie die Vorschriften nach Blatt- Füllen Sie nur Motoröle nach Blatt- Nr. 135 der Mercedes-Benz Betriebsstoffvor- Nr. 228.5 oder 228.3 der Mercedes-Benz schriften für den Betrieb mit Kraftstoff Fett- Betriebsstoffvorschriften ein. säuremethylester FAME.
  • Seite 285: Niedrige Außentemperaturen

    Betriebsstoffe remethylester FAME. Füllen Sie den Das Fahrzeug ist mit einer Kraftstoff-Vor- Kraftstoffbehälter mit handelsüblichem wärmanlage ausgerüstet. Diese verbessert Dieselkraftstoff auf. Lassen Sie den zusätzlich das Fließverhalten des Kraftstoff Motor vor dem Abstellen des Fahrzeugs Fettsäuremethylesters FAME um etwa 8 †. mindestens 1 Stunde laufen.
  • Seite 286 Betriebsstoffe ® ® Wenn sich AdBlue längere Zeit auf über Verwenden Sie zur Lagerung von AdBlue 50 † erwärmt, z. B. durch direkte Sonnen- Behälter aus folgenden Materialien ® einstrahlung, kann sich AdBlue zersetzen. Cr‑Ni-Stählen nach DIN EN 10 088-1/2/3 Dabei entstehen Ammoniak-Dämpfe.
  • Seite 287: Betriebstemperatur

    Betriebsdaten Betriebsdaten Druckluftanlage Betriebsbremse etwa 10,0 bar Bremskreis 1 min. 6,8 bar Bremskreis 2 min. 6,8 bar Bremskreis Anhänger/Auflieger min. 5,5 bar Druckreglanlage (Ein-/Abschaltdruck) etwa 9,3/10,6 bar Konstantdruckanlage (Ein-/Abschaltdruck) etwa 9,8/12,6 bar Federspeicherkreis min. 5,5 bar Fremd-Druckluftquelle (Druckluftanlage auffüllen) max. 10,0 bar Getriebeschaltung min.
  • Seite 288: Druckluftbehälter

    Druckluftbehälter Reifendruck Reifendrucktabelle Einzelbereifung Seite 259) Reifendrucktabelle Zwillingsbereifung Seite 266) Zulässiger Druckunterschied in den Reifen einer Achse 20 kPa (0,2 bar, 3 psi) Maximal zulässiger Luftdruck zum Reifenfüllen 1000 kPa (10,0 bar, 145 psi) Radmuttern Anziehdrehmomente Leichtmetallräder M18 x 1,5 400 Nm Stahlräder M18 x 1,5 400 Nm...
  • Seite 289 Druckluftbehälter gen sowie deren Anhängefahrzeugen und betreffende Eingriffe vorgenommen wer- nur zur Aufnahme von Druckluft den. bestimmt. g— Der Innendruck des Behälters darf den b— zur Identifikation gekennzeichnet mit maximal zulässigen Betriebsüberdruck einer Fabrik-Nr. und dem Behälter-Her- kurzzeitig nicht mehr als 10 % über- steller sowie den wesentlichen Betriebs- schreiten.
  • Seite 290 Druckluftbehälter Firma Elesfr. (France) MB-Teilenummer maximaler Betriebsdruck (bar) Volumen (Liter) Baujahr Prüfstellen-Kennziffer...
  • Seite 291 Impressum Internet Weitere Informationen zu Mercedes-Benz Fahrzeugen und zur Daimler AG erhalten Sie im Internet unter: http://www.mercedes-benz.com http://www.daimler.com Redaktion Bei Fragen oder Anregungen zu dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich an: Daimler AG, HPC: CAC, Customer Service, 70546 Stuttgart, Deutschland ©...
  • Seite 292 É9705848397vËÍ 9705848397 Bestellnummer 6462 8022 00 Teilenummer 970 584 83 97 Ausgabe 10-14...

Diese Anleitung auch für:

Atego 976 2014

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